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Wünsche für das Garhamer Freibad


Das Garhamer „Familienfreibad“ ist beliebt und in die Jahre gekommen: Bürgermeister Josef Kufner (CSU) und SPD-Marktrat Christian Pauli (rechts), zuständig für Schwimmaufsicht und Kiosk, beim Lokaltermin zur künftigen Gestaltung der Freizeiteinrichtung. −Foto: Franz X. Eder

 

Garham

Das Garhamer Freibad aus dem Jahre 1974 ist beliebt und in die Jahre gekommen. 3266 Badegäste zählte die zum „Familienbad“ avancierte Freizeiteinrichtung im Jahr 2021. Bürgermeister Josef Kufner traf bei einem Lokaltermin die Garhamer zu einem ersten Gedankenaustausch über die künftige Neugestaltung des Freibades. Unter den rund 50 Anwesenden waren neben den regelmäßigen Freibadbesuchern und interessierten Bürgern auch engagierte Schulkinder, die ihre Wünsche äußern konnten.

Bürgermeister Kufner machte gleich zu Beginn klar, dass er zu den beiden Freibädern in Hofkirchen und Garham stehe. In Hofkirchen soll neben dem in 2017 sanierten Becken samt Umfeld nach dieser Badesaison bis zum Start im kommenden Jahr das dazugehörige Sozialgebäude saniert werden. „Damit ist die Sanierung des Freibads in Hofkirchen dann vollständig und abgeschlossen“, stellte der Bürgermeister fest.

Die Erneuerung des kleinen Freibads in Garham ist im Finanzplanungszeitraum des Marktes Hofkirchen für 2024/2025 vorgesehen. Für Kufner ist das der Anlass, schon jetzt die Bevölkerung einzubinden, um die Vorstellungen und Anforderungen des künftigen Freibads bei den Nutzern abzufragen. „Der ursprüngliche Gedanke bei der Entstehung des Garhamer Freibads war, dass unsere Kinder im Ort schwimmen lernen, das Schwimmbecken schulsporttauglich bleibt und Familien an heißen Sommertagen eine Abkühlung erfahren können. Dieser Grundgedanke soll erhalten bleiben“, sagte Kufner.

Darüber hinaus könnte auch der erweiterte Bereich um das Bad herum attraktiver gestaltet und aufgewertet werden. Konkret nannte Kufner die Anpassung des Fußballspielfeldes sowie neue und zeitgemäße Gerätschaften am Kinderspielplatz. Franziska wünscht sich eine Skaterbahn und ihr Bruder Michael vermisst momentan das 2. Tor auf dem Kinderspielplatz. Bürgermeister Kufner verspricht ihm, dass mit der Errichtung eines sicherheitsrelevanten Ballfangzaunes dieses fehlende Tor auch wieder aufgestellt wird.

Auf der Wunschliste der Freibadbesucher steht ein Badebereich für Kleinkinder, eine größere Wasserrutsche und etwas mehr Wassertiefe (80 Zentimeter anstatt der bisherigen 60 ) im Bereich der Nichtschwimmer, aber auch ein sanfter Einstieg ins Becken mit Möglichkeiten zum Festhalten. Auch die Farbe des Wassers wurde festgehalten. Blau soll es sein – also kein Edelstahlbecken.

Die Form über die Neugestaltung der Badestelle blieb bis zuletzt offen. Neben der klassischen Freibadsanierung mit den damit verbundenen Auflagen und Unterhaltskosten wurden auch Alternativformen wie ein „Naturbad“ oder ein „Salzwasserbad“ angeregt.

Jede Sanierungsform soll geprüft und abgewogen werden und auf der Bürgerversammlung im Herbst diskutiert werden, lautet der Auftrag an den Bürgermeister. Wichtig für ihn ist, dass das erneuerte Familienbad in Garham zukunftsfähig gestaltet wird. —Franz X. Eder

 

Quelle: pluspnp.de   —−-Franz X. Eder

Mehr im Vilshofener Anzeiger vom 09.09.2021 oder unter PNP Plus nach einer kurzen Registrierung

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