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Neues Wohngebiet für Garham

Garham.  Im Hofkirchner Ortsteil Garham soll eine neue Siedlung entstehen. Hofkirchens Marktrat hat jetzt per Abstimmung klar gemacht, dass er hinter dem Bauvorhaben steht. Geplant sind 27 Parzellen. Bebaut werden könnten sie im Herbst dieses Jahres oder im Frühjahr 2019, schätzt der Markt Hofkirchen. Er plant, für sein Wohngebiet rund 1,3 Millionen Euro auszugeben. Entstehen soll das Neubaugebiet im Westen des Ortes, oberhalb einer bestehenden Siedlung. Diese gibt es erst seit ein paar Jahren. Dass in Garham Siedlungen gebaut wurden und werden, hat auch mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Ortes zu tun: Am Ortsrand befindet sich ein Gewerbegebiet, das in den vergangenen Jahren gewachsen ist und jetzt nochmals im großen Stil erweitert wird.

Leute, die in einem Ort eine Arbeit aufnehmen, suchen in der Regel arbeitsplatznahe Wohnmöglichkeiten. Diese zu schaffen, hat sich der Markt Hofkirchen zum Ziel gemacht. So hat die Kommune zuletzt auch bei Hofkirchen ein Wohngebiet ausgewiesen. Die Nachfrage war gut. Und auch das Interesse an Flächen in der geplanten Garhamer Siedlung ist hoch. Es gibt „mehr Vormerkungen als Parzellen“, sagt Bürgermeister Willi Wagenpfeil.

Rechtlich sollte dem Baugebiet ab Juli nichts mehr im Wege stehen. In dem Monat will der Marktrat das letzte Mal Abstimmungen treffen, die mit dem Wohngebiet zu tun haben. Ungefähr zu dieser Zeit will man auch die Flächen kaufen. Es handelt sich um rund 2,5 Hektar Ackerland. Daneben und in näherer Umgebung gäbe es noch weitere unbebaute Flächen. Der Bürgermeister könnte sich vorstellen, auch diese in Wohngebiet umzuwandeln. Doch das „wird sicherlich schwierig. Aufgrund der Eigentumsverhältnisse“, erklärte Wagenpfeil dem Marktrat. Mit Blick auf die Grundstückseigentümer sagte Wagenpfeil: „Das sind praktizierende Landwirte, die auf ihre Flächen angewiesen sind.“

Das Dorf Garham im Wandel: Früher war der Ort von der Landwirtschaft geprägt. Heute gibt es nur noch ein paar Bauern. Längst sind es nicht mehr sie, die den wirtschaftlichen Takt vorgeben – sondern die Chefs der Firmen im Gewerbegebiet. In ein paar Jahren, wenn die Erweiterung des Industriekomplexes abgeschlossen ist, könnten hier einmal bis zu 400 Personen einer Arbeit nachgehen, heißt es.

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Quelle: PlusPNP.de Vilshofener Anzeiger –Martin Maier

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