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Treffen vor Gericht

Hofkirchen. Baufirmen, die im Auftrag der Telekom eingesetzt waren, sollen beim Versuch, in der Siedlung „Am Kreuzberg“ DSL-Rohre zu verlegen, Wasserleitungen beschädigt haben. Da für die Reparaturkosten – sie betragen rund 250 000 Euro – nach dem Vorfall im April 2017 niemand aufkommen wollte, streckte der Markt das Geld vor. Jetzt klagt die Kommune ihre Ausgaben von der Telekom ein. Der Prozess beginnt heute, Donnerstag, um 10 Uhr, im Landgericht Passau. Die Verhandlung vor der vierten Zivilkammer ist öffentlich. Vorsitzender Richter ist Wolfgang Herzog.
Wie berichtet, hatte der Vorfall zur Folge, dass rund 100 Haushalte ihr Wasser über eine Schlauch-Notversorgung beziehen mussten.
Die Reparaturarbeiten dauerten Monate, waren vor allem deswegen aufwendig, weil in eines der beschädigten Wasserrohre Sand eingedrungen war. Es entstanden unterirdische Hohlräume, die aufgefüllt werden mussten, um zu verhindern, dass Straßen oder Einfriedungen im Boden versinken. − va

Quelle: Plus.PNP.de     —− va

Mehr dazu im Vilshofener Anzeiger vom 01. März



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