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Söldner will Bürgermeister werden – Als Parteifreier wird er von der SPD Hofkirchen unterstützt

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Hofkirchen

Rund ein Jahr vor der Kommunalwahl am 8. März 2026 hat der SPD Ortsverein Michael Söldner für das Amt des 1. Bürgermeisters im Markt Hofkirchen (Landkreis Passau) vorgeschlagen. Der parteifreie Kandidat aus Garham wurde einstimmig als Herausforderer des amtierenden Rathauschefs Josef Kufner nominiert.

Der Bürgermeisterkandidat arbeitet bei der Kriminalpolizei.

Form- und fristgerecht hatte die Vorstandschaft des SPD Ortsvereins zur Mitgliederversammlung nach Zaundorf eingeladen. Schon vor dieser Veranstaltung gab es eine ausführliche Meinungsbildung innerhalb der Mitgliedschaft und den einstimmigen Empfehlungsbeschluss des Vorstandes, den Kriminaloberkommissar aus Garham für das Bürgermeisteramt vorzuschlagen.

Bevor die formalen Beschlüsse gefasst wurden stellte sich Michael Söldner den stimmberechtigten Mitgliedern vor: Er ist 41 Jahre alt, Vater von zwei Töchtern, ausgebildet als Polizeibeamter, seit 2012 bei der Kriminalpolizei Passau. Er wohnt seit 2013 in Garham, war Elternbeirat im Kindergarten und in der Grundschule, ist Mitglied bei der Feuerwehr Garham und Gründungsmitglied der Nachbarschaftshilfe. Er ist ein begeisterter Sportler, spielt Eishockey in der Polizeimannschaft und liebt Schafkopfen. Seine ersten kommunalpolitischen Erfahrungen sammelte der 41-Jährige bei der JU in Vilshofen.

Söldners Ziel: eine gemeinsame, parteipolitisch unabhängige Kommunalpolitik

Während seiner Vorstellung wurde schnell klar, wo er hin will: zu einer gemeinsamen, parteipolitisch unabhängigen Kommunalpolitik: „Ich habe gelernt, im Team zu arbeiten“, sagt er. Man müsse sich aufeinander verlassen können, denn nur miteinander ließen sich die besten Ergebnisse erzielen. „Da unterscheiden sich meine beruflichen Erfahrungen nicht von dem, wie ich mir die Arbeit im Rathaus vorstelle. Die Verwaltungsabläufe sind mir geläufig, gehören zur täglichen Routine“. Selbstdarstellung liege ihm nicht: „Ich bin ein Mannschaftsspieler.“ Letztlich zählten nur die Anliegen der Gemeinschaft und die des einzelnen Bürgers. „Genau daran müssen wir uns orientieren“, sagt er aus voller Überzeugung und bittet um Unterstützung für eine Form der Kommunalpolitik, die vom Miteinander lebt und sich ernsthaft um jedes Einzelanliegen kümmert. Genau diese Arbeitsweise versprach er.

Söldner möchte sich bei vier Veranstaltungen der Bürgerschaft vorstellen.

Michael Söldner gab weiter an, Wert auf Ehrlichkeit und Transparenz zu legen, auf einen respektvollen Umgang mit dem Bürger. Neuen Ideen stehe er aufgeschlossen gegenüber. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Gemeinderat sei für ihn selbstverständlich, denn: „Das verlangt der Respekt vor dem wichtigsten Gremium unserer Gemeinde“.

Michael Söldner beabsichtigt, schon in den nächsten Wochen zu vier Veranstaltungen einzuladen. In Hofkirchen, Garham, Zaundorf und Grubhof wird er sich der Bürgerschaft vorstellen. Dazu möchte er vor allem auch zuhören. Den Austausch hält er für wichtig, um in den kommenden Monaten die Perspektiven für die Wahlperiode 2026 bis 2032 zu entwickeln.

Weiteres Thema, Glasfaserbau mit Open Infra, wirft Fragen auf

Einstimmig beschlossen die Mitglieder, Michael Söldner als Bürgermeisterkandidat zu nominieren und den Wahlvorschlag der SPD durch den Zusatz „parteifrei“ zu ergänzen. Dies erfolgt auch, um die unabhängige Kandidatur von Michael Söldner zu unterstreichen. Für seine Zusage die Kandidatur anzunehmen, erhielt er lang anhaltenden Beifall.

Auch ein aktuelles kommunalpolitisches Thema beschäftigte die Teilnehmer der Aufstellungsversammlung: der Glasfaserausbau mit Open Infra. Seit Monaten hört man nichts mehr darüber. Angeblich seien die Mitarbeiter, die in der Gemeinde für den Ausbau geworben haben, nicht mehr bei dem Unternehmen beschäftigt. Teilnehmer bestätigten, dass der Bedarf nicht in allen Gemeindeteilen ermittelt worden war. Daraus lasse sich schließen, dass der mehrfach angekündigte „flächendeckende“ Ausgleich, nie beabsichtigt war. Die naheliegende Forderung wurde formuliert: Der Bürgermeister müsse umgehend alle Interessenten über den aktuellen Sachstand informieren. Die SPD-Fraktion werde in der nächsten Marktratssitzung den erforderlichen Antrag einbringen, heißt es.

 

 

 

 

Quelle: pnp.de —va

Mehr im Vilshofener Anzeiger vom  28.03.2025 oder unter PNP  nach einer kurzen Registrierung

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