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568-facher Protest aus Albersdorf

Rainer Baumgärtler, Leiter des Bauamts im Vilshofener Rathaus, blickt in den Stapel mit den Einwendungen gegen den Bebauungsplan in Dobl, der es ermöglichen soll, dass sich die Eginger Firma GSI dort ansiedeln kann. − Foto: Rücker

 

Albersdorf. Die Interessengemeinschaft Albersdorf (Landkreis Passau), die sich gegen ein Industrie- und Gewerbegebiet in der Nähe der Ortschaft Dobl wehrt, hat ganze Arbeit geleistet. Die Albersdorfer wurden mündlich und schriftlich über das Vorhaben der Stadt Vilshofen informiert. Da die Möglichkeit bestand, gegen den Bebauungsplan Einwände zu erheben, boten die Mitglieder der IG den Bürgern an, ihnen bei einem Hausbesuch bei der Formulierung eines Einwands behilflich zu sein. Die Folge: 568 Einwände, alle fristgerecht eingereicht. Laut IG sind das 80 Prozent der Albersdorfer Bevölkerung.

Im Bauamt der Stadt wurde erst einmal gestöhnt. Gab es schon einmal einen so massiven Protest? Doch schon im nächsten Moment nahm Bauamtsleiter Rainer Baumgärtler die Herausforderung an. Er und sein Team haben den Ehrgeiz, die Einwendungen zügig, ernsthaft, korrekt und gründlich zu bearbeiten. Da die Gegner des Bebauungsplans bereits eine Normenkontrollklage angekündigt haben, wird auch auf das kleinste Detail geachtet, um ja nichts zu übersehen.

Wie den großen Papierstoß angehen? Ein Mitarbeiter machte sich daran, die Eingaben der Bürger zu sortieren.

 

Quelle: PNP.de Vilshofener Anzeiger  vom 18.01.2018 — hr
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