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Hofnarria wählt erst 2022


Ehre, wem Ehre gebührt: Hofnarria-Präsident Stephan Dauscha (v.l.), Ehrenpräsident Werner Fellner sowie zweiter Bürgermeister Alois Wenninger. −Foto: VA

 

Hofkirchen

Das erste Mal nach eineinhalb Jahren hat das Faschingskomitee Hofnarria wieder eine Veranstaltung abgehalten: Präsident Stephan Dauscha hieß zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus zur Post 44 aktive Mitglieder willkommen. Dass die Corona-Schutzmaßnahmen eingehalten wurden, verstand sich von selbst. Mit dabei waren auch die Ehrenmitglieder Karl Kreilinger, Johann Weber und Rolf Britz, zweiter Bürgermeister Alois Wenninger sowie Pfarrer Gotthard Weiß.

Nach der Andacht an die verstorbenen Mitglieder blickten Präsidenten, Schriftführer und Schatzmeisterin auf die Faschingssaison 2019/20 und die pandemiebedingt ausgefallene Saison 2020/21 zurück. Der Vorsitzende berichtete zudem über die Ziele im kommenden Jahr: Natürlich wolle man weiter die jugendlichen Gardetänzer und Gardetänzerinnen fördern – deshalb wurde auch wieder eine neue Zwergerlgarde ins Leben gerufen. Ebenso wolle man das Brauchtum wieder pflegen und auch gemeinnützig in der Marktgemeinde Hofkirchen tätig bleiben. So seien diverse Veranstaltungen geplant. „Die kommenden Wochen sind entscheidend, in welcher Form sie durchführbar sind. Den Faschingsauftakt am 11.11. werden wir feiern – wenn auch unter Auflagen“, gab Stephan Dauscha bekannt.

Schriftführer Josef Schneider berichtete über die Mitgliederentwicklung: Mit 299 kratze man an der 300er Marke – trotz des ein oder anderen Austritts sei der Verein in Sachen Mitgliedern stabil. Sein Rückblick auf den Fasching 2019/2020 rief schöne Erinnerungen hervor und wurde mit Applaus bedacht.

Dem ausführlichen Kassenbericht, erstellt und verlesen von Schatzmeisterin Tina Scheingraber, verfolgte die Versammlung sehr interessiert. Fazit: „Wir haben auch in der letzten Zeit gut gewirtschaftet. Der Verein steht trotz der laufenden Kosten finanziell gesund da“. Dies bestätigte die Kassenprüfung.

Pfarrer Gotthard Weiß wünschte dem Verein das Beste für die Zukunft. Dem schloss sich zweiter Bürgermeister Alois Wenninger an und sicherte die Unterstützung der Gemeinde zu – sei doch der Hofkirchener Fasching überregional bekannt.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde einstimmig für die Zusammenlegung des Faschings 2019/20 und 2020/21 gestimmt und somit auch zum Aufschub der Neuwahlen auf 2022. Dann soll, so die Hoffnung, die Generalversammlung wieder ordnungsgemäß im Frühjahr durchführbar sein.

Zu besonderen Ehren kam Werner Fellner: Auf Vorschlag der Versammlung wurde er zum Ehrenpräsidenten des Faschingskomitees Hofnarria ernannt. „Werner ist eine nicht wegzudenkende Institution“, stellte der amtierende Präsident heraus und zählte auf: „Er steht dem Verein immer mit Rat und Tat zur Seite – als Teil des legendären Männerballetts, als Aktiver in der Vereinsführung, mit seiner Arbeit im ostbayerischen Faschingsverband, als Helfer am Faschingssonntag oder beim Bau der Unterstellhalle beziehungsweise des neuen Komiteewagens.“

Sichtlich gerührt nahm Werner Fellner die Ehrung entgegen, bedankte sich und schloss seine kurze Rede wie von ihm gewohnt mit einem Witz ab. Die Mitglieder applaudierten minutenlang.

Die Schlussworte gehörten traditionell Vizepräsidentin Heike Saller, die wie auch die Anwesenden auf eine schöne Faschingssession 2021/22 hofft. Den Abend ließ man dann in geselliger Runde ausklingen. − va

 

Quelle: pluspnp.de   —−va

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