Rama-Dama in allen Gemeindeteilen von Hofkirchen: 102 Helfer am Start

Hofkirchen

Jedes Jahr sammelt sich eine Menge Müll in der Natur – von Flaschen bis hin zu Verpackungen. Um dem entgegenzuwirken, rief der Markt Hofkirchen wieder zum Rama-Dama auf – und 102 Freiwillige kamen.

Bürgermeister Josef Kufner freute sich über die vielen Helfer. würdigte vor allem auch die Kinder und Jugendlichen, die sich als Müllsammler betätigten und sich so für Natur und Umwelt einsetzten.

In allen drei Ortsteilen, Hofkirchen, Garham und Hilgartsberg, schwirrten die Umweltschützer aus. Treffpunkt waren die jeweiligen Feuerwehrhäuser. Wie die Gemeinde mitteilt, waren in Garham 27 Helfer im Einsatz, 46 waren es in Hofkirchen, 29 in Zaundorf.

Nach einer kurzen Einweisung der Verantwortlichen Otmar Bartel (Hofkirchen), Alois Gotzler (Garham) und Andreas Eiglmeier (Zaundorf) wurden den Gruppen die einzelnen Gebiete zugewiesen. In jedem Bereich war auch ein Bürgermeister mit dabei: Josef Kufner (Garham), Alois Wenninger (Zaundorf) und Georg Stelzer (Hofkirchen).

Insbesondere die örtlichen Wehren mit ihren Kinder- und Jugendfeuerwehren, die Grundschulen Garham und Hofkirchen, die Ministranten Hofkirchen, die Hofnarria und die Kinder des Kinderhauses Hofkirchen haben fleißig mitgeholfen. „Im Laufe des Vormittags wurden rund 200 Kilo Müll gesammelt“, teilt das Organisationsteam mit.

Bei der anschließenden Brotzeit, die die Gemeinde ausgegeben hat, tauschte man sich in den jeweiligen Gerätehäusern noch aus – unter anderem über die Funde, darunter zwei Autoreifen.

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Groß und Klein waren in Zaundorf eingesetzt, ausgestattet mit Warnwesten, Müllsäcken und Handschuhen

 

 


Die Freiwilligen in Garham haben sich beim Feuerwehrhaus das Equipment fürs Saubermachen geholt.

 

Quelle: pnp.de —Franz X. Eder

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Söldner will Bürgermeister werden – Als Parteifreier wird er von der SPD Hofkirchen unterstützt

Hofkirchen

Rund ein Jahr vor der Kommunalwahl am 8. März 2026 hat der SPD Ortsverein Michael Söldner für das Amt des 1. Bürgermeisters im Markt Hofkirchen (Landkreis Passau) vorgeschlagen. Der parteifreie Kandidat aus Garham wurde einstimmig als Herausforderer des amtierenden Rathauschefs Josef Kufner nominiert.

Der Bürgermeisterkandidat arbeitet bei der Kriminalpolizei.

Form- und fristgerecht hatte die Vorstandschaft des SPD Ortsvereins zur Mitgliederversammlung nach Zaundorf eingeladen. Schon vor dieser Veranstaltung gab es eine ausführliche Meinungsbildung innerhalb der Mitgliedschaft und den einstimmigen Empfehlungsbeschluss des Vorstandes, den Kriminaloberkommissar aus Garham für das Bürgermeisteramt vorzuschlagen.

Bevor die formalen Beschlüsse gefasst wurden stellte sich Michael Söldner den stimmberechtigten Mitgliedern vor: Er ist 41 Jahre alt, Vater von zwei Töchtern, ausgebildet als Polizeibeamter, seit 2012 bei der Kriminalpolizei Passau. Er wohnt seit 2013 in Garham, war Elternbeirat im Kindergarten und in der Grundschule, ist Mitglied bei der Feuerwehr Garham und Gründungsmitglied der Nachbarschaftshilfe. Er ist ein begeisterter Sportler, spielt Eishockey in der Polizeimannschaft und liebt Schafkopfen. Seine ersten kommunalpolitischen Erfahrungen sammelte der 41-Jährige bei der JU in Vilshofen.

Söldners Ziel: eine gemeinsame, parteipolitisch unabhängige Kommunalpolitik

Während seiner Vorstellung wurde schnell klar, wo er hin will: zu einer gemeinsamen, parteipolitisch unabhängigen Kommunalpolitik: „Ich habe gelernt, im Team zu arbeiten“, sagt er. Man müsse sich aufeinander verlassen können, denn nur miteinander ließen sich die besten Ergebnisse erzielen. „Da unterscheiden sich meine beruflichen Erfahrungen nicht von dem, wie ich mir die Arbeit im Rathaus vorstelle. Die Verwaltungsabläufe sind mir geläufig, gehören zur täglichen Routine“. Selbstdarstellung liege ihm nicht: „Ich bin ein Mannschaftsspieler.“ Letztlich zählten nur die Anliegen der Gemeinschaft und die des einzelnen Bürgers. „Genau daran müssen wir uns orientieren“, sagt er aus voller Überzeugung und bittet um Unterstützung für eine Form der Kommunalpolitik, die vom Miteinander lebt und sich ernsthaft um jedes Einzelanliegen kümmert. Genau diese Arbeitsweise versprach er.

Söldner möchte sich bei vier Veranstaltungen der Bürgerschaft vorstellen.

Michael Söldner gab weiter an, Wert auf Ehrlichkeit und Transparenz zu legen, auf einen respektvollen Umgang mit dem Bürger. Neuen Ideen stehe er aufgeschlossen gegenüber. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Gemeinderat sei für ihn selbstverständlich, denn: „Das verlangt der Respekt vor dem wichtigsten Gremium unserer Gemeinde“.

Michael Söldner beabsichtigt, schon in den nächsten Wochen zu vier Veranstaltungen einzuladen. In Hofkirchen, Garham, Zaundorf und Grubhof wird er sich der Bürgerschaft vorstellen. Dazu möchte er vor allem auch zuhören. Den Austausch hält er für wichtig, um in den kommenden Monaten die Perspektiven für die Wahlperiode 2026 bis 2032 zu entwickeln.

Weiteres Thema, Glasfaserbau mit Open Infra, wirft Fragen auf

Einstimmig beschlossen die Mitglieder, Michael Söldner als Bürgermeisterkandidat zu nominieren und den Wahlvorschlag der SPD durch den Zusatz „parteifrei“ zu ergänzen. Dies erfolgt auch, um die unabhängige Kandidatur von Michael Söldner zu unterstreichen. Für seine Zusage die Kandidatur anzunehmen, erhielt er lang anhaltenden Beifall.

Auch ein aktuelles kommunalpolitisches Thema beschäftigte die Teilnehmer der Aufstellungsversammlung: der Glasfaserausbau mit Open Infra. Seit Monaten hört man nichts mehr darüber. Angeblich seien die Mitarbeiter, die in der Gemeinde für den Ausbau geworben haben, nicht mehr bei dem Unternehmen beschäftigt. Teilnehmer bestätigten, dass der Bedarf nicht in allen Gemeindeteilen ermittelt worden war. Daraus lasse sich schließen, dass der mehrfach angekündigte „flächendeckende“ Ausgleich, nie beabsichtigt war. Die naheliegende Forderung wurde formuliert: Der Bürgermeister müsse umgehend alle Interessenten über den aktuellen Sachstand informieren. Die SPD-Fraktion werde in der nächsten Marktratssitzung den erforderlichen Antrag einbringen, heißt es.

 

 

 

 

Quelle: pnp.de —va

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„metron eging“ darf nach Garham

Garham

Ohne Diskussion hat der Marktgemeinderat die Änderung des Bebauungs- und Grünordnungsplans für das Gewerbegebiet Garham als Satzung beschlossen. „Der Weg für das Bauvorhaben ist damit bereitet“, betonte Bürgermeister Josef Kufner (CSU) erfreut, da es dabei um die Ansiedlung des Logistikzentrums des Messebau-Unternehmens „metron eging“ geht.

Mit seiner Feststellung verknüpfte das Marktoberhaupt die Hoffnung auf eine zeitnahe Umsetzung des Projekts, das von den Firmeninhabern bereits bei der Bürgerversammlung in Garham im Herbst 2024 vorgestellt worden war. Rund 9000 Quadratmeter Gesamtlagerfläche und bis zu 30 Arbeitsplätze sollen entstehen, wie es in der Vergangenheit bereits hieß. Im Rahmen der öffentlichen Auslegung der Planungsunterlagen waren aus der Bürgerschaft keine Bedenken oder Anregungen geäußert worden.
Die Anmerkungen der sogenannten Träger öffentlicher Belange, insbesondere Institutionen und Behörden, konnten allesamt berücksichtigt werden, wie der Bürgermeister andeutete. Im Wesentlichen ging es bei der Bauleitplanänderung um den Verzicht auf Terrassierungen des künftigen Betriebsgeländes.

Ebenso problemlos fasste das Ratsgremium den Satzungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsplans für das Gewerbegebiet „Hofkirchen Bauabschnitt I“, wo die Änderung der Wandhöhe für ein Vorhaben im Mittelpunkt stand. Konkret geht es nach Kufners Worten um die Erweiterung des Rechenzentrums des IT-Dienstleisters „synaforce“ um ein Gebäude, das nun nicht nur acht Meter hoch werden soll, sondern 13 Meter. Es sei eine Anpassung, zumal in unmittelbarer Nachbarschaft bereits ein weitaus höheres Bauwerk genehmigt worden sei, so der Bürgermeister weiter.
Auch hierzu waren keine Bedenken oder Anregungen aus der Bevölkerung laut geworden, so dass der einmütigen Zustimmung durch den Marktgemeinderat nichts im Wege stand.
Ein eindeutiges Nein ausgesprochen wurde allerdings zum privaten Antrag für den Neubau eines Ferienhauses mit einem Nebengebäude in der umstrittenen Wochenendhaus-Siedlung Unterstaudach. „Es gibt massive Abweichungen von den Festsetzungen in dem Gebiet“, bemängelte Josef Kufner und verwies auf die Gebäudetiefe von 8,90 Meter anstelle der zulässigen fünf Meter als Hauptproblem. Weitere Knackpunkte sind die Überschreitung der überbauten Fläche mit 94 anstatt 50 Quadratmetern, die vorgesehenen Traufhöhen sowie die Baugrenzen-Überschreitung des Nebengebäudes.

Christian Pauli (SPD) machte darauf aufmerksam, dass noch einige Gerichtsentscheide zu baurechtlichen Fragen in dem Wochenendhaus-Gebiet ausständig seien und aktuell Deckblatt Nummer zwei des Bebauungsplans „Sondergebiet Wochenendhaus Unterstaudach“ gelte. Auf dieser Basis müsse man entscheiden. „Wenn keine Einsicht besteht, dann muss man Nein sagen“, erklärte Pauli. Alle anderen Ratsmitglieder teilten diese Ansicht.

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Quelle: pnp.de —Bernhard Brunner

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Jetzt hat im Rathaus die Jugend das Wort

Garham

Das auf Antrag der Jungen Union Garham/Hofkirchen eingerichtete Jugendforum versammelte sich zum ersten Treffen im Rathaus-Sitzungssaal der Marktgemeinde. 25 interessierte Jugendliche waren vor Ort. Die knapp 90-minütige Zusammenkunft sei sehr konstruktiv verlaufen, habe schöne und greifbare Themen umfasst, resümierte Bürgermeister Josef Kufner.

Das Jugendforum sei dazu da, um der Jugend eine Stimme zu geben und ihr die Möglichkeit einzuräumen, sich zu äußern, so Kufner. Es sollen Vorschläge und Anregungen an den Bürgermeister und den Marktgemeinderat gerichtet werden – nicht nur zum Auftakt, sondern auch in Zukunft bei den Treffen, die alle drei Monate stattfinden werden. Die sollen genutzt werden, um Ergebnisse zu hinterfragen, in den Austausch zu kommen, ein Update zu erhalten und im besten Fall Ziele umzusetzen.

Zunächst kürten die Jugendlichen in einer spontanen, demokratischen Abstimmung Alexander Heider zu ihrem Frontmann, der auch gleich den gewöhnlich für den ersten Bürgermeister reservierten Platz als Sitzungsleiter einnahm und sich am Ende nicht scheute, das Treffen mit der Sitzungsglocke zu beenden. Als Stellvertreter bestimmt wurden Bennet Greiler aus Hofkirchen und Alexander Kufner aus Garham, um alle Ortsteile abzudecken. Josef Kufner übernahm bereitwillig die Rolle des Schriftführers und hielt alle besprochenen Punkte fest.

Auf die erste Frage nach der Gestaltung des Abenteuerspielplatzes am Hochfeld erklärte der Bürgermeister, dass das neu beschaffte Spielschiff in Einzelteilen bereits im Bauhof gelagert sei. Zunächst müsse aber noch ein morscher Baumstumpf entfernt und dann das bereits in Auftrag gegebene Betonpump-Fundament geschaffen werden. Zusätzlich kündigte Kufner die Aufstellung einer neuen Wippe an.

Die zweite Frage drehte sich um das Thema Landjugend in der Marktgemeinde. Markträtin Katrin Wagenpfeil wusste dazu, dass es noch einen entsprechenden Verein und eine alte Vorstandschaft gebe, die man relativ schnell wieder ins Leben rufen könnte. Sie schlug vor, mit den betreffenden Leuten Kontakt aufzunehmen und die gleichsam eingeschlafene Landjugendgruppe neu zu starten. „Es spricht nichts dagegen, es braucht nur entsprechende Initiatoren“, ergänzte der Bürgermeister.

Im Zusammenhang mit dem Wunsch nach einem Jugendraum verwies er auf den neuen Jugendtreff in Garham mit gerade erst hergerichteten Räumlichkeiten im Pfarrheim, aber auch auf den Antrag der Jugendbeauftragten Petra Söldner zur Anstellung einer Kraft über den Kreisjugendring Passau im Rahmen des Programms „Pädagogisches Personal in Gemeinden“ – kurz PäPiG genannt.

Über diesen Punkt wird der Marktgemeinderat schon in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am kommenden Dienstag, 25. März, um 18.30 Uhr im Rathaus entscheiden, wie Kufner sagte. „Ich gehe davon aus, dass er dem Antrag zustimmt“, fügte er hinzu. Damit gäbe es ein zusätzliches neues Angebot in der Kommune.

Grundsätzlich Ja sagte der Bürgermeister zum geäußerten Wunsch nach Nutzung der frisch renovierten Turnhalle in Hofkirchen außerhalb der offiziellen Zeiten. Allerdings sei diese Sportstätte sehr gut gebucht, weshalb Kufner anregte, sich lieber einer der bestehenden Gruppen anzuschließen. Hinzu komme die Frage, wer die Aufsicht und die Verantwortung für eine Hallennutzung in Eigenregie übernehme.

Bei der Gelegenheit stellte sich Petra Söldner als Jugendbeauftragte von Hofkirchen vor. Sie wohne in Garham und betreue dort zum Beispiel auch die Büchergondel. Beruflich sei sie Konrektorin an der Grundschule und Mittelschule Winzer-Iggensbach. Augenzwinkernd versicherte die Pädagogin aber für ihre ehrenamtliche Funktion: „Wir machen bestimmt kein Mathe.“

Das nächste quartalsmäßige Treffen findet am 26. Juni um 18.30 Uhr statt. Dann aber im neuen Jugendtreff in Garham, dessen offizielle Einweihung noch aussteht.

 

 

Quelle: pnp.de —Bernhard Brunner

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Josef Kufner: Finanzieller Spielraum schrumpft

Hofkirchen

Die allgemeine Wirtschafts- und Finanzkrise macht auch vor der Marktgemeinde Hofkirchen nicht Halt. „In der Gänze ist feststellbar, dass der Spielraum, speziell im Verwaltungshaushalt, schrumpft“, betonte Bürgermeister Josef Kufner (CSU) bei einer ersten Vorberatung des Etatplans 2025 der Kommune im Rathaus.
Gleichwohl komme man gerade aus einer sehr investiven Phase, fügte er im Haupt- und Finanzausschuss hinzu. Eine Kreditaufnahme von 1,7 Millionen Euro sei rein als Option und Sicherungsmaßnahme eingeplant, so Kufner. Diesen Sicherheitspuffer habe man bisher nicht gebraucht, hob der Bürgermeister hervor, der auf die umfangreiche Erfüllung sowohl der kommunalen Pflichtaufgaben – unter anderem im Bereich des Unterhalts von Schulen und Kindertageseinrichtungen – als auch der sogenannten freiwilligen Leistungen hinwies.

Es werde schwieriger, Rücklagen zu bilden, räumte Kufner ein und machte die Ausschussmitglieder darauf aufmerksam, dass Hofkirchen aufgrund der eigenen Finanzstärke in der Vergangenheit in diesem Jahr keine Schlüsselzuweisungen vom Freistaat bekomme und zugleich 3,1 Millionen Euro an Kreisumlage bezahlen müsse – eine „deutliche Mehrbelastung im Verwaltungshaushalt“.

Die kurze Diskussion über die Frage der Verschuldung der Marktgemeinde Hofkirchen, die seit Jahren stets bei null liegt, hatte Christian Pauli (SPD) angestoßen. Er habe aus dem Passauer Kreistag erfahren, die Kommune habe sehr wohl 1,7 Millionen Euro Schulden gemacht, erklärte das Ratsmitglied. „Nein, haben wir nicht“, stellte Kufner klar.
Rathaus-Geschäftsleiter Gerhard Deser sprang Kufner zur Seite und bekundete, dass es sich dabei nur um sogenannte Kredit-Ermächtigungen im Haushaltsplan handle – Optionen, die aber bisher nicht gezogen worden seien, so der Chef der Hofkirchener Verwaltung. „Wir haben’s nicht gebraucht“, merkte das Marktoberhaupt ergänzend an. Dieser finanzielle Puffer sei richtig gewesen, er ließe sich auch fortschreiben.

Die Zuführung vom Verwaltungshaushalt (laufende Einnahmen und Ausgaben) zum Vermögenshaushalt (Investitionen) sei, wie der Bürgermeister zu bedenken gab, im Etat 2025 mit 646 000 Euro sehr niedrig angesetzt, auch deshalb, weil bisher noch keine belastbaren Zahlen vorlägen.
Die pauschale Investitionszuweisung vom Land beläuft sich auf voraussichtlich 93 500 Euro. Die Entnahme aus Rücklagen soll 10 000 Euro betragen, so dass die Entwicklung der Rücklage eine Summe von 90 000 Euro für das laufende Jahr und für die Folgejahre ausweist.
Lob von Christian Pauli und zustimmenden Applaus gab es für den Kämmerer – er fehlte bei der Sitzung krankheitsbedingt – und dessen übersichtliches Zahlenwerk. Den Schwerpunkt der Vorberatung der von Michael Rieger zusammengestellten Auflistungen wollte der Bürgermeister auf die Haupt-Investitionen im Vermögenshaushalt gelegt haben. Es seien Positionen dabei, die nach aktuellem Kenntnisstand eingearbeitet seien, jedoch sehr wohl noch Unwägbarkeiten aufwiesen.
Als Beispiel nannte Kufner die notwendige Hangsicherung am Burgberg in Hilgartsberg, wozu am Tag nach der Zusammenkunft des Haupt- und Finanzausschusses die Submission zur Vergabe der ausgeschriebenen Bauarbeiten anstand. Bis zu 80 Prozent Förderung seien dafür in Aussicht gestellt, vorerst habe man 60 Prozent eingeplant, weil noch nicht geklärt sei, welche Einzelheiten überhaupt förderfähig seien.

Zu den Investitionen in die Ausstattung der Feuerwehren teilte Kufner mit, dass die digitalen Pager zur Alarmierung bereits geliefert worden seien. Außerdem gehe es um die Umrüstung auf die digitale Sirenensteuerung, wozu laut Aussage des Dritten Bürgermeisters Georg Stelzer (ÜW), zugleich Kreisbrandmeister, der Austausch des Steuergeräts nötig ist. Im Zuge des Zivilschutzes gebe es – nach dem Auslaufen eines Bundesförderprogramms – hierfür nun wieder Zuschüsse, so Stelzer.
Vervollständigt wird die neue Schutzausrüstung der Feuerwehr Hilgartsberg, von der zudem ein Gesuch für einen Anbau an das Feuerwehrhaus in Zaundorf zur Unterbringung eines Mehrzweckfahrzeugs vorliegt, bedingt auch durch die vielen Alarmierungen zu Einsätzen auf der Autobahn A3.
Nach Josef Kufners Worten geht es dabei um eine erste Darstellung des Bedarfs für die kommenden Jahre. Seitens der Wehr sei dazu viel Eigenleistung zu erwarten, gab sich Georg Stelzer überzeugt. Christian Pauli vertrat die Auffassung, den Antrag nicht auf die lange Bank zu schieben, zumal seitens der Feuerwehr Gerätschaften auch privat eingelagert seien.
Zweiter Bürgermeister Alois Wenninger (CSU) plädierte dafür, zur Realisierung der Maßnahme am besten gleich eine Summe im Investitionsplan der Marktgemeinde vorzusehen. „Es ist noch viel Dynamik drin im Haushalt“, erwiderte Bürgermeister Kufner.

Die Dringlichkeit des Projekts verdeutlichte Georg Stelzer mit dem Hinweis, dass die Fahrt von FFW-Einsatzkräften mit Privat-Pkws auf die Autobahn im Einsatzfall mangels Platz im Feuerwehrauto „grob fahrlässig“ sei.

Größte Investitionen

• Hangsicherung Burgberg Hilgartsberg: 500 000 Euro.
• Kauf digitaler Feuerwehr-Pager: 44 000 Euro (Hofkirchen), 45 000 Euro (Garham).
•  Austausch Heizung Grundschule Garham: 163 000 Euro.
• Rest Sanierung Kindergarten Garham: 350 000 Euro.
• Neue Mitte Hofkirchen – Anteil Gaststätte 443 000 Euro zuzüglich 179 000 Euro für Ausstattung.
• Kaiserstraße Kirchenumfeld/Pavillon mit WC: 80 000 Euro.
• Wohnbaugebiet Gsteinach (Garham) Bauleitplanung und Erschließungskosten 311 000 Euro; Abwasser-Infrastruktur 252 000 Euro; Wasser-Infrastruktur 214 000 Euro.
• Sanierungen Gemeindestraßen 667 000 Euro.
• Umrüstung Straßenbeleuchtung auf LED: 100 000 Euro.
• Abwasserbeseitigung Hofkirchen Hochbau: 25 000 Euro; Tiefbau 6000 Euro; Anlagen: 20 000 Euro.
• Abwasserbeseitigung Garham 21 000 Euro; Betriebsanlagen: 40 400 Euro plus Dosieranlage und Plattenschieber 32 000 Euro.
• Breitbandausbau (Beratungsleistungen): 40 000 Euro.
• Förderung Wirtschaft und Verkehr: 36 000 Euro (Hausarztprämie, Lade-Infrastruktur).
• Wasserversorgung: Tiefbau: 107 500 Euro; Sanierung Wasserschieber 91 500 Euro.

 


Eine dicken Brocken von 500000 Euro verschlingt die unaufschiebbare Hangsanierung der Burgbergs in Hilgartsberg, wo bereits seit längerer Zeit Straßensperrungen bestehen

 

Quelle: pnp.de —Bernhard Brunner

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Ein Jahr mit Höhen und Tiefen

Hofkirchen

Auf ein ereignisreiches Jahr blickten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hofkirchen zurück. Vorsitzender René Hödl und Kommandant Julian Binder zeichneten ein Bild, das Höhen und Tiefen aufweist. So traf die Feuerwehr und den Verein am 1. April (Ostermontag) durch den Großbrand im Ortskern in Hofkirchen ein schwerer Schicksalsschlag. Bei diesem Brand waren auch Mitglieder des Vereins betroffen. Die 161. Jahreshauptversammlung fand im Gasthaus zur Post statt.

Neben den unglücklichen Seiten des Jahres 2024 sprach der Vorsitzende auch positive Seiten an: So konnte im vergangenen Jahr ein Vereinsausflug zur Partnerwehr Nagold (Baden-Württemberg) organisiert und die Kameradschaft beider Feuerwehren gestärkt werden.

Der Bericht des Schriftführers Maximilian Schmid zeigte einen intensiven Zeitplan der Hofkirchener Wehr auf. So meisterte der Verein wieder zahlreiche Termine wie die Einweihung des Mehrzweckbootes beim Maifest, Friedenslichtaktion oder Besuche bei Geburtstagsjubiläen. Kassenwartin Michaela Weber berichtete von einem positivem Kassenstand. Mit der finanziellen Unterstützung der Anschaffung des Mehrzweckbootes war eine große Ausgabe auf der Sollseite zu verbuchen. Kassenprüferin Christina Jakob-Kreilinger lobte die gute Verwaltung der Kasse und hatte keine Einwände. Die Entlastung war dann nur reine Formsache.

1. Kommandant Julian Binder sprach bei 45 Einsätzen von einer Belastung „leicht über dem Durchschnitt“. Dabei bezeichnete er den Brand im Hofkirchener Ortskern, den Brand der Westernstadt Pullman-City und einen Verkehrsunfall im Gemeindebereich als große Herausforderungen. Jugendwartin Susanne Lallinger-Kufner informierte über die Leistungen der zwölf Mitglieder der Jugendfeuerwehr. So fand neben der erfolgreichen Teilnahme beim Wissenstest 2024, der Nikolausaktion und anderen Terminen, wöchentlich eine Jugendstunde statt. Ein Highlight war die Teilnahme an einer überörtlichen Jugendübung im Schutzbereich der Feuerwehr Hilgartsberg.

Ein Höhepunkt waren Ehrungen und Beförderungen. Susanne Lallinger-Kufner, René Hödl und Markus Markmüller wurden für 20 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Kommandant Binder beförderte Jugendfeuerwehrmitglied Elias Scheungraber zum Feuerwehranwärter. Hohe Ehren gab es für Ehrenkommandant Hans-Peter Binder für seine ausgezeichnete Arbeit im Jugendbereich. Er darf jetzt die „Deutsche Jugendfeuerwehr-Ehrennadel in Silber“ tragen. Bezirks- und Kreisjugendwart Robert Anzenberger nahm die Auszeichnung vor, verlas die Urkunde und steckte dem Ehrenkommandanten das Abzeichen ans Revers.

Kreisbrandinspektor Christian Schneider überbrachte die Grüße und den Dank der Kreisbrandinspektion und informierte über die anstehenden Neuerungen aus Sicht des Kreisfeuerwehrverbandes. Thematisiert wurde besonders die anstehende Umstellung auf die digitale Alarmierung.

Bürgermeister Josef Kufner bedankte sich für die Arbeit der Hofkirchener Wehr in einem nicht ganz einfachen Jahr und betonte die Notwendigkeit des Ehrenamtes. Er lobte die Wehr für ihre Einsätze zum Schutz der Menschen und die Verantwortung in der Gesellschaft.

 

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Besonders herausfordernd für die Hofkirchener Feuerwehr war der Großbrand in der Ortsmitte Hofkirchens am Ostermontag

 

 

Quelle: pnp.de —Franz X. Eder

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Marktrat votiert für Regionalwerke-Beitritt

Hofkirchen

Gleichsam durchgewunken hat der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Beteiligung Hofkirchens am Kommunalunternehmen Regionalwerke Passauer Land gKU. Mit 12:0 Stimmen fasste das Gremium den entsprechenden Beitrittsbeschluss. Zuvor hatte Bürgermeister Josef Kufner (CSU) bekundet, dass dies für ihn „ein schönes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit“ wäre. Ratsmitglied Christian Pauli (SPD) erinnerte daran, dass seine Fraktion dem Thema gegenüber aufgeschlossen gewesen sei und es „keine andere Meinung“ dazu gebe.

Eingangs hatte Kufner darauf verwiesen, dass die Themenfelder Energiewende, Nachhaltigkeit und Klimaschutz sowie Digitalisierung und regionale Wertschöpfung mittlerweile eine wichtige Schlüsselrolle einnähmen – sowohl für die heimische Wirtschaft und Bevölkerung als auch für die kommunalen Verwaltungen.
Eine Möglichkeit, diese Bereiche zu bündeln, ist nach den Worten des Bürgermeisters die Installierung von Regionalwerken, wobei es sich um einen Zusammenschluss mehrerer Gemeinden eines Landkreises handle. Wie Stadtwerke befänden sich Regionalwerke in den Händen der öffentlichen Verwaltung, sie sollten die Entwicklung einer Region nachhaltig und im Sinne des Gemeinwohls fördern.

Um bei den aktuellen Herausforderungen im Bereich der Erzeugung regenerativer Energien zu partizipieren, biete sich die Möglichkeit, dass sich die Städte, Märkte und Gemeinden zusammenschließen, hob Josef Kufner hervor. Dadurch eröffneten sich gute Chancen, wenn in einem größeren Verbund gemeinsame Ziele angestrebt würden, der damit auch ein stärkeres Gewicht habe als eine einzelne Gemeinde. „Man muss das Rad nicht immer neu erfinden“, flocht der Bürgermeister als Bemerkung in seinen Vortrag ein und machte auf die Gelegenheit aufmerksam, den anvisierten Ausbau der Energiewende im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten, zudem die damit verbundene Wertschöpfung für die Allgemeinheit des Landkreises zu sichern.

„Nicht zuletzt profitieren auch die Bürgerschaft und die heimischen Unternehmen“, unterstrich Kufner. Die Energie könne künftig vor Ort erzeugt, vermarktet und auch verbraucht werden. Sofern dieses Geschäftsmodell im Landkreis Passau zum Tragen komme, könnten in einem nächsten Ausbauschritt eventuell weitere Geschäftsfelder erschlossen werden, zum Beispiel die dezentrale energetische Verwertung von Klärschlamm oder anderer biogener Reststoffe oder auch eine nachhaltige Wärmeversorgung. Nach eingehender Beratung werde vorgeschlagen, die Regionalwerke in Form eines gemeinsamen Kommunalunternehmens als Anstalt des öffentlichen Rechts nach dem Gesetz über die kommunale Zusammenarbeit – kurz KommZG – zu gründen.

Der Hofkirchener Bürgermeister wies die Ratsmitglieder auf die vom Passauer Kreistag in dessen Sitzung am 9. Dezember 2024 beschlossene Satzung für die Regionalwerke hin, die den Entscheidungsträgerin im Vorfeld der Ratssitzung bekanntgemacht worden war. Zur weiteren Vorgehensweise merkte Kufner an, dass durch den Landkreis Passau die Antragstellung für die Förderung nach dem LEADER-Maßnahmenprogramm der Europäischen Union für modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum erfolgt. Der Geschäftsführer der Verwaltungs-GmbH als Vorstand der Regionalwerke werde für die ersten zwei Jahre beim Landkreis beschäftigt, er könne bei eigenständiger Finanzierung der Geschäftsstelle von den Regionalwerken übernommen werden.

Wie es in den Informationen für den Marktgemeinderat weiter heißt, kann mit einer Förderung in Höhe eines Satzes von 60 Prozent gerechnet werden. Die Beteiligung der einzelnen Kommunen solle nach Einwohnerzahlen festgelegt werden, die Beteiligungsquoten zwischen Landkreis und Kommunen sollten sich im Verhältnis 49 und 51 Prozent bewegen. Für die Beteiligung der Kommunen sei von einem Betrag von jeweils 0,40 Euro pro Einwohner in den Jahren 2025 und 2026 ausgegangen worden. 27 Kommunen hätten den Landkreis beauftragt, die Gründung der Regionalwerke vorzubereiten. Bei einer adäquaten Beteiligung ergäbe sich für die Aufbauphase in den ersten beiden Jahren ein entsprechender Finanzierungsplan. Danach müsse die Finanzierung der Geschäftsstelle aus Einnahmen von umgesetzten Projekten erfolgen.

Der einstimmige Beitrittsbeschluss für Hofkirchen bedeutet, dass der kommunale Vertreter und die Verwaltung der Marktgemeinde ermächtigt und beauftragt werden, zur Anschubfinanzierung der Regionalwerke Passauer Land gKU jährlich über den Zeitraum von zwei Jahren 1499,60 Euro in das gemeinsame Kommunalunternehmen einzuzahlen. Darüber hinaus müssen die Satzung und ein Konsortialvertrag der Regionalwerke Passauer Land gKU abgeschlossen werden. Außerdem sind alle sonstigen für den Beitritt erforderlichen Maßnahmen seitens der Marktverwaltung zu ergreifen und umzusetzen.

 

 

 

Quelle: pnp.de —Bernhard Brunner

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Hofnarria Kinderfasching mit Clown Thomas

Hofkirchen

Am Tag nach dem phänomenalen Faschingsumzug standen am Rosenmontag Hofkirchens Kinder im Mittelpunkt. „Kinderfasching mit Thomas“ ging im Gasthaus zur Post in seine dritte Auflage.

War die Anmoderation von Präsident Stephan Dauscha und Kinderclown Thomas noch etwas holprig, lief der restliche Nachmittag wie am Schnürchen: Kinderprinzessin Johanna I. und Kinderprinz Marco I. eröffneten den Nachmittag für die Kinder. Sie betonten: Von den Erwachsenen durfte kein Wunsch der Kinder abgeschlagen werden.

Mit viel Beifall bedacht wurden die Auftritte der Zwergerl- und Kindergarde Auch der Showtanz der Schülergarde kam gut an und bereitete den „Swifties“ eine Menge Spaß.

Zwischendrin hatte sich Clown Thomas viele kleine Spielchen überlegt, um die Kinder bei Laune zu halten. Natürlich durften die Süßigkeiten nicht fehlen: Die Hofnarria ließ sich nicht lumpen und verteilte fleißig Popcorn, Gummibären, Lollis und vieles mehr.

Höhepunkt war wieder das Schminken der Komiteemitglieder. Aufgabe für die Kinder war, einen schöneren Clown zu schminken, als Thomas selbst es hinbekommt. Die Erwachsenen mussten dann ihre „Maske“ präsentieren, worauf per Applausometer ein Sieger gekürt wurde. Dieser war tatsächlich nicht Thomas, sondern Prinz Marcel I. – er wusste am besten, wie man um die Gunst der Kinder buhlte.

Auf den Hofkirchener Kinderfasching und Kinderclown Thomas, ein dreifach donnerndes Hofnarria Helau!

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Quelle: pnp.de —va

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Nach zwei Jahren Wetterpech: Hofkirchner Faschingsumzug knackt wieder die 10.000-Besuchermarke

Hofkirchen

Ein dreifaches Helau an die Sonne! Zum 54. Hofkirchner Gaudiwurm (Landkreis Passau) ließ sie sich endlich wieder blicken. „Es ist herrlich“, freute sich Bürgermeister Josef Kufner. „Das haben wir uns echt verdient, nachdem wir die letzten beiden Jahre etwas Pech mit dem Wetter hatten.“

Der Rathaus-Chef führte den Umzug gemeinsam mit dem Faschingskomitee Hofnarria auf ihrem Hofburg-Wagen an. „Das ist der Höhepunkt des Jahres“, untermauerte Kufner seine Begeisterung und warf im Wikinger-Gewand Süßigkeiten in die Menge.

Über 30 Umzugswägen mit dabei

Ebenfalls mit an Bord war Hoffnaria-Präsident Stephan Dauscha. „Das ist wieder eine einzigartige Geschichte hier. Wir freuen uns, dass so viele Faschingsfreunde dabei sind“, gab er sich sehr zuversichtlich, dass die Marke von 10.000 Besuchern diesmal geknackt wurde. Reichlich kostümiert und dicht aneinandergedrängt jubelte das Publikum den über 30 kreativ gestalteten Wägen und zahlreichen Fußgruppen zu. Als Dank regnete es Popcorn, Lollis, Chips und haufenweise Lutschbonbons zurück.

XXL-Popcorneimer und Mini-Riesenrad verhelfen zum Sieg

Wie in den vergangenen Jahren prämierte eine zehnköpfige Jury die besten Wägen und Fußgruppen. Den Sieg holte sich diesmal der Schnupferclub Zaundorf mit ihrer spektakulären Konstruktions-Kombi, bestehend aus gigantischem Popcorneimer, Mini-Riesenrad und hinterherfahrendem Kettenkarussell. Aber für Hofnarria-Präsident Stephan Dauscha galt ohnehin: „Dabei sein ist alles. Die haben alle Spaß und das ist das Wichtigste.“

Diesjähriger Schlagerhit wohl gefunden

Derweil schallte „wär ich ein Möbelstück, wär ich ne‘ Lampe aus den Siebzigern“, aus gleich mehreren Lautsprechern entlang des Gaudiwurms. Der Song „Wackelkontakt“ vom bayerischen Musiker Oimara avanciert damit zur diesjährigen Faschingshymne und wird ab jetzt wohl auch in jedem Bierzelt zum Pflichtprogramm gehören.

„Etabliertes Sicherheitskonzept“

Als Sicherheitsvorkehrung blockierten diesmal schwere Bauhof-Fahrzeuge die wichtigsten Zufahrtsstraßen. Ansonsten mussten jedoch keine größeren Anpassungen vorgenommen werden, wie Einsatzleiter Michael Emmer von der Polizeiinspektion Vilshofen mitteilte: „Wir haben hier ein etabliertes Sicherheitskonzept. Die Gemeinde macht das super.“

Lidl-Tüten-Kostüm erfreut sich großer Beliebtheit

Dementsprechend ausgelassen feierte die närrische Meute bis in den späten Nachmittag. Auffällig oft waren Besucher zu sehen, die eine Lidl-Einkaufstüte über ihren Rumpf gestülpt hatten. Notdürftige Kostümierung für Kurzentschlossene oder doch subtile Kritik an der kapitalistischen Wegwerfgesellschaft? Das bleibt der Interpretation überlassen. Völlig eindeutig lässt sich hingegen sagen, wie es um die Stimmung in Hofkirchen bestellt war: Helau!


Mit ihrer fantasievoll gestalteten Meereswelt tauchten die Faschingsfreunde Außernzell bis auf Platz 2.

 


Die Prinzengarde der Hofnarria ließ es sich beim heimischen Umzug nicht nehmen, zu zeigen, was sie drauf hat. − Fotos: Georg Laudi

 


Hofnarria-Präsident Stephan Dauscha führte den Zug an.

 

 

 

Quelle: pnp.de —Nilklas Schneider

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Glanzlichter bei den Hofnarren

Hofkirchen

Es zeichnete sich schon im Kartenvorverkauf ab: Der Saal des Gasthofes zur Post der Familie Reischer war restlos besetzt, als das Faschingskomitee Hofnarria mit seinen Garden und dem Prinzenpaar einmarschierte. Ein begeisterter Empfang leitete einen fantastischen Abend ein mit einzigartigen Showeinlagen ein.

Freudestrahlend konnte Präsident Stephan Dauscha die zahlreichen Gäste begrüßen – neben den Ehrenpräsidenten Werner Fellner und Christian Pauli waren auch lang verdiente Ehrenmitglieder wie Karl Kreilinger, Rolf Britz und Johann Weber anwesend. Ebenfalls befand sich der Bürgermeister der Marktgemeinde Hofkirchen Josef Kufner mit seiner Gattin unter den Gästen. Auch Pfarrer Josef wurde begrüßt.

Das Prinzenpaar um Nadine I. und Marcel I. eröffnete den Ball, richtete fröhliche Grußworte ans Publikum und sorgte mit einigen Spitzen für Lacher bei ihrer Rede. Auch Kinderprinzessin Johanna I. und Marco I. sorgten für Unterhaltung und zeigten ihren wunderschönen Prinzenwalzer. Dankesworte wurden an die Trainerin, Lydia Weber gerichtet, die sich über einen Blumenstrauß freute.

Weiter wussten die Jugend- und Prinzengarde wie immer mit dem Marschtanz zu überzeugen, ehe das Prinzenpaar mit Unterstützung von „Old Spice“ – ehemaligen Gardemädels – ihren Showtanz zeigten. Ein herzlicher Dank Tanz wurde an Trainerin Tina Scheingraber gerichtet, die es wie keine zweite verstand, einen wunderbaren Tanz einzustudieren.

Danach stand der Auftritt der Dream-Dancers auf dem Programm. Mit einer einstudierten Choreografie sorgten die etwas betagteren Herren nicht nur für Lacher, sie wussten auch tänzerisch zu überzeugen. Besondere Dankesworte wurden im Anschluss an die Trainerin Simone Fellner gerichtet. Seit Oktober brachte diese den Männern die Choreo bei, schnitt die Musik und bastelte an den Kostümen. Der obligatorische Blumenstrauß und das „Busserl“ auf die Backe durften da nicht fehlen.

Die Jugendgarde erntete im Anschluss ebenfalls viel Applaus für ihren Showtanz und stand in Sachen Unterhaltung den vortanzenden Gruppen in nichts nach. Auch hier durften die sich die beiden Trainerinnen Angelika Duschl und Angelina Lauerer über ein Dankeschön freuen

Das Männerballett gefiel nicht nur optisch. Mit waghalsigen Sprungfiguren, synchronen Tanzschritten und einigen Überraschungen eroberten sie das Publikum im Sturm. Auch die Zugabe hatte ein Glanzlicht. Der Präsident hatte nämlich als Meerjungfrau selbst einen Gastauftritt.

Zum Höhepunkt des Balls gehörte dann natürlich die Premiere des neuen Showtanzes der Prinzengarde. Mit einem Michael-Jackson-Medley wollten die Mädels und Jungs groß rauskommen und die Garde setzte das Thema mit Bravour um. Minutenlanger Beifall war der verdiente Lohn für den Showtanz, bei dem sogar Präsident Dauscha die Superlative ausgingen. Als heimlichen Star darf man Valentin Rimbeck nennen, der eine Solopart der Extraklasse hinlegte.

Besonders bedankten sich alle Tänzerinnen und Tänzer bei den Unterstützern, Trainerinnen, Stylisten, Näherinnen, beim gastgebenden Wirt und natürlich den Gästen für die einzigartige Stimmung – alle waren bunt verkleidet und sehr gut gelaunt erschienen.

Fröhlich, närrisch und bei guter Tanzmusik der Band „Drahwurm“ ließ man den Komiteeball ausklingen, ehe es am nächsten Tag in die Faschingsmesse ging. Dazu hatte der eingangs erwähnte Pfarrer Josef geladen. Es war ein etwas anderer Gottesdienst mit Auftritten der Zwergerl- und Kindergarde, viel guter Stimmung, Applaus und fröhlichem Lachen – so hatte sich dieser das gewünscht.
Mit einem befriedigtem Lächeln verließ man die Kirche und das Faschingskomitee Hofnarria freut sich nun auf die nächsten Veranstaltungen: neben der Weiberroas und der Gemeindeübernahme am kommenden Samstag steht natürlich auch mit dem großen Faschingsumzug am Faschingssonntag das Hauptevent des Hofkirchener Faschings an. Der Kinderfasching am Rosenmontag ist für die kleineren Faschingsnärrischen wieder ein Höhepunkt und am Faschingsdienstag wird der Fasching traditionellerweise beim Gardegericht eingegraben. Weitere Termine unter www.hofnarria.de.

− va

 

Trainerin und Präsident: Stephan Dauscha und Tina Scheingraber

 

 


Das Männerballett der Hofnarren mit seiner Meerjungfrau. − Fotos: Dauscha

 

 

 

Quelle: pnp.de —va

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Vom Autogrammjäger zum Rennstall-Besitzer: Die kuriose Motorsportkarriere von Christoph Huber

Hofkirchen

Vom Autogrammjäger zum Rennstall-Besitzer von Proton Huber Competition in Hofkirchen (Landkreis Passau): Der Freinberger Christoph Huber hat eine kuriose Motorsportkarriere hinter sich.

Erst die gesundheitlich-bedingte Auszeit, dann der tragische Tod von Gerhard Freundorfer, einem langjährigen Weggefährten und engen Freund – das hat emotional tiefe Spuren bei Teamchef Christoph Huber aus Hofkirchen (Landkreis Passau) hinterlassen. Längst ist dieses Trauma nicht aufgearbeitet – für ihn selbst, für die Piloten, für die Mannschaft – und wird es wahrscheinlich nie sein.

Jedoch gelang im vergangenen Jahr auf den Rennpisten eine starke Performance – drei Titel im Porsche Carrera-Cup, ein Titel im Porsche-Cup Suisse, ein Titel in der Porsche Sprint-Challenge Southern Europe und Rang zwei bei den 24 Stunden Dubai. Immerhin. „Es war wichtig zu zeigen: Wir sind zurück“, erklärt der Team-Chef. Er hat dabei „step by step“ den Fokus wieder gefunden, den er während der schlimmen Krise aus den Augen verloren hatte. Das, was ihn, den Motorsport-Verrückten, inspiriert und antreibt – in den verschiedenen Serien erfolgreich zu sein und seine Visionen umzusetzen. Eine ist es, beim 24 Stunden-Rennen im Le Mans zu starten.

Wir müssen uns die Teilnahme verdienen“

„Es wird ein harter und steiniger Weg, aber wir wollen ihn gehen“, verdeutlicht Christoph Huber seine Ambitionen, „und das, obwohl wir keine Mannschaft stellen, hinter der ein riesiger Konzern steht, sondern ein Privatteam ohne Werksunterstützung sind. Wir müssen uns die Teilnahme über Erfolge und das Prädikat des Rennstalls verdienen“. Im Motorsport geht es zwar sehr schnell, aber erst in zwei, drei Jahren, ist ein realistisches Szenario.

Proton Huber Competition startet quasi als Vorstufe für das berühmt-berüchtigte Event beim Michelin-Le Mans-Cup, der europäischen Langstrecken-Meisterschaft. „Wir werden uns an sechs Wochenenden messen und ich bin gespannt, wie sich unsere Amazonen in der Männer-Domäne behaupten“, so Christoph Huber, „ich möchte nicht über Ergebnisse spekulieren und keinen Blick in die Glaskugel werfen, aber beide Damen können schnell fahren. Ich bin zuversichtlich“.

Der Rennstall aus Hofkirchen wird in Kooperation mit „Iron Dames“ antreten, 2018 von Deborah Mayer gegründet. Ein Projekt, das Frauen unterstützt, gleichberechtigt zu Männern im Motorsport in Konkurrenz zu treten.

Tochter von Jacky Ickx geht an den Start

Gesteuert wird der Porsche 911 GT3 R von der jungen Spanierin Marta Garcia, die 2023 die erste Meisterin in der F1-Academy wurde, eine Serie, in der ausschließlich Frauen an den Start gehen. Und von Vanina Ickx, die in ihrer langen Rennkarriere als Audi-Werksfahrerin in der DTM antrat und jetzt unerwartet ihr Comeback auf der Rennstrecke feiert. Sie ist die Tochter der belgischen Rennsport-Legende Jacky Ickx, der sechs Erfolge beim 24 Stunden-Rennen von Le Mans feierte, die Langstrecken-Weltmeisterschaft zweimal gewann und zwei Vize-Titel in der Formel 1 holte.

Ebenfalls als Le Mans-Vorbereitung dient die 24 Stunden-Serie. „Wir sind hier sehr gut positioniert und haben bereits überzeugende Resultate erzielt“, nimmt der Teamchef diese Herausforderung ebenfalls selbstbewusst und optimistisch in Angriff. Doch nicht nur auf diesen beiden Hochzeiten tanzt Proton Huber Competition, sondern noch auf weiteren.

„Wollen erneut um die Meisterschaft mitfahren“

„Viele sind gekommen, viele gegangen, wir sind geblieben. Wir sind das älteste Team und das erfolgreichste – drei Meisterschaften mit dem Team, drei Fahrer-Titel, dreimal Rookie, die meisten Siege“, sagt Teamchef Christoph Huber stolz, „der Porsche Carrera-Cup, den es seit über 30 Jahren gibt, ist unser Zuhause, auch in der Zukunft und wir wollen heuer erneut um die Meisterschaft mitfahren“. Mit diesem Anspruch tritt der Rennstall im Porsche Super-Cup ebenfalls an : „Wir versuchen immer etwas zu reißen.“

Nach wie vor ist die Gier nach Erfolgen bei Christoph Huber da. Dabei hatte alles mit einer anderen Leidenschaft begonnen – mit dem Autogramme sammeln von Rennfahrern, die Formel 1 übte große Faszination auf den kleinen Jungen aus. Aber ein eigenes Rennteam? „Nein, nein. Das habe ich mir nicht vorstellen können. Das ist erst nach und nach gereift“, erzählt der Teamchef.

Der gebürtige Österreicher (Freinberg) hat Glück. Er lernt nach seiner Ausbildung Rennfahrer Herbert Drexler kennen und wird Assistent der Geschäftsführung in dessen Motorsport GmbH, die Eintrittskarte in die Motorsportwelt. Und er wird später die „rechte Hand“ von Motorsport-Legende Walter Lechner, der ihm schließlich die Starthilfe gibt, um sich den Traum vom eigenen Rennstall zu erfüllen.

Der Freinberger saß selbst nie am Steuer eines solchen Boliden

„Da steckt ein Mega-Aufwand dahinter, ab April bin ich bis Herbst jedes Wochenende unterwegs – das hat dann nichts mehr mit einem Hobby zu tun. Viel Stress, viel Druck – und das Geld spielte eine große Rolle. Ich habe bereits einen kräftigen Schuss vor den Bug bekommen und gelernt, dass es keine finanziellen Experimente geben darf. Und Geduld wichtig ist und alles Zeit braucht“, so Christoph Huber.

Fast ein wenig paradox: Er saß nie hinter dem Steuer eines Boliden, war nie ein Techniker und mag das Autofahren überhaupt nicht gerne – und ist doch ein Macher im Motorsport geworden. Immer aktiv und umtriebig. Mit Visionen für die Zukunft.

Serien, Termine
Porsche Carrera-Cup
17. – 20. April Imola; 8./9. Mai Spa; 6. bis 8. Juni Zandvoort; 4. bis 6. Juli Norisring; 8. bis 10. August Nürburgring; 22. bis 24. August Sachsenring; 12. bis 14. September Spielberg; 3. bis 5. Oktober Hockenheim.

Porsche Super-Cup
16. bis 18. Mai Imola; 23. bis 25. Mai Monte-Carlo; 30. Mai bis 1. Juni Barcelona; 27. bis 29. Juni Spielberg; 25. bis 27. Juli Spa; 1. bis 3. August Budapest; 29. bis 31. August Zandvoort; 5. bis 7. September Monza.

Michelin Le Mans-Cup4./5. April Barcelona; 2./3. Mai Le Castellet; 10. bis 12. Juni Le Mans; 22./23. August Spa; 12./13. September Silverstone; 17./18. Oktober Portimao.

Creventic/24-Stunden-Series
21. bis 23. März 12 h Mugello; 18. bis 20. April 12 h Spa; 23./24. Mai 12 h Misano; 4./5. Juli 12 h Le Castellet; 26. bis 28. September 24 h Barcelona.

 

 


Hier in Hofkirchen ist Proton Huber Competition zu Hause und bereitet sich für die kommende Rennsport-Saison vor. − Foto: Hausladen

 

 

Quelle: pnp.de —Michael Hausladen

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Jugendförderverein bedenkt Tischtennisverein, Feuerwehr, VdK, Schule

Hofkirchen

Der DJK Jugendförderverein mit Sitz in Hofkirchen (Landkreis Passau) unterstützt seit Jahren Vereine und Organisationen in seinem Einzugsgebiet. Die Spendengelder sollen schwerpunktmäßig für Förderung und Ausbau der Jugendarbeit eingesetzt werden. Denn: „Eine zukunftsorientierte Jugendarbeit ist die Basis für das Fortbestehen jedes Vereines“, so die Verantwortlichen des Jugendfördervereines. Insgesamt 1200 Euro konnte das DJK-Team um Vorständin Carola Bauer im Februar an vier Einrichtungen verteilen.

Jugendförderverein unterstützt Organisationen aus der Region

Ob das große Donaufest im Sommer oder der Adventsmarkt im Winter – der DJK Jugendförderverein stellt Feste und Veranstaltungen auf die Beine – damit sich etwas rührt für die Menschen in der Region und um Gelder für den guten Zweck zu generieren, wie Beate Stifter erklärt. Schließlich sei es Ziel des Vereins mit seinen über 120 Mitgliedern, anderen Organisationen unter die Arme zu greifen.

400 Euro kommen der Hofkirchner Jugendfeuerwehr zugute

Eine der Begünstigten war dieses Jahr die Feuerwehr Hofkirchen. 400 Euro durften Vorständin Carola Bauer und Regina Reichelt an ersten Kommandant Julian Binder übergeben. „Die Spende wird direkt für die Ausstattung unser Jugendfeuerwehr verwendet“, freut sich Binder. „Unsere Jugendlichen leisten einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft, indem sie sich mit großem Einsatz auf ihre zukünftigen Aufgaben in der Feuerwehr vorbereiten. Um die Sicherheit unserer Mitglieder während der Übungen und Ausbildung weiterhin gewährleisten zu können, ist es notwendig, neue Feuerwehrstiefel anzuschaffen“, so der Kommandant.

Hilfe für Sportplatzfest für Menschen mit Behinderung

Eine 300-Euro-Spende ging an den VdK-Ortsverband für das Sportplatzfest für Menschen mit Behinderung, das er im Sommer ausrichtet. „An dieser Veranstaltung wird auch die Handicap Mannschaft des SV Hofkirchen teilnehmen“, erzählt Vorstand Willi Wagenpfeil.

Eine weitere finanzielle Zuwendung ging an den Tischtennisverein in Garham. Um eine erfolgreiche Jugendarbeit zu ermöglichen, trainieren beim TTV Garham zwei C-Lizenz-Trainer und ein A-Lizenz-Trainer. „Wir freuen uns sehr, durch die Spende“, freuen sich die verantwortlichen. Ein Beispiel für den Erfolg der Jugendarbeit ist Niko Nenninger. Beim ersten Bezirksranglistenturnier Niederbayern Ost der Jugend in Plattling legte das Nachwuchstalent einen glänzenden Auftritt hin. Der 11-Jährige beendete die Vorrunde des U13-Turniers mit 5:0 Siegen.

Hofkirchner Grundschule erhält 200 Euro für Spielzeug

Der vierte Begünstigte dieser Spendenrunde ist die Grundschule Hofkirchen. Die Mittagsbetreuung möchte für ihre Kinder das Spielzeug „Kapla-Holzplättchen“ anschaffen, das bei den Schülern ganz oben auf der Wunschliste steht. Dieser Bitte kam der Jugendförderverein gerne nach und überbrachte 200 Euro.

200 Euro für die Mittagsbetreuung der Grundschule Hofkirchen – dafür bedanken sich Sigrid Schweiger und Gabi Roßberger im Namen der Kinder. − Fotos: Johannes Waas

 

 

Eine Inklusionsveranstaltungen des VdK wird mit 300 Euro unterstützt. Darüber freuen sich Ortsvorsitzender Willi Wagenpfeil (l.) und Kassier Stanislaus Füstös.

 

Für die Jugendarbeit und Nachwuchsgewinnung des Tischtennisvereins in Garham übergibt das Fördervereins-Team einen Scheck über 300 Euro.

 

Quelle: pnp.de —Johannes Waas

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Erwin Drofa ist neuer Kirchenpfleger in Hofkirchen

Hofkirchen

In jeder Pfarrei im Bistum Passau gibt es zwei kirchliche Gremien: die Kirchenverwaltung und den Pfarrgemeinderat. Ist Letzterer vorwiegend für die liturgische Ausgestaltung und das pastorale Programm in der Pfarrei zuständig, kümmert sich die Kirchenverwaltung um die Bereiche Haushalt, Finanzen, Gebäudeverwaltung und Baumaßnahmen. Mit der Bischöflichen Finanzkammer in Passau obliegt ihr somit die rechtliche, wirtschaftliche und finanzielle Fürsorge an der Basis vor Ort. Nun wurde in Hofkirchen ein neuer Kirchenpfleger gewählt.Johann Kallinger legt Amt nach 24 Jahren nieder

Den Vorsitz in der Kirchenverwaltung und somit das Amt des Kirchenpflegers hatte die letzten 24 Jahre Johann Kallinger inne. Er begleitete mit den KV-Mitgliedern zahlreiche Baumaßnahmen – unter anderem an der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, am Pfarrhof, dem Apostelheim oder auf dem kirchlichen Friedhof. Für die neue Amtsperiode, die von 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2030 läuft, kandidierte Johann Kallinger nicht mehr. Als Dank für seine vielfältigen Verdienste und seine große Einsatzbereitschaft für die Pfarrei Hofkirchen wurde ihm am Stephani-Tag die Stephanus-Plakette verliehen. Kallinger bedankte sich dabei für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in beiden Gremien und freute sich über seinen exzellenten Nachfolger.

Wahl des neuen Kirchenpfleger bei konstituierender Sitzung der neuen Kirchenverwaltung

Mitte Februar trafen sich die vier gewählten Kirchenverwaltungsmitglieder Erwin Drofa, Christina Jakob-Kreilinger, Christian Lustig und Anna Reither zur konstituierenden KV-Sitzung im Apostelheim. Aus ihrer Mitte wählten sie Erwin Drofa einstimmig zum Vorsitzenden und damit gleichzeitig zum neuen Kirchenpfleger der Pfarrei. Pfarrer Joseph Peedikaparambil brachte seine Freude zum Ausdruck und gratulierte dem neuen Kirchenpfleger.

Gemeinsam mit Kirchenpfleger Erwin Drofa und den drei KV-Mitgliedern wird Verwaltungsleiter Johann Rengsberger vom Verwaltungszentrum Vilshofen die neue Sitzungsperiode gestalten. Dieser nimmt das Amt des stellvertretenden Kirchenverwaltungsvorstandes wahr. Die ersten Aufgaben für die kommenden Wochen und Monate sind bereits fest im Blick. Dazu zählen vor allem die Verabschiedung des Haushaltes und die Anschaffung eines neuen Verkaufsstandes für das Pfarrfest sowie weitere Veranstaltungen.

 

 

Quelle: pnp.de –Johannes Waas

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Für Nadine lernte Marcel tanzen: Das Hofkirchner Faschingsprinzenpaar ist auch privat verbandelt

Hofkirchen

Faschingsprinzessin zu sein, davon hat Nadine lange geträumt. Nun ist es soweit, und aus Liebe zu ihr begleitet sie ihr Mann Marcel Cernota zu allen Bällen, Umzügen und anderen Veranstaltungen als Prinzgemahl. Eigentlich steht er nicht gerne im Mittelpunkt, aber mittlerweile hat er sogar Spaß am Tanzen.

Seit 13 Jahren sind die beiden ein Paar, geheiratet haben sie im Oktober 2024. Das war ein denkwürdiges Jahr, in dem sie auch ein Haus in Hofkirchen kauften und komplett renovierten. Ganz schön stressig war das, dazu kam noch die Vorbereitung auf den bevorstehenden Fasching. Und nicht zu vergessen die Arbeit: Nadine (31) ist Bankkauffrau, Marcel (32) arbeitet als selbstständiger Immobilienmakler in Bad Füssing.

Erste Begegnung bei Fußball-Spaß-Turnier

Er wusste schon viel länger als sie, dass das was mit ihnen werden könnte. Die Anekdote geht so: Marcel spielte zusammen mit Nadines Vater bei einem Fußball-Spaß-Turnier in Hofkirchen. „Das da drüben am Spielfeldrand ist meine Tochter“, soll der Vater ihm damals gesagt haben. Marcel spähte zu der jungen Frau, die ihn beeindruckte, und sagte im Scherz zu seinem Fußballfreund: „Eines Tages sitze ich mit ihr auf eurer Couch, wirst sehen!“

Es dauerten dann aber noch zwei Jahre, bis die beiden sich in einem Passauer Club wieder trafen. Marcel nahm sich ein Herz und sprach sie an. „Der Vater wollte es zuerst nicht glauben“, sagt Nadine lachend. Seitdem sind sie ein Paar.

Keinen einzigen Auftritt verpasst

Beide sind hundertprozentig füreinander da, erzählen sie. Marcel hat keinen einzigen Auftritt von Nadine, die seit 15 Jahren bei der Hofkirchner Garde tanzt, verpasst. Und Nadine steht immer am Rand des Fußballfelds, wenn er spielt. Bei beiden steht die Familie an erster Stelle.

Miteinander sprechen

Nadine schätzt Marcels Unterstützung ebenso sehr wie seinen Optimismus und seine gute Laune in allen Lebenslagen. Nadine wiederum sei der Mastermind in ihrer Zweisamkeit, sagt Marcel: „Sie ist sehr strukturiert und denkt alles mit.“ In den 13 Jahren ihrer Beziehung haben sie insbesondere eines gelernt: Miteinander sprechen ist das A und O. Das gilt übrigens ebenso für die Ehe wie für den Tanz des Prinzenpaars, den sie in dieser Saison noch viele Male zeigen dürfen.

 

 

Quelle: pnp.de –Gesine Hirtler-Rieger

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Eine Nacht für Teenager

Hofkirchen

Vergangenen Samstag startete die erste Teenie-Neon-Night der Hofnarria im Saal des Gasthauses zur Post. Hierzu waren alle Jugendlichen im Alter von elf bis 16 Jahren eingeladen.

Lange machte man sich im Faschingskomitee Hofnarria Gedanken – hat man für die Kleinsten den Kinderfasching, für die Großen den Auftakt- und Komiteeball und für die Senioren den traditionellen Seniorennachmittag. Doch für die Altersgruppe der Teenager hatte man bisher kein geeignetes Event. Da hatte das Team um Präsident Stephan Dauscha die Idee einer „Teenie-Disco“.

Zu den Planungen holte man unter anderem auch die Garden mit ins Boot: So waren die Schüler-, Teenie- und Jugendgarde an der Planung, Gestaltung und Umsetzung mitbeteiligt und hatten auch Verantwortung für bestimmte Bereiche übernommen. Die Schülergarde sorgte für das passende Plakat, bewarb die Veranstaltung und kümmerte sich ums Programm. Die Teeniegarde übernahm die Deko und ließ den Saal in Neonfarben erstrahlen. Und die Jugendgarde mixte in der Mocktailbar alkoholfreie Getränke.

DJ Lucas heizte mit den aktuellsten Hits die Tanzfläche an. Am späteren Abend kam dann noch die Wunschrunde ins Spiel – man hatte eine Box aufgestellt, in die man seine Liedwünsche werfen konnte. An der Fotoleinwand konnte man ein kleines Fotoshooting abhalten.

Auch die Tanz-Challenge, inszeniert von den beiden Trainerinnen der Schülergarde, fand riesigen Anklang. Garniert wurde der Abend – die Party ging von 17 bis 22 Uhr – von Gardeauftritten: Die Schülergarde machte schon früh Stimmung mit ihrem Showtanz. Die Teeniegarde brach mit „Avatar“ nach Pandora auf und die Jugendgarde machte mit „ABBA“ eine Zeitreise in die 70er Jahre.

Pünktlich wurden die glücklichen und ausgepowerten Teenager von ihren Eltern abgeholt. Einige von ihnen wollten auf Nummer sicher gehen: „Gibt’s die Teenie-Neon-Night nächstes Jahr wieder? Das war nämlich cool!“ Und so blickt man auch in der Vorstandschaft des Faschingskomitee Hofnarria zufrieden auf dieses Event.

Für das Faschingskomitee Hofnarria geht es nun in die heiße Phase: Am Samstag steht der Kartenvorverkauf zum Komiteeball am 22. Februar an. Weiter geht es dann mit der letzten öffentlichen Sitzung, der Weiberroas, der Gemeindeübernahme sowie dem Faschingsumzug am Faschingssonntag. Am Rosenmontag ist dann der Kinderfasching, ehe man am Faschingsdienstag den Fasching wieder eingräbt – besonders wird’s dieses Mal, da hier auch das hohe Gardegericht zusammen mit den Ratschkatteln tagt.

 

 

Quelle: pnp.de —va

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Politische Kundgebung der Christsozialen beim Pauliskirta in Hofkirchen

Hofkirchen

„Pauli klar, ein gutes Jahr – Pauli Regen, schlechter Segen“, so lautet einer der Bauernregeln für Januar. Angelehnt an die Bekehrung des Apostels Paulus veranstaltet der Markt Hofkirchen traditionell am dritten Wochenende im Januar ein buntes Markttreiben, den sogenannten Pauliskirta. Aber auch die Politprominenz nutzt diesen Tag, um sich zu präsentieren. Dieses Jahr konnte der CSU-Ortsverband mit dem CSU-Fraktionsvorsitzenden im Landtag Klaus Holetschek ein politisches Schwergewicht gewinnen.

Es lag sicher an seiner Person und der Tatsache, dass die in fünf Wochen stattfindende Bundestagswahl ihre Schatten vorauswirft, dass der Saal des Gasthauses Buchner brechend voll war. Da sich der Hauptredner etwas verspätete, ergriff zunächst Bürgermeister Josef Kufner das Wort, um die Anwesenden willkommen zu heißen und sich bei all jenen zu bedanken, die an den Vorbereitungen für die Veranstaltung mitgewirkt hatten.

Bürgermeister Kufner lobt die Gemeindepolitik

Kufner zog zudem hinsichtlich erfolgreicher Projekte im Markt Bilanz. Sei es die Generalsanierung der Turnhalle und der Schule oder die Neue Mitte im Ortskern, die Gestalt annimmt. Dies alles mache Hofkirchen zu einer wertigen Gemeinde. Zudem sorgen insgesamt 59 Vereine für ein aktives Gemeindeleben. Dabei merkte er an, dass er sich persönlich wieder mehr Zufriedenheit in der Gesellschaft wünschen würde.

Zuletzt bedankte er sich noch bei Landrat Raimund Kneidinger, MdL Stefan Meyer und MdB Thomas Erndl für ihre Unterstützung bei einem Großbrand letztes Jahr im Ortskern und dem Einleiten von Sofortmaßnahmen, als man entdeckt hatte, dass der Burgberg in Hilgartsberg in Bewegung geraten war.

Sehr viele „Wimadas“ im Landkreis

Raimund Kneidinger mahnte an, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft nötiger sei denn je. Er monierte, dass die Gesellschaft mittlerweile voll sei von Dauernörglern und Besserwissern. Er sei froh, dass es im Landkreis sehr viele „Wimadas“, also „Wir machen das“ gäbe. „Deshalb ist der Landkreis Passau auch der schönste Landkreis in Bayern“, meinte der Landrat und fügte mit einem Blick auf den inzwischen eingetroffenen Holetschek schmunzelnd an: „Das hörst du bestimmt öfters, aber bei uns stimmt‘s halt“.

Krankenhausreform dringend notwendig

Landtagsabgeordneter Stefan Meyer widmete sich dem Gesundheitssystem, das vor großen Veränderungen stehe. „Ja, es gibt einiges zu tun, um unsere Gesundheitsinfrastruktur zu erhalten und eine flächendeckende Versorgung weiterhin zu gewährleisten“, führte er aus. „Denn acht von zehn Krankenhäuser in Bayern schreiben rote Zahlen“, fügt er ergänzend hinzu. Eine Krankenhausreform sei deshalb dringend notwendig. Dabei dürfe jedoch nicht die stationäre und ambulante Versorgung im ländlichen Raum leiden. Zudem stünden bei der Landtagsfraktion eine Landarztquote, mehr Studienplätze für Humanmedizin und die komplette Steuerfreiheit für Pflegekräfte bei Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschlägen auf der Agenda.

Wohlstand „keine Selbstverständlichkeit“

Als Nächster trat der gebürtige Osterhofener Thomas Erndl, der seit 2017 für den Wahlkreis Deggendorf im Deutschen Bundestag sitzt, ans Rednerpult. „Der Wohlstand, den wir uns erarbeitet haben, ist keine Selbstverständlichkeit“, mahnte er an. Als Herausforderungen der kommenden Jahre nannte er Wirtschaft, Frieden, die innere Sicherheit, Recht und Ordnung sowie Migration. Dabei betonte er, dass gerade über Letztere sachlich und nüchtern gesprochen werden müsse, da all jenen Menschen, die bereits seit langer Zeit in Deutschland leben, hier arbeiten und integriert seien, keine Angst gemacht werden dürfe.

Mut zur Veränderung

Schließlich ergriff der Hauptredner Klaus Holetschek das Wort. Kernthemen seiner halbstündigen Rede waren Wirtschaft, Migration und der soziale Frieden. Mit Mut zur Veränderung müsse dieses Land wieder an die Spitze geführt werden. Dabei brauche man das Vertrauen der Menschen und müsse Lösungen liefern. Dabei gehe es nicht nur um Großkonzerne, sondern vielmehr auch um den Mittelstand. Dabei sei die Kernfrage bei vielen Unternehmen: „Kann ich mich überhaupt noch auf das verlassen, was Ihr sagt?“ Man werde deshalb auch daran gemessen werden, was man nach den Wahlen mache und umsetze, so Holetschek.

Beim Thema Migration äußerte er Dankbarkeit denjenigen Migranten gegenüber, die hier arbeiten und sich integriert haben. Er selbst sei das Kind von Eltern, die aus dem Sudetenland vertrieben worden seien. Auch sie seien im Nachkriegsdeutschland nicht mit offenen Armen empfangen worden. Aber sie hätten es letztendlich mit viel Arbeit hier geschafft.

Allerdings stellte er klar, dass die Menschen, „die im Land Schutz suchen und dann nach einem Kalifat oder der Scharia schreien oder das Messer zücken“, nicht willkommen seien. Schweden zeige Deutschland gerade vorbildlich, wie es gehe. Deshalb konnten die Populisten dort auch zurückgedrängt werden.

Holetschek plädiert für mehr Einzelverantwortung

Auch, dass Datenschutz nicht zum Täterschutz führen dürfe, sprach er an. „Ich will keinen gläsernen Bürger, aber es kann doch nicht sein, dass Täter quasi mit dem Porsche vorausfahren und wir mit der Kutsche hinterher“, zog er einen Vergleich. Zudem forderte er eine neue Kultur des Vertrauens und der Verantwortung des Einzelnen an.

Auch die Themen Gesundheit und Pflege schnitt er an. Beides müsse ohne Frage reformiert werden, wobei der Mensch im Mittelpunkt stehen müsse. Dabei ging er auch auf den aktuellen Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ein, Sozialabgaben auf Kapitalerträge zu erheben, um die wachsenden Kosten im Gesundheitssystem zu decken. „Daran sieht man, dass die Grünen in die Opposition gehören. Man muss mit ihnen reden, aber nicht mit ihnen regieren“, sagte er.

Wie seine Vorredner schloss er seine Rede damit, dass es nunmehr Zeit sei für einen Politikwechsel. Es seien noch 35 Tage bis zur Wahl und diese Chance müsse genutzt werden, um Deutschland zu sanieren. „Lasst uns mutig und entschlossen das Land wieder in Ordnung bringen!“, schloss er unter dem langanhaltenden Applaus der Zuhörer seine Rede.

Anschließend richtete auch Bezirksrätin und stellvertretende Landrätin Cornelia Wasner-Sommer einen dringenden Appell an die Anwesenden, am 23. Februar an die Wahlurne zu gehen, ehe sie das Wort an den letzten Redner des Tages übergab.

Hans Koller, der sich für den CSU-Kreisverband Passau-Land als Kandidat für die anstehende Bundestagswahl zur Verfügung stellt, bedankte sich für die Einladung im Stimmkreis Deggendorf. Für ihn sei es sehr wichtig, näher am Menschen zu sein. Da er zu Hause ein Wirtshaus habe, führe er im Grunde dort täglich eine Bürgersprechstunde, meinte er scherzend. Er rief dazu auf Mut zur Wahrheit zu haben. Es sei sicherlich nicht nur die letzten drei Jahre vieles verkehrt gelaufen. Aber es sei schon beachtlich, wie man das Land in drei Jahren so gegen die Wand fahren könne. Deshalb forderte er bei der anstehenden Bundestagswahl ein starkes Signal ein. „Man stelle sich nur vor – der FC Bayern belegte den letzten Tabellenplatz und der Vertrag des Trainers würde verlängert. Das ist völlig undenkbar“, mit diesen Worten schloss er seine Ausführungen.

 

 

 

Quelle: pnp.de –Brigitte Mörtlbauer-Ruhland

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SPD-Duo verweist auf Erfolge der Regierung: Träger und Schätzl werben bei Pauliskirta um Vertrauen

Hofkirchen

Seit über 55 Jahren veranstaltet der SPD-Ortsverein in Hofkirchen (Landkreis Passau) seine jährliche Pauliskirta-Kundgebung. Am frühen Sonntagnachmittag durfte Ortsvorsitzender Willi Wagenpfeil als Ehrengäste die beiden Bundestagsabgeordneten Carsten Träger und Johannes Schätzl begrüßen.

Zudem freute sich der Hofkirchner Altbürgermeister über die Anwesenheit von die SPD-Kreisvorsitzende Evi Oberneder, Vilshofens Bürgermeister Florian Gams und den Osterhofener Bürgermeister Thomas Etschmann.

Erwartungsgemäß standen die Kundgebung und die Ausführungen der beiden Referenten ganz im Zeichen der im Februar anstehenden Bundestagswahl, bei der sich die beiden Hauptredner zur Wiederwahl stellen – Carsten Träger als Spitzenkandidat der Bayern-SPD (Listenplatz 1) und Johannes Schätzl aussichtsreich auf Platz drei der Landesliste.

„Politik ist ein Mannschaftssport“

Heimat für die politische Kundgebung der SPD ist traditionell der große Saal des Gasthauses Reischer. Rund 100 Genossinnen und Genossen fanden sich dort ein und warteten gespannt auf die politischen Statements. Den Anfang machte Carsten Träger. Der Vorsitzende der SPD-Landesgruppe im Deutschen Bundestag griff gleich mit seinen ersten Ausführungen den laufenden Wahlkampf auf und versuchte die anwesenden Zuhörer für diesen zu motivieren: „Politik ist ein Mannschaftssport – und somit kämpfen wir gemeinsam für ein gutes sozialdemokratisches Ergebnis. Wir wollen jetzt, trotz der schlechten Umfragen, Tempo in den Umschwung bringen“, so der gebürtige Fürther. Zahlreiche persönliche Haustürbesuche seien dafür eingeplant.

„Nicht alles schlecht“

Mit Blick auf die letzten drei Jahre in der Ampel-Regierung stellte Träger fest: „Es war nicht alles schlecht“. Als gelungene Projekte führte er den Ausbau der erneuerbaren Energien, das Verhindern eines Energienotstandes in Folge des russischen Angriffskrieges und die Einführung der Strom- und Gaspreisbremse auf.

Kritik an der politischen Blockade durch die FDP

Gleichzeitig prangerte er aber auch eine monatelange Blockade-Politik der FDP an und attestierte den Grünen eine schlechte, klientelhafte Sozialpolitik. Auch der jüngste Vorschlag von Grünen-Kandidat Habeck zum Thema „Sozialabgaben auf Zins- und Kapitalerträge“ sei wieder einmal nicht fertig gedacht und vor allem schon fast standesgemäß falsch kommuniziert.

Anhebung des Mindestlohnes

Träger machte deutlich, dass nur die SPD für eine gesunde Sozialpolitik stehe. Er verteidigte in diesem Kontext die Einführung des Bürgergeldes und lobte das neue Start-Chancen-Gesetz. Weiterhin plädierte der Landeslistenführer für eine Anhebung des Mindestlohnes auf 15 Euro. „Der Mindestlohn ist eine wichtige Säule der Kaufkraft“, betonte er. Der Anspruch von jeder Beschäftigung ist, dass man davon auch leben kann“, so das abschließende Fazit zu diesem Thema.

Mit einem Rückblick in den Gesundheitsbereich freute sich Träger über die Einführung der elektronischen Patientenakte, bezeichnete die neue Krankenhausreform als richtigen und wichtigen Ansatz und lobte die Entkriminalisierung von Cannabis, die mit der Union nie möglich gewesen wäre.

Merz sei „Träumer von Gestern“

Seinen letzten Schwerpunkt legte Carsten Träger auf die Steuerpolitik. Man wolle den Mehrwertsteuersatz auf Lebensmittel von sieben auf fünf Prozent senken. Im gleichen Atemzug prangerte er aber auch die Steuerpolitik der Union an, die nur für Superreiche ausgerichtet sei. „Ich will keine Politik für Superreiche und ich will keinen Friedrich Merz an der Spitze Deutschland sehen“, betonte Träger. Weiter attestierte er Merz keinerlei Regierungserfahrung und bezeichnete ihn als „Träumer von Gestern“

Schätzl: „Klare Kante gegen Rechts zeigen“

Als zweiter Redner trat Johannes Schätzl ans Rednerpult. Auch in seinem Rückblick betonte der SPD-Bezirksvorsitzende Errungenschaften der Ampel-Regierung. Als Beispiele führte er den Ausbau der digitalen Infrastruktur, die Verdoppelung des Wohngeldes und das Fachkräfteeinwanderungsgesetz auf. Als wichtiges Schlagwort nannte Schätzl auch das Wort „Verantwortung“. Die Welt mit ihren Putins und Trumps scheine aus den Fugen geraten zu sein. Darum wäre es gerade jetzt wichtig, dass sich alle politischen Akteure ihrer Verantwortung bewusst seien. Verantwortung bedeute dabei für die SPD, nicht nur auf die nächste Wahl zu schauen, sondern auf die nächste Generation. Es bedeute, nicht den einfachen, sondern den richtigen Weg zu gehen – auch wenn dieser unbequem sei. Und es bedeute auch, sich nicht vom Populismus einverleiben zu lassen. „Wir müssen hier ganz deutlich, mit unserem Denken, Reden und Handeln, klare Kante gegen Rechts zeigen“, appellierte Johannes Schätzl.

In Region investieren

Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt legte der niederbayerische SPD-Vorsitzende auf das Thema Arbeitsmarkt. Man müsse immer für gute und sichere Arbeitsplätze kämpfen und sich für deren Erhalt einsetzen. „Dies gilt nicht nur für ganz Deutschland, sondern natürlich auch für unsere Heimatregion. Wir müssen in unsere Regionen investieren – in Innovationen, in Infrastruktur und in Bildung. Das schafft sichere Arbeitsplätze“, sagte Schätzl weiter.

Zum Abschluss der Kundgebung lenkte der MdB die Aufmerksamkeit noch auf die Innere Sicherheit sowie die Asyl- und Migrationspolitik. Es war ihm dabei ein wichtiges Anliegen zu betonen: „Die Handlungsfähigkeit des Staates und der Schutz der Menschenwürde sind keine Gegensätze – und sie waren es auch nie“.

Abschließend bedankte sich Johannes Schätzl, auch im Namen von Carsten Träger, beim Hofkirchner Ortsvorsitzenden Willi Wagenpfeil, für die Organisation der Kundgebung und motivierte die Genossen noch einmal, sich in den Wahlkampf einzubringen und für ein gutes sozialdemokratisches Ergebnis zu kämpfen


Um Vertrauen und Stimmen warb auch der niederbayerische Bezirksvorsitzende Johannes Schätzl.

Quelle: pnp.de –Johannes Waas

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Paulis-Kirta und politische Prominenz bei den Kundgebungen von CSU und SPD

Hofkirchen

Auf über 600 Jahre Marktgeschichte kann die Donau-Gemeinde Hofkirchen mit Stolz zurückblicken. Diese lange Historie wird jedes Jahr beim traditionellen Paulis-Kirta-Markt lebendig gehalten und gepflegt. Zwar wandelten sich im Laufe der Jahrhunderte die Warenangebote und Unterhaltungsmöglichkeiten deutlich, der Grund zum Feiern aber blieb bis heute. Früher schickten die großen Bauernfamilien ihre besten Rösser ins Rennen, heute bringen die großen politischen Parteien ihre besten Zugpferde zur Paulis-Kirta-Kundgebung an den Start.

Holetschek und Erndl für die CSU, Träger und Schätzl für die SPD

So waren auch in diesem Jahr der große Saal im Gasthof Buchner für die Kundgebung der CSU und der Reischer-Saal für die Versammlung der SPD sehr gut besucht. Die Hauptredner Klaus Holetschek, Thomas Erndl und Stefan Meyer von der Christlich-Sozialen-Union nutzten die Gelegenheit, um ihre Zuhörer auf den laufenden Bundestagswahlkampf einzustimmen und um Stimmen für die CSU zu werben. Gleiches versuchten auch die MdB Carsten Träger und Johannes Schätzl für die Sozialdemokraten. Auch hier stand die anstehende Bundestagswahl im Mittelpunkt der Ausführungen.

15 Standler auf dem Marktplatz

Neben den politischen Kundgebungen waren rund 15 Standler zum Paulis-Kirta nach Hofkirchen angereist. Von Bekleidung, über Spielwaren für die Kleinen bis hin zu kulinarischen Schmankerln gab es breites Angebot für die Besucher. Zudem konnten sich die Marktbummler am Glühweinstand der Jungen Union Hofkirchen-Garham aufwärmen und ins Gespräch kommen.

Sehr gut besucht ist auch stets der Verkaufsstand der Donauschützen Hofkirchen. „Die über 700 frisch herausgebratenen Fischwürste waren wieder einmal schnell vergeben“, berichtete Schützenmeister Helmut Saller. Und auch der Glücksrad- und Kuchenstand des örtlichen Kindergartens freute sich großer Beliebtheit.

Festtag mit kirchlichem Ursprung

Der Name „Pauliskirta“ hat seinen Ursprung im kirchlichen Festtag „Pauli Bekehrung“, der früher noch ein gesetzlicher Feiertag war. Dementsprechend wurde am Sonntagvormittag auch ein feierlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt gefeiert. Dieser wurde in Abwesenheit von Pfarrer Joseph Peedikaparambil von Domvikar Peter Kunz aus Passau zelebriert und vom Kirchenchor musikalisch gestaltet. Um das Markttreiben wieder etwas besser zu beleben, findet der Paulis-Kirta jedoch nicht mehr am ursprünglichen Termin, dem 25. Januar, statt, sondern seit 2007 immer am dritten Sonntag im Januar.

Ausführlicher Bericht über die Kundgebungen folgt

Bürgermeister Josef Kufner freute sich, dass die lange Hofkirchner Markttradition auch heute noch aktiv beim Paulis-Kirta gelebt wird. Das Gemeindeoberhaupt bedankte sich nicht nur bei den angereisten Fieranten, sondern richtete auch ein großes Lob an die ortsansässigen Vereine, Gruppierungen und Betriebe: „Mit ihrem Einsatz und Engagement halten sie die lange Markthistorie und den Paulis-Kirta am Leben.“

Blauer Himmel und perfektes Bummelwetter sorgten zudem für einen optimalen Rahmen und rundeten den gelungenen Markttag ab.

Ein inhaltlich ausführlicher Bericht über die Kundgebungen folgt.

 


Paulis-Kirta und Politik gehören zusammen: Die SPD mit den MdB Johannes Schätzl (2.v.l.) und Carsten Träger (Mitte). − Foto: Waas

Umringt von Parteikollegen: Klaus Holetschek (vorne) beim Eintrag ins Goldene Buch von Hofkirchen. − Foto: bmr

Quelle: pnp.de –Johannes Waas

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Samba-Flair im Reischer-Saal

Hofkirchen

Getreu dem Motto „Carneval de Hofnarria“ verkleidet kamen am vergangenen Samstag zahlreiche Gäste ins Gasthaus zur Post der Familie Reischer – die Hofnarria hatte traditionell am zweiten Januarwochenende zum Auftaktball geladen. Ausverkauft und in bester Samba-Manier dekoriert präsentierte sich der Saal in Hofkirchen.

Der Auftaktball des Faschingskomitee Hofnarria lockte wieder bis zu 200 Gäste: Nach dem Einmarsch – angeführt von den Garden der Hofnarria – begrüßte der Präsident Stephan Dauscha die Gäste. Besondere Grüße gingen an die beiden Ehrenpräsidenten der Hofnarria, Werner Fellner und Christian Pauli, an die Ehrenmitglieder Karl Kreiliger, Johann Weber und Rolf Britz sowie an Bürgermeister Josef Kufner. Ebenfalls freudig begrüßt wurden die Abordnungen der befreundeten Faschingsgesellschaften der Vilusia, welche neben Präsidentin Sonja Pilsl auch ihr Prinzenpaar (Steffi I. und Stefan II.) dabei hatte, des Pleintinger Carnevalvereins, angeführt vom zweiten Präsidenten Werner Wanderwitz und Prinzessin Angelina und Prinz Daniel, aber auch der Zellau mit Anette Stadler sowie die Abordnungen des Schnupferclubs aus Zaundorf und dem ortsansässigen Sportverein.

Präsident Stephan Dauscha bedankte sich bei allen Unterstützern der geglückten Crowdfunding-Aktion. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Die Prinzengarde präsentierte das neue, wunderschöne Marschkleid. Die Mädels haben Stoffmuster getestet, Entwürfe erstellt, Rücksprachen gehalten. Noch viele weitere Arbeiten rund um dieses Kleid waren nötig, ehe es in Produktion gehen konnte. Genäht hat es „Vereinsschneiderin“ Anita Maier – seit Jahren schon für die Kleider der Hofnarria verantwortlich – mit liebevoller Hingabe und Blick fürs Detail. Ihr jahrelanges Engagement belohnte das Komitee: Ihr wurde der Hofnarria-Verdienstorden in Silber verliehen.

Dann durfte das Hofkirchener Kinderprinzenpaar loslegen – auf diesen Moment haben Prinzessin Johanna I. und Prinz Marco I. lange warten müssen. Mit ihrer erfrischenden Rede wurden die Herzen des Publikums, auch mit einigen Lachern, im Sturm erobert. Im Anschluss beeindruckten sie die Gäste mit ihrem Prinzenwalzer.

Es ging dann mit dem Marsch der Teeniegarde weiter. Man musste schon genau hinsehen, um einen Unterschied zur Prinzengarde zu erkennen, so gut hatten sie ihren Tanz präsentiert. Darauf folgten die tadellosen Märsche der Jugend- und Prinzengarde. Das Niveau fasziniert die Zuschauer jedes Jahr aufs Neue. Die unzähligen Trainingsstunden, die von den Gardemädchen und -jungs und ihren Trainerinnen investiert werden, verdienen höchsten Respekt und Anerkennung, wie es Präsident Stephan Dauscha mehrmals sagte. Natürlich durften auch die Ehrungen für jahrelangen Gardetanz nicht fehlen und wurden mit Urkunde und Orden honoriert.

Kathrin Moser wurde für 15 Jahre aktiven Gardetanz geehrt. Sie bekam den Verdienstorden in Silber. Ebenfalls wurden die Komiteemitglieder Simon Saller, Julian Moser und Denis Saller mit dem Orden in Silber ausgezeichnet. Ein weiteres emsiges Bienchen im Dienst des Faschingsvereins ist Hans Fellner: Egal ob bei Arbeitseinsätzen, Besuchen bei Vereinsfesten, als Vortänzer der Dream Dancers oder bei Ausflügen – auf ihn ist immer Verlass. Und dass schon seit Jahren. Aus diesem Grund wurde ihm auch die Ehrung für besondere Verdienste für den Verein zu Teil. Den Orden bekommt man nicht leicht außerhalb des Komitees und sichtbar erfreut und dankbar war dieser bei der Zeremonie.
Im Anschluss war das Prinzenpaar mit ihrem Tanz dran. Und was für eine Show Nadine I. und Marcel I. vom Hochfeld hinlegten: Ihr Tanz erinnerte an eine kleine Showrevue. Das Prinzenpaar hatte sich ein paar ehemalige Gardemädels ausgeborgt und eine tolle Aufführung einstudiert. Stehende Ovationen waren der mehr als verdiente Lohn. Im Anschluss folgte der Ordenstausch mit den angereisten Tollitäten und Präsidenten der Vilusia, Zellau und des Pleintinger Carnevalvereins.

Die Jugendgarde führte ihren neuen Showtanz mit dem Thema „Abba“ auf und bezauberte das Publikum mit einer herausragenden Show und bekannten Songs, welches sich mit langanhaltendem Applaus und Jubelrufen bedankte. Musik, Kostüme, Schminke und Choreo wurden von den Trainerinnen akribisch vorbereitet und so präsentierten die Mädels einen stimmigen Tanz der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Das „Grande Finale“ machte natürlich die Prinzengarde mit ihrem Showtanz zum „Carneval de Hofnarria“. Viel Lob für die Choreo und die Aufmachung heimsten diese dafür ein und ein paar Tränen flossen: Zur Verabschiedung aus der Prinzengarde wurden Tamara Engl, Sina Zitzelsberger, Phillipp Stelzer, Andreas Schwitz und Nepomuck Köckhuber gefeiert.

Im Anschluss wurde tief in die Nacht gefeiert. Musikalische Unterhaltung bot dabei die Band „Na Und!“, das dynamische Trio wusste wie man die Tanzflächen füllen konnte. Es war für alle Beteiligten ein fantastischer Abend mit großartiger Stimmung.

Für die Hofnarria geht es weiter mit den öffentlichen Sitzungen und den Vorbereitungen zum Faschingsumzug. Weitere Termine sind der Kinderfasching, die neue Teenie-Neon-Night, der Seniorennachmittag, die Gemeindeübernahme, Rosenmontagssitzung und der Komiteeball, an dem auch die beiden Männerballetts ihr ganzes Können zeigen dürfen. Auch freuen sich die Frauen ganz besonders: Es gibt wieder eine Weiberroaß am unsinnigen Donnerstag in Hofkirchen.

 

− va


Die Hoheiten präsentieren sich: Das Kinderprinzenpaar Prinzessin Johanna I. und Prinz Marco I. mit dem Erwachsenen-Prinzenpaar Nadine I. und Marcel I. vom Hochfeld.

Auch die „Hofnarria-Jugendgarde“ bot eine beeindruckende Performance.

Beim Showtanz versprühte die Garde brasilianisches Samba-Flair im Reischer-Saal.

Quelle: pnp.de –va

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Stephanus-Plakette für langjährigen Kirchenpfleger der Pfarrei Hofkirchen

Hofkirchen

Die seit 1974 durch Bischof Antonius Hofmann begründete Verleihung der Stephanus-Plakette ist die höchste kirchliche Auszeichnung im Bistum Passau. Sie ist für Frauen und Männer bestimmt, die sich lange Jahre ehrenamtlich um das kirchliche Leben im Bistum Passau verdient gemacht haben. Die Ehren-Plakette ist aus Silber gefertigt und zeigt auf der Vorderseite das Bild des Heiligen Diakons Stephanus und auf der Rückseite das Diözesanwappen. Der amtierende Bischof von Passau hat das alleinige und freie Recht, diese Stephanus -Plakette zu verleihen – und Stefan Oster ließ sie heuer am zweiten Weihnachtsfeiertag an Johann Kallinger aus Hofkirchen überreichen.

In 50 Jahren viermal für Hofkirchen

Pfarrer Joseph Peedikaparambil und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Thomas Buchner freuten sich, damit den langjährigen Kirchenpfleger Johann Kallinger überraschen zu dürfen. In der 50-jährigen Geschichte der Stephanus-Plakette wurde diese nun zum vierten Mal – nach Alois Duschl (2000), Josef List (2013) und Georg Aigner (2014) – in der Donaupfarrei verliehen.
Die Liste der ehrenamtlichen Tätigkeiten von Johann Kallinger ist lang. Seit 1. Januar 1995 ist er aktives Mitglied in der Kirchenverwaltung (KV). Sechs Jahre später übernahm er mit dem Amt des Kirchenpflegers auch den Vorsitz im Gremium. In seiner knapp 24-jährigen Amtszeit entschied er über viele finanzielle Angelegenheiten und leistete wertvolle handwerkliche Dienste. Vor allem bei der großen Innenrenovierung der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt 1998/1999 brachte er sein Wissen als Kirchenrestaurator ein.

Vielfache Unterstützung und Mitarbeit

Neben der Renovierung der Pfarrkirche organisierte Kallinger auch die Sanierung der Filialkirche auf dem Kreuzberg (2022) und der Burgkapelle in Hilgartsberg (2003). Nach der abgeschlossenen Innensanierung und Einweihung kann die Burgkapelle wieder für Gottesdienst und Maiandachten genutzt werden. Neben den sakralen Gebäuden kümmerte sich Johann Kallinger auch um die Neugestaltung der Nebenräume des Pfarrhofes (2015) und beteiligte sich federführend an der letzten Pfarrhofrenovierung. Zudem veranlasste er die Aufstellung einer Stephanusfigur aus Stein und stiftete das Bild der „Zwölf Apostel“ für das neue Apostelheim.

Neugestaltung des Friedhofs

Seit seinem beruflichen Ruhestand engagiert sich der Geehrte vermehrt für die Neugestaltung des Friedhofes. Mittels Satzungsänderung wurde die Bestattung von „Nicht-Hofkirchnern“ ermöglicht. Zudem wurden Beerdigungsbäume gepflanzt, eine pflegeleichte Urneninsel angelegt und ein Bereich für anonyme Bestattungen geschaffen. Das Leichenhaus und die Friedhofsmauer wurden auf sein Betreiben und mit seiner handwerklichen Unterstützung in Kooperation mit der Marktgemeinde renoviert. Gemeinsam mit seiner Tochter Stefanie gestaltete er zuletzt eine neue Trauerhalle, um Beerdigungen und dem Thema „Tod“ einen möglichst würdigen Rahmen zu verleihen.
„Ob als langjähriger Kirchenpfleger, fleißiger Friedhofsmitarbeiter, tatkräftiger Pfarrfest-Organisator oder kundiger Kirchturmführer – Johann Kallinger hat sich über die letzten rund 30 Jahre für die Pfarrei Hofkirchen mehr als verdient gemacht“, so das Fazit von Thomas Buchner. Aufgrund dieser außerordentlichen Verdienste habe sich Bischof Stefan Oster dazu entschieden, die Stephanus-Plakette an Johann Kallinger zu verleihen.

Bruckner-Messe und Stehempfang

Für die offizielle Übergabe wurde der Gottesdienst zum zweiten Weihnachtsfeiertag genutzt. Dieser wurde von Pfarrer Joseph zelebriert und erhielt durch die festlichen Beiträge des Kirchenchores unter Leitung von Organist Roland Rimbeck einen besonders feierlichen Rahmen. Es wurde extra die Bruckner-Messe gesungen. Im Anschluss haben Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung zu einem Stehempfang vor der Pfarrkirche eingeladen.

 

 

Quelle: pnp.de –Johannes Waas

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Köckhuber und Waas gewinnen und die Jugend freut sich über ein besonderes Christkindl

Hofkirchen

Am ersten Weihnachtsfeiertag findet traditionell die Weihnachtsfeier der Donauschützen Hofkirchen statt. Über 50 Mitglieder sind dazu wieder in den Gasthof Buchner gekommen. Schützenmeister Helmut Sallers besonderer Gruß galt Ehrenfahnenmutter Thea Troiber, Ehrenmitglied Alfons Buchner sen. und den Bürgermeistern Josef Kufner, Alois Wenninger und Georg Stelzer. Begleitet von Dr. Thomas Buchner am Klavier wurde der Abend mit „Stille Nacht, Heilige Nacht“ eröffnet. Im Anschluss an das gemeinsame Abendessen folgte die Siegerehrung des alljährlichen Weihnachtsschießens, das dieses Jahr im „DSB-Modus“ ausgetragen wurde. Dabei wird eine Serie wie folgt gewertet: 100 abzüglich der geschossenen Ringe plus den Wert des besten Blattls (Teiler). Gewonnen hat am Ende, wer die in Summe niedrigere Punkteanzahl hat. Dabei gab es zwei Kategorien: Luftgewehr und Luftpistole.

Stammschütze der ersten Mannschaft mit Bestwert

In dieser Kombination am besten gezielt hat mit dem Luftgewehr Johannes Waas. Der Stammschütze der ersten Mannschaft wies mit 19 Punkten (18,0 Teiler und 99 Ringe) den Bestwert vor. Ihm folgten zwei Nachwuchstalente aus der Schützenjugend: Simon Engl (22,8 Punkte – 15,8 Teiler und 93 Ringe) und Sophia Koch (27,7 Punkte – 19,7 Teiler und 92 Ringe). Die weiteren Gewinner: 4. Alexander Weigl (28,2 Punkte – 15,2 Teiler und 87 Ringe), gefolgt von Nils Haider (30,0 Punkte – 17,0 Teiler und 87 Ringe), Simon Saller (33,2 Punkte – 24,2 Teiler und 91 Ringe), Jonas Engl (35,0 Punkte – 25,0 Teiler und 90 Ringe), Nepomuk Köckhuber (38,4 Punkte – 30,4 Teiler und 92 Ringe), Katharina Rimbeck (39,2 Punkte – 20,2 Teiler und 81 Ringe), Willi Holzbauer (40,1 Punkte – 27,1 Teiler und 87 Ringe).

Erstmals eigene Wertung für Luftpistolen-Schützen

Da immer mehr Schützen den Umgang mit der Luftpistole ausprobieren, wurde für diese Disziplin erstmals eine eigene Wertung aufgesetzt. Diese gewann Quirin Köckhuber mit 96 Punkten. Der LP-Oberliga-Schütze überzeugte mit 85 Ringen und einem 81 Teiler. Silber ging an Simon Engl (115 Punkte – 77 Teiler und 62 Ringe), Bronze an Willi Holzbauer (270 Punkte – 78 Ringe und 248 Teiler).

Kompliment an die Schützen-Jugend

In seinem kurzen Jahresrückblick sprach der Schützenmeister den Jungschützen ein großes Kompliment aus. Sportlich wie gesellschaftlich sei die junge Garde eine wichtige Stütze im Verein. Er lobte Zuverlässigkeit und Trainingsfleiß und verwies auf die sportlichen Erfolge. Die Jugend der Donauschützen konnte in der Frühlingsrunde den sechsten Gaurundensieg in Folge im Schützengau Vilshofen feiern. Hinzu kamen fünf Goldmedaillen bei der Gaumeisterschaft 2024.

Helmut Saller richtete auch den Blick nach vorne: Auf Hochtouren laufen bereits die Planungen für den Faschingswagenbau und den Verkaufsstand am Paulis-Kirta. Für diese und weitere Veranstaltungen bat der Schützenmeister um zahlreiche Hilfe. Sein Dank galt noch der Wirtsfamilie Buchner, die die Donauschützen das ganze Jahr über unterstützten.

„Vortl-Schießen“ im Keller

Nach der Siegerehrung des Weihnachtsschießens begaben sich die Schützen zum „Vortl-Schießen“ in den Keller. Aufgabe war, die kleinen Christbaumkugeln vom Christbaum zu schießen. Als Belohnung durfte sich jeder Teilnehmer ein Weihnachtsgeschenk aussuchen.

1000 Euro für die Jugendarbeit

Ein großes Geschenk legte die Firma Troiber unter den Christbaum der Donauschützen. Der Mitte des Jahres verstorbene Firmengründer Xaver Troiber war Ehrenmitglied bei ihnen und hat mit seiner Frau Thea die Schützenfamilie über Jahrzehnte unterstützt und begleitet. Diese langjährige Verbundenheit möchte sein Enkel Constantin Troiber aufrechterhalten. Er freute sich, 1000 Euro an den Schützenmeister zu übergeben. Der betonte: „Dieses Geld wird direkt in unsere Jugendarbeit investiert.“

− jw


„Christkindl“ der Firma Troiber für die Schützenjugend: Geschäftsführer Constantin Troiber (l.) und Thea Troiber übergeben ein neues Jugendgewehr an Schützenmeister Helmut Saller.

Quelle: pnp.de –Johannes Waas

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„Wie’s der Herrgott will, geschieht’s“: Maria und Josef in Hausnummer 24 – das gibt’s in Hofkirchen

Hofkirchen

24 – In dieser Hausnummer Maria und Josef finden – besser geht‘s nicht für die diesjährige Adventsserie des Vilshofener Anzeigers. Und in Hofkirchen gibt es genau diese Konstellation. Die Redaktion frohlockt.

Soweit die Theorie. Und die Praxis? Man lässt niemanden so einfach in sein Haus. Man erzählt nicht einfach so aus seinem Leben. Drei Telefonate und ein Kennenlern-Treffen später war’s geschafft. Maria Zitzelsberger hat uns eingelassen in ihr weihnachtlich geschmücktes Haus. Denn eigentlich waren und sind Gäste bei ihr immer willkommen.

Erste gemeinsame Jahre in Hilgartsberg

„Sie wissen, dass der Josef vor vier Jahren gestorben ist?“, schickt sie vorweg. 1964 haben die beiden geheiratet. Die ersten gemeinsamen Jahre verbrachte das Ehepaar in Hilgartsberg. Beide arbeiteten für das Schullandheimwerk Niederbayern-Oberpfalz. Er war als Heimhandwerker für alle Schullandheime zuständige, sie leitete das Haus in Hilgartsberg. Dort lebte auch die Familie Zitzelsberger. Als das Heim verkauft wurde, war Maria Zitzelsberger klar, dass sie näher ins Zentrum von Hofkirchen ziehen will. „Wir haben dieses Grundstück gefunden. Es entsprach genau unseren Vorstellungen: fußläufig entfernt zu Geschäften, Rathaus, Schule und Kirche und der Garten so groß, dass auch Obstbäume Platz haben“, erinnert sie sich.

Doch es dauerte noch, bis es soweit war: Denn Maria Zitzelsberger wurde die Heimleitung in Pleistein angeboten und so zog die Familie in die Oberpfalz – wissend, dass es nur eine Zwischenstation ist.

„Haben sehr viel geleistet“

In den sechswöchigen Sommerferien wurde dann mit Hilfe eines Maurers der Rohbau hochgezogen. „Wir haben wirklich sehr viel geleistet. Aber mein Mann konnte halt auch alles, war als Handwerker sehr begabt“, sagt die Hofkirchnerin. Der Ausbau des Hauses hat dann nochmal fünf Jahre gedauert. „Am Anfang waren wir in der fertigen Einliegerwohnung. Von dort haben wir uns dann je nach Baufortschritt weiterausgebreitet“, erzählt sie.

Glaube und Gott

Mit dem Umzug Ende der 1980er Jahre hat Maria Zitzelsberger einen neuen Job gesucht und beim damaligen Kaplan gefunden. Als Haushälterin. „Eine sehr schöne Zeit“, sagt sie. Und passend. Denn Glaube und Gott haben immer zu ihrem Leben gehört – auch und gerade dann, wenn Kreuzwegstationen zu meistern waren. Maria Zitzelsberger kann damit gut umgehen, ist überzeugt: „Wie‘s der Herrgott will, geschieht‘s.“

Zufriedenes Leben

Zufrieden lebt sie ihr Leben – in Sichtweite zum Grab ihres Josefs, in Rufweite zum Haus ihrer Tochter und deren Familie, die sich rührend um Mutter, Schwiegermutter und Oma kümmert. Einmal in der Woche kommt der Stammtisch zu der Hofkirchnerin. „Seit 29 Jahren ist das so. Früher haben wir gehäkelt, gebastelt, gestrickt. Jetzt trinken wir nur noch Kaffee“, lacht die Seniorin. Alter und Gesundheit fordern ihren Tribut. Aber gerne erinnern sich die als „Strickliesln“ von Hofkirchen bekannten Damen an ihre Glanzzeiten, als sie zwölf Bananenkisten voller selbst gefertigter Schals, Mützen, Socken, Hausschuhe & Co. für Litauen und Rumänien gespendet haben.

Entstanden ist das aus der Frauenbund-Zeit von Maria Zitzelsberger. Anfang der 1990er Jahre war sie die Vorsitzende. „Wir haben sehr viel bewegt“, sagt sie rückblickend, nennt exemplarisch die Einführung der monatlichen Seniorentreffen, den Kauf der Vereinsfahne, die Dachsanierung der Kreuzbergkirche oder die erfolgreichen Adventsmärkte.

Besuch am Friedhof

Mit den Jahrzehnten verändert sich das Leben. Auch bei Maria Zitzelsberger. Mittlerweile backt sie keine 30 Plätzchensorten mehr oder feiert mit der Familie Weihnachten bei sich in der Nummer 24. Anderes aber bleibt: der Besuch bei Josef auf den Friedhof nebenan. Oder das Essen an Heiligenabend – saure Zipfel, mittlerweile zubereitet bei der Tochter. Oder der Gang in die Christmette. Oder ihr frommer Weihnachtswunsch: „Ein friedvolles Fest in der Familie und auf der Welt – das erscheint mir wichtiger denn je.“

 

 

Quelle: pnp.de –Carmen Laux

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50 Jahre Schützenmeister

Hofkirchen

Im Zuge der Generalversammlung der Ohetalschützen Grubhof hat noch eine besondere Ehrung stattgefunden: Seit 50 Jahren ist Alois Aschenbrenner Schützenmeister. Bei einem Essen ließ man diese Zeit noch einmal Revue passieren. Viele sportliche und gesellschaftliche Höhepunkte blieben in Erinnerung.

Desweiteren wurden die langjährigen Mitglieder Franz Aschenbrenner für 60 Jahre, Xaver Kroiß und Franz Mühlbauer für 50 Jahre Mitgliedschaft mit einer Urkunde vom Bayerischen Sportschützenbund geehrt.
2. Bürgermeister Alois Wenninger gratulierte den Jubilaren und überreichte dem 1. Schützenmeister ein Geschenk: „Wenn jemand fünf Jahrzehnte lang die Geschicke eines Vereins lenkt, ist das außergewöhnlich“, so der stellvertretende Bürgermeister anerkennend

Bei der Hauptversammlung gab es auch Neuwahlen, die Alois Wenninger leitete. Änderungen gab es keine, für eine weitere Amtszeit sind gewählt: 1. Schützenmeister Alois Aschenbrenner, 2. Schützenmeister Anton Zellner, Schriftführer Helmut Aschenbrenner, Kassier Christian Mühlbauer. Beisitzer sind Franz Aschenbrenner, Johann Aschenbrenner, Alfred Brey, Xaver Scheuer und Karl Peter.

− va

 

Quelle: pnp.de –va

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Hoher Besuch beim Tennisclub

Hofkirchen

100 Mitglieder sind zur Weihnachtsfeier des Tennisvereins Hofkirchen ins Gasthaus zur Post gekommen. Mit dabei waren auch Bürgermeister Josef Kufner und Ehrenvorstand Karl-Heinz Heudecker.

Begonnen wurde der Abend mit einer Weihnachtsgeschichte, die Selina Thalhauser andächtig vortrug. In der Folge wurde immer wieder gemeinsam gesungen, erzählt und geratscht. Mittendrin: der Bürgermeister, der sich auf die geselligen Stunden freute.

Nach dem Abendessen schauten Nikolaus und Krampus vorbei. Der Heilige las aus seinem Goldenen Buch vor, um zu erzählen, was sich in den einzelnen Tennismannschaften im Kinder- und Erwachsenenbereich zugetragen hatte. Dabei lobte er den Nachwuchs für seinen Trainingsfleiß und vorbildliches Verhalten auf dem Tennisplatz. Ebenso würdigte er die herausragenden „Plätzerl“, die die Kinder zuvor mit der gesamten Jugendabteilung gebacken hatten – eine alljährliche Tradition, die alle Anwesenden sehr würdigten. Alle aktiven und passiven Tenniskinder wurden abschließend mit einem Geschenk vom Nikolaus belohnt.

Zu guter Letzt folgte der gemütliche Teil in der Gaststube, der mit einer Tombola abgerundet wurde.

Die Vorstandschaft um Michael Heudecker bedankt sich bei allen Sponsoren, die die Verlosung mit Sachspenden unterstützt haben. Der Verkaufserlös kommt – alle Jahre wieder – der vereinsinternen Jugendarbeit zu Gute.

Quelle: pnp.de –va

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Marktgemeinde freut sich 2025 auf „Neue Mitte“

Hofkirchen

Harmonisch wie das ganze Jahr war auch die letzte Sitzung des Marktgemeinderates am Dienstagabend im Rathaus. Dem überlieferten Ritus gemäß erteilte Bürgermeister Josef Kufner (CSU) abschließend den Fraktionssprechern das Wort. „Wir können mit der Arbeit für 2024 zufrieden sein“, lautete etwa das Fazit von Christian Pauli (SPD).

Den Anfang gemacht hatte Georg Stelzer (ÜW), der von einem sehr ereignisreichen Jahr sprach, wie in den Bürgerversammlungen im Herbst bereits dargestellt. Es seien viele zukunftsträchtige Maßnahmen angestoßen und auch Projekte beendet worden – beispielsweise die Freibad-Sanierung in Hofkirchen und die Erneuerung des Umfeldes der Freizeiteinrichtung mit dem Parkplatz. In Erinnerung rief der Dritte Bürgermeister den verheerenden Großbrand im Zentrum Hofkirchens am Ostermontag, 1. April. „Er hat das Ortsbild wirklich verändert“, konstatierte Stelzer, der allerdings den Fortschritt beim Wiederaufbau der betroffenen Häuser lobte. Eines davon sei bereits im Rohbau fertig, für ein anderes habe in der Dezember-Sitzung schon der Bauantrag vorgelegen.

Am Beispiel des ebenfalls renovierten Freibades in Garham – mit sehr überschaubarem finanziellen Aufwand – schwärmte Stelzer von einem „Riesen-Stück an Lebensqualität“ für die Besucher. Diese Investitionen sprächen für den Marktrat, untermauert von der „gigantischen Gästezahl von über 22 000 in der zurückliegenden Badesaison in Hofkirchen sowie den exakt 6871 registrierten Spaß- und Erholungssuchenden in Garham“. Der Dank Stelzers galt allen Ratskollegen für die stets konstruktiven Diskussionen, der Verwaltung mit Geschäftsleiter Gerhard Deser an der Spitze für die Zusammenarbeit.

„Einiges passiert“ ist nach Überzeugung von Christian Pauli in der Kommune. Der SPD-Fraktionssprecher sprach die Vorfreude auf die Fertigstellung der sogenannten Neuen Mitte Hofkirchens an. Dies soll – so war am Rande der Sitzung zu erfahren – bereits Ende März 2025 gefeiert werden. Nicht zuletzt durch den Brand im Zentrum habe sich das Ortsbild „schwer verändert“, zumal die neuen Häuser höher würden. Lob gab es von Pauli ebenso für die Sanierung der beiden Freibäder – in Hofkirchen mit dem schönen, aber wahrscheinlich auch teuersten Parkplatz in ganz Bayern.

Kritisch äußerte sich Pauli hingegen über „die dauernde Verzögerung“ beim Projekt Deggendorfer Straße 21, die er als bedauerlich empfand. „Da muss endlich was passieren, wir brauchen die Tagespflege“, unterstrich er. Gedanken machen müsse sich das Gremium auch über das von der Kommune gekaufte Gebäude Deggendorfer Straße 5, wo man nicht einfach tatenlos zusehen dürfe, wie es langsam verfalle. Nicht aus den Augen verloren werden sollte die Nahversorgung der Bevölkerung in Garham. „Das müssen wir auf der Hut sein“, bekundete Pauli, der laut darüber nachdachte, warum dort nicht so etwas wie ein Edeka in Hofkirchen geschaffen werden könne. Hoffnungsvolle Worte aus seinem Mund zielten auf eine rasche Realisierung der Glasfaser-Lösung für schnelles nternet.

Respekt zollte Christian Pritzl (CSU) den Brandleidern in der Hofkirchener Ortsmitte, die sich durch die Katastrophe nicht unterkriegen hätten lassen und ihre von den Flammen vernichteten Häuser wieder aufbauten. In diesem Zusammenhang würdigte er die große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. Einige andere Bauvorhaben seien abgeschlossen, wie das Hofkirchener Freibad, andere in Arbeit, bilanzierte Pritzl, der konkret an die Feierlichkeiten zum Jubiläum 60 Jahre Grundschule Garham und an das Richtfest zur „Neuen Mitte“ erinnerte. Sein Dank galt neben den Ratskollegen vor allem dem Bauhof und der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit.

Erfreulich auch die Bilanz des Bürgermeisters: „Ein ereignisreiches und oft herausforderndes Jahr liegt hinter uns. Wir haben viel erreicht, aber es gibt auch noch viel zu tun.“ Diesen Aufgaben müsse man sich gemeinsam stellen, um den Markt weiter voranzubringen. „Das ist das Ziel, das uns eint“, fügte Kufner hinzu, der Geschäftsleiter Gerhard Deser für den guten Austausch dankte und seinen beiden Stellvertretern Alois Wenninger und Georg Stelzer für die enge Abstimmung.

Nahezu perfekt ins Bild passte die Präsentation der Jahresrechnung 2023 der Marktgemeinde mit einer gewaltigen Zahl, wie Kufner angesichts des Gesamtvolumens von 14 968 394,43 Euro als Summe der bereinigten Soll-Einnahmen und -ausgaben betonte. „Eine erfreuliche Entwicklung, würde ich sagen“, fügte Josef Kufner zufrieden hinzu. Für den Verwaltungshaushalt mit den laufenden Kosten skizzierte er einen Betrag von 10 741 636,11 Euro, für den Vermögensetat mit den Investitionen genau 4 226 758,32 Euro – jeweils in Einnahmen und Ausgaben. Die Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt bezifferte er auf 3 208 164,92 Euro. In die allgemeine Rücklage sind nach seinen Worten 712 380,47 Euro geflossen. Die Entnahme aus diesem Topf lag bei null. Die Entlastung erfolgte einstimmig

 

Quelle: pnp.de —Bernhard Brunner

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1. Preis in Sachen Demokratie geht an Hofkirchen: Grundschüler kämpfen erfolgreich für Erhalt ihrer Blühwiese

Hofkirchen

War das eine Aufregung! In jeglicher Hinsicht. Erst Enttäuschung, dann Begeisterung und Freudentaumel. Doch von vorne: Als die Kinder der Grundschule Hofkirchen an einem Morgen im Mai bemerkten, dass „ihre“ kleine Blumenwiese an der Turnhalle abgemäht worden war, kamen sie – wie Schulleiterin Ingrid Weinzierl berichtet – spürbar betroffen in der Schule an.

Gemeinsam mit ihren Lehrern hatten sie die insektenfreundlichen Pflanzen angesät, jetzt war ihr Lernort im Freien „weg“. „Hast du gewusst, dass die Wiese gemäht wird?“, wollten sie von Schulleiterin Ingrid Weinzierl wissen. Doch die konnte nur verneinen.

„Eine Klasse für sich und andere“

Schnell war klar: Die Mädchen und Buben wollten die Blumenwiese zurück – und setzten sich mit ihren Lehrkräften dafür beim Bürgermeister ein. Für dieses Engagement wurde die Grundschule Hofkirchen nun in München mit dem 1. Preis im Wettbewerb „Eine Klasse für sich und andere“ ausgezeichnet. Ausgelobt wird der Preis vom Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, der Stiftung Gute Tat München und der Castringius Kinder- und Jugendstiftung. Aus 50 Einsendungen aus dem ganzen Land wählte eine Fachjury die besten Engagement-Projekte aus, dotiert ist der Preis mit 1000 Euro. Ziel ist es, Schüler jeglicher Schularten auszuzeichnen, die sich für demokratische Prozesse engagieren.

„Das ist eine äußerst wichtige Auszeichnung, die mir sehr viel bedeutet“, sagt Schulleiterin Ingrid Weinzierl. Dabei hatte sie den Wettbewerb gar nicht auf dem Schirm gehabt. Erst, als ihr im Sommer die Ausschreibung zuging, beschloss sie, sich mit der Schüler-Aktion für die Blumenwiese zu bewerben.

Schülerkonferenz einberufen

Nachdem die Wiese gemäht worden war, hatte das Lehrerkollegium die Betroffenheit der Schüler zum Anlass genommen, eine Schülerkonferenz einzuberufen. Dort wurde entschieden, einen Brief an den Bürgermeister zu schreiben und ihn in Sachen Artenschutz und Biodiversität um Hilfe zu bitten.

Mahd war „ein Versehen“

Zusammen brachten Kinder und Lehrkräfte das Schreiben ins Rathaus und trugen Josef Kufner ihr Anliegen vor. Über diese kleine „Demonstration“ informierte die Schule den VA, der darüber berichtete. Dass die Wiese gemäht worden war, sei ein Versehen gewesen, erklärte der Bürgermeister und ließ sich eine kleine Entschädigung einfallen. Das Wichtigste war: Die Wiese konnte wieder ungezähmt wachsen und blühen. Von der Gemeinde wird sie jetzt nicht mehr gemäht.

Leserbrief an die Zeitung

In einem Leserbrief aber bekam die Schule Gegenwind. Der Verfasser kritisierte, über die Gestaltung der Gemeindeflächen würden allein die gewählten Vertreter der Gemeinde entscheiden. Öffentlichkeitswirksam vermeintliche Fehler der Gemeinde zu kritisieren und Schulkinder während der Schulzeit zu Demonstrationen anzustiften, gehe zu weit (…).

„Wirksame Form des Engagements“

Da war die Jury des Preises für bürgerschaftliches Engagement unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Anna Stolz anderer Meinung: Das Projekt „Wir wollen unsere Blumenwiese zurück“ punktete eben, weil die Grundschüler sich öffentlich für ein Thema eingesetzt haben, „das sie selbst für bedeutsam erachten“. In direkter Betroffenheit über die abgemähte Blühwiese nähmen sie ihre demokratischen Rechte in Anspruch und fänden eine wirksame Form des Engagements, so die Begründung. Dies bestätigt Bürgermeister Josef Kufner gegenüber dem VA: Die Kinder hätten den demokratischen Gedanken aufgegriffen, seien begleitet worden, und das habe in der Sache zum richtigen Ergebnis geführt.

Reise nach München

Am 5. Dezember, dem Tag des Ehrenamts, war es dann soweit: 50 Kinder und einige Begleiter machten sich auf den Weg in die Landeshauptstadt. „Sie haben sich sehr gefreut und waren schon im Bus sehr aufgeregt“, erzählt Ingrid Weinzierl. Bei dem Festakt im Saal des Ausbildungshotels St. Theresia des Kolpingwerks sei die freudige Anspannung aller förmlich greifbar gewesen.

200 Schüler aus ganz Bayern

Auf der Bühne wechselten sich Reden, Preisverleihungen, Musikstücke und Kurzinterviews mit Schülern ab. Jedes Projekt wurde mit einem emotionalen Film vorgestellt – und 200 Schüler und Lehrer aus ganz Bayern sangen spontan ein Ständchen für das Hofkirchener Geburtstagskind Julia. MdL Gabi Schmidt, Ehrenamtsbeauftragte des Freistaates Bayern und selbst Kräuterpädagogin, kündigte für Sommer 2025 ihren Besuch in der Grundschule Hofkirchen an.

Schulamt gratuliert

Diese teilt sich den 1. Preis mit dem Laurentius-Gymnasium Neuendettelsau, das eine Demo für Demokratie organisiert hatte. Der 2. Preis ging an die Staatliche Fachoberschule Nürnberg für das Projekt „The Future ist female“. Den 3. Preis erhielt die Mittelschule Puchheim für ein Projekt mit Senioren. Mit der Grundschule Hofkirchen freut sich das Schulamt Passau: „Demokratie ist wichtiger denn je. Herzlichen Glückwunsch für die tolle Aktion“, schrieb Schulrat Thomas Knab.

Schulleiterin begeistert

„Eine größere Auszeichnung gibt es nicht“, findet Schulleiterin Ingrid Weinzierl, die auch 2. Vorsitzende des Gartenbauvereins ist. Das gerade Erlebte ist ihr eine wunderbare Bestätigung für die jahrelange Umweltbildung und Achtsamkeit im Umgang mit der Natur, für die sie leidenschaftlich brennt.

Die nächste Schülerbeteiligung ist bereits geplant: Jedes Mädchen und jeder Bub darf per Zettel einen Vorschlag dafür einreichen, was mit den 1000 Euro Preisgeld passieren soll. Viertklässlerin Huda Saaidi hat schon eine Idee: „Wir könnten einen weiteren Ausflug machen, was die Blumenwiese angeht.“


Freuen sich über die Urkunde: Elena Saaidi (v.l.), Schulleiterin Ingrid Weinzierl, Leon Daniels, Jonas Duschl (2. Klasse) mit Huda Saaidi (4. Kl.) und Lehrerin Andrea Mader vor der Wiese an der Turnhalle. − Foto: Kuhnt

Quelle: pnp.de —−Simone Kuhnt

Mehr im Vilshofener Anzeiger vom  18.12.2024 oder unter PNP  nach einer kurzen Registrierung




Helferkreis des DJK Jugendfördervereines sammelt Päckchen für vergessene Kinder in Rumänien

Hofkirchen

Leider wissen viele Kinder in dieser Welt nicht, was es heißt, Geschenke zu bekommen. Sie leben zusammen mit ihren Familien oder alleine in äußerst ärmlichen und traurigen Verhältnissen. Genau solchen Kindern möchte der Helferkreis des DJK Jugendfördervereins Hofkirchen (Landkreis Passau) zu Weihnachten eine kleine Freude bereiten.

„Die Päckchen-Aktion soll aber auch ein Symbol und Beleg dafür sein, dass die Kinder in den rumänischen Heimen und Dörfern nicht vergessen werden“, berichten die Organisatoren vom Helferkreis Eging. „Wir wollen ihnen mit dieser kleinen Geste ein Zeichen der Wertschätzung schenken und ihnen gleichzeitig ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, erzählt der langjährige Initiator Josef Kühberger.

Unvergessliches Leuchten in den Kinderaugen

„Wer einmal die leuchtenden Augen der Kinder gesehen hat, wird diese nicht mehr vergessen“, berichtet der Helferkreis. „Das Glück und die ehrliche Dankbarkeit in den Kinderaugen ist für uns die größte Motivation.“ Über die vergangenen zweieinhalb Jahrzehnte konnte der Helferkreis rund 7500 Weihnachtspäckchen sammeln und über 20 Tonnen Lebensmittel übergeben. „Im Namen der Kinder vor Ort bedanken wir uns sehr herzlich bei allen, die dies Jahr für Jahr möglich machen“, so das abschließende Fazit.

Quelle: pnp.de —−Johannes Waas

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Marktrat für Aufkommensneutralität

Hofkirchen

Fast eine Punktlandung hingelegt hat die Kämmerei des Marktes Hofkirchen in Sachen Neuanpassung der Grundsteuerhebesätze: Es wurde eine weitestgehende Aufkommensneutralität erreicht.

Dem Marktgemeinderat lag in seiner jüngsten Sitzung ein Vorschlag vor, der unter dem Strich für 2025 Einnahmen der Kommune aus der Grundsteuer in Höhe von 341 907,76 Euro gegenüber dem Ansatz von 340 299,80 Euro im laufenden Jahr vorsieht. „In Summe ändere sich nichts“, betonte 2. Bürgermeister Alois Wenninger (CSU). Er ist selbst Landwirt, zeigte sich auch zufrieden für seinen Berufsstand.

Für Wohnhäuser auf landwirtschaftlichen Betrieben wird, wie Wenninger erklärte, in Zukunft Grundsteuer B berechnet. Das ziehe eine geringere Besteuerung als bei der bisherigen Bemessung nach Grundsteuer A nach sich. Für bisher landwirtschaftlich genutzte Flächen gebe es ebenso keine Änderung, deutete der Vize-Bürgermeister an und fügte hinzu: „Auch hier gehen wir von einer steuerneutralen Abgabe aus.“

Das Einverständnis seiner Fraktion mit der Vorlage signalisierte Marktrat Christian Pauli (SPD) mit einem: „Das machen wir.“

„Es ist ein richtiger Weg, den der Markt Hofkirchen hier eingeschlagen hat“, unterstrich auch 3. Bürgermeister Georg Stelzer (ÜW) und verwies auf die eingehende Diskussion darüber im Haupt- und Finanzausschuss wie unter den Fraktionsführern.

Bürgermeister Josef Kufner (CSU) erinnerte daran, bei den zurückliegenden zwei Bürgerversammlungen die Thematik dargelegt zu haben, verbunden mit dem Aufruf an die Steuerzahler, die Messbescheide des Finanzamtes auf deren Richtigkeit zu kontrollieren und bei Fehlern noch in diesem Jahr Einspruch dagegen einzulegen. Josef Kufner betonte, dass die Bemessungsgrundlagen für die Grundsteuern A und B im Zuge der Grundsteuerreform von den Finanzämtern neu berechnet worden seien. Sofern das Grundsteueraufkommen des Marktes Hofkirchen über reduzierte Hebesätze neutral gehalten werden solle, sei eine Satzung über die Festsetzung der Grundsteuerhebesätze – die sogenannte Hebesatzsatzung – zu erlassen. Nach Kufners Worten hat sich der Haupt- und Finanzausschuss des Marktrats darauf verständigt, das Grundsteueraufkommen insgesamt neutral zu halten und dem Plenum folgende Hebesätze zur Beschlussfassung vorzulegen: Für die Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe bleibt’s unverändert bei 330 Prozent, für die Grundsteuer B für Wohnbebauung wird der Hebesatz von 300 auf 175 Prozent gesenkt. Abweichungen im jeweiligen Einzelfall seien insbesondere auf die Neuberechnung der Bemessungsgrundlage durch das Finanzamt zurückzuführen. Mit den genannten Hebesätzen wäre eine aufkommensneutrale Festsetzung der Grundsteuer auf Basis der vorliegenden Daten, wie vom Finanzamt übermittelt, gewährleistet.

Anhand einer Zahlengegenüberstellung machte Josef Kufner deutlich, dass sich die Grundsteuer-Einnahmen der Kommune bei unveränderten Hebesätzen – also 300 Prozent für Grundsteuer B – auf 573 014,84 Euro belaufen würden. „Das wäre nicht aufkommensneutral“, stellte der Bürgermeister fest und begründete damit die angeratene Reduzierung des Hebesatzes. Der Marktrat stimmte der neuen Hebesatzung einstimmig zu. Sie tritt zum 1. Januar 2025 in Kraft.

Einigkeit herrschte auch über die Gebührenkalkulation zur Entwässerungssatzung Garham, wofür die Gebühren zum 1. Januar neu kalkuliert werden müssen. Dem Haupt- und Finanzausschuss ist die neue Berechnung in dessen Sitzung Anfang November vorgestellt worden – verbunden mit eingehender Diskussion. Das Gremium hat sich laut Bürgermeisters darauf verständigt, dem Marktrat für das Einzugsgebiet der Kläranlage Garham die unveränderte Grundgebühr von 60, 80, 120 beziehungsweise 180 Euro für Wasserzähler mit vier, zehn, 16 und über 16 Kubikmeter Dauerdurchfluss sowie die Einleitungsgebühr wie bisher bei 2,47 Euro pro Kubikmeter Abwasser vorzuschlagen. Der kalkulatorische Zins werde bei 2,90 Prozent festgelegt, hieß es.

 

 

Quelle: pnp.de —−−Bernhard Brunner

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Tennisverein lässt das Jahr Revue passieren

Hofkirchen

Zum Jahresabschluss wurden die Mitglieder des Tennisvereins zur Hauptversammlung ins Vereinsheim eingeladen. Neben den rund 30 Mitgliedern begrüßte der 1. Vorsitzende Michael Heudecker Bürgermeister Josef Kufner und 2. Bürgermeister Alois Wenninger, sowie Altbürgermeister und zugleich Ehrenmitglied Willi Wagenpfeil und den Ehrenvorstand Karl-Heinz Heudecker.

Zu Beginn wurde dem verstorbenen Ehrenmitglied Franz Xaver Troiber und den weiteren verstorbenen Mitgliedern gedacht. Heudecker bedankte sich bei allen, die dem TC ein erfolgreiches Jahr bescherten. Er beschrieb das alljährliche Highlight des Vereins – den Troiber Cup – als „herausragende Teamarbeit“ und wünschte sich ein ebenso positives Miteinander für alle weiteren Events.

Kassier Stefan Berger begeisterte mit positiven Zahlen – trotz einer Umbaumaßnahme in Höhe von rund 100 000 Euro. „2024 war aufgrund der Sanierung unserer Umkleide- und Sanitäranlagen das umsatzstärkste Jahr in der Vereinsgeschichte“, so Berger. Diese Maßnahme kostete den TC eine Eigenbeteiligung von rund 20 Prozent. Der Rest wurde zu 55 Prozent vom BLSV und zu 25 Prozent von der Gemeinde bezuschusst. Dank dieser großzügigen Förderungen gelang es, den Umbau im vergangenen Frühjahr kostengünstig abzuschließen.

Der größte, aber auch wichtigste Ausgabenpunkt ist die Kinder- und Jugendabteilung, in welche der Ausschuss weiterhin großzügig investieren wird. Gewinne konnte der TC bei diversen Veranstaltungen wie dem Troiber Cup, dem Sommernachtsfest und einem LK-Turnier verbuchen.

Weiter erläuterte Bernhard Pusch, der als Bauleiter im Ausschuss fungiert, die abgeschlossene Umbaumaßnahme. Im November 2022 wurde der Beschluss zur Umbau- und Sanierungsmaßnahme gefällt und im Mai 2024 konnten die modernisierten Räumlichkeiten bereits genutzt werden. Er ließ Planungsschritte, aufgetretene Schwierigkeiten und letztendlich die positive Zusammenarbeit mit regionalen Firmen Revue passieren.

Schriftführerin Caroline Schneider legte die Mitgliederzahlen dar, welche sich zum Vorjahr stabil hielten. Derzeit führt der Verein 253 aktive und passive Mitglieder, darunter 58 Kinder und Jugendliche. 2024 wurden bei neun Ausschusssitzungen einige Neuerungen beschlossen, Veranstaltungen geplant und Probleme angegangen. Schneider gab eine Übersicht über die zeitaufwendigsten Planungs- und Diskussionspunkte: der Troiber Cup, das Sommernachtsfest, das Kinder- und Jugendtraining und die Instandhaltung der Vereinsanlage. Die Tennisfamilie beteiligte sich auch an einigen gemeindlichen Veranstaltungen wie dem Ferienprogramm. Auch Sportwart Tobias Ebner zeigte sich zufrieden und lobte die sportlichen Erfolge. Bereits in der Winterrunde 2023/2024 sicherten sich die Herren einen soliden dritten Tabellenplatz. Genauso erfolgreich ging es in der Freiluftsaison weiter. Acht Erwachsenenmannschaften beteiligten sich an der Sommerrunde und zwei Mannschaften konnten dabei glänzen. Die Damen 50 sicherten sich in der Landesliga 2 auf bayerischer Ebene den 1. Platz. Auch die Herren 60 konnten auf regionaler Ebene in der Südliga 3 den 1. Platz für sich beanspruchen.

Verbesserungswürdig sei die Beteiligung an den internen Vereinsmeisterschaften gewesen, denn nur drei Kategorien konnten ausgetragen werden. Vereinsmeister wurde Philipp Zellner in der Kategorie Herren Einzel, beim Herren Doppel setzte sich das Siegerduo Egon Arbinger und Stefan Schreiner durch und beim Gaudi-Mix-Turnier siegten Verena und Philipp Zellner.

Michael Lechl stellte das Jahr aus Sicht der Jugendabteilung vor. So nahmen drei Kindermannschaften an den Wettkämpfen teil, dabei konnte sich die U12 II über den Vizetitel freuen. Außerdem konnte ein Schnuppertraining für Kinder veranstaltet werden.

Die Kinder- und Jugendvereinsmeisterschaften wurden im Rahmen eines zweitägigen „Familientages“ auf der Anlage durchgeführt. Dabei hob er Thomas Lechl und Maximilian Glombik hervor, die zum dritten Mal in Folge in ihrer Altersklasse den 1. Platz erreichten. Sein Dank galt seiner Jugendabteilung, die ihn bei den Aktionen tatkräftig unterstützt habe, sowie allen hilfsbereiten Eltern. Breitensportwart Stefan Hohenegg organisierte ein Schleiferturnier zum Saisonauftakt und ein Gauditurnier zum Abschluss. Abschließen will er das Jahr mit einer Sammelaktion, bei der alte, gebrauchte Sportkleidung und Tennisausstattung gesammelt und gespendet werden sollen. Zu Gute kommen werden die Sachspenden Kindern auf den Philippinen.

Zu guter Letzt lobte auch Bürgermeister Josef Kufner den Tennisverein für sein Wirken. Er würdigte die sportlichen Erfolge, den abgeschlossenen Umbau und die Organisation des Troiber Cups. Er betitelte das sportliche Event als „Aushängeschild weit über die Grenzen Hofkirchens hinaus“ und freut sich mit dem ganzen Verein auf das nächste gewiss genauso erfolgreiche Jahr.

Abschließend kündigte Heudecker das bevorstehende Plätzchenbacken am 23. November im Jugend- und Kinderhaus Hofkirchen an. Dort werden die Kinder Plätzchen für die Weihnachtsfeier backen. Diese findet am Sonntag, 15. Dezember, um 16 Uhr im Gasthaus Reischer statt.

− va

 

Quelle: pnp.de —−−va

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„Eine Ära geht zu Ende“: Johann Kallinger ist seit 24 Jahren Kirchenpfleger der Pfarrei Hofkirchen

Hofkirchen

Seit 24 Jahren ist er der Herr der Schlüssel und Finanzen in der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“: Kirchenpfleger Johann Kallinger. Nach fast 2,5 Jahrzehnten in diesem Ehrenamt und über 30 Jahren Mitgliedschaft in der Kirchenverwaltung ist zum Jahresende für ihn Schluss. Er stellt sich nicht mehr zur Wahl und tritt damit seinen wohlverdienten „kirchlichen“ Ruhestand an.

In jeder Pfarrei im Bistum Passau gibt es zwei kirchliche Gremien: die Kirchenverwaltung und den Pfarrgemeinderat. Ist Letzterer vorwiegend für die liturgische Ausgestaltung und das pastorale Programm in der Pfarrei zuständig, so kümmert sich die Kirchenverwaltung mit Schwerpunkt um die Bereiche Haushalt, Gebäudeverwaltung und Baumaßnahmen.

Gemeinsam mit der Bischöflichen Finanzkammer in Passau obliegt der Kirchenverwaltung somit die rechtliche, wirtschaftliche und finanzielle Fürsorge vor Ort. „Bei so einem breiten Aufgabenspektrum ist natürlich viel passiert und umgesetzt worden“, berichtet der noch amtierende Kirchenpfleger mit Blick auf die letzten 24 Jahre.

Ersatzbau für altes Landjugendheim

Eine seiner ersten Aufgaben war die 1999 beginnende Innenrenovierung der Pfarrkirche. Auch dank seiner langjährigen beruflichen Erfahrung wurden diese große und weitere kleine Baumaßnahmen am Hofkirchner Gotteshaus und auch am Pfarrhof gemeistert. Ein weiteres Projekt war der Ersatzbaues für das alte Landjugendheim neben dem Pfarrhof. Gemeinsam mit der Marktgemeinde wurde das neue Apostelheim errichtet.

Pflegeleichte Urneninsel angelegt

Und auch in der letzten KV-Periode ist einiges passiert: So wurde auf dem kirchlichen Friedhof eine pflegeleichte Urneninsel angelegt. Weiter wurde unter Federführung Johann Kallingers die Möglichkeit der naturnahen Bestattung geschaffen. Und auch zuletzt bei der Renovierung des Leichenhauses und der Gestaltung einer neuen Trauerhalle brachte er mit seiner Tochter Stefanie seine Fähigkeiten als Restaurator und Kirchenmaler zum Ausdruck.

Nur mit Unterstützung möglich

Vor wenigen Wochen schloss er auch noch die Ertüchtigungsarbeiten im Sinne des Brandschutzes beim Apostelheim ab. Mit Blick auf die vergangenen Aufgaben möchte der scheidende Kirchenpfleger betonen: „Das Geleistete war nur dank der großartigen Unterstützung und Zusammenarbeit von Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat und der Einsatzbereitschaft von vielen fleißigen Pfarrangehörigen möglich“.

Noch bis Jahresende im Amt

Offiziell ist Johann Kallinger noch bis Jahresende im Amt. Weiterführen wird er es auch kommissarisch, bis die neue Kirchenverwaltung in ihrer konstituierenden Sitzung einen neuen Kirchenpfleger bestimmt hat. Dann gibt Johann Kallinger die pfarrlichen Aufgaben in die Hände seines Nachfolgers: „Es war und ist mir ein großes Anliegen, die Geschicke der Pfarrei Hofkirchen in geordnetem Zustand in gute Hände zu übergeben.“ Trotz seines Abschieds als Kirchenpfleger wird er der Pfarrei weiter verbunden bleiben – als Kirchgänger und freiwilliger Helfer in der Friedhofsverwaltung. Auch möchte er noch dem Wunsch nachkommen, dass der alte Rokoko-Altar wieder restauriert wird.

Wahlen kommendes Wochenende

Die Wahlen zur neuen Kirchenverwaltung finden in allen katholischen Kirchengemeinden am kommenden Wochenende statt, in der Pfarrei Hofkirchen am Sonntag, 24. November, 8.30 bis 11.30 Uhr. Die volljährigen Pfarrangehörigen können ihre Stimme im Wahllokal im Pfarrbüro, Kaiserstraße 1, abgeben oder Briefwahl machen. Die Unterlagen können in der Sakristei abgeholt werden.

Amtszeit sechs Jahre

Die Amtszeit des neuen KV-Gremiums beträgt sechs Jahre. Auch die neu gewählte Kirchenverwaltung kann sich der tatkräftigen Unterstützung von Wolfgang Krieger und Martin Weber sicher sein. Diese werden ihre Aufgaben als Friedhofs- und Kirchenbetreuer weiter ausüben.

In der Nachbarpfarrei St. Nikolaus in Garham ist die Stimmabgabe am Samstag, 23. November, 15.30 bis 19 Uhr möglich. Die Ergebnisse der KV-Wahl werden im nächsten Pfarrbrief veröffentlicht.

 

 

Quelle: pnp.de —−−Johannes Waas

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Passaus Landrat ruft zur Verteidigung von Freiheit und Demokratie auf

Hofkirchen

Auf die mehrfache Bedeutung des Volkstrauertages, an dem sowohl an das Leid der Opfer erinnert als auch die Unmenschlichkeit der Täter angeprangert werde, hat Landrat Raimund Kneidinger bei der zentralen Gedenkfeier auf dem Soldatenfriedhof bei Hofkirchen hingewiesen.

Angesichts der von Diktatoren immer noch verfolgten Strategie, mit der Macht des Stärkeren die Welt zu verändern, rief er die Menschen auf, nicht aufzuhören, „den Opfern eine Stimme zu geben und ihre Gräber zur Mahnung werden zu lassen“.

Landrat ruft zur Verteidigung der Demokratie auf

Kneidinger zitierte einen Satz aus seiner Ansprache vom Vorjahr: „Ja, die Welt brennt oder besser gesagt: Sie hat noch nie damit aufgehört. Würden wir alle Regionen aufzählen, in denen Menschen am heutigen Tag Tod und Leid durch Krieg und Gewalt erfahren – diese Gedenkstunde würde nicht ausreichen.“ Damit verband er sein Bedauern, dass diese Aussage zwölf Monate später nach wie vor gültig sei. Wer an die Schrecken von Krieg, Gewalt und Vertreibung erinnere, der verbinde damit immer die Forderung, „unsere Freiheit und unsere Demokratie zu verteidigen“.

Den skizzierten Aspekt bezeichnete Kneidinger als „die DNA des Volkstrauertages“. Dieses Verständnis werde nirgends deutlicher als in Hofkirchen, zumal man wisse, dass an der Gedenkstätte auch Täter eine letzte Ruhestätte hätten. „Daran zu erinnern, ist richtig und notwendig“, hob der Landrat hervor. Aber die Diskussion um die Täter dürfe das Gedenken an die Opfer nicht überdecken.

Schüler erforschen Schicksale von Kriegstoten

Es sei gelungen, diese Herausforderung zu bewältigen – „und zwar dank junger engagierter Menschen“, die Kneidinger bewusst junge Demokraten nannte. Schüler des Wilhelm-Diess-Gymnasiums hätten in einem Schulprojekt unter der Leitung des Historikers Andreas Königer mit der individuellen Schuld der Täter auseinandergesetzt, Lebensläufe analysiert und dabei auch erkannt, dass es die Schuld schlechthin nicht gebe. „Sie konnten die skrupellosen Planer und Vollstrecker des Grauens ebenso adressieren wie die Mitläufer, oft selbst noch halbe Kinder“, fasste Kneidinger den Kern der Forschungsaktivitäten zusammen.

Mit Unterstützung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge und des VdK Vilshofen ist ein Leitfaden dafür entstanden, sich fundiert mit den Tätern auseinanderzusetzen – mit einer Handreichung für die Schulen, einer Ausstellung am Wilhelm-Diess-Gymnasium und bald mit Informationstafeln.“ Sein Dank galt Lehrer und Reserve-Offizier Andreas Königer, Willi Wagenpfeil vom VdK-Kreisverband Vilshofen und dem Bildungswerk des Volksbundes, aber vor allem den Schülern. Wenn bald die letzten Zeitzeugen der Weltkriege verstorben sind, liege es an nachfolgenden Generationen, die Erinnerung als Mahnung weiterzugeben, so Kneidinger. „Die Gedenkstätte Hofkirchen ist Teil dieser Erinnerung“, fügte er hinzu, der für die Unterstützung des Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge warb.

Erinnerung an gefallenen Bundeswehrsoldaten aus dem Landkreis

Als fatal erachtete es Kneidinger, Krieg und Gewalt für etwas zu halten, das „nur die anderen“ betreffe. Er verwies auf die Auslandsmissionen der Bundeswehr, die auch Opfer forderten – „und deren bittere Konsequenzen vor unserer Tür nicht Halt machen, wie wir seit dem Tod von Josef Kronawitter, der 2010 in Afghanistan sein Leben lassen musste, wissen“. Ihm ist in Hofkirchen eine Gedenktafel gewidmet. Für bedauerlich, aber auch verständlich hielt er es, dass Bundeswehr und Reservisten durch die aktuelle sicherheitspolitische Lage gebunden seien und für den Gedenkakt keinen Ehrenzug stellen konnten.

Oberstleutnant der Reserve Andreas Königer skandierte: „Wachsamkeit, gelebte Solidarität und Selbstsicherheit sind die Garanten für Frieden und Freiheit.“ Der Leiter des Kreisverbindungskommandos Passau ging besonders auf die Tatsache ein, dass neben Opfern eines gnadenlosen Krieges, der junge Menschen aus dem Leben gerissen und sie ihrer Zukunft beraubt habe, an der letzten Ruhestätte bei Hofkirchen auch mehrere hundert Mitglieder der SS-Organisationen bestattet sind. Neben jungen Männern, die offenbar den Verführungen der NS-Propaganda erlegen seien, sind dies auch Männer, deren Einheit zufällig eine Eingliederung in die Waffen-SS erfahren habe, wie auch solche, deren Wirken tief in die gewalttätigen Machenschaften dieser NS-Organisationen hinein gereicht hätten.

Biografien von 24 Toten wurden aufgearbeitet

Eine ganze Reihe von Namen könne heute hier genannt werden, so Königer, der wörtlich feststellte: „Einigen Erinnerungssteinen kann ein Gesicht gegeben werden, und ein individueller Lebensweg ist damit dem Vergessen enthoben.“ Jeder einzelne Lebensweg sei eine Möglichkeit, das Zusammenwirken von individuellen Entscheidungen und Verantwortlichkeiten von politischen, militärischen und nationalsozialistischen Dienststellen nachzuvollziehen und daraus zu lernen. Der Oberstleutnant würdigte die Bereitschaft von Angehörigen der Toten, Dokumente, Bilder und Briefe zur Verfügung gestellt und damit das Projekt des Landkreises, des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, des VdK und des Wilhelm-Diess-Gymnasiums unterstützt zu haben.

ür insgesamt 24 Kriegstote lägen heute Biografien vor, die hier bald in einer ansprechenden Weise im öffentlichen Raum präsentiert werden können. Königer formulierte die Frage, wie das Gedenken weiter gelingen und eine zeitgemäße Erinnerung an alle Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft, Verfolgung, Vernichtung und Terror gestaltet werden könne. „Die unruhigen Zeiten, in denen wir leben, fordern dazu Antworten: In Erziehung und Unterricht für die nachwachsende Generation ebenso wie in Politik, Wirtschaft, der gesamten Zivilgesellschaft und ja, auch im Bereich der Verteidigung unseres Gemeinwesens“, führte er aus.

Reservisten üben für den Heimatschutz

Auch eine Begründung für das Fehlen eines Bundeswehr-Ehrenzugs hatte Königer parat. Diese Reservistinnen und Reservisten, Bürger in Uniform, hätten in den zurückliegenden Wochen im Regimentsrahmen eine fordernde Übung durchgeführt, um sich auf den Heimatschutz zu fokussieren. „Es sind andere Zeiten geworden, und die hybride Kriegsführung beziehungsweise Gewaltanwendung gegen zivile Einrichtungen und Behörden wie auch gegen kritische Infrastruktur haben merklich zugenommen.“

Der Oberstleutnant widmete die Gedanken zum Volkstrauertag allen Opfern von Krieg, Gewaltherrschaft und Terror, ebenso den Soldaten der Bundeswehr, die im Auftrag des Parlaments den Schutz der Sicherheit und Freiheit sicherstellen und ihren Dienst künftig in Litauen oder im Indo-Pazifik versehen werden. „Möge ihre Präsenz dazu dienen, weitere Konflikte zu verhindern – mit Augenmaß, Klugheit und Weitsicht“, schloss der Reserve-Offizier.

„Von uns Christen muss Frieden ausgehen“, forderte der evangelische Pfarrer Manfred Greinke. Angesichts der vielen und andauernden Kriege möchte man meinen, „die Menschen sind zu dumm zum Frieden“, fügte der Theologe hinzu. Zum stillen Gebet für die Toten rief der katholische Pfarrer Dr. Joseph Peedikaparambil auf. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Knappenkapelle Kropfmühl und den Männergesangsverein Harmonie Vilshofen. Nach der Kranzniederlegung durch die beiden Hauptredner im Rundbau klang der würdevoll gestaltete Gedenkakt mit der gemeinsam gesungenen Bayernhymne und der Nationalhymne aus.

 

 

Quelle: pnp.de —−−Bernhard Brunner

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Marcel I. und Nadine I. sind das Hofkirchner Faschings-Prinzenpaar

Hofkirchen

Pünktlich um 11.11 Uhr schallt es am Montag durch Hofkirchen: „Auf unseren geliebten Fasching ein dreifach donnerndes Hofnarria Helau!“ Das Faschingskomitee Hofnarria lädt zur Saisoneröffnung Faschingsnarrische, Gönner und Vereinsmitglieder auf ein paar gesellige Stunden ins Hafenstüberl Hofkirchen. Dabei gibt’s nicht nur Weißwürste und Brezen, Präsident Stephan Dauscha plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen und informiert unter anderem über den großen Hofkirchener Faschingsumzug.

Antworten auf viele Fragen

Können die Schnupfer aus Zaundorf ihren Titel verteidigen? Wer gewinnt in der Kategorie „Beste Fußgruppe“? Wer hat den tollsten Wagen? Wird der Wagen der Donauschützen einen neuen Höhenrekord aufstellen? – Die Antwort auf all diese Fragen gibt es am Faschingssonntag, 2. März, wenn sich der Gaudiwurm durch Hofkirchen schlängelt. Die weiteren Veranstaltungen werden auch vorgestellt: Auftaktball, Seniorennachmittag, Komiteeball, öffentliche Sitzungen, Kartenvorverkäufe, Kinderfasching, Weiberroaß, Faschingseingraben und – ganz neu – die Teenie-Faschings-Disco. Alle Termine sind unter www.hofnarria.de nachzulesen.

Landesverband Ostbayerischer Faschingsgesellschaften vor Ort

Ein paar überraschte Gesichter dürfte es heute im Hafenstüberl ebenfalls geben: Sabrina Heindl vom Landesverband Ostbayerischer Faschingsgesellschaften hat sich angekündigt, um Ehrungen vorzunehmen.

Fast noch wichtiger ist an diesem Tag aber die Verkündung des neuen Prinzenpaares: Monate sind vergangen mit Spekulationen, wer nun in der Faschingszeit über Hofkirchen regiert und Bürgermeister Josef Kufner in den „Urlaub“ schickt. Jetzt kann Präsident Stephan Dauscha das Geheimnis lüften: Er wird Prinzessin Nadine I. und Prinz Marcel I. aus dem Hochfeld öffentlich zum Hofkirchener Prinzenpaar ausrufen.

Prinzenpaar ein „echter Glücksgriff“

„Ein echter Glücksgriff“, sagt der Präsident über die beiden, die seit Jahren aktiv im Verein sind. Nadine hat über 15 Jahre in der Prinzengarde der Hofnarria getanzt und als Unterstützer und treuer Fan war immer ihr Marcel dabei. Seit fast zwölf Jahren sind sie schon ein Paar, heuer haben sie sich das Ja-Wort gegeben.

Dass das Ehepaar nun auch das Prinzenpaar ist – damit geht für Nadine ein Kindheitstraum in Erfüllung: Schon in jungen Jahren wollte sie Faschingsprinzessin der Hofnarria sein. Nach ihrer aktiven Tanzkarriere blieb Dina, wie sie alle nennen, dem Verein treu, erst im Komitee als Lagerbeauftragte und seit diesem Jahr als Schatzmeisterin im Vorstand. Fasching liegt ihr einfach im Blut.
Auch Marcel ist in Hofkirchen heimisch geworden: Der Bayern-Fan schnürt seit letztem Jahr die Fußballschuhe für den ortsansässigen SVH

Wochenlanges Tanztaining

Wie sehr sich das Ehepaar auf das Prinzenpaar-Dasein freut, beweist, dass sie seit Wochen ihren Tanz einstudieren. Auch auf die Begrüßungsrede am Auftaktball darf man gespannt sein, werden hier auch mal ein paar lustige Seitenhiebe auf Faschingsurgesteine der Hofnarria verteilt.

− va

 


Das Faschingskomitee Hofnarria um Präsident Stephan Dauscha lädt heute ins Hafenstüberl.

 

 

Quelle: pnp.de —−− va

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Bürgerversammlung in Hofkirchen: Angst vor Böschungsabrutsch am Burgberg

Hofkirchen

Von Harmonie geprägt war die erste der zwei Bürgerversammlungen der Marktgemeinde. Die wenigen Kritikpunkte seitens der Bevölkerung – rund 100 Interessierte waren am Mittwochabend ins Gasthaus Reischer nach Hofkirchen (Landkreis Passau) gekommen – beschränkten sich auf allgemeine Probleme, zu denen Lösungen bereits in Sicht sind.

Otmar Bartel prangerte das Parken von Autos auf den Gehsteigen im Ortskern an und plädierte für eine Kennzeichnung gegen diese Unsitte. „Wir machen uns Gedanken dazu“, versprach Bürgermeister Josef Kufner. Die Sanierung der von Bartel genannten Garhamer Straße sei im Rahmen der Maßnahmen mit Mitteln aus der Städtebauförderung für 2026 vorgesehen. Man habe die Neugestaltung des Kirchenumfeldes vorgezogen, weil das erwähnte Verkehrsprojekt kostenintensiver geworden wäre. Den von dem Wortführer ins Gespräch gebrachten Einsatz der Kommunalen Verkehrsüberwachung, die laut Bartel „irgendwann durchgreifen“ müsse, hielt der Bürgermeister für machbar, ebenso wie eine Beschilderung gegen das Parken auf dem Gehsteig oder eventuell sogar die Aufstellung von Pollern.

Gutachten soll in den nächsten zwei Wochen vorliegen

Seine Befürchtung, die Straßenböschung am Burgberg in Hilgartsberg – darunter liegt sein Anwesen – könnte abrutschen, äußerte Rainer Koll. Auch der vorbeifließende Bach sei eine Gefahr, so der Anwohner. Man sei mit dem Bauausschuss vor Ort gewesen, entgegnete der Bürgermeister und versicherte, dass „wirklich in Kürze“ – innerhalb der nächsten zwei Wochen – ein in Auftrag gegebenes Gutachten vorliege und auf dessen Basis beraten werde, wie der Schaden dort dauerhaft behoben werden könne.

Ihr Bedauern darüber, dass sie auf Online-Schadensmeldungen über die Hofkirchen-App keine Reaktion erhalten hat, brachte Gaby Asselberghs zum Ausdruck. Der Bürgermeister wies Geschäftsleiter Gerhard Deser an, dieses Problem zu beheben. Schäden an Straßen könnten direkt auch im kommunalen Bauamt beziehungsweise im Ordnungsamt oder bei ihm gemeldet werden, merkte Josef Kufner ergänzend an.

In diesem Zusammenhang gab er bekannt, dass zwischen dem 13. und 15. November wieder Kleinasphaltierungen durchgeführt werden. Um Verständnis warb der Bürgermeister dafür, dass sich die Installation neuer Spielgeräte auf Kinderspielplätzen durch den Bauhof verzögert habe. Nächstes Jahr werde es so weit sein.

„Schandfleck“ wird saniert

Eine gute Nachricht hatte Kufner für Bürgermedaillenträger Karl Kreilinger parat, der Kritik an einem „Schandfleck“ in der Garhamer Straße gegenüber der Kfz-Werkstatt äußerte. Das betreffende Anwesen sei inzwischen verkauft und werde 2025 saniert und bewohnbar gemacht

Vorwürfe gegenüber dem Fernwärmenetz in Hofkirchen, in dem es immer wieder zu Störungen komme, trug Christine Mühldorfer vor. Das sei keine kommunale Nahwärmeversorgung, sondern eine private, erwiderte Josef Kufner, der allerdings einräumte, dass auch öffentliche Gebäude angeschlossen seien. Bisherige Mängel seien immer abgestellt worden, hob der Bürgermeister hervor. Kufner hatte den Betreiber Florian Markmüller ersucht, zur Bürgerversammlung zu kommen, um im Nachgang für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Wirtschaftlichkeit entscheidet über zentrale Wärmeversorgung

Alois Breit sprach das Gesetz zur kommunalen Wärmeplanung an und fragte in diesem Zusammenhang nach dem Stand der Dinge für Hofkirchen. In vielen Ortsteilen gebe es bereits eine zentrale Wärmeversorgung, sagte Kufner. Beispielsweise in Garham habe sich diese Lösung jedoch als nicht wirtschaftlich herausgestellt. Die Wirtschaftlichkeit sei der entscheidende Faktor, ob eine zentrale oder eine Einzel-Wärmeversorgung sinnvoll sei.

In seinem Rechenschaftsbericht hatte Kufner umfassend Investitionen, anstehende Projekte, zurückliegende Ereignisse und deren Aufarbeitung sowie die finanzielle Situation der Marktgemeinde mit ihrer relativ konstanten Einwohnerzahl von knapp 3800 skizziert. Den Fokus der Aufmerksamkeit richtete er besonders auf die gute Auslastung und Ausstattung der Kindergärten und Grundschulen. Die freie Finanzspanne der Kommune für Investitionen bezifferte der Bürgermeister für das laufende Jahr auf 1,56 Millionen Euro – und das bei einer schwarzen Null für den Schuldenstand.

Hohe Gewerbesteuereinnahmen, niedrige Schlüsselzuweisung

Ins Schwärmen geriet Kufner angesichts der hohen Gewerbesteuereinnahmen. Umso herzlicher fiel sein Dankeschön an die Betriebe aus – für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen und für den finanziellen Spielraum der Gemeinde.

Keinen Hehl machte der Bürgermeister aus den negativen Folgen, die Hofkirchen als finanzstarke Gemeinde spüre: ständig sinkende staatliche Schlüsselzuweisungen – in diesem Jahr nur noch 170 900 Euro. „Wir gehen davon aus, dass 2025 hier eine Null stehen wird“, prognostizierte Kufner.

Hocherfreut zeigte er sich über den Besucherrekord von 22 236 Gästen im Hofkirchener Freibad – für ihn der Beweis, die die Investitionen dort richtig angelegt sind und der Kiosk hervorragend funktioniert. Aber auch das Freibad in Garham, wo die Beckensanierung mit 200 000 Euro kostengünstig realisiert worden sei, erlebe eine Renaissance. Er dankte in diesem Zusammenhang dem seit zehn Jahren ehrenamtlich aktiven Bademeister-Ehepaar Pauli.

405000 Euro für Neue Mitte

Das neugestaltete Freibadumfeld in Hofkirchen beschrieb der Bürgermeister als „wirklich harmonisches Gesamtbild“, was auch den Anwohnern mit Verschönerungen in deren privaten Bereichen zu verdanken sei. Zu sprechen kam Kufner ebenso auf die sogenannte Neue Mitte mit Ausgaben in Höhe von 405 000 Euro seitens der Kommune für den Erwerb des Gaststätten-Anteils in den Neubauten. Dank der vorgesehenen Investitionen von insgesamt allein 4,6 Millionen Euro im laufenden Jahr seien die Weichen für die Weiterentwicklung ganz gut gestellt.

 

Quelle: pnp.de —−− Bernhard Brunner

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Weihnachtspäckchen für vergessene Kinder in Rumänien vom Helferkreis des DJK Jugendfördervereins

Hofkirchen

Auch in diesem Jahr wird der Helferkreis des DJK Jugendförderverein Hofkirchen (Landkreis Passau) wieder an die 200 Weihnachtspäckchen für die Kinder in rumänischen Heimen und Dörfern befüllen. Dabei hofft er wieder auf die große Unterstützung der Bevölkerung.

„Nur mit eurer Hilfe ist es möglich, dass die Kinder einmal im Jahr das Gefühl haben, dass jemand an sie denkt. In den letzten 27 Jahren wurden über 7000 Weihnachtspäckchen, über 20 Tonnen Lebensmittel und viele Lkw-Ladungen Kleidung und anderer Güter nach Rumänien gebracht“, ziehen die Verantwortlichen Bilanz.

Geld für Medikamente

Zum Bestücken der Päckchen werden Kinderbekleidung, Hygieneartikel, Schreib- und Malhefte, Stifte, Spielzeug und Süßigkeiten benötigt. Auch unverderbliche und haltbare Lebensmittel wie Mehl, Zucker, Reis, Nudeln, Konserven, Kaffee werden dankend angenommen sowie Geldspenden. Damit werden teilweise Päckchen im Wert von etwa 20 Euro bestückt, teilweise vor Ort Medikamente gekauft.

Die Sach- und Geldspenden sowie die mit Geschenkpapier verpackten Pakete übergeben die Hofkirchner der Rumänienhilfe Wegscheid, die wieder ehrenamtlich den Transport und die Verteilung der Gaben organisiert. „Noch vor Weihnachten werden die Helfer die Pakete in den Dörfern und Heimen verteilen“, heißt es in der Pressemeldung.

Auch Schulen beteiligen sich

Die letzten Jahre wurden unter anderem die Diakonie Alba Julia, der Selbsthilfeverein Medias, die Taubstummenschule Klausenburg, das blaue Kreuz sowie einige Orte unterstützt. „Wer einmal die leuchtenden Augen der Kinder gesehen hat, wird sie nie mehr vergessen“, ist man in Hofkirchen überzeugt.

Die Schulen in Eging, Garham, Hofkirchen, Windorf und Otterskirchen beteiligen sich ebenfalls wieder an der Spendenaktion.

ANNAHMESTELLEN

An diesen Annahmestellen können Spenden abgegeben werden: Josef Kühberger, Burgstall 8, Eging; Claudia Spirk, Kolpingstraße 10 a, Rathsmannsdorf; Beate Stifter, Donaulände 12, Hofkirchen; Siegfried Geier, Ramperting 6, Außernzell. Annahmeschluss ist in diesem Jahr der 19. November.

− va

 

 

Quelle: pnp.de —−− va

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„Eine würdige Wohnung für die Seelen“: Leichenhaus in Hofkirchen renoviert und Trauerhalle neu gestaltet

Hofkirchen

Am Leichenhaus im Hofkirchner Friedhof sind die letzten Jahrzehnte nicht spurlos vorübergegangen. Grund dessen hat sich die Marktgemeinde Hofkirchen als Bauherr dazu entschieden, das Leichenhaus nach über 60 Jahren wieder zu renovieren.

Zahlreiche Arbeiten und Bereiche wurden dabei in Angriff genommen. Von der gründlichen Reinigung des Daches, über einen neuen Anstrich für die Nebenräume, bis hin zur Verlegung der neuen Granitfliesen leistete der gemeindliche Bauhof ganze Arbeit. Und auch die komplette Elektroinstallation wurde von einer Fachfirma erneuert. Die Portaltüre zum Leichenhaus beziehungsweise zu der neu integrierten Trauerhalle wurde nach Entwurf von Kirchenpfleger Johann Kallinger von der Firma Saller & Partner aus Hofkirchen angefertigt.

Genügend Platz für Trauerfeiern

„Unsere Idee war es, die Renovierung des Leichenhauses mit der Neugestaltung einer Trauerhalle zu verbinden“, erzählt der Kirchenpfleger. „In dieser können nun auch in Zukunft kleinere Trauerfeier stattfinden“, so Kallinger weiter. Damit für diese Trauerfeiern auch genügend Platz zur Verfügung steht, wurde für den neuen Sargwagen eine mobile Rampe angeschafft. Neben dem neuen äußeren Erscheinungsbild des Leichenhauses wurde auch bei der inneren Ausgestaltung der Trauerhalle mit viel Liebe zum Detail gearbeitet.

Goldene „Lebenslinien“

Im Zentrum des Raumes wurde ein vergoldetes Holzkreuz mit den Wundmalen Jesu angebracht. Der Hintergrund ist dabei geprägt von einer sonnig-gelben Fläche mit langen goldenen „Lebenslinien“. In diesem hellen Hintergrund wurden auch noch sieben graue Kreuze integriert. „Die Sieben ist die Zahl der Perfektion und die sieben Sakramente sind der Weg zum ewigen Leben“, berichtet Kirchenpfleger Kallinger über die Gedanken hinter der symbolischen Gestaltung. Einen neuen Platz in der Aussegnungshalle fand auch ein Bronzeleuchter aus den 1960er Jahren, der von einer Göbenzeller Künstlerin hergestellt wurde.

Gutes Miteinander zwischen Pfarrei und Gemeinde

Am vergangenen Wochenende erhielt das Leichenhaus von Pfarrer Joseph Peedikaparambil den kirchlichen Segen. Mit den Worten: „Die Trauerhalle ist eine Wohnung für die Seelen“, betonte der Seelsorger den Stellenwert des Gebäudes und bedankte sich gleichzeitig für den Einsatz von Kommune und die fleißigen Arbeiten der Ehrenamtlichen Helfer der Pfarrei. Bürgermeister Josef Kufner würdigte das gute Miteinander bei der Renovierung zwischen Pfarrei und Gemeinde. „Gemeinsam hat man nicht nur gute Lösungen gefunden, sondern auch aktiv umgesetzt“, so das Gemeindeoberhaupt weiter.

Naturnahe Bestattungen

Neben der feierlichen Einweihung des Leichenhauses wurde auch der neue Naturfriedhof eröffnet. Nach exakt vier Jahren Bau- und Schaffenszeit ist dieser nun kurz vor Allerheiligen fertig geworden. Pfarrei und Kirchenverwaltung war es ein großes Anliegen, auf dem Hofkirchner Friedhof auch einen schönen und naturnahen Bestattungsteil anzubieten. Vier Bänke und eine größere Sitzgruppe laden darin zum Verweilen ein und bieten Raum für Trauergespräche.

Dank an Spender

Der explizite Dank der Pfarrei geht hierbei an die vielen Spender, dem Team aus Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung und den vielen unzähligen Helfern, die die Umsetzung des Projektes erst durch ihren ehrenamtlichen Einsatz ermöglicht haben. Angefangen von der Rodung der verwilderten Fläche, über die Schaffung einer neuen Urneninsel, bis hin zur Pflanzung von 14 Bäumen, wurden viele Handgriffe geleistet. Neu auf dem Naturfriedhof ist auch, dass Bestattungen nun auf einer blühenden Wiese möglich sind. Die Namen der Verstorbenen können dabei an einem kunstvoll gestalteten Findling angebracht werden.

Neue Fluchttreppe fürs Apostelheim

Neben den beiden erfreulichen Neuerungen auf dem kirchlichen Friedhof gab es auch positives vom Apostelheim zu berichten. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen mussten hier eine neue Fluchttreppe auf der West-Seite und eine weitere Türe nachgerüstet werden. Kostenpunkt dabei rund 25.000 Euro. Finanzielle Unterstützung bei der Baumaßnahme erhält die Pfarrkirchenstiftung nun vom Markt Hofkirchen. Jüngst beschloss der Marktgemeinderat die Ertüchtigungsmaßnahme mit 25 Prozent zu bezuschussen. „Die genannten Maßnahmen seien erforderlich, um die Rettungswege gewährleisten zu können“, betonte Bürgermeister Josef Kufner.

In Zukunft ein Briefwahllokal

Das Apostelheim ist Heimat für den monatlich stattfindenden Seniorennachmittag, dient als Proberaum für den Kinder- und Jugendchor und wird auch regelmäßig für Sitzungen der Pfarreigremien genutzt. Zudem soll es in Zukunft bei überregionalen und kommunalen Wahlen als weiteres Briefwahllokal genutzt werden. Auch mit diesem Hintergrund sahen sowohl der Bürgermeister, als auch die Mitglieder des Gemeinderates, die erhöhte Zuschussgewährung für gerechtfertigt und vertretbar.

 


Freuen sich über die gelungene Renovierung des Leichenhauses: 3. Bürgermeister Georg Stelzer (v.l.), 1. Bürgermeister Josef Kufner, Pfarrer Joseph Peedikaparambil, Kirchenpfleger Johann Kallinger, Restauratorin Stefanie Stolzlechner und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Thomas Buchner.


Erfüllt und umgesetzt wurden nun auch die gesetzlichen Vorschriften zu Fluchtwegen und Brandschutz im Apostelheim. Pfarrei und Marktgemeinde zogen bei der Umsetzung der Maßnahme an einem Strang.

 

Quelle: pnp.de —−− Johannes Waas

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Es geht aufwärts: Nach dem Großbrand in Hofkirchen wächst der erste Neubau

Hofkirchen

Ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem ein Feuer in der Hofkirchener Ortsmitte gewütet hat. „Hier sind wir gesessen“, sagt Martina Binder und nimmt auf dem Bankerl Platz, von dem aus sie beobachten musste, wie ihr Haus ein Raub der Flammen wurde.

Es war frühmorgens am Ostermontag. Martina Binder hört ein Knacken. „Was ist da los?“, fragte sich die 56-Jährige und öffnete die Gardinen. „Es war alles orange. Feuer überall.“ Sie weckte rasch ihren Mann Hans-Peter, der nur ein paar Tage vorher eine Gehirn-OP hatte, und rannte ins Obergeschoss, um Tony, ihren Sohn, zu wecken. „Es ging alles brutal schnell. Die Fenster sind schon gesprungen. Es war so heiß“, erzählt Martina Binder. Derweil hatte sich ihr Mann mit seinem Rollator vor die Tür geschleppt und wartete ums Eck auf die Feuerwehr.

Die Erleichterung war groß, als klar war, dass alle drei es geschafft haben, raus zu kommen. „Ich hab’ den Feuerwehrlern sogar noch die Haustür aufgesperrt“, erinnert sich Hans-Peter. „Ich meinte noch, wenn was dreckig wird, dann streichen wir halt…“

Grillkohle war die Ursache

Aber es kam schlimmer: Fünf Häuser wurden damals in der Ortsmitte von Hofkirchen zerstört, ein weiteres schwer beschädigt. Ursache war laut Polizei Grillkohle. Demnach sollen Mieter nebenan am Ostersonntag im Innenhof gegrillt und den Grill gleich gesäubert haben. Einer der Bewohner füllte die noch heiße Asche in eine Tonne, die sich entzündete.

Einsatzleiter selbst betroffen

Über einen Schuppen griffen die Flammen auf die Nachbarhäuser über. 200 Feuerwehrler rückten aus. Einsatzleiter war Julian Binder, der Sohn von Hans-Peter, der den Einsatz am Haus seines Vater koordinieren musste – auch das machte Schlagzeilen. „Er hat das super gemeistert“, betont sein Vater noch einmal.

Rohbau steht

Nach dem Feuer standen Hans-Peter (52), Martina (56) und Tony (24) plötzlich vor dem Nichts. Doch es ging wieder aufwärts – im wahrsten Sinne des Wortes. Wo vor einem halben Jahr nur noch Schutt und Asche war, steht jetzt ein Rohbau. „Es läuft zügig. Landratsamt, Gemeinde, Versicherung – alle haben sich bemüht, dass wir zügig voran kommen“, lobt Hans-Peter Binder.

Bisher keine weiteren Baunträge

Anträge der Brandgeschädigten werden von der Gemeinde sowie vom Landratsamt bevorzugt behandelt, versichert Bürgermeister Josef Kufner, der froh über den Fortschritt ist. Bisher lägen der Gemeinde aber keine weiteren Bauanträge in Bezug auf den Brand vor.

Vorfreude auf gemütliche Abende

Im April wollen die Binders in den Neubau einziehen. Das Paar freut sich schon auf gemütliche Abende im neuen Eigenheim. „Wir sind gut bei Bekannten untergekommen, aber ,dahoam is dahoam‘“, sagen Martina und Hans-Peter. Außerdem würden die Nachbarn auch schon fragen, wo sie blieben. Jeden Tag schaut Hans-Peter Binder, der beim Bauhof arbeitet, auf der Baustelle vorbei, freut sich: „Es läuft alles anstandslos.“

Noch vieles zu regeln

Nicht so reibungslos läuft es hingegen bei Binders Mutter, die im Haus nebenan wohnte. Ihre Versicherung finde, dass man das Haus renovieren könne. Hans-Peter Binder sieht es anders: „Es ist alles nass und modrig. Das gehört abgerissen.“ Noch ist vieles zu regeln. Aber inzwischen können die Binders auch wieder lachen – wenn sie an den Fernseher denken, der quasi unbeschädigt mitten in der Ruine stand oder an den ersten Einkauf nach dem Brand: „Wo fängt man da an?“, so Martina Binder, „Haarbürste, Zahnpasta… wir haben alles gebraucht“. Die Solidarität in Hofkirchen und darüber hinaus war riesig. Es kamen Geld- und Sachspenden, um den Neustart zu erleichtern.

Bilder sind noch im Kopf

Aber so ganz los lässt die Familie das Geschehene nicht, besonders Martina kämpft noch mit den Erinnerungen. „Die Bilder kommen immer wieder hoch“, erzählt sie. Kerzen traut sie sich nicht mehr anzünden. „Wir schauen auch immer, ob alles ausgesteckt ist“, erzählen die beiden. Übrig blieb nach dem Brand nur das, was sie am Leibe trugen – „das Hochzeitsalbum haben wir wieder gefunden, fast unbeschädigt“, erzählt Martina und strahlt. Und Hans-Peter ist froh, dass er seine geliebte Feuerwehr-Uniform retten konnte.

„Das Beste draus machen“

Bis 2023 war er Kommandant der Feuerwehr Hofkirchen, konnte das Geschehen dank seiner 40-jährigen Feuerwehr-Laufbahn leichter verarbeiten. Er weiß: „Irgendwann kommt der Punkt. Dann realisiert man, was passiert ist und dass man nur das Beste draus machen kann.“ Sogar in der Brandnacht war der routinierte Feuerwehrler, inzwischen Ehrenkommandant, nicht aus der Ruhe zu bringen. „Ich war der ruhigste Brandgeschädigte, den sie je gehabt haben“, erinnert sich Hans-Peter an die Worte seiner Feuerwehr-Kameraden. In der Zeit nach dem Brand sei er dann richtig auf Zack gewesen. „Das Ganze hat irgendwie dazu beigetragen, dass ich schneller wieder fit werde.“

Keine vorsätzliche Tat

Die Ermittlungen gegen den Entsorger der Grillkohle laufen noch, wie das Polizeipräsidium Niederbayern mitteilt. „Es lag kein Vorsatz vor“, sind sich die Ermittler sicher.

Entschuldigung für Seelenfrieden

Gehört haben die Binders vom Verursacher bisher nichts. „Eine Entschuldigung hätte zu meinem Seelenfrieden beigetragen“, meint Martina Binder.

 

Das Haus der Binders (orange) wurde durch das Feuer schwer beschädigt. Das weiße Haus, das der Mutter von Hans-Peter Binder, wurde durch Löschwasser schwer in Mitleidenschaft gezogen.


Hans-Peter Binder mit seinem Sohn Julian und seiner Frau Martina.

 

Quelle: pnp.de —−− Katja Elsberger

Mehr im Vilshofener Anzeiger vom  25.10.2024 oder unter PNP  nach einer kurzen Registrierung




Schatzkiste Hofkirchen hat wieder Spenden verteilt: Diesmal gingen je 1000 Euro an Kindergärten

Hofkirchen

Durch den Verkauf vieler Warenspenden, war es der ehrenamtlich betriebenen „Schatzkiste“ wieder möglich, zwei Spenden innerhalb der Gemeinde Hofkirchen (Landkreis Passau) zu vergeben.

Nachdem zuletzt die Grundschulkinder bedacht wurden, habe man sich dieses Mal für die Kinder in den Kindergärten Hofkirchen und Garham entschieden. Jede Einrichtung konnte sich über 1000 Euro freuen und kann das Geld für Spielgeräte und weitere Anschaffungen verwenden, teilte die Schatzkiste mit.

Das Team fühlte sich beim Besuch beider Kindergärten herzlich willkommen und wurde von fröhlichen Kindern begrüßt.

Ausschließlich ehrenamtliche Mitarbeiter leisten in dieser Einrichtung eine nicht immer leichte Arbeit beim Sortieren, Vorbereiten und Einräumen gespendeter Waren für den Verkauf. Die Einnahmen werden ausschließlich für Spenden in der Region verwendet.

Öffnungszeiten

Die Schatzkiste in der Garhamer Straße ist erreichbar unter ✆ 0177/2839362 oder ✆ 0178/6149331. Die Öffnungszeiten sind Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Freitag von 15 bis 17 Uhr sowie jeden 1. Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr.

− va

 


Scheckübergabe im Kindergarten Garham bei Leiterin Antje Duschl (v.l.) und dem Schatzkiste-Team mit Anneliese Schreiber, Karin Niedermeier, Oskar Hahn, Liane Hahn und Marlies Meister. − Fotos: Hahn

 

 

Quelle: pnp.de —−− va

Mehr im Vilshofener Anzeiger vom  19.10.2024 oder unter PNP  nach einer kurzen Registrierung




Markt beteiligt sich an Brandschutzkosten

Hofkirchen

Großzügig gezeigt hat sich der Marktgemeinderat gegenüber der Pfarrkirchenstiftung Mariä Himmelfahrt Hofkirchen im Zusammenhang mit der von ihr geplanten Umbaumaßnahme am sogenannten Apostelheim. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen müssen eine Rettungstreppe und eine weitere Tür nachgerüstet werden – mit Kosten von rund 25 000 Euro. 25 Prozent davon wird die Kommune gemäß dem Antrag vom 2. September übernehmen, so der einstimmige Beschluss des Ratsgremiums.

Bürgermeister Josef Kufner betonte, die genannten Maßnahmen seien erforderlich, „um die Rettungswege gewährleisten zu können“. Seitens der Diözese Passau werde der Umbau mit der Hälfte des finanziellen Aufwandes unterstützt. Die Pfarrkirchenstiftung beantragte bei der Marktgemeindeverwaltung eine Förderung von mindestens 25 Prozent der Gesamtkosten – konkret einen Betrag in Höhe von 6250 Euro. An kirchlichen Bauprojekten hat sich die Kommune bislang in der Regel mit einem Zuschuss von fünf Prozent der Baukosten – ohne Eigenleistungen – beteiligt, wie das Marktoberhaupt in der jüngsten Ratssitzung zu bedenken gab.

Allerdings dient das Apostelheim mit der Anschrift Kaiserstraße 1 in Hofkirchen auch als Ersatzbau für den alten Landjugendraum, der aufgrund der Platzgestaltung am bisherigen Standort beseitigt werden musste. Als Sondermaßnahme, so der Bürgermeister, sei dieser 2012/2013 im Rahmen der Städtebauförderung errichtet worden. Bereits damals habe sich der Markt Hofkirchen mit den Rohbaukosten daran beteiligt, erklärte Josef Kufner.

Künftig solle das Apostelheim bei Wahlen – überregional wie auf kommunaler Ebene – als weiteres Briefwahllokal genutzt werden, fügte der Bürgermeister hinzu und formulierte diese Tatsache als Auflage für die Kostenbeteiligung. „Vor diesem Hintergrund erscheint eine erhöhte Zuschussgewährung nach Bewertung der Verwaltung als vertretbar.“
Die übrigen Ratsmitglieder teilten diese Auffassung, sahen keinen Diskussionsbedarf und befürworteten den Antrag der Pfarrkirchenstiftung einstimmig. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt laut Bürgermeister nach Fertigstellung der Baumaßnahme und nach Vorlage der Kostenabrechnungen ab dem kommenden Haushaltsjahr. Im Apostelheim finden auch die Seniorennachmittage der Pfarrgemeinde statt, wie Kufner ergänzend mitteilte.

Neues Wohnbaugebiet

Ohne Gegenstimme fasste der Marktgemeinderat auch den Satzungsbeschluss zum neuen Bebauungs- und Grünordnungsplan für das allgemeine Wohngebiet Gsteinach in Garham nach Abschluss der öffentlichen Auslegung mit Beteiligung der Behörden, der Träger öffentlicher Belange und der Bürger.

Seitens der Bürgerschaft seien keine Bedenken und Anregungen vorgebracht worden, berichtete der Bürgermeister. Die Anmerkungen von Behördenseite sind nach seinen Worten allesamt entsprechend abgewogen und in die Bauleitplanung eingearbeitet worden. In der nächsten Ratssitzung werde man sich mit der Liste der Kauf-Interessenten auseinandersetzen und die Auswahl treffen, kündigte Kufner an. Nach der öffentlichen Ausschreibung erfolge im Frühjahr die Erschließung des Baugebietes, wo im Spätsommer oder Herbst 2025 die Bebaubarkeit möglich sei.

Baumöglichkeiten schafft die Marktgemeinde ebenfalls durch den einmütig beschlossenen Erlass einer sogenannten Einbeziehungssatzung mit der Bezeichnung „Zaundorf West II“, wofür zuvor die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan einstimmig abgesegnet worden ist. „Es ist wichtig, dass auch die folgenden Generationen bei uns bleiben können“, sagte Kufner mit Blick auf die Schaffung von Baurecht in Außenorten. Auch Zaundorf solle sich weiterentwickeln können, so der Bürgermeister vor interessierten Zuhörern aus dem genannten Ortsteil. Ergänzend zum Bestand können durch Ortsansässige fünf weitere Wohngebäude dort realisiert werden.

Einstimmigkeit herrschte im Ratsgremium ebenfalls zur Änderung des Landschafts- und Flächennutzungsplans für das „Sondergebiet Solar Oberlangrain“, gekoppelt mit der Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungs- und Grünordnungsplans für eine Freiflächen-Photovoltaikanlage. Per Vertrag wird der Investor zur Verwirklichung des Vorhabens, verbunden mit der Übernahme der Planungs- und Erschließungskosten, verpflichtet.
Die elektrische Leistung der Anlage beträgt nach derzeitiger Planung und nach Stand der Technik rund 0,30 Megawatt Peak, wie es in dem Vertragswerk heißt. Die erzeugte Energie wird demnach in das öffentliche Netz eingespeist. Einig waren sich die Entscheidungsträger im Rathaus auch bei der Fassung des Feststellungsbeschlusses zur Änderung des Landschafts- und Flächennutzungsplans in Sachen „Sondergebiet Solarpark Eben“.

Rekord bei Jahresrechnung

Zuletzt vermeldete der Bürgermeister noch einen Rekord, was das Ergebnis der Haushaltsrechnung für 2023 betrifft. Wie Josef Kufner hervorhob, liegt das Gesamtvolumen bei gerundet 15 Millionen Euro. Es setzt sich aus 10,7 Millionen Euro im Verwaltungshaushalt mit den laufenden Einnahmen und Ausgaben sowie aus 4,2 Millionen Euro im Vermögensetat mit den Investitionen zusammen. „Ein solches Volumen haben wir noch nie gehabt“, hob das Marktoberhaupt voller Freude über diese Entwicklung hervor.
Somit kann die Kommune auch in der Vereinsförderung weiter großzügig sein – wie beispielsweise durch die aktuell beschlossene Gewährung eines Zuschusses von 1526 Euro zur Beschaffung neuer Luftgewehre durch die Donauschützen Hofkirchen. Das entspricht gemäß der gemeindlichen Zuschussrichtlinie 20 Prozent des Kaufpreises von insgesamt 7632 Euro. Ausbezahlt wird die Kostenbeteiligung im kommenden Haushaltsjahr.

 

 

 

 

Quelle: pnp.de —−− Bernhard Brunner

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„Differenzierte Sichtweise“ auf Kriegsgefallene: Schüler präsentieren Biografien

Hofkirchen

Die Kriegsgräberstätte Hofkirchen: Eigentlich sollen hier rund 2770 Kriegsgefallene ihre letzte Ruhe finden. Doch seit 2022 öffentlich wurde, dass hier auch 369 SS-Männer begraben sind, gibt es großen Diskussionsbedarf um den Soldatenfriedhof und die Angemessenheit des jährlich dort begangenen Volkstrauertags. Um nun laut Willi Wagenpfeil, Vorsitzender des VdK-Kreisverbands Passau, „differenziert“ an die Gefallenen zu erinnern, gab es am Pockinger Gymnasium eine Projektarbeit, die Vorbild für andere Schulen sein soll.

Unter Anleitung des Geschichtslehrers und Oberstleutnants der Reserve Andreas Königer erarbeiteten 90 Schüler 16 Einzelbiografien und geschichtliche Hintergründe zur Kriegsgräberstätte Hofkirchen, die künftig auf Infotafeln vor Ort einsehbar sein sollen.

„Wir wollen nichts verschweigen“

„Wir wollen nichts verschweigen“, kündigt Wagenpfeil vor der Präsentation der Projektergebnisse an. Vielmehr habe es vor der Publikation der Studie von Historiker und MdL Anton Schuberl (PNP berichtete) für den VdK Sozialverband als Hauptorganisator des Volkstrauertags in Hofkirchen „keinen Grund gegeben“, zwischen den dort Begrabenen zu unterscheiden. Durch die Ermittlung seien laut Wagenpfeil „höhere Zahlen“ an SS-Angehörigen aufgetaucht, „als wir bis dahin hatten“. Deshalb wolle man jetzt „differenziert“ kommunizieren und erinnern und bei der jüngeren Generation damit anfangen – unter anderem durch das Angebot eines ganzen Unterrichtstags, den Schulklassen aus dem gesamten Landkreis künftig auf dem Soldatenfriedhof verbringen können.

Pädagogisches Pilotprojekt

Für das pädagogische Begleitmaterial dazu zeichnet Geschichtslehrer Andreas Königer vom Wilhelm-Diess-Gymnasium Pocking verantwortlich. Im Rahmen seines „Pilotprojekts“ hat er eine didaktische Begleitmappe erstellt – mit seinen Ansätzen und den Projektergebnissen, die „anderen Schulen als Bausteine dienen sollen“, um ähnliche Projekte zu verwirklichen. Königers Wunsch: das Schaffen einer Querachse im Landkreis durch die Einbindung anderer Gedenkstätten wie des Bahnhofs in Nammering oder des ehemaligen KZ-Außenlagers Hartkirchen. Die Beteiligung weiterer Bildungsinstitutionen wünschte sich auch Dario Vidojkovic, Bezirksgeschäftsführer des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., von welchem Königer für sein Projekt Bildungsreferent Maximilian Fügen unterstützend zur Seite gestellt wurde. In engem Kontakt hätten Königer und Fügen Archiv- und Quellenarbeit betrieben und die historischen Daten, die dem Schülerprojekt zu Grunde liegen, auf faktische Korrektheit geprüft.

„Geht nicht um Heroisierung“

Besonders stolz waren Schulleiter Stefan Stadler und Landrat Raimund Kneidinger auf das „Pilotprojekt“ der Gymnasiasten. Stadler betonte, „dass es dabei nicht um die Heroisierung dieser Männer geht“, sondern um die ernsthafte und herausfordernde Auseinandersetzung mit dem „schwierigen Thema“ der Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs. Mit „diesen Männern“ nahm Stadler Bezug auf die 369 SS-Soldaten, die neben Wehrmachtsangehörigen, Kriegsgefangenen, Mitgliedern der Polizei und zahlreichen Zivilisten – darunter auch Frauen und Kinder – in Hofkirchen begraben sind. Ein Umstand, der „eine differenzierte Sichtweise dringend notwendig“ macht. Dem schloss sich Kneidinger an und fügte hinzu: „Nicht jeder, der im Krieg war, war ein Kriegsverbrecher.“ Zudem erachte er es als wichtig, dass eine Schülergeneration, die oftmals in der eigenen Familie keine direkten Bezugspunkte zum Zweiten Weltkrieg mehr habe, auf anderen Wegen mit dem Thema konfrontiert werde. Nur so könne man „sich einfühlen, was Krieg bedeutet, und warum es wert ist, für den Frieden zu kämpfen“.

Schüler äußern auch Zweifel

Anschließend wurde den jungen Menschen selbst die Bühne überlassen. Sechs Schüler der ehemaligen 9. Klassen stellten ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Projekt, die Ergebnisse und die Erkenntnisse vor, die sie daraus gezogen haben. Während sie das Thema anfangs eher langweilig gefunden hätten, konnten sie sich während der Recherche immer weiter in die Biografien der Gefallenen hineinversetzen. Es entstand „eine seltsame Vertrautheit“ mit den jungen Männern, deren Leben sie untersuchten – vor allem mit dem erst 18-jährigen Karl-Heinz Büchner, der einen frühen Tod starb für eine politische Gesinnung, die er nicht teilte. „Tiefgründige Gespräche“ in den Arbeitsgruppen schlossen sich an, über die Sinnlosigkeit des Todes dieser Menschen, oder über den Umstand, dass Todesmeldungen teilweise erst Jahre nach dem Versterben der Gefallenen bei ihren Familien eintrafen und dann noch nicht mal von offizieller Stelle, sondern von Freunden oder Bekannten der Toten kamen.

„In einer digitalen Welt, in der man Nachrichten im Sekundentakt bekommt“, sei dies schlichtweg unvorstellbar. Auch Zweifel, die die Schüler bei der Pflege der Grabstätte in Hofkirchen überkommen haben, wurden geäußert. Ob man gerade das Grab von jemandem pflegt, der dies aufgrund seiner Verbrechen eigentlich nicht verdient? Darüber müsse man hinwegsehen, so eine Schülerin, denn es sei die „stillschweigende Verantwortung der aktuellen Generation gegenüber der vorherigen“, den Verstorbenen eine würdige Grabstätte zu schaffen und „alle Menschen zumindest im Tod gleich zu behandeln“. In allen Fällen empfanden die Schüler die Arbeit als „eindrucksvoll und bereichernd“.

Volkstrauertag wird stattfinden wie bisher

Weiter geht es nun mit der Einweihung der Infotafeln am Soldatenfriedhof. Eigentlich sollte die am Volkstrauertag stattfinden, müsste nun laut Wagenpfeil aber verschoben werden, da die Tafeln inhaltlich umfangreicher als gedacht und noch nicht fertig seien. Wann die Einweihung nachgeholt wird und wie viel das Projekt im Endeffekt gekostet hat, sei deshalb noch unklar.

Feststeht aber: Der Volkstrauertag wird stattfinden wie bisher, ohne Änderungen im Zeremoniell oder die vorangeschaltete Bezugnahme auf die neuen Erkenntnisse anhand der Tafeln.

BIOGRAFIE von Karl-Heinz Büchner

Besonders berührend ist die Biografie des jungen Karl-Heinz Büchner, der 1927 in Poritz im Landkreis Stendal geboren wurde. Hier wuchs er ländlich auf, ohne große Berührungspunkte mit dem nationalsozialistischen Gedankengut. 1944 wurde er zusammen mit seinem Vater als Soldat eingezogen. Bereits damals äußerte der junge Mann die Befürchtung, dass nicht beide aus dem Krieg heimkehren würden. Büchner wurde nach Bayern zur Grundausbildung geschickt und dort in die Infanterieeinheit versetzt. Nachdem er im Kampf verwundet wurde, kam er in ein Lazarett in Niederbayern. Zu dieser Zeit stießen die US-Truppen entlang der Donau bis nach Passau vor. Im Frühjahr 1945 konnte Büchner das Lazarett verlassen und wollte sich umgehend auf den Heimweg zu seiner Familie machen.

Auf seinem Weg zur Bahnstation in Moos in der Nähe von Plattling traf er allerdings auf einen US-Soldaten. Dieser beendete am 1. Mai 1945 mit einem gezielten Schuss Karl-Heinz Büchners junges Leben. Er war gerade einmal 18 Jahre alt geworden und musste, als die lang ersehnte Heimat schon zum Greifen nah war, sterben – und das kurz vor der vollständigen Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai. Ein sinnloser Tod, dessen Hintergrund für immer ungeklärt bleiben wird. Büchner ist einer von vielen, der mit circa 2770 weiteren Gefallenen auf dem Friedhof in Hofkirchen begraben liegt.

 

Sprechen über ihre Erfahrungen mit dem Projekt: sechs Schüler des Wilhelm-Diess-Gymnasiums Pocking.  − Fotos: Verena Brandl

Willi Wagenpfeil (l.) bekommt von Landrat Raimund Kneidinger (r.) und Dario Vidojkovic die weiß-goldene Ehrennadel des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Konzeptioniert und durchgeführt hat das Projekt Andreas Königer.

Quelle: pnp.de —−− Verena Brandl

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„Troiber“ plant Hochregallager: Lebensmittel-Großhändler in Hofkirchen erweitert Betrieb

Hofkirchen
„Heute troibert’s wieder ein bisschen in der Sitzung“, scherzte Bürgermeister Josef Kufner (CSU) angesichts der vier Tagesordnungspunkte, die sich alle um die Betriebserweiterung der Firma Troiber drehten.

Der Bürgermeister, übrigens ehemaliger Azubi des Lebensmittel-Großhandelsunternehmens, sprach von einem „Meilenstein in der Firmengeschichte“. Dazu musste der Marktrat allerdings mehrere Bauleitpläne ändern. Und das Gremium zog mit: Unter anderem wurde ein 32 Meter hohes, vollautomatisiertes Hochregallager ohne Diskussion einstimmig befürwortet.

Geschäftsführer erklärt Vorhaben

Bei der Sitzung am Dienstagabend ging es um die Änderungen des Flächennutzungsplans mit integriertem Landschaftsplan, der Bebauungs- und Grünordnungspläne „GE Troiber“ und „GE Hofkirchen BA II“ sowie des Bebauungsplans „Hofkirchen Ost“. Wer fehlte, war Firmenchef und ÜW-Ratsmitglied Günter Troiber. Aber dessen Sohn Constantin, laut Unternehmens-Homepage seit 2023 mit seinem Bruder Maximilian neben dem Vater Geschäftsführer der Firma, verfolgte das Geschehen als Zuhörer. Ihm wurde auch das Wort erteilt, um den Entscheidungsträgern im Rathaus die Hintergründe für die Erweiterung zu erläutern.

32 Meter hohes Hochregallager

Das Betriebsgelände in der Nähe des Ortskerns von Hofkirchen sei flächenmäßig sehr stark eingebunden, so Constantin Troiber. Glücklicherweise habe man ein Grundstück erworben. „Wir brauchen mehr Lagerfläche und haben zu wenig Versandrampen“, erklärte der Geschäftsführer. Aktuell habe an Ware auf verschiedene Hallen verteilt, was nicht mehr wirtschaftlich sei.

Kein Personalabbau

Mit der Vermeidung von Flächenfraß durch Versiegelung weiterer Firmenareale begründete Constantin Troiber den beabsichtigten Bau eines 32 Meter hohen Hochregallagers, das voll automatisiert sein werde. Dennoch werde es keinen Personalabbau geben, sicherte Troiber zu. Im Gegenteil: Es entstünden durch die Erweiterung ergonomisch konzipierte neue Arbeitsplätze.

Expansion notwendig

Der Enkel des Firmengründers Xaver Troiber, der bis 2008 insgesamt 18 Jahren für die Überparteiliche Wählergemeinschaft Hofkirchen-Garham dem Marktgemeinderat angehörte und zuletzt auch als zweiter Bürgermeister fungierte, erneuerte das Versprechen seines Großvaters, am Unternehmensstandort in Hofkirchen zu bleiben. Allerdings müsse man – auch aus dem Druck des Marktes heraus und seitens der Kunden – expandieren. Dabei sei ein weiteres Ziel, dank intelligenter Gebäudetechnik die CO2-Neutralität hinzubekommen. Dafür bekam Constantin Troiber spontan Applaus.

Freude über Weiterentwicklung

Seine Freude über die Weiterentwicklung der Firma Troiber, betonte der Bürgermeister. Es handle sich um eine zukunftsträchtige Maßnahme, der man nur positiv gegenüberstehen könne. Diese Ansicht teilten die Ratskollegen geschlossen. Wenn eine Firma, die schon so lange am Ort bestehe, erweitern wolle, „da stimmen wir zu“, äußerte sich etwa Christian Pauli (SPD).

Planungsbüro wird beauftragt

Mit der Ausarbeitung der Bauleitplan-Änderungen wird gemäß der Einhelligkeit im Gremium jeweils das Planungsbüro Inge Haberl mit Sitz in Wallersdorf beauftragt. Die Kosten der damit verbundenen Genehmigungsverfahren mit öffentlicher Auslegung und Bürgerbeteiligung trägt der Antragsteller, also das Unternehmen Troiber.

„Wenn nicht im Gewerbegebiet, wo dann?“

Das Hochregallager wird eine Fläche von 4810 Quadratmeter umfassen. Eine Visualisierung durch den Bauplaner bezüglich der Wirkung auf das Ortsbild und die Ortsdurchfahrt ist vorab als Entscheidungsgrundlage und zur weiteren Abklärung mit den Fachbehörden laut Aussage des Bürgermeisters vorhanden. „Es ist zugegebenermaßen ein großer Umgriff“, räumte Josef Kufner ein, fügte aber hinzu: „Wenn nicht im Gewerbegebiet, wo dann.“

 

 

Quelle: pnp.de —−− Bernhard Brunner

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Nur ein harter Weg führt zu sanierten Straßen in Hofkirchen: Dringender Handlungsbedarf am Burgberg

Hofkirchen / Garham

Mit Blick auf die enormen Kostensteigerungen in der Baubranche steht der Marktgemeinde Hofkirchen (Landkreis Passau) ein harter Weg bevor, um marode Gemeindeverbindungsstraßen zu sanieren. Der Bau- und Umweltausschuss machte sich in seiner überwiegend fahrenden Sitzung ein Bild von den Schäden an nicht wenigen Streckenabschnitten.

„Es ist keinesfalls zu früh, die Dinge anzugehen“, lautete das Fazit von Bürgermeister Josef Kufner (CSU) im Beisein von Bau-Ingenieur Gerhard Schönbuchner, der nun jeweils die Kosten und Ausführungsvarianten ermitteln soll. Deutlich sichtbar ist der Handlungsbedarf im Bereich Pirka-Henhart und am unteren Burgberg in Hilgartsberg.

In besorgte Gesichter blickte der Bürgermeister bei den Stationen der Tour während des knapp dreieinhalbstündigen Treffens am späten Nachmittag bis nach Einbruch der Dunkelheit, kommt doch auf die Kommune eine Menge an meist sehr aufwendigen Ausbesserungsarbeiten zu.

Straßenbau mehr Bedeutung schenken

Schon zu Beginn machte Kufner klar: „Wir müssen uns wieder mehr unseren Gemeindeverbindungsstraßen widmen.“ Dem Straßenbau solle in Zukunft eine größere Bedeutung geschenkt werden, fügte er hinzu und räumte ein, dass im Bereich Pirka-Henhart-Niederndorf in dieser Hinsicht „schon länger nichts mehr passiert“ sei. Dort ist auf Höhe Niederndorf allerdings bereits mit der Räumung und Sanierung der Straßengräben begonnen worden, um das Problem Oberflächenwasser wieder in den Griff zu bekommen. „Wir wollen uns bis Pirka durcharbeiten“, erklärte er.

Lob gab es für diese Maßnahme vom Chef des Ingenieurbüros Schönbuchner in Vilshofen. „Es ist ganz wichtig, dass die Entwässerung ertüchtigt wird“, hob Gerhard Schönbuchner hervor. Das Wasser müsse von den Straßen weggehalten werden, die sonst unterspült und beschädigt werden würden. „Die Grabenräumung ist das Beste, was die Gemeinde machen kann“, merkte der Planer ergänzend an.

Glättegefahr im Winter

Ein Beispiel für die Folgen von zu viel Wasser in Straßennähe findet sich beim neuen öffentlichen Löschwasserbehälter nahe Niederndorf, bei dessen Installation neben der Gemeindeverbindungsstraße die damit beauftragte Firma auf bisher nicht gekannte Quellen gestoßen ist. Seitdem drückt Wasser nicht nur durch die Böschungen und weicht den Straßenkörper auf, sondern fließt auch über die Fahrbahn – ein Missstand, der vor allem wegen der Glättegefahr bis zum Winter beseitigt wird, wie es hieß. Entlang einer Zufahrt wird dazu ein Graben gezogen.

Kostenintensiv und problematisch

Die technischen Möglichkeiten bei der Straßensanierung erläuterte Schönbuchner den Ausschuss-Mitgliedern und interessierten Anwohnern. Ein Anbau an eine bestehende Straße sei immer kostenintensiv und problematisch, zumal die Bankette oft nicht die nötige Tragfähigkeit aufwiesen, so der Diplom-Ingenieur. Daher müsse man Randbereiche eventuell im Vollausbau machen. Als Signale für einen schlechten Fahrbahnunterbau verwies er auf Risse im Asphalt in Form von Spinnennetzen.

Kostenexplosion durch alten Teer droht

Eine weitere Gefahr bei Sanierungsmaßnahmen sieht Schönbuchner darin, dass bis in die 1970er-Jahre hinein gesundheit- und umweltgefährdende Materialien – vor allem Pech und Teer – im Straßenbau verwendet worden seien, was alle Straßen aus dieser Zeit betreffe. Wegen der teuren Entsorgung drohe hier eine „Kostenexplosion“, so der Experte.

Die Grundlagen würden die Verantwortlichen der Marktgemeinde „in der Folge beschäftigen“, stellte der Bürgermeister fest. Berücksichtigt werden sollen bei den Straßensanierungen als bedarfsorientierte Lösungen jedoch nicht nur die Wirtschaftlichkeit, sondern auch die Langlebigkeit. Die Anzahl der betroffenen Abschnitte müsse an den gemeindlichen Haushalt angepasst werden – mit einer entsprechenden Priorisierung, sagte Kufner.

Gerhard Schönbuchner brachte die Möglichkeit ins Gespräch, staatliche Fördermittel zu bekommen, allerdings nur bei einem durchgängigen Ausbau von Gemeindeverbindungs- zwischen zwei Staatsstraßen und nur bei Berücksichtigung der Vorgaben für eine Ausbauweise nach dem gegenwärtigen Stand der Technik.

Risse mit Beton verfüllt

Zuschüsse von öffentlicher Hand erhofft man sich im Hofkirchener Rathaus auch für die Sanierung des unteren Burgbergs in Hilgartsberg – nicht zuletzt wegen der Bedeutung der dortigen Burgruine als Kulturerbe, wie bei dem Ortstermin dort angedeutet wurde. Die auf der Straße dort hangseitig aufgetretenen Risse – bis zu 40 Zentimeter tief – werden derzeit durch Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofs provisorisch mit Beton verfüllt, um weitere Schäden über den Winter zu verhindern, wie der Bürgermeister die Umstehenden informierte.

Kostenintensive Sanierung

Kufner zeigte sich dessen bewusst, dass die bauliche Ertüchtigung des unteren Teils der Straße – der Bereich oberhalb der Burgruine ist bereits in bewährter Weise saniert worden – kostenintensiv sein werde. Diplom-Ingenieur Schönbuchner erinnerte an das für den Burgberg erstellte Gutachten, das seit Ende Februar dieses Jahres vorliege und sowohl das Schadensbild als auch einen möglichen Sanierungsweg vorgebe. Eine Erkenntnis daraus: „Man braucht eine Hangsanierung mit allen Konsequenzen.“

„Gewisse Dringlichkeit“

In Josef Kufners Augen steht es außer Zweifel, dass die Umsetzung der Maßnahmen in Hilgartsberg nicht lange warten kann. Er sprach von der Besorgnis, die man vor allem mit den Anwohnern teile. Daher maß er nach der Rückkehr in den Rathaus-Sitzungssaal dem Projekt Burgberg, neben dem Abschnitt Pirka-Henhart-Niederndorf, „schon eine gewisse Dringlichkeit“ bei.

Sorgfalt statt Dringlichkeit

„Der Burgberg liegt mir wahnsinnig im Magen“, bekundete Marktrat Fabian Kapfhammer (CSU), der auf Eile bei der Ausführung drängte, denn „es wird nicht billiger“. Sorgfalt vor Dringlichkeit – so bewertete Alois Wenninger hingegen die Vorgehensweise für den Burgberg, um zu versuchen, Zuschüsse zu akquirieren und die richtige Lösung zu finden. Dort sei das Verkehrsaufkommen weniger hoch als in anderen Bereichen, so der Vize-Bürgermeister.

Ärger über Granitpflaster in Garhamer Hauptstraße

Gerhard Schönbuchner hielt ihm Aussagen aus dem Gutachten entgegen, in dem neben der Gefahr von Rutschungen das Risiko eines vollständigen Böschungsbruchs beschrieben ist. Eine Spezial-Tiefbaufirma solle hinzugezogen werden, riet der Planer.

Einstimmig beschloss der Bau- und Umweltausschuss, das Ingenieurbüro Schönbuchner mit der Kostenermittlung für die einzelnen Wegabschnitte und mit der Erarbeitung von Ausführungsvarianten zu beauftragen, die dann dem Gremium vorgestellt werden sollen. Eingeschlossen sind darin auch die ramponierte Hagenhamer Straße im Bereich Schulfeld und die Hauptstraße durch Garham, wo sich die Anwohner über den sehr lauten Pflasterbelag – er stammt aus der Dorferneuerungsmaßnahme – beklagen.

Auch die Wasserführung bereitet Probleme, verbunden mit erhöhter Straßenglätte im Winter. „Das ist eine Situation, die man überdenken muss“, sagte Bürgermeister Kufner, nach dessen Worten die Bindefrist für einst gewährte staatliche Fördermittel nicht mehr existent ist und somit das ungeliebte Pflaster notfalls entfernt werden könnte.

Marktrat Günter Troiber (ÜW) scheute sich nicht davor, in diesem Zusammenhang vor Ort das Wort „Schildbürgerstreich“ in den Mund zu nehmen.

 

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An der Hauptstraße in Garham klagen Anwohner über die Lautstärke beim Befahren des Granit-Kleinsteinpflasters. Laut Bürgermeister Kufner ist es „nur mal eine Überlegung“, den Pflasterbelag zu entfernen. − Fotos: Brunner

 

Quelle: pnp.de —−− Bernhard Brunner

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Neuer Kreisbrandinspektor spricht über die Zukunft des Feuerwehrdienstes

Hofkirchen

Zum 1. September hat der Hofkirchner Christian Schneider die Verantwortung als Kreisbrandinspektor für den Bereich Passau Nord mit 31 Feuerwehren übernommen. Schneider, der von den Kommandanten im KBI-Bereich Anfang des Jahres einstimmig ins Amt gewählt wurde, ist in der Kreisbrandinspektion kein Unbekannter.

Im Gespräch mit der PNP wirft der Hofkirchner einen Blick zurück auf seine Anfänge in der Jugendwehr und seine Erfahrungen als Katastrophenmanager beim Jahrtausend-Hochwasser, er spricht über Kameradschaft und Künstliche Intelligenz – und bricht eine Lanze fürs Ehrenamt.

Wie kamen Sie zur Feuerwehr?
Schneider: Ich bin mit zwölf Jahren der Jugendfeuerwehr in Hofkirchen beigetreten. Ein Freund meines Vaters war bei der Feuerwehr und weil ich mich dafür interessiert habe, sagte er „schau’s dir doch mal an“. Nach dem ersten Abend bei der Jugendfeuerwehr, wo alle älter waren als ich, bin ich skeptisch nach Hause gegangen. Ich dachte mir, „na ja, einmal gehe ich noch hin“ (lacht). Daraus sind jetzt schon 26 Jahre geworden.Was gefiel Ihnen an der Feuerwehr, dass Sie geblieben sind?
Schneider: Ich hatte immer schon einen Hang zur Technik und ich wollte etwas Sinnvolles tun. Dazu kommt die Kameradschaft, die in der Feuerwehr gelebt wird. Obwohl ich jung war, wurde ich von den Erwachsenen als gleichwertig angesehen, zum Beispiel wenn ich beim Waschen der Halle und der Fahrzeuge die gleiche Arbeit gemacht habe wie sie. In dieser Gemeinschaft bekommt man wichtige Werte vermittelt.

Sie haben schon mit 21 Jahren Aufgaben auf Landkreisebene übernommen. Wie kam es dazu?
Schneider: 2006 gab es den ersten engeren Kontakt zu Alois Fischl, der damals nicht nur KBI war, sondern auch Vorsitzender im Kreisfeuerwehrverband. Ich hatte damals eine neue Homepage für die Feuerwehr Hofkirchen programmiert und er wollte auch einen neuen Internetauftritt für den Kreisverband. So bin ich in die Fachgruppe für Öffentlichkeitsarbeit gekommen. 2013 wurde ich dann Fach-Kreisbrandmeister für EDV.Dann kam auch die Kreiseinsatzzentrale zu Ihrem Aufgabenbereich dazu…
Schneider: … und gleich das Jahrtausend-Hochwasser 2013. Da hatten wir die Kreiseinsatzzentrale gerade erst eingerichtet und noch nicht einmal die Abläufe geübt. Wir saßen im Landratsamt wie auf einer Insel, während rundherum das Wasser stieg. Wir mussten zwar körperlich nicht hart arbeiten, aber der Stresspegel war hoch. Da denkt man an 1000 Dinge gleichzeitig und fragt sich trotzdem: Hab ich was vergessen?

Was konnten Sie aus Ihren Erfahrungen beim Jahrtausend-Hochwasser lernen?
Schneider: Wir haben uns viel Gedanken über die Technik gemacht. Damals kam jeder Einsatz noch per Fax. Über die Jahre haben wir den Datentransfer immer weiter optimiert und die Integrierte Leitstelle eine Software programmieren lassen für das digitale Einsatzmanagement. Außerdem wurden mehrere Abschnittsführungsstellen eingerichtet, um größere Einsatzlagen dezentral zu koordinieren. Das erleichtert die Arbeit in einem so großen Landkreis. Nach Sturm Kolle 2017 wurde ein neuer Fach-Kreisbrandmeister für Einsatz und Katastrophenschutz installiert – und ich durfte die Aufgabe übernehmen. Es war spannend, etwas Neues aufzubauen. Wir haben zum Beispiel einen Lehrgang für Führungsunterstützung konzipiert, der später auch von Freyung-Grafenau und Rottal-Inn identisch übernommen wurde.
Sie haben für den Kreisverband auch ein digitales Informationssystem entwickelt. Wie wichtig ist die IT heute in der Feuerwehr?
Schneider: Im Einsatz selbst spielt das noch eine untergeordnete Rolle. Es gibt schon Tablets für die Kommunikation mit der Leitstelle, Fahrzeuge mit Touchdisplays und auch Drohnen sind nicht mehr wegzudenken. Aber man muss die neue Technik auch bedienen können. Und was ist, wenn sie mal ausfällt? Zettel und Stift gehen immer. Deshalb möchte ich das Thema im Einsatzgeschehen noch nicht forcieren. Viel wichtiger ist, dass alle ihr Grundhandwerk beherrschen. Wo die IT jetzt schon eine wichtige Rolle spielt, das sind Verwaltungsprozesse, etwa die Koordinierung der Lehrgänge, die wir mit unserem Informationssystem erledigen. Das System soll noch um weitere Funktionen erweitert werden, um zum Beispiel umständliche Excel-Tabellen überflüssig zu machen. Mir geht es darum, Prozesse zu vereinfachen.
Kann bei der Feuerwehr künftig auch Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen?
Schneider: Das ist ein ganz spannendes Thema. Ich nutze privat ChatGPT, hauptsächlich zum Programmieren. Hätte es das schon gegeben, als ich Jugendwart war, hätte ich die KI zum Beispiel nach Ideen für Jugendübungen fragen können. Oder ich hätte mir für Ausbildungen Powerpoint-Präsentationen entwerfen lassen, statt Folien für den Overhead-Projektor zu drucken (lacht). Dabei muss einem aber klar sein: Die KI ist nicht fehlerfrei. Deshalb sollte der Nutzer die Antworten auch richtig bewerten können. Und wenn man KI eines Tages im Einsatz verwenden will, muss sichergestellt sein, dass man der Technik vertrauen kann.
Wie sind die 31 Wehren in Ihrem Dienstbereich derzeit aufgestellt?
Schneider: Ich habe von Alois gut funktionierende Strukturen übernommen mit Kreisbrandmeistern, die in ihren Aufgaben absolut sattelfest sind. Unsere Aufgabe als Kreisbrandinspektion ist es, die Kommandanten zu unterstützen. Bei Aus- und Weiterbildung, aber auch bei Beschaffungen, welche für die Gemeinden sehr kostspielig sein können. Hier steht immer die Notwendigkeit im Mittelpunkt. Aber alle Bürgermeister in meinem Dienstbereich wissen um den Wert ihrer Feuerwehren. Das kommt auch bei Sanierungen von Feuerwehrhäusern zum Tragen. Hier braucht man heute mehr als nur eine Garage, es sind auch Sozialräume nötig – etwa für die Betreuung der Jugend- und Kinderfeuerwehren. Leider werden solche Sanierungen vom Freistaat immer noch zu wenig gefördert. Gleichzeitig macht eine Vielzahl an Vorschriften die Arbeit der Ehrenamtlichen kompliziert. Für Fahrzeugbeschaffungen wäre es zum Beispiel sinnvoll, der Freistaat würde die Ausschreibung für ein einheitliches Fahrzeugkonzept zentral für ganz Bayern übernehmen. Das würde auch die Preise senken.
Welche Themen werden in den nächsten Jahren aus Ihrer Sicht besonders wichtig sein?
Schneider: Generell ist der Bürokratieabbau ein wichtiges Thema, ebenso die Digitalisierung. Ein dritter Punkt ist der demografische Wandel und die Frage, ob wir künftig noch genügend Menschen für unser Ehrenamt finden und begeistern können. Dabei denke ich vor allem an die Tagesalarmsicherheit in den Dörfern, wo die Leute tagsüber auswärts arbeiten. Wichtig ist dabei, dass das Ehrenamt als solches leistbar bleibt. Das Freizeitangebot ist heute größer denn je und die Verantwortung in Beruf und Familie wird nicht weniger.
Wie wirkt sich Ihre neue Aufgabe als KBI auf ihren Terminkalender aus? Schließlich gibt es auch noch Familie und Beruf…
Schneider: Tatsächlich haben mich viele gefragt, warum ich mich hierfür bereiterklärt habe. Aber ich freue mich auf die neuen Aufgaben – auch wenn ich Respekt davor habe. Ja, die Termine werden zahlreicher, aber manches lässt sich heute auch digital regeln, zum Beispiel per Videokonferenz oder mit E-Mail und Messenger. Das macht es nicht nur für mich einfacher, sondern auch für alle anderen, die nach der Arbeit nicht noch eine halbe Stunde zu einem Vortragsabend fahren müssen. Dabei dürfen wir natürlich nicht vergessen, die Kameradschaft zu pflegen. Ich denke, die gesunde Mischung macht’s. Über den Winter möchte ich zum Beispiel alle Feuerwehren besuchen und fragen, ob wo der Schuh drückt.

Steckbrief: Das ist Christian Schneider

Alter: 38 Jahre
Wohnort: Hofkirchen
Familie: lebt mit seiner Lebenspartnerin Simone zusammen
Ausbildung: Ingenieur
Beruf: seit 2010 bei der auf Brandschutz spezialisierten Firma SIMON PROtec in Passau, dort inzwischen tätig als Geschäftsleiter und Prokurist, zuständig für Produktmanagement/Marketing.
Hobbys: Programmieren und Radfahren, denn „ansonsten wäre ich ja wirklich viel zu viel im Büro“

Feuerwehr:
• 1998 Beitritt zur Jugendfeuerwehr Hofkirchen
• 2003 in den aktiven Dienst übernommen worden
• 2004 stv. Jugendwart
• 2005 Jugendwart
• 2006 u.a. Gruppenführer
• 2007 erste Aufgaben im Kreisfeuerwehrverband und Ausbilder auf Kreisebene
• 2011 2. Kommandant bei der Feuerwehr Hofkirchen
• 2013 Fach-Kreisbrandmeister für EDV und später für Einsatz und Katastrophenschutz

 

Quelle: pnp.de —−− Sabine Kainernhard Brunner

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Neues Jugendforum soll 2025 starten

Hofkirchen

Noch mehr Offenheit für die Anliegen junger Bürger will die Marktgemeinde praktizieren. Ein deutliches Signal dafür kam jetzt aus dem Rathaus: Im Ausschuss für Soziales, Bildung und Kultur wurde über die Rahmenbedingungen für ein locker strukturiertes Jugendforum diskutiert und einstimmig beschlossen, dass es künftig in jedem Vierteljahr einmal tagen soll, um Wünsche und Anträge von Jungbürgern an den Marktgemeinderat zu formulieren. „Start ist im März 2025. Das ist der erste Termin“, betonte Bürgermeister Josef Kufner (CSU).

Antragsteller: Junge Union

Im Beisein des JU-Vorsitzenden von Garham/Hofkirchen, Thomas Buchner, aus dessen Gruppierung der Antrag fürs Jugendforum kam, machte Kufner klar, dass es im Marktrat bereits sehr positive Äußerungen dazu gegeben habe. Seitens der Verwaltung habe man nun einen Vorentwurf für Rahmenbedingungen eines Jugendforums erhalten – mit der ein oder anderen Frage, die jetzt im Ausschuss für Soziales, Bildung und Kultur zu diskutieren sei. Der Bürgermeister ging jeden einzelnen der acht Punkte durch.

Keine Wortmeldungen gab es zum Sinn und Zweck des Jugendforums, das – so Punkt eins – quartalsweise stattfinden und dazu dienen solle, den Jugendlichen Neuigkeiten und Entwicklungen aus der Gemeinde zu vermitteln. Andererseits solle das Jugendforum Raum für Diskussionen, Ideenaustausch und Projekt-Anstoß über mehrheitliche Beschlussfassungen bieten und damit die Einbindung Jugendlicher in den demokratischen Prozess fördern.

Punkt zwei zielt auf die politische Neutralität des Jugendforums ab. „Partei- oder Mitgliederwerbung oder Parteisymbole sind nicht zugelassen“, heißt es.

Um Punkt drei rankte sich eine erste Debatte im Ausschuss, ging es hier doch um die Festlegung der Altersgruppe für das Jugendforum. Bürgermeister Kufner schlug einen Rahmen von zwölf bis 17 Jahre vor, Markträtin Petra Söldner (SPD) plädierte für eine weitere Spanne von zehn bis 27 Jahren. Fabian Kapfhammer (CSU) hielt ein Spektrum von zwölf bis 18 Jahren für in Ordnung, worauf sich die Ausschuss-Mitglieder dann auch verständigten. Zustimmung fand ebenso der Passus, dass neben den Jugendlichen auch die jeweiligen Mitglieder des Ausschusses für Soziales, Bildung und Kultur oder deren Stellvertreter das Recht zur Teilnahme hätten und über die Tagungstermine informiert würden.

Den Punkt vier mit der Überschrift „Jugendschutz“ fasste das Gremium auf Vorschlag von Petra Söldner kürzer als im Entwurf vorgesehen. Demnach sollten bei Treffen einfach die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. Kontroversen entwickelten sich zur Organisation der Tagungen des Jugendforums, insbesondere auch zu Regeln für Wortmeldungen, Anträge und Beschlussfassungen. Hierzu wurde Thomas Buchner, einziger Zuhörer der Sitzung am Dienstagabend, das Wort erteilt, der auf die im JU-Antrag enthaltene Altersobergrenze von 23 Jahren verwies. Darin nicht festgelegt sei jedoch eine Art Selbstverwaltung für das Jugendforum oder dessen Leitung durch eine der beiden Jugendbeauftragten der Marktgemeinde, Marianne Graf (CSU) oder Petra Söldner (SPD).

Ist das Rathaus der richtige Ort für die Treffen?

„Die JU wollte eine Plattform der Jugend haben für den Gemeinderat“, brachte Fabian Kapfhammer den Grundgedanken des ursprünglichen Antrags auf den Punkt. Aus dem Forum sollten Anträge an den Ausschuss für Soziales, Bildung und Kultur adressiert werden, „dass da was weitergeht“. Dieses Vorgehen würde quartalsweise den genannten Ausschuss bemühen, merkte Josef Kufner ergänzend an. Georg Stelzer (ÜW) sagte, er habe es genauso gesehen, dass sich die Jugend im Forum selbst organisiere und damit ein Sprachrohr habe. Es solle jedoch „kein festes Korsett“ geben, so der dritte Bürgermeister.

Aus den Punkten sechs und sieben der Rahmenbedingungen gehe auch nichts anderes hervor, erwiderte Bürgermeister Josef Kufner. Petra Söldner machte auf den zweimaligen Besuch des sogenannten Demokratie-Mobils des Kreisjugendrings in der Marktgemeinde aufmerksam, wo viele Anträge und Wünsche der Jugendlichen – unter anderem die Ansiedlung eines Schnellrestaurants in Hofkirchen – gesammelt worden seien. Aus ihrer inzwischen 26-jährigen Erfahrung als Lehrerin heraus meldete sie Bedenken an, ob zu einem Treffen im Rathaus viele Jugendliche kommen würden. Somit zog es der Bürgermeister vor, anstelle der Bildung einer Vorstandschaft für das Jugendforum zwei verantwortliche Personen als Kontaktpersonen zum Sozialausschuss zu finden, um eine Regelmäßigkeit und den Informationsfluss zu ermöglichen.

Georg Stelzer warnte vor einer Bevormundung der jungen Leute. Das Jugendforum solle Ideen entwickeln, die von einer Person an den Ausschuss weitergegeben würden. Die Termine für die quartalsmäßigen Treffen im Rathaus sollen im Gemeindeblatt festgelegt werden, wie Fabian Kapfhammer mahnte, der sich für eine Tagung der Jugendlichen mit dem Ausschuss stark machte. Stelzer vertrat die Ansicht, man sollte eine Starthilfe geben, „damit eine gewisse Struktur hineinkommt.“ Getagt werden sollte mit Ausschuss-Mitgliedern oder mit den Jugendbeauftragten. Im Bedarfsfall könne man „nachschärfen“, so der dritte Bürgermeister. Seitens der JU habe bei dem Antrag keine feste Vorgabe dazu geherrscht, wie Thomas Buchner beisteuerte.

In Punkt sieben der Rahmenbedingungen ist niedergeschrieben, dass das Jugendforum das Recht hat, mehrheitlich gefasste Beschlüsse oder Anträge je nach Zuständigkeit an den Marktrat oder den ersten Bürgermeister zu richten.

Jahresbericht für Marktrat bzw. Bürgermeister

Darüber hinaus könne beziehungsweise solle dem Gremium oder Marktoberhaupt ein Jahresbericht vorgelegt werden. Was ein mögliches Budget für das Jugendforum betrifft, waren die Ausschussmitglieder unschlüssig. Freilich sollte für die jugendlichen Teilnehmer an den Treffen im Rathaus Getränke gratis bereitgestellt werden. Sonst wollte sich Josef Kufner auf keinen Betrag festlegen, weil nicht bekannt sei, welche Anträge kämen und mit welchen Kosten diese verbunden wären.

Abschließend bat Petra Söldner zu überdenken, ob die Verwaltung nicht die relevante Altersgruppe in der Gemeindebevölkerung direkt anschreiben solle, „um an sie ranzukommen.“ Von Vorteil wäre es nach Söldners Überzeugung auch, das Jugendforum wechselweise in Hofkirchen und Garham abzuhalten. „Die Jugendlichen sollten beim ersten Mal den Ausschuss kennenlernen“, forderte Marianne Graf.

Thomas Buchner von der JU zeigte sich mit den beschlossenen Rahmenbedingungen zufrieden.

 

Quelle: pnp.de —−− Bernhard Brunner

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Dank für selbstlosen Dienst der Feuerwehren


40 Jahre aktiv: 40 Jahre leistet Erwin Schöfberger (M.) aktiven Feuerwehrdienst und ist seit 2012 erster Kommandant der Garhamer Wehr. KBM Georg Stelzer (v.l.), KBI Christian Schneider, Landrat Raimund Kneidinger und Bürgermeister Josef Kufner gratulieren.
Hofkirchen

Sie sind immer zur Stelle, wenn Not am Mann ist. Dafür gebührt den Frauen und Männern der Freiwilligen Feuerwehren großer Dank. Der Rahmen war feierlich, die Ehrungen außergewöhnlich. Zwölf Feuerwehrdienstleistende der Freiwilligen Feuerwehren Garham, Hilgartsberg und Hofkirchen wurden im Festsaal des Gasthauses Reischer für 25 bzw. 40 Jahre aktive Dienstzeit ausgezeichnet.

Im Auftrag des Bayerischen Staatsministers des Inneren, Joachim Herrmann, ehrten Markt Hofkirchen und Landkreis Passau zwei Frauen und zehn Männer, die seit Jahrzehnten rund um die Uhr Hilfe leisten. Insgesamt 360 Jahre ehrenamtlich geleisteten Dienst weist die stolze Bilanz der Ausgezeichneten auf.

Die Anwesenheit von Landrat Raimund Kneidinger, Pfarrer Dr. Joseph Peedikaparambil, Kreisbrandinspektor Christian Schneider, Ehrenkreisbrandinspektor Alois Fischl, Kreisbrandmeister und 3. Bürgermeister Georg Stelzer, 2. Bürgermeister Alois Wenninger, Mitgliedern des Ausschusses für Soziales, Bildung und Kultur sowie der Fahnenmütter Daniela Braidt (FF Garham), Petra Moser (FF Hofkirchen) und Maria Wenninger (FF Hilgartsberg), Kommandanten und Vorstände war für sich schon Wertschätzung für die zu ehrenden Feuerwehrler.
Stellvertretend für die gesamte Bürgerschaft bedankte sich Bürgermeister Josef Kufner bei den Ausgezeichneten. „Euer ehrenamtlicher Dienst ist nicht hoch genug zu bewerten. Über diesen langen Zeitraum ständig verfügbar zu sein, um anderen zu helfen und private Interessen regelmäßig zurückzustellen, das verdient die Anerkennung derjenigen, für die ihr euren Dienst leistet“, so der Bürgermeister. „Unsere Bürgerinnen und Bürger schätzen euren Dienst und eure Einsatzbereitschaft“. Sie seien Vorbilder innerhalb der Feuerwehr und in der Gesellschaft. Vertrauen, Verlässlichkeit und Verantwortung zeichnet die Feuerwehren aus. Der Dank gebühre, das unterstrichen alle Grußwortredner, auch den Familien und Partnern, die für das Engagement viel Geduld und Verständnis aufbrächten.
Für Christian Schneider war die Ehrenzeichenverleihung in Hofkirchen eine Premiere in seiner neuen Funktion als Kreisbrandinspektor. Er hob in seinem Grußwort die ständige Verfügbarkeit und Leistungsbereitschaft der Feuerwehrdienstleistenden hervor. Sie seien Garanten dafür dem Bürger im Notfall unter die Arme zu greifen. Der damit verbundene enorme zeitlich Aufwand verdiene höchsten Respekt und Anerkennung. Die Begeisterung für die Technik und der Wunsch Menschen in Not zu helfen ist groß. Mit dieser Motivation ist gewährleistet, dass die Feuerwehren im Landkreis Passau jederzeit in der Lage sind, ihre Aufgaben zu erfüllen, sagte Schneider. „Ihr verkörpert das gelebte Ehrenamt, das unsere Zivilgesellschaft so dringend benötigt, lobte der neue Kreisbrandinspektor.
Landrat Raimund Kneidinger erinnerte, dass der ehrenamtliche Dienst der Feuerwehren von keiner Kommune oder Landkreis zu finanzieren wäre: 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, Tag und Nacht einsatzbereit zu sein, lasse sich nicht so nebenher leisten. „Die Feuerwehr fordert den ganzen Mann, die ganze Frau.“ Wichtig war ihm, auf die zwei Seiten der „Medaille Feuerwehr“ hinzuweisen. Zum einen sei sie eine wichtige gesellschaftliche Institution im Hinblick auf Feste, Kameradschaft und Geselligkeit. Zum anderen seien hier Frauen und Männer im Einsatz, die oft unter schwierigsten Bedingungen helfen, retten und bergen.
Die Laudatoren von der Feuerwehr Garham Kommandant Erwin Schöfberger und 2. Kommandant Josef Feilmeier, von der FF Hilgartsberg 1. Kommandant Thomas Heider und von der FF Hofkirchen Ehrenkommandant Peter Binder würdigten die Leistungen der zu Ehrenden. Danach nahm Landrat Raimund Kneidinger zusammen mit KBI Christian Schneider, Ehren-KBI Alois Fischl, KBM Georg Stelzer, Pfarrer Joseph und Bürgermeister Josef Kufner die Ehrenzeichenverleihung vor.

Für 40 Jahre freiwilligen aktiven Feuerwehrdienst wurden mit dem goldenen Ehrenzeichen geehrt: 1. Kommandant Erwin Schöfberger (FF Garham), Ludwig Graf, Wolfgang Krieger (FF Hilgartsberg) und Jürgen Rimböck (FF Hofkirchen).

Mit dem silbernen Ehrenzeichen für 25 Jahre Aktivsein: Johanna Feilmeier, Natalie Schöfberger (FF Garham), Uwe Kramer, Andreas Penn, Friedrich Schulz, Alexander Amberger, Christian Rimböck (FF Hilgartsberg) und Kreisbrandinspektor Christian Schneider (FF Hofkirchen).

Die Feuerwehrler, die auf 40 Jahre Dienstzeit blicken, werden vom Freistaat für eine Woche ins Gästehaus St. Florian in Bayerisch Gmain eingeladen. Der Markt Hofkirchen übernimmt die Kosten für die Partner. Außerdem wurde noch die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold überreicht. Kreismusikschulleiter Kurt Brunner und Bezirksleiterin der Kreismusikschule Sonja Engl-Weber umrahmten den Festakt musikalisch. Bei einem gemeinsamen Essen klang der Abend aus.


25 Jahre aktiv: Seit 1. September ist Christian Schneider (3.v.r.) Kreisbrandinspektor im Bereich Passau Land Nord. 1. Kommandant Julian Binder (3.v.l.) gab ihm jetzt den Helm aus seinem Spind des Hofkirchener Feuerwehrhauses mit. Viel Erfolg wünschten KBM Georg Stelzer (v.l.), 2. Kommandant Florian Markmüller, Ehrenkommandant Peter Binder und Bürgermeister Josef Kufner.

 


Ehrengäste und Ausgezeichnete der drei Hofkirchener Gemeindefeuerwehren: (sitzend v.l.) Wolfgang Krieger, Johanna Feilmeier, Erwin Schöfberger, Natalie Schöfberger, Ludwig Graf und Jürgen Rimbeck; (stehend v.l.) Pfarrer Joseph, Landrat Raimund Kneidinger, Kreisbrandinspektor Christian Schneider, Fahnenmutter Maria Wenninger/Hilgartsberg, Bürgermeister Josef Kufner, Fahnenmutter Petra Moser/Hofkirchen, Kreisbrandmeister und 3. Bürgermeister Georg Stelzer, Fahnenmutter Daniela Braidt/Garham, 2. Bürgermeister Alois Wenninger, Fritz Schulz, Ehrenkreisbrandinspektor Alois Fischl, Andreas Penn, Alexander Amberger und Uwe Kramer. − Foto: Franz X. Eder

 

 

 

Quelle: pnp.de —−Franz X. Eder

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„Der Schlüssel zum Herzen“: Pfarrei Hofkirchen feiert Ernte-Dank-Gottesdienst mit Tanzeinlage


Verabschiedet wurden beim Ernte-Dank-Gottesdienst Martin Neumaier (v.l.) und Simon Engl – neu mit dabei im Mini-Team sind Matthias Fuchs (v.r.), Niklas Engl, Manuel Neumaier und Mia Aigner. − Fotos: Waas
Hofkirchen

Der Herbst ist nicht nur die Zeit der bunten Blätter und Kastanien, sondern auch die Zeit der Ernte. Dass Menschen und Tiere von der Natur jedes Jahr aufs Neue reich beschenkt werden, ist ein guter Grund, auch einmal „Danke“ zu sagen.

In der katholischen Kirche wird deshalb immer Anfang Oktober das sogenannte „Erntedankfest“ gefeiert. Zu dieser Messfeier, die die Pfarrei Hofkirchen als Familiengottesdienst feierte, wurde die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in ein besonders festliches Kleid gepackt. Vor allem die große Erntedank-Krone aus Weizen-, Hafer-, Roggen- und Gerstenähren schmückte den Altarraum. Ein herzliches Dankeschön ging dabei an die Hofkirchner Landfrauen und den Gartenbauverein Hofkirchen-Garham.

„Wir sind heute hier, um danke zu sagen – Danke für die Gaben der Natur, die Schöpfung in der wir leben und die Menschen, die für diese beiden Dinge arbeiten und sich einsetzen“. Mit dieser Kernbotschaft eröffnete Pfarrer Joseph den Gottesdienst.

Liebevolle „Dankeschön-Tanzeinlage

Nach dem Evangelium traten Wortgottesdienstleiterin Anja Voggenreiter und einige Kindergarten-Kinder ans Mikrofon. Anstatt der Predigt brachten sie ihre Gedanken zum Thema „Dankbarkeit“ zum Ausdruck. Von Familie, über Gesundheit, bis hin zu den eigenen Haustieren, erklärten sie, wofür sie dankbar sind. Gemeinsam bildeten sie mit ihren Betreuerinnen Anja und Birgit einen Kreis um den Altar und führten eine liebevolle „Dankeschön-Tanzeinlage“ auf.

Hervorragende Entwicklung des Jugendchores

Musikalisch gestaltet wurde der Familiengottesdienst von Roland Rimbeck an der Orgel und vom Kinder- und Jugendchor. Die junge Gesangsgruppe verlieh der Heiligen Messe einen sehr herzlichen und stimmungsvollen Rahmen. Mit Liedern, wie „Erntedank ist heute“ oder „Bravo Bravissimo“ griffen die Kinder das liturgische Thema auf. Pfarrer Joseph dankte dem Leitungsteam und freute sich, dass der Kinder- und Jugendchor in den letzten Jahren eine so hervorragende Entwicklung genommen hat und eine wichtige Säule im Pfarreileben ist.

Ministranten verabschiedet

Neben dem „Dankeschön“ an die Gaben der Natur wurde der festliche Rahmen des Familiengottesdienstes auch genutzt, um verdiente und langjährige Ministranten zu verabschieden. Simon Engl, Martin Neumaier und Sebastian Luger haben über viele Jahre ihren Dienst im Altarraum gut und pflichtbewusst erfüllt. Dafür dankte ihnen Pfarrer Joseph persönlich und im Namen der Pfarrei.

Mit neuen T-Shirts ausgestattet

Veränderungen in der Ministranten-Gruppe gab es aber nicht nur durch Verabschiedungen, sondern auch durch vier Zugänge. Manuel Neumaier, Matthias Fuchs, Mia Aigner und Niklas Engl wurden von Pfarrer Joseph begrüßt und vorgestellt. Die vier neuen Altardiener werden das „Mini-Team“ in Zukunft tatkräftig unterstützen. Um mehr Wiedererkennungswert zu erzeugen, haben sich die Ministranten mit eigenen neuen T-Shirts ausgestattet. Diese können bei kirchlichen Festen und Veranstaltungen aufgetragen werden.

Mit einem kurzen Impuls beendete die kleine Johanna den Gottesdienst. Mit der Kernbotschaft „Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Herzen“ verabschiedete sie die Gottesdienstteilnehmer in der voll besetzten Pfarrkirche.

 

 

Quelle: pnp.de —−Johannes Waas

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TC Hofkirchen: Gaudi-Turnier zum Schluss

Hofkirchen

Nach der erfolgreich absolvierten Punkterunde noch einmal Spaß am Sport haben und vereinsintern Kräfte messen – das war das Ziel der alljährlichen Vereinsmeisterschaft. Innerhalb von sechs Wochen wurden die Clubmatches im Erwachsenen-bereich ausgetragen. Dabei gab es verschiedene Konkurrenzen: Freizeit-Mixed, Herren-Doppel und Herren-Einzel. Die Vereinsmeisterschaften der Kinder wurden im Rahmen eines Familientages am Tennisplatz ausgetragen, das von der Jugendabteilung organisiert wurde.

Vor allem über die vielen Kinder und Eltern, die sich an diesem Event beteiligt hatten, freute sich die Vorstandschaft. Rund 25 Kinder spielten in drei verschiedenen Altersklassen an diesem Wochenende um Pokale und Medaillen. Doch es wurde nicht nur Tennis gespielt. Die Kinder hatten auf der Anlage viele weitere Beschäftigungsmöglichkeiten. Es wurde gemeinsam gebastelt, gespielt, gekocht und in der Turnhalle übernachtet. Abends wurde das Vereinsheim in einen Kinosaal umfunktioniert. „Ohne die vielen helfenden Hände wären solche Kinderevents nicht möglich“, meinten die Jugendwarte und freuten sich über die tatkräftige Unterstützung vieler Eltern.

In der Kategorie U8 belegte Samuel Raith Platz nach hinter Simon Lechl. Bei der U10 freute sich Jonas Scheungrab über Bronze, Bastian Weiß über Silber und Maximilian Glombik über Gold. In der U12 sicherte sich Thomas Lechl den 1. Platz, vor Stefanie Hohenegg und Tobias Pusch. „Hervorzuheben ist, dass sowohl Thomas Lechl, als auch Maximilian Glombik zum dritten Jahr in Folge, den ersten Platz belegen konnten“, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins.

Im Erwachsenenbereich der Kategorie Herren-Einzel gewann Philipp Zellner in zwei Sätzen gegen Stefan Berger und holte sich in einem spannenden Finale den 1. Platz. Egon Arbinger und Stefan Schreiner setzten sich gegen Philipp Zellner und Horst Winter beim Herren-Doppel durch. Beim Freizeit-Mixed siegte das Ehepaar Verena und Philipp Zellner gegen Karin und Bernhard Pusch.

 

Quelle: pnp.de —− va

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Indischer Bischof zu Besuch: Heimatordinarius von Pfarrer Joseph feiert Gottesdienst in der Donaupfarrei

Hofkirche

Zahlreiche indische Ordenspater und Weltpriester sind seit Jahren in den deutschen Bistümern und somit auch in der Diözese Passau seelsorgerisch tätig. In Letzterem leben und wirken laut aktuellen Angaben rund 60 indische Geistliche.

Auch der Pfarrverband Hofkirchen mit seinen beiden Pfarreien Garham und Hofkirchen hat seit September 2022 mit Pfarrer Joseph Peedikaparambil erstmals einen indischen Seelsorger.

In zeitlich regelmäßigen Abständen besucht Pfarrer Joseph seine indische Heimat im südlichen Bundesstaat Kerala. Anfang dieses Jahres begleitete ihn dabei sogar eine kleine Hofkirchner Delegation und bekam einen detaillierten Einblick in Kultur und Landschaft.

Am vergangenen Sonntag stand nun erstmals ein Gegenbesuch aus Indien auf dem Plan. Bischof Pacemius war im Pfarrverband Hofkirchen zu Gast und feierte mit den Pfarrangehörigen einen feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.

Pfarrer Joseph, der den Gottesdienst gemeinsam mit Bischof Pacemius zelebrierte, freute sich, seinen Heimatbischof in Hofkirchen herzlich willkommen heißen zu dürfen. Ein Gruß ging dabei auch an die Bürgermeister Josef Kufner, Alois Wenninger und Georg Stelzer, die als Vertreter für die politische Gemeinde vor Ort waren.

„Der Diener aller sein“

In seiner Predigt betonte Pfarrer Joseph, dass es das Ziel unseres irdischen Lebens sei, Menschen zu dienen und Menschen zu lieben. Er griff damit die Kernbotschaft des Tagesevangeliums auf: „Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein“.

„Dienst am Nächsten“

Dank seiner seelsorgerischen Vergangenheit in Deutschland konnte auch Bischof Pacemius seine Gedanken in gutem Deutsch ausdrücken. Der Bischof ging in seinen Schlussworten auch auf das Thema „Dienen“ ein und stellte damit gleichzeitig einen Bezug zu seiner indischen Heimat her. Die zwei großen indischen Persönlichkeiten, Mahatma Gandhi und Mutter Theresa, haben nämlich ihre Größe und Anerkennung durch „demütiges Dienen“ und „Dienst am Nächsten“ erhalten.

Interessiert und menschennah

Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Hofkirchner Kirchenchor unter der Leitung von Organist Roland Rimbeck gestaltet. Die Gesangsgruppe verlieh der Messfeier wieder einmal einen sehr stimmungsvollen und feierlichen Rahmen. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde dann Bischof Pacemius von der Pfarrei auf ein traditionell bayerisches Mittagessen in den Gasthof Buchner eingeladen. Sehr interessiert und menschennah suchte Bischof Pacemius dabei das Gespräch und den Austausch mit den Pfarrangehörigen.

Als nächste Veranstaltung steht in der Pfarrei Hofkirchen der Familiengottesdienst zum Ernte-Dank-Fest auf dem Programm. Der feierliche Rahmen wird dabei auch genutzt, um verdiente Ministranten zu verabschieden und gleichzeitig die „neuen Minis“ offiziell willkommen zu heißen.

 

 

 

Quelle: pnp.de —− Johannes Waas

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Baugebiet „Gsteinach“ in Hofkirchen wird erweitert

Hofkirchen

Einiges zu berichten hat es seitens des Bürgermeisters in der ersten Marktgemeinderatssitzung nach der Sommerpause gegeben. „Wir haben eine sehr erfreuliche Freibad-Saison hinter uns“, erklärte Josef Kufner (CSU) und begründete seine Freude in erster Linie mit der beachtlichen Energiegewinnung durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Sanitärgebäudes, das beim Freibad in Hofkirchen errichtet wurde.

„Wir haben 10.200 Euro Stromkosten einsparen können“, informierte das Marktoberhaupt. Bei einer Investitionssumme von rund 30 000 Euro sei der finanziellen Aufwands für die Solarmodule einschließlich Technik „überschaubar“.

Lob für das Freibad im Hauptort der Kommune kam auch von 3. Bürgermeister Georg Stelzer (ÜW) – vor allem für das Personal, die Bademeister und das Kiosk-Team. Allerdings sind ihm ein paar Dinge aufgefallen, die man verbessern sollte.

Konkret regte Stelzer für den neu angelegten Parkplatz, auf dem kürzlich ein Fernlaster abgestellt war, ein Parkverbot für Lkw ab einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen an, um eine Zweckentfremdung zu vermeiden. Als Behindertenbeauftragter der Marktgemeinde plädierte der 3. Bürgermeister ebenso für die Ausweisung von zwei Behinderten-Parkplätzen und die Installierung zusätzlicher Fahrradständer. „Das Schild für den Behindertenparkplatz ist bereits bestellt“, sagte der Bürgermeister dazu.

Vize-Bürgermeister Alois Penninger (CSU) wünschte sich obendrein E-Auto-Ladestellen am Freibad, was die Verwaltung zur Kenntnis nahm.

„Es geht voran“, hob Josef Kufner mit Blick auf die laufenden Baumaßnahmen in Hofkirchen hervor. In der Kaiserstraße wachse der Pavillon in die Höhe, die Arbeiten dort verliefen plangemäß. Auch am Ersatzbau an der Brandstelle im Ortszentrum herrsche emsige Bautätigkeit. Der Bürgermeister kündigte für den Herbst die anstehenden Straßensanierungen, unter anderem im Max-Peinkofer-Weg, sowie die Räumung von Straßengräben und sonstige Flickmaßnahmen nach Leitungssanierungen an.

Mit Bedauern tat Kufner kund, dass es für die Verkehrsschau an einem neuralgischen Punkt bei Zaundorf noch keinen Termin mit dem Staatlichen Bauamt gibt.

Probleme aufgetreten sind laut dem Bericht des Bürgermeisters bei der beabsichtigten Errichtung einer Lagerhalle für den gemeindlichen Bauhof in Hofkirchen, die nach Erkenntnissen des Landratsamtes Passau im Überflutungsbereich der Donau liegen würde. „Da müssen wir nacharbeiten“, betonte Josef Kufner.

Positiv hingegen war die Aussage zur Errichtung einer Seniorentagesstätte an der Deggendorfer Straße auf Höhe der Einfahrt zum Freibadparkplatz. Der Investor schließe gerade ein Projekt in Pentling ab und wolle danach mit der Baumaßnahme in Hofkirchen beginnen. Die Tagespflege, die der Pflegedienst Plank aus Fürstenzell betreiben werde, starte 2025, so der Bürgermeister.

Lobende Worte fand Josef Kufner für das abgeschlossene Ferienprogramm: „Es wurde sehr gut angenommen“, dankte er den beiden Jugendbeauftragten Petra Söldner (SPD) und Marianne Graf (CSU).

Neuigkeiten wusste er zu berichten über das alte Feuerwehrboot: Es wurde an ein Kinderhaus am Starnberger See verkauft. Der Preis lag über der ursprünglichen Bewertung.

Jeweils einstimmig gefasst wurden die Beschlüsse zu den vorliegenden privaten Bauanträgen, darunter für eine verlassene Hofstelle in Oberlangrain, die laut Bürgermeister Kufner nun wieder mit Leben erfüllt werden soll.

Einigkeit herrschte ebenso zum Anschluss von zwei Bauparzellen an das neue allgemeine Wohngebiet „Gsteinach“ in Garham auf Antrag des Grundstückseigentümers, der auch die Kosten für die entsprechenden Bauleitplan-Verfahren tragen muss. Dazu wird ein vorhabenbezogener Bebauungs- und Grünordnungsplan mit dem Titel „WA Gsteinach II“ aufgestellt.

 

 

 

 

Quelle: pnp.de —− Berhard Brunner

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Fünf Jugendfeuerwehren üben in Hofkirchen

Garham

Die Feuerwehraktionswoche findet bayernweit traditionell im September statt. Im Rahmen der Aktionswoche werden auch überörtliche Jugendübungen durchgeführt. Im KBM-Bereich 4.3 fand in Pirka die erste Übung statt. Fünf Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Passau beteiligten sich an dieser Ausbildungsveranstaltung. Ihr Können konnten Mädchen und Burschen aus Hilgartsberg, Garham, Hofkirchen, Eging a.S. und Albersdorf bei einer Jugendübung im Schutzbereich der Feuerwehr Hilgartsberg unter Beweis stellen. Angenommenes Brandobjekt war das Autohaus Berger in Pirka.
Um 18:10 Uhr erfolgte die Alarmierung per Funksammelruf am Feuerwehrgerätehaus in Zaundorf: „Brand einer Halle beim Autohaus Berger in Pirka, B 3“. Der Hilgartsberger Kommandant Thomas Heider leitete umsichtig und souverän den Einsatz der verschiedenen Gruppen.

Mit Blaulicht und Martinshorn zum fiktiven Brand

 Mit Blaulicht und Martinshorn machten sich die Jugendfeuerwehren auf, um den fiktiven Brand zu löschen. Über Funk wurden den einzelnen Feuerwehren ihre Aufgaben mitgeteilt. So konnte sofort beim Eintreffen der ersten Wehren mit der Wasserentnahme aus einem Löschweiher und einer 450 Meter entfernten Löschwasserzisterne begonnen werden. Zum Einsatz sind insgesamt neun C-Strahlrohre und der Wasserwerfer der Eginger Drehleiter gekommen, um den Brand zu bekämpfen und die angrenzenden Gebäude abzuschirmen. Mit großem Eifer waren 40 Jugendliche und ihre 29 Betreuer dabei.

Lobende Worte für alle Teilnehmer

Bezirks- und Kreisjugendwart Robert Anzenberger, Kreisbrandinspektor Christian Schneider, die Kreisbrandmeister Johann Söldner und Stefan Nestler und Ehrenkreisbrandinspektor Alois Fischl verfolgten genau, wie die Jugendlichen die ihnen gestellten Aufgaben meisterten. Auch 2. Bürgermeister Alois Wenninger und als „Brandleider“ die Familie Berger hatten sich mit großem Interesse unter die Beobachter gemischt.
Zum Schluss gab es nur lobende Worte für alle Teilnehmer: „Wir sind alle stolz auf euch, ihr lebt Jugendfeuerwehr.“ Robert Anzenberger hob die gute Vorbereitung der jungen Leute auf die Übung hervor. Bei allem Ernst sei der Dienst in der Feuerwehr für die jungen Leute auch eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

Mit Blaulicht und Martinshorn zum fiktiven Brand

 Mit Blaulicht und Martinshorn machten sich die Jugendfeuerwehren auf, um den fiktiven Brand zu löschen. Über Funk wurden den einzelnen Feuerwehren ihre Aufgaben mitgeteilt. So konnte sofort beim Eintreffen der ersten Wehren mit der Wasserentnahme aus einem Löschweiher und einer 450 Meter entfernten Löschwasserzisterne begonnen werden. Zum Einsatz sind insgesamt neun C-Strahlrohre und der Wasserwerfer der Eginger Drehleiter gekommen, um den Brand zu bekämpfen und die angrenzenden Gebäude abzuschirmen. Mit großem Eifer waren 40 Jugendliche und ihre 29 Betreuer dabei.

Lobende Worte für alle Teilnehmer

Bezirks- und Kreisjugendwart Robert Anzenberger, Kreisbrandinspektor Christian Schneider, die Kreisbrandmeister Johann Söldner und Stefan Nestler und Ehrenkreisbrandinspektor Alois Fischl verfolgten genau, wie die Jugendlichen die ihnen gestellten Aufgaben meisterten. Auch 2. Bürgermeister Alois Wenninger und als „Brandleider“ die Familie Berger hatten sich mit großem Interesse unter die Beobachter gemischt.
Zum Schluss gab es nur lobende Worte für alle Teilnehmer: „Wir sind alle stolz auf euch, ihr lebt Jugendfeuerwehr.“ Robert Anzenberger hob die gute Vorbereitung der jungen Leute auf die Übung hervor. Bei allem Ernst sei der Dienst in der Feuerwehr für die jungen Leute auch eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

 

Quelle: pnp.de —− Franz X. Eder

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Single-Treff feiert Einjähriges

Hofkirchen

Wer sich als Alleinstehender mit Paaren verabredet, kennt das Gefühl: Man kommt sich schnell als fünftes Rad am Wagen vor. Um dennoch die Gelegenheit zu haben, in Gesellschaft Essen zu gehen und Unternehmungen zu machen, haben Anna Riehl und Mariele Weber einen Single-Stammtisch gegründet. Vor einem Jahr. Das feiern sie am 6. Oktober mit einem Essen und Musik. Ziel der Treffen ist, die Liebe zu finden, aber auch Freundschaften zu schließen, spannende Gespräche zu führen und nette Begegnungen zu haben. Die Gründerinnen aus Osterhofen und Hofkirchen haben sich von Anfang an gut verstanden und inzwischen den Stammtisch nach ihren Namen benannt: *RieMa Single-Treff 50+*.

Seit zwölf Monaten treffen sich um die 50 Mitglieder und Neulinge im Alter zwischen 55 und 75 Jahren. Einen leichten Frauenüberschuss gibt es – weshalb besonders Männer zu den Treffen eingeladen sind, um das Verhältnis auszugleichen und eine abwechslungsreiche und harmonische Runde zu schaffen, schildern Anna Riehl und Mariele Weber.

Treffpunkt ist jeden ersten Sonntag im Monat um 11 Uhr im Gasthaus zur Post in Hofkirchen. Dann kann man Essen und Ratschen und im Anschluss noch eine gemeinsame Unternehmung starten. Etwa nach Hilgartsberg zur Burgruine, zum Schwimmen oder in die Eisdiele. Außerhalb der Monatstreffen wurden ebenfalls schon Ausflüge gestartet – in ein Weinlokal, ins Seniorenkino, zur Radtour um den Attersee und sogar eine Schifffahrt, eine Heurigenfahrt am Inn, war dabei.

Den ersten Geburtstag feiert die Gruppe am Sonntag, 6. Oktober, im Gasthaus zur Post in Hofkirchen. Umrahmt wird das Essen mit Live-Musik von Toni Rossak aus Ried im Innkreis. Er wird mit Ziehharmonika und Keyboard für Tanzmusik sorgen. Eine Anmeldung ist erforderlich bis 26. September bei Anna Riehl, ✆ 0160/93073654, oder Mariele Weber, ✆ 0151/21346852.

Einmal hat es schon geklappt mit der neuen Liebe: Anna Riehl hat bei den Treffen einen neuen Lebenspartner gefunden. Und weil beide aus der Gruppe sind, dürfen sie weiterhin zum Single-Treff kommen. Jetzt hoffen sie auf weitere Paare, die sich zusammenfinden.

 

 

Quelle: pnp.de —− gs

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Hofkirchen ist dabei: Einstimmiger Grundsatzbeschluss zum Aufbau von interkommunalem Regionalwerk

Hofkirchen

Die Ressourcen und Kompetenzen des Landkreises bündeln im Hinblick auf den Aufbau eines regionalen interkommunalen Energieversorgungsunternehmens – das hält der Marktrat Hofkirchen (Landkreis Passau) für sinnvoll und fasste in seiner Sitzung am Dienstagabend einen entsprechenden Grundsatzbeschluss. „Somit werden wir uns diesem Vorhaben öffnen“, fasste Bürgermeister Josef Kufner (CSU) zusammen.

Auf Anregung von Marktrat Christian Pauli (SPD) die anwesenden Zuhörer genauer über das geplante Regionalwerk zu informieren, ging Josef Kufner ins Detail. Das Regionalwerk als gemeinsames Kommunalunternehmen ziele darauf ab, grünes Energiemanagement vor Ort zu betreiben. Es solle in enger Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Kommunen und dem Landkreis Passau bis Ende dieses Jahres gegründet werden.

40 Cent an Kosten pro Einwohner

Als nächste Schritte sind geplant: die Antragstellung für eine Leader-Förderung (EU-Mittel für den ländlichen Raum) als Anschubfinanzierung zum Aufbau einer Geschäftsstelle (Personal- und Sachmittelkosten), die Gründung einer Arbeitsgruppe, um Geschäftsfelder und Ziele, Organisationsform, Satzung und Gesellschafterverträge festzulegen sowie einen Geschäftsplan mit ersten Projekten zu entwickeln.

„Vorausgesetzt, dass sich alle Kommunen beteiligen und die Förderung über Leader erfolgen kann, ergeben sich für die Gemeinden jeweils 40 Cent pro Einwohner an Kosten in den Jahren 2025 und 2026“, erklärte der Bürgermeister. Der Start der Geschäftsstelle sei für März 2025 geplant.

Kufner trug auch den Beschlussvorschlag vor, der ohne Gegenstimme unterstützt wurde: „Der Landkreis Passau wird beauftragt, die Gründung des Regionalwerkes als gemeinsames Kommunalunternehmen (Anstalt des öffentlichen Rechts) in Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Kommunen und dem Landkreis Passau vorzubereiten. Nach Vorliegen aller Beschlüsse – auch der Anzahl der teilnehmenden Kommunen – und des Finanzierungsplans der Geschäftsstelle wird über das weitere Vorgehen entschieden.“

Anzahl teilnehmender Gemeinden noch unklar

 Zuvor hatte Josef Kufner an die entsprechende Info-Veranstaltung für die Kommunen im Juni in der Niederbayernhalle erinnert. Auch in der Fraktionsführersitzung vor der jüngsten Marktratssitzung sei das Thema angesprochen worden. „Die Grundhaltung war sehr positiv“, erklärte der Bürgermeister.

Dies bestätigte Christian Pauli: Er erachtete die Schaffung eines Regionalwerks zur Sicherung der Energieversorgung im Passauer Land als sehr sinnvoll – gerade auch im Hinblick auf drohende Blackout-Situationen nach flächendeckenden Stromausfällen.

Dritter Bürgermeister Georg Stelzer (ÜW) plädierte eindringlich für die Zustimmung zum Regionalwerk-Aufbau, um vor allem auch erneuerbare Energien zu nutzen, wobei der Gewinn der jeweiligen Vermarktung im Landkreis verbleiben würde. Eine Auskunft über die Anzahl der teilnehmenden Gemeinden, nach der sich Gerold Schöfberger (CSU) erkundigte, war noch nicht möglich.

Hofkirchen als Vorreiter in der Region

 Zweiter Bürgermeister Alois Wenninger (CSU) bekundete, dass die offenen Fragen freilich noch diskutiert werden müssten. Er machte zugleich deutlich, dass der Markt Hofkirchen ein gewisser Vorreiter auf diesem Sektor sei, da bereits vor fast 20 Jahren auf dessen Gebiet die erste Photovoltaik-Freiflächenanlage in der Region installiert worden sei. Daraus leitete Wenninger den Auftrag an den Bürgermeister ab, sich darum zu bemühen, als Vertreter Hofkirchens in den Verwaltungsrat des geplanten Regionalwerks berufen zu werden. Diesem Appell gegenüber zeigte sich Josef Kufner aufgeschlossen, gab aber zu bedenken: „Das Gebilde ist noch nicht in einen konkreten Rahmen gegossen.“

Bei der Regionalwerk-Gründung geht es laut Ausführungen in der Tischvorlage für die Ratsmitglieder um Versorgungssicherheit, Unabhängigkeit, günstige Energiepreise für Bürger und Unternehmen sowie regionale Wertschöpfung, aber auch um Einnahmen für die Kommunen.

 

 

Quelle: pnp.de —− Bernhard Brunner

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Landrat ernennt neuen Kreisbrandinspektor Christian Schneider aus Hofkirchen und Fachkreisbrandmeister

Hofkirchen

Mit dem Abschied von Alois Fischl aus der Kreisbrandinspektion Ende August ging eine Ära zu Ende. Aber seine Nachfolge ist gesichert. Landrat Raimund Kneidinger hat Christian Schneider aus Hofkirchen als neuen Kreisbrandinspektor für den Bereich Nord ernannt. Außerdem konnte dabei dessen freigewordene Position sowie eine weitere Stelle als Fachkreisbrandmeister offiziell nachbesetzt werden. Gleichzeitig wurde Alois Fischl zum Ehrenkreisbrandinspektor ernannt, wie das Landratsamt mitteilt.

Alois Fischl ist seit 49 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr im Landkreis Passau engagiert, wie Kreisbrandrat Josef Ascher erzählte. Neun Jahre lang war er stellvertretender Kommandant seiner Heimatfeuerwehr Kirchberg vorm Wald. Seit Mai 1996 war er Mitglied der Kreisbrandinspektion, ab 2002 als Kreisbrandinspektor und Örtlicher Einsatzleiter im Katastrophenschutz. In all diesen Jahren habe er viele Führungs- und Fachlehrgänge absolviert und sein Wissen an unzählige Kameraden weitergegeben. Sein Engagement spiegelt sich auch in den Auszeichnungen wider, die er in seiner Feuerwehrlaufbahn erhalten hat. Das Steckkreuz des Freistaates Bayern, Feuerwehrehrenmedaillen in Gold, Ehrennadeln der Jugendfeuerwehr und mehrere Fluthelfermedaillen sowie Ehrenmedaillen österreichischer Feuerwehrorganisationen seien nur einige Beispiele, wie Ascher sagt. Neben Fischls Funktion als langjähriger Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes war er auch im Bezirksverband, beispielsweise als Schriftführer, Fachbereichsleiter Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit aktiv.

Christian Schneider wird Nachfolger von Alois Fischl

Der Vorschlag der Kreisbrandinspektion, Christian Schneider als Nachfolger von Alois Fischl zu benennen, wurde von den Kommandanten der Feuerwehren im KBI-Bereich Nord Anfang des Jahres einstimmig angenommen. Schneider könne bereits auf wichtige Einsatz- und Führungserfahrung bei seiner Heimatfeuerwehr Hofkirchen sowie innerhalb der Kreisbrandinspektion als Fachkreisbrandmeister für EDV und später für Einsatz und Katastrophenschutz bauen – insgesamt 26 Jahre, wie Ascher berichtet. Auch Schneider sei über viele Jahre im Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes engagiert. Wie Fischl, wird dem neuen Kreisbrandinspektor auch die Aufgabe des Örtlichen Einsatzleiters übertragen.

Schneiders bisherige Funktion als Fachkreisbrandmeister wird mit kleinen Umstrukturierungen in der Aufgabenverteilung Stefan Nestler übernehmen – er wurde von Landrat Kneidinger zum Fachkreisbrandmeister Einsatz und Öffentlichkeitsarbeit ernannt. Nestler habe bereits 15 Jahre Feuerwehrerfahrung bei seiner Heimatfeuerwehr Straßkirchen. Außerdem ist er auf Verbandsebene im Team Öffentlichkeitsarbeit sowie Mitglied des Teams der Kreiseinsatzzentrale.

Unabhängig davon war auch die Position des Fachkreisbrandmeisters für Ausbildung neu zu besetzen. Dominik Dürr hat sein Amt nach vier Jahren zur Verfügung gestellt. Auf ihn folgt Johannes Hasenberger, der bereits 16 Jahre bei seiner Heimatfeuerwehr Haarbach aktiv war. Er ist auf Inspektionsebene unter anderem Ausbilder in der Modularen Truppausbildung und auf Verbandsebene Kassenprüfer. Als Fachkreisbrandmeister sind Nestler und Hasenberger künftig für den gesamten Landkreis zuständig.

„So schwer es uns fällt, Alois Fischl zu verabschieden, genauso froh sind wir auch, mit Christian Schneider einen erfahrenen Nachfolger gefunden zu haben und die offenen Stellen in der Kreisbrandinspektion nachbesetzen zu können“, so Landrat Raimund Kneidinger. „Der Landkreis ist dir, lieber Alois, zu großem Dank verpflichtet“, würdigte Kneidinger das Engagement des scheidenden Inspektors. Auch den neuen Funktionsträgern dankte er für die Bereitschaft, diese wichtigen Ämter „für die Sicherheit unserer Bevölkerung und für die erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Feuerwehrstrukturen“ zu übernehmen. Gleichzeitig betonte der Landrat die Bedeutung des Rückhalts im persönlichen und familiären Umfeld, besonders in den wichtigen Führungspositionen. Dafür dankte er auch den Partnerinnen der neuen Funktionsträger, die bei der Ernennung dabei waren.

 

 

Quelle: pnp.de —− Robert Fuchs

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Klage über Fachkräftemangel

Hofkirchen

Der Passauer Bundestagsabgeordnete und Digitalpolitiker Johannes Schätzl (SPD) besuchte kürzlich gemeinsam mit dem Hofkirchener Alt-Bürgermeister Willi Wagenpfeil den Hauptsitz der Synaforce GmbH in Hofkirchen, um sich über die Entwicklungen und Herausforderungen des innovativen IT-Unternehmens zu informieren.

Synaforce, das aus der Umstrukturierung der Hartl Group im Jahr 2022 hervorging, hat sich auf Managed Cloud Services und IT-Dienstleistungen spezialisiert und verzeichnet seitdem ein beeindruckendes Wachstum. Mit sieben Standorten und bald 200 Angestellten, davon etwa 30 am Stammsitz in Hofkirchen, bietet das Unternehmen Software-, Hardware- und Service-Lösungen aus einer Hand an.

Besonders in der Gesundheitsbranche konnte sich das Unternehmen einen Namen machen und strebt noch in diesem Jahr die Marktführerschaft in Deutschland an. „Wir betreuen derzeit rund 100 Kliniken mit unseren Software- und Rechenzentrumslösungen und sehen uns auf einem sehr guten Weg, der führende Anbieter in diesem Bereich zu werden“, erklärte Geschäftsführer Andreas Braidt.

Neben der Gesundheitsbranche hat Synaforce gemeinsam mit einem Partnerunternehmen auch die Ausstattung der österreichischen Kirche mit IT-Lösungen begleitet. Geschäftsführer Peter Hartl betonte jedoch, dass der Weg dahin nicht einfach war: „Wir hatten anfangs viele Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Datenschutzthemen, konnten diese jedoch meistern.“

Ein zentrales Thema des Gesprächs war der Fachkräftemangel. „Die Hochskalierung unserer Services wird durch den Mangel an qualifizierten Fachkräften stark eingeschränkt“, sagte Andreas Braidt. Zudem stelle der Föderalismus im Datenschutzbereich ein erhebliches Hindernis dar.

Die hochmodernen Rechenzentren des Unternehmens, darunter das energieeffiziente Zentrum in Hofkirchen, werden zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben. „Wir sind stolz darauf, zu den energieeffizientesten Rechenzentren in Bayern zu gehören und unseren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, ergänzte Braidt.

Johannes Schätzl zeigte sich beeindruckt von der Innovationskraft und dem Engagement des Unternehmens. „Synaforce ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie mittelständische Unternehmen durch Mut, Innovationskraft und nachhaltige Geschäftsmodelle erfolgreich sein können. Besonders beeindruckt hat mich das umfassende Angebot an IT-Dienstleistungen und die klare Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz“.

− va

 

Quelle: pnp.de — va

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Ein Sommerfest zum Abschied


Mit dem Lied „Shallala“ haben alle Schulkinder gemeinsam die Gäste des Sommerfestes begrüßt. − Fotos: VA

Hofkirchen

Bei sommerlichen Temperaturen hat die Grundschule Hofkirchen zum Sommerfest in den Wiesenbereich des Schulhofes eingeladen. Viele Gäste waren bereits zu Kaffee und Kuchen gekommen und fühlten sich unter den schattenspendenden Linden sichtlich wohl.

Nach dem Lied „Shallala“, das von allen Schulkindern mit selbst gemachten Rhythmusinstrumenten und Trommeln begleitet wurde, begrüßte Schulleiterin Ingrid Weinzierl die zahlreichen Gäste und Ehrengäste, darunter Pfarrer Joseph und Pfarrer i. R. Gotthard Weiß, Bürgermeister Josef Kufner, Altbürgermeister Willi Wagenpfeil, die Markträte Stefan Greiler und Katrin Wagenpfeil.

Lena Weber (Klasse 4) spielte zwei Musikstücke auf der Querflöte. Die 1. Klasse hat ein Lied vom Luftballon einstudiert, und ließ es dabei zur Textzeile „nun werden alle wach“ auch ordentlich krachen. Der fetzige Sitztanz „Hallo Leute, aufgewacht!“ der 3. Klasse folgte. Die 2. Klasse erntete mit einem melodiösen Lied „Ich lieb den Frühling“ viel Beifall. Den Schlager-Evergreen „Schön ist es auf der Welt zu sein“ gab die 4. Klasse zum Besten. Damit in den großen Ferien kein Badeunfall passiert, formulierten die Kleinsten kurze und einprägsame Baderegeln „Geh bei Gewitter sofort aus dem Wasser!“, „Tauche niemanden unter!“, „Nimm Rücksicht auf Nichtschwimmer“, war zu hören. Das Bläsertrio mit Regina Jungwirth und den Blasmusikschülern Matthias Fuchs und Maximilian Schober beeindruckte mit den vorgetragenen Stücken.

Damit wurde auch der Abschiedsteil der 4. Klasse eingeleitet. In einem Sketch wurde eine Schulstunde dargestellt. „Wir sagen tschüss“ (3. Klasse) und das Gedicht „Grundschulzeit“ der 2. Klasse erinnerte alle daran, dass die neun Buben und sechs Mädchen der 4. Klasse ihre Zeit an dieser Schule nun beenden.

Mit einem selbst gereimten Klassengedicht nahmen sie nochmals einige Situationen oder Lehrpersonen aufs Korn. „Der Lehrer erklärt immer genau, darum wurden wir Kinder ganz schlau!“, betonte Lena. Jonas sprach: „Schule macht immer Spaß, auch wenn ich manchmal die Hausaufgaben vergaß!“ Sehr zufrieden zeigte sich der Klassenlehrer, der die Kinder im letzten Schuljahr mit respektablen schulischen Leistungen zum Übertritt führte. „Mit Wohlwollen, schönen Erinnerungen und gutem Gefühl gebe ich Euch an die weiterführenden Schulen ab!“, formulierte er. Schulleiterin Ingrid Weinzierl appellierte an die Schulabgänger, bei ersten auftretenden Schwierigkeiten nicht gleich aufzugeben: „Wir haben euch mit guten Kompetenzen und grundlegenden Fähigkeiten ausgestattet! Fügt euch gut in die neue Gemeinschaft, schaut, wie ihr anderen helfen könnt! Vertretet eure Meinung stets höflich.“ Zur Erinnerung an die Grundschulzeit gab es eine Tasse mit Schullogo.

Des Weiteren wurde Kollegin Veronika Knott nach fünf Jahren Tätigkeit von der Schulfamilie in einen weiteren Aufgabenbereich mit Wehmut und Sehnsucht nach den Schulhunden Lotti und Funny verabschiedet.

Zum Abschluss der gelungenen Feier sagen alle Anwesenden die irischen Segenswünsche und so manche Tränchen musste getrocknet werden.

Noch lange blieben die Kinder und Erwachsenen im Schulgarten sitzen, unterhalten mit flotter Musik durch „Schulopa“ Hermann Holler.

Der Elternbeirat um Martina Thalhauser war für die hochgelobte Organisation des Schulfestes zuständig.

− va

 

 

Quelle: pnp.de —va

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Zuschuss für Mähroboter


Seine Rasenflächen wird der SV Hofkirchen in Zukunft von Robotern mähen lassen. An den Anschaffungskosten beteiligt sich die Marktgemeinde mit 20 Prozent des Preises. − Foto: Brunner
Hofkirchen

Vier Mähroboter will der SV Hofkirchen künftig zur Rasenpflege auf seinem Gelände an der Vilshofener Straße einsetzen. Um in den Genuss eines Zuschusses der Marktgemeinde zu kommen, hatte die Vereinsführung einen Zuschussantrag an das Rathaus adressiert – mit Erfolg. Die Kommune übernimmt 20 Prozent der Anschaffungskosten. „Das entspricht den bekannten Förderrichtlinien“, betonte Bürgermeister Josef Kufner im Marktgemeinderat. Den Preis für die Geräte bezifferte er auf voraussichtlich 29500 Euro, so dass die Kostenbeteiligung der Kommune 5900 Euro beträgt. Allerdings wird das Geld nicht mehr im laufenden Haushaltsjahr ausbezahlt. Dazu hätte der Antrag früher gestellt werden müssen, wie Kufner verdeutlichte. Weil der Zuschuss somit nicht im aktuellen Haushaltsplan berücksichtigt werden kann, erfolgt die Auszahlung erst 2025. Zu dem Thema gab es keine Wortmeldungen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

− bp

 

Quelle: pnp.de —bp

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Ausgezeichnet


Herzlichen Glückwunsch: Das Sieger-Foto der Hofkirchener Schüler mit Elias Weiß (v.l.) Emilia Meng, Lukas Greiler, Anna Eiglmeier, Giukia Daniels ,Valentina Daniels, Leon Daniels sowie Dominik Schmöller. Auch die Schulhunde Funny und Lotti durften nicht fehlen. − Foto: VA
Hofkirchen

Zum zehnten Mal ist vom Kulturbüro Deggendorf- Palais im Stadtpark ein Kunstwettbewerb ausgerufen worden. Dieses Mal trug er den Titel „Feuer und Flamme“.

Die Schüler beteiligten sich mit Feuereifer an dieser kreativen Aufgabe und bewiesen wieder einmal, welche Talente und welch Ideenreichtum sie haben. Alle 68 Mal-Arbeiten wurden eingesandt und „jedes einzelne eingegangene Kunstwerk stellt eine beachtenswerte Leistung dar“, so Kulturreferentin Dr. Sabine Rehm-Deutinger.

Die Jury, bestehend aus Künstlern aus der Region, bewertete die Bilder – keine einfache Aufgabe, mussten doch „Ausdruck, Farben, Zeichnung und Erzählung, aber auch die Umsetzung des Themas“ gewichtet werden.

Die acht Gewinner aus der Grundschule Hofkirchen wurden mit Urkunden und Buchgeschenken prämiert.

„Eure Bilder sind farbenfroh und ausdrucksstark. Ich bedanke mich fürs Mitmachen. Gratulation an alle!“, lobte Schulleiterin Ingrid Weinzierl.

− va

 

 

 

Quelle: pnp.de —va

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Baugrundstücke gibt’s im Markt Hofkirchen an der Donau nur noch mit Bonuspunkten

Baugrundstücke – wie diese Baulücke im Hauptort Hofkirchen – sind rar in der Marktgemeinde. Wegen der anhaltend hohen Nachfrage nach Parzellen hat das Gremium jetzt für gemeindliche Flächen spezielle Vergabe-Richtlinien aufgestellt und erlassen. − Foto: Brunner
Hofkirchen

Mindestens drei Kinder, seit über 20 Jahren mit Hauptwohnsitz in Hofkirchen gemeldet und ehrenamtlich aktiv – wer das nachweisen kann, hat ab August beste Chancen, an ein gemeindliches Baugrundstück im Markt Hofkirchen zu kommen. In seiner Sitzung am Dienstagabend hat der Marktgemeinderat einstimmig neue Richtlinien zur Auswahl von Interessenten für Bauparzellen erlassen.

„Ziel dieser Richtlinie ist, die Vergabe gemeindeeigener Wohnbaugrundstücke unter Beachtung der Grundsätze der Gleichbehandlung, Transparenz, Diskriminierungsfreiheit und der Bestimmtheit zu gewährleisten“, betonte Bürgermeister Josef Kufner. Vergünstigungen gebe es beim Verkauf der Bauflächen nicht.

Nachfrage ist höher als das Angebot

Der Handlungsbedarf hat sich für die Marktgemeinde aufgrund der anhaltend großen Nachfrage nach bezahlbaren Baugrundstücken ergeben, wie bei der Sitzung deutlich wurde. Die Thematik war nach Kufners Worten bereits im Bau- und Umweltausschuss vorberaten worden. „Das ist nichts Neues“, erklärte der Bürgermeister und fügte hinzu, dass es ein solches Vorgehen auch in anderen Gemeinden gebe.

Das Prozedere sieht vor, eine Interessentenliste für Baugebiete im Gemeindegebiet zu führen. Bauwillige können sich unverbindlich und kostenfrei eintragen lassen. Sobald die Vergabe kommunaler Baugrundstücke ansteht, würden alle in der Liste geführten Personen befragt, ob noch Interesse an einer Parzelle im jeweiligen Baugebiet bestehe. Wenn ja, schickt die Verwaltung einen einheitlichen Bewerbungsbogen, mit dem man sich bis zu einem Stichtag für die dann angebotenen Grundstücke bewerben kann.

Stärkung der örtlichen Gemeinschaft

Nachdem es im Ratsplenum keine Wortmeldungen dazu gab, ließ der Bürgermeister abstimmen. Das Votum war eindeutig: Mit 14:0 – drei Räte fehlten entschuldigt – wurde die Richtlinie abgesegnet. Sie tritt nächste Woche in Kraft.

Hintergrund ist, dass bei der Vergabe der gemeindlichen Grundstücke Familien, Alleinerziehende mit Kindern sowie schwerbehinderte oder pflegebedürftige Personen besondere Berücksichtigung finden. Ebenso soll eine örtliche Bindung zur Stärkung der Gemeinschaft berücksichtigt und der Wegzug von Kindern, die vor Ort integriert sind, vermieden werden. Bewerbungen von Personen, die innerhalb der Marktgemeinde Hofkirchen einen Arbeitsplatz haben, sollen außerdem aus ökologischen Erwägungen und für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärker ins Gewicht fallen. „Um das Ehrenamt zu stärken, wird ehrenamtliches Engagement in unserer Gemeinde gewürdigt“, ist dazu in der Präambel zu den Richtlinien zu lesen.

Richtlinien gelten für alle Baugrundstücke in der Gemeinde

Deren Gültigkeit bezieht sich, wie der Bürgermeister ausdrücklich hervorhob, auf alle bestehenden und auch auf die künftigen Baugebiete innerhalb der Marktgemeinde Hofkirchen. „Es ist ein interaktives Formular“, nannte er ein weiteres technisches Detail im Bewerbungsverfahren, bei dem eventuell erforderliche Nachweise zeitgleich einzureichen sind. Dafür anfallende Kosten würden vom Markt Hofkirchen – auch für den Fall, dass kein Kaufvertrag zustande komme – nicht übernommen.

Grundsätzlich könne sich jede natürliche Person, die mindestens 18 Jahre alt ist, um ein Baugrundstück bewerben. Die Vergabe erfolge nach einem Punktesystem, basierend auf den Kriterien Immobilieneigentum, soziale Kriterien und ortsbezogene Aspekte. Sollte auch nach deren Bewertung ein Punkte-Gleichstand vorliegen, gelte der Losentscheid – im Vier-Augen-Prinzip von der Verwaltung durchzuführen.

Ausnahmen von den Regeln behält sich der Markt vor

Ausdrücklich behält sich der Markt Hofkirchen vor, in begründeten Einzelfällen abweichend von den Vergabekriterien durch den Marktrat zu entscheiden. Komme nach der Vergabe eines Grundstückes eine Beurkundung des Kaufvertrages innerhalb einer Frist von drei Monaten nicht zustande, werde die betreffende Parzelle neu vergeben. In diesem Fall entscheide die Verwaltung über die Vergabe, wobei derjenige Bewerber den Zuschlag erhalten solle, der nach den Vergabekriterien als nächstes zu berücksichtigen wäre. „Jeder Bewerber kann seine Bewerbung vor, während und nach Abschluss des Vergabeverfahrens schriftlich zurückziehen“, heißt es in den Statuten.

Unter die Neuregelung fällt laut Aussage des Bürgermeisters auch gleich das künftige Baugebiet in Garham, als dessen baurechtliche Grundlage der Marktgemeinderat am Dienstagabend einstimmig die Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplans „WA Gsteinach“ – die Abkürzung steht für Allgemeines Wohngebiet – nach Abschluss der öffentlichen Auslegung und Bürgerbeteiligung gemäß Billigungsbeschluss in trockene Tücher brachte.

Seitens der Bürger seien keine Bedenken und Anregungen vorgebracht worden, erfuhr die Runde. Die Hinweise der Behörden und sogenannten Träger öffentlicher Belange fanden Berücksichtigung. „Jeder Interessent kann sich jetzt dementsprechend auf die Liste setzen lassen“, machte Josef Kufner abschließend deutlich.

 

 

Quelle: pnp.de —Bernhard Brunner

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Schüler arbeiten Geschichte auf: „Eine ebenso große wie großartige Aufgabe“


Die Schüler halfen bei der Grabpflege mit.
Hofkirchen

Das Pockinger Wilhelm-Diess-Gymnasium hat damit begonnen, im Rahmen des Geschichtsprojektes „Leithen“ die Bedeutung der Kriegsgräberstätte Hofkirchen/Leithen (Kreis Passau) sowohl im historischen als auch im aktuellen Kontext aufzuarbeiten. Die neunten Jahrgangsstufen beschäftigen sich dabei unter anderem mit Einzelbiographien der dort Bestatteten und der Bedeutung der zentralen Gedenkfeier zum Volkstrauertag, die jedes Jahr an der Kriegsgräberstätte stattfindet.

Als eine „ebenso große wie großartige Aufgabe“ bezeichnet Landrat Raimund Kneidinger das Schulprojekt. Unter Federführung von Projektlehrer Andreas Königer und in Kooperation mit dem VdK-Kreisverband Vilshofen und dem Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge soll bis September eine große Ausstellung mit den Arbeitsergebnissen der Schülerinnen und Schüler fertiggestellt werden. Parallel dazu entstehen Schautafeln für die Besucher der Anlage. Ebenso vorgesehen: Lehrunterlagen, die auch an anderen weiterführenden Schulen verwendet werden können.

Zum Einstieg war ein Praxistag auf dem Gelände der Kriegsgräberstätte angesetzt. Die Schüler machten sich unter anderem mit Lage und Wirkung der Anlage vertraut und befassten sich in Absprache mit den Hinterbliebenen mit ausgewählten Einzelschicksalen. Willi Wagenpfeil, VdK-Kreisvorsitzender Vilshofen, informierte die Schüler über die aktuelle Bedeutung der Stätte als Mahnerin gegen Gewalt und Krieg. Wertvolle Hilfestellung leistet dabei der Schul- und Bildungsreferent des Volksbundes, Maximilian Fügen.

Arbeit an den Gräbern wichtiger Teil des Projekts

Ein wichtiger Teil des Praxistages in Hofkirchen war auch die Arbeit an den Gräbern. Mit Unterstützung der Kreisfachberatung für Gartenbau arbeiteten die Schüler an der Pflege der Anlage mit. Dieser Teil der Projektarbeit war Andreas Königer besonders wichtig: „Unsere Schüler waren mit großem Einsatz und Begeisterung bei der Sache und wurden durch den unmittelbaren Kontakt mit den stark berührt. Bei jedem Grabstein stellte sich die Frage, welche Biografie und welches Schicksal dahinter verborgen sein mag. Das war Friedensarbeit und ein differenzierendes, humanistisches Menschen- und Weltverständnis, wie wir dies beabsichtigt hatten.“

 

 


Über die Stätte informierte Willi Wagenpfeil, VdK-Kreisvorsitzender Vilshofen. − Fotos: Windpassinger

 


Landrat Raimund Kneidinger kam zum Schulprojekt nach Hofkirchen.

 

 

Quelle: pnp.de — red

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Es soll ein „Ort der Begegnung“ werden: Richtfest in der „Neuen Mitte“ in Hofkirchen


23 barrierefreie Eigentumswohnungen, erreichbar mit drei Liften, entstehen in der „Neuen Mitte“. In Erdgeschoss kommen drei Ladeneinheiten und ein Restaurant. Geparkt werden kann hinter dem Gebäude.  − Fotos: Katja Elsberger
Hofkirchen

Berlin, Stuttgart, Konstanz – und jetzt Hofkirchen. Mit der „Neuen Mitte“ in der Marktgemeinde realisiert Investor Rainer Neumann erstmals ein Projekt in Bayern. „Wir hätten noch höher bauen können, aber das wurde uns nicht genehmigt“, sagt Rainer Neumann augenzwinkernd in die Menge aus Handwerkern und Ehrengästen blickend. „Aber wir sind noch tiefer als der Kirchturm.“

Das war natürlich nur scherzhaft gemeint, denn der Investor ist mehr als zufrieden mit dem Baufortschritt in der „Neuen Mitte“ in Hofkirchen. Verwirklicht wird das Projekt auf 1283 Quadratmetern. Es entstehen 23 barrierefreie Eigentumswohnungen (zwischen 50 und 150 qm), drei Gewerbeeinheiten, einschließlich einer Fläche für Gastronomie.

Am Donnerstag war das Richtfest angesagt, bei dem Pfarrer Joseph Peedikaparambil dem Gebäude den Segen gab. „Dieses Projekt ist ein Segen für Hofkirchen“, sagte der Pfarrer und sprach damit Bürgermeister Josef Kufner aus dem Herzen: „Ich bedanke mich bei allen, die dieses Projekt vorantreiben.“ Bürgermeister wie Investor loben die konstruktive Zusammenarbeit. „Hier herrscht ein hohes Maß an Flexibilität. Hier wird nicht nur geredet, auch kurzfristige Entscheidungen sind möglich“, hob der Investor hervor. Man liege innerhalb des Zeitplans. Ende des Jahres soll das Gröbste erledigt sein, im Mai 2025 sei die Fertigstellung geplant.

Wie es die Tradition verlangt, trugen die Zimmerer Alois Luger und Marcel Wagner ein Bäumchen aufs Dach. Die beiden tranken auf das Wohl des Hausbesitzers und warfen das Glas vom Dach.

Die Vorgeschichte der „Neuen Mitte“: Die Gemeinde hat sechs Grundstücke, auf denen fünf Gebäude standen, erworben und sie dann für das Projekt „Neue Mitte“ angeboten. Den Zuschlag hat damals Rainer Neumann bekommen. Er war bereit zwischen 8,5 und 9,5 Millionen Euro zu investieren. Der Stuttgarter, der inzwischen in Berlin wohnt, baut bundesweit Wohn- und Geschäftshäuser ab zehn Einheiten (Firmenname: pro-contact)

Die Gastrofläche im Ergeschoss, insgesamt 200 Quadratmeter (einschließlich Küche und Personalräume), werde offen mit einem Wintergarten und einer Terrasse gestaltet, erläutert Bauherrenvertreter Jochen Reckzeh. „Es ist der perfekte Platz. Hier gibt es morgens bis abends Sonne“, so Reckzeh, der die „Neue Mitte“ als vorbildliches Beispiel für Innenverdichtung bezeichnet.

Bürgermeister Josef Kufner hofft, dass ein „Ort der Begegnung“ entsteht. „Es liegt zentral, so gut wie alles, was man braucht, ist in der Nähe.“ In Gehweite liegen unter andrem ein Supermarkt, Ärzte, Banken und die Bäckerei. Die Gemeinde werde die Gastro-Fläche verpachten. „Gespräche mit Interessenten laufen“, verrät Kufner, der auf eine langfristige Lösung hofft, „damit Beständigkeit da ist“.

Für den Bürgermeister ist es ein Trostpflaster, dass es in der „Neuen Mitte“ vorangeht. Denn Luftlinie 50 Meter weiter ereignete sich am Ostermontag ein schwerer Brand, der fünf Häuser zerstörte. Den ersten Antrag für einen Wiederaufbau hat der Marktrat kürzlich bewilligt.

 

 

 


Investor Rainer Neumann mit Bürgermeister Josef Kufner (.) und Pfarrer Joseph (r.), der den Segen gab.

 

Die Zimmerer Alois Luger und Marcel Wagner brachten das Bäumchen aufs Dach und warfen ein Weinglas herunter – das soll Glück bringen.

 

 

Quelle: pnp.de — Katja Elsberger

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Seit 60 Jahren Seelsorger: Pfarrer Pfarrer i. R. Bernhard Stry feiert


Höhepunkt des Priesterjubiläums war ein festlicher Gottesdienst, der von Pfarrer Joseph und Jubilar BGR Bernhard Stry (r.) in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt zelebriert wurde. − Fotos: © Johannes Waas
Hofkirchen

„Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt, hat uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen“ – nach diesem Leitsatz lebt Bernhard Stry, Pfarrer in Ruhe in Hofkirchen, nun seit fast 90 Jahren – 60 davon als Priester.

Dieses runde und sehr seltene Jubiläum wurde im Pfarrverband Hofkirchen-Garham zum Anlass genommen, um den Jubilar zu feiern – auf dessen ausdrücklichen Wunsch hin in einem kleineren Rahmen.

Das Motto der Messfeier: Dankbarkeit

Am 29. Juni, dem Festtag der heiligen Apostel Petrus und Paulus, der im Jahre 1964 noch ein staatlicher Feiertag war, wurde Bernhard Stry im Passauer Stephansdom zum Priester geweiht. Nun, 60 Jahre später, fand in der festlich geschmückten Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt der Jubiläumsgottesdienst zu Ehren von Pfarrer Stry statt.

Die Messfeier, die im Zeichen großer Dankbarkeit stand, eröffnete Pfarrgemeinderatsvorsitzender Thomas Buchner. Gemeinsam zelebrierten sie Pfarrer Joseph Peedikaparambil und der Jubilar. Unter den Gottesdienstbesuchern waren auch Pfarrer i.R. Gotthard Weiß, die Bürgermeister Josef Kufner und Alois Wenninger, Altbürgermeister Willi Wagenpfeil und eine große Delegation des EC Zaundorf.

Die musikalische Gestaltung: ein Gemeinschaftsprojekt

Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes war ein großes Gemeinschaftsprojekt: Ein Zusammenschluss der Kirchenchöre Hofkirchen und Garham unter Leitung von Organist Roland Rimbeck in Kombination mit zahlreichen Solisten, Musikern und Streichern erzeugte eine beeindruckende Atmosphäre in der Pfarrkirche. Stimmgewaltig schallten die Klänge des Ensembles von der Empore und erfüllten nicht nur das Kirchenschiff, sondern auch das Herz von Pfarrer Stry und den Gästen. Gesungen wurde die Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart, die gleiche Messe wie bei Pfarrer Strys Primiz am 12. Juli 1964 in Augsburg.

In seiner Predigt stellte der Jubilar die Worte „Berufung“ und „Sendung“ in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Er ermutigte die Gläubigen, sich von Gott berufen und getragen zu fühlen. „Gott streitet mit, aber vor allem für uns“, so der Jubilar weiter. Mit den Worten „Gehet hin in Frieden und seid einander ein Segen“, die sowohl als Auftrag, als auch als Bitte zu verstehen waren, schloss Pfarrer Stry seine Predigt.

Ein ganz besonderer Dank

Am Ende des Gottesdienstes richtete Angelika Dachsberger, Pfarrgemeinderatsvorsitzende der Pfarrei Garham, ihre Dankesworte an den Jubilar. Mit Thomas Buchner hatte sie die Ehre, die in Form einer Urkunde gefassten Glückwünsche von Papst Franziskus aus dem Vatikan zu übermitteln.

Pfarrer Stry, der sichtlich ergriffen war, freute sich über den Zuspruch und dankte den Mitwirkenden, insbesondere dem Kirchenchor, der wieder einmal eine beeindruckende Darbietung zur Ehre Gottes aufgeführt habe. Er lud den Kirchenchor und die Vertreter der Pfarreien ein: Im Gasthof Buchner war ein kleiner Empfang angerichtet.

ZUR PERSON

Bernhard Stry wurde am 18. Juli 1934 in Breslau-Oltaschin geboren. Durch die russische Vertreibung wohnte er in seiner Jugend in verschiedenen Orten in Bayern, in denen sein Vater als Zollbeamter eingesetzt war. Eine bleibende Heimat fand er dann in der Diözese Passau mit seinem Übertritt an die Höhere Schule in Obernzell. Eine schwere Krankheit verzögerte jedoch seinen Schulabschluss.

Im Alter von 24 Jahren begann Bernhard Stry schließlich mit seinem Theologiestudium in Passau. Seine Priesterweihe wurde ihm dann am 29. Juni 1964 im Passauer Stephansdom von Bischof Simon Konrad Landersdorfer OSB gespendet. Nach seiner Primiz, die Stry am 12. Juli 1964 in Augsburg feierte, war der junge Neupriester in mehreren Pfarreien tätig.

Nach seinen Stationen als Kooperator in den Pfarreien Waldkirchen und Passau St. Anton trat er am 1. September 1973 seine erste Stelle als Pfarrer in der Pfarrei Böhmzwiesel an. Weiterhin übernahm er die Pfarrverwaltung in Karlsbach und später in Schöllnstein.

Am 1. Oktober 1980 wurde Stry dann als Pfarrer für die Pfarrei Hofkirchen angewiesen. Neben der kurzfristigen Übernahme der Verwaltungsaufgaben in Neßlbach kam zu seinem Aufgabengebiet im September 1986 die Pfarrei Garham hinzu.

Seit 1996 verbringt Pfarrer Stry seinen Ruhestand in Zaundorf. Rührig kümmern sich dort die Dorfbewohner, im Besonderen die Familie Doppelhammer, um ihren Ruhestandspfarrer.

Als Dank und Anerkennung für seine Verdienste und sein priesterliches Wirken wurde Stry am 4. Oktober 1994 mit dem Ehrentitel „Bischöflich Geistlicher Rat“ ausgezeichnet.

 

 


Übermittelten nicht nur ihre persönlichen Glückwünsche, sondern auch die von Papst Franziskus an Bernhard Stry (3.v.l.): Pfarrer Joseph (v.l.), 2. Bürgermeister Alois Wenninger, Bürgermeister Josef Kufner, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Angelika Dachsberger, Diözesanratsvorsitzender Markus Biber und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Thomas Buchner.

 

 

Quelle; pnp.de — Johannes Waas

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„Jugend und Politik zusammenbringen“: Hofkirchen bekommt ein Jugendforum


Für parteiübergreifend große Zustimmung sorgte der Antrag der JU Garham-Hofkirchen, ein neues Jugendforum zu gründen. Jugendliche haben damit eine neue Plattform, ihre Themen und Wünsche anzusprechen und aktiv die Gemeinde mitzugestalten. − Fotos: Johannes Waas
Hofkirchen

Am vergangenen Dienstag tagte im Sitzungssaal des Rathauses Hofkirchen der Marktgemeinderat. Erstes Thema dabei auf der Tagesordnung: Ein Antrag der JU Garham-Hofkirchen auf Errichtung eines quartalsweise stattfindenden Jugendforums.

Ziel des Forums sei es, jungen Bürgerinnen und Bürgern im Alter von 14 bis 25 Jahren eine aktive Mitwirkung an der Gestaltung ihrer Gemeinde zu ermöglichen. Die Organisation und Durchführung des Jugendforums soll in enger Zusammenarbeit mit dem ersten Bürgermeister, den Jugendbeauftragten und unter der Schirmherrschaft des Ausschusses für Soziales, Bildung und Kultur erfolgen.

„Die Einrichtung dieser neuen Plattform könne einen wesentlichen Beitrag zur Förderung der demokratischen Partizipation der jungen Menschen in der Gemeinde leisten“, so die Antragsteller. „Das Forum soll einerseits dazu dienen, den Jugendlichen Neuigkeiten und Entwicklungen aus der Gemeinde zu vermitteln und andererseits Raum für Diskussionen und Austausch von Ideen bieten“, so der Wortlaut im Antrag.

Jugendbeauftragte Marianne Graf (CSU) dankte der Jungen Union für ihr Engagement und das Einreichen des Antrages. Sie bezeichnete ihn wörtlich als „tolle Idee“ und „perfekte Möglichkeit, Jugend und Politik zusammenzubringen“. Auch die beiden anderen Fraktionen brachten ihre Zustimmung zum Ausdruck. Petra Söldner (SPD) merkte an, dass die neue Plattform als „parteiübergreifend“ zu verstehen ist und alle Jugendlichen herzlich willkommen sind. Der Marktrat erteilte dem Antrag einstimmig seine Zustimmung und beauftragte die Gemeind die nötigen Rahmenbedienungen zu schaffen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung beschäftigte sich das Gremium mit dem Gewerbegebiet in Garham und dem Thema „Erneuerbare Energien“. So wurde der Antrag einer Firma auf Erweiterung des GE Garham befürwortet. Gleichzeitig wurden auch zwei Beschlüsse auf den Weg gebracht, dass im „Sondergebiet Solar Oberlangrain“ und im „Sondergebiet Solarpark Eben“ zwei neue Solaranlagen geschaffen werden können.

Einstimmigkeit herrschte auch beim Tagesordnungspunkt der Bauanträge und Bauvoranfragen. Hier erteilte der Marktrat der Bauvoranfrage zur Errichtung einer kleinen Kapelle Klaftering und der Bauvoranfrage zum Neubau eines Wochenendhauses mit Terrasse in Unterstaudach seine Zustimmung. Ebenfalls befürwortet wurden die Bauanträge zum Neubau eines Wohnhauses in Henhart und zur Erweiterung eines Wohnhauses in Unterstaudach.

Schnelle und unbürokratische Hilfe wurde den „Brandopfern“ vom Ostermontag versprochen. Dass dies keine leeren Floskeln waren, zeigt nun das Handeln der Kommune. Der erste Bauantrag auf Wiederaufbau des zerstörten Wohnhauses wurde in Absprache mit den zuständigen Behörden sofort auf die Tagesordnung gesetzt und mit der Zustimmung des Marktrates versehen.

Ein positives Votum gab es auch für den Antrag der Kindertageseinrichtung Hofkirchen. Die Finanzierung einer pädagogischen Zusatzkraft für das Kindergarten-Jahr 2024/25 wird von der Gemeinde übernommen.

In die Zukunft investiert wird auch mit Blick auf die örtlichen Rettungskräfte. Die „alten“ analogen Funkmeldeempfänger werden durch neue digitale Pager ersetzt. 114 Stück im Wert von rund 92000 Euro werden für die drei gemeindlichen Feuerwehren Garham, Hilgartsberg und Hofkirchen angeschafft. „Durch das Sonderförderprogramm Digitalfunk sind 80 Prozent der Anschaffungskosten förderfähig“, erklärte Kufner. Kreisbrandmeister und 3. Bürgermeister Georg Stelzer (ÜW) bezeichnete die Beschaffung als zukunftsorientiert und unverzichtbares Instrument zur Alarmierung der örtlichen Rettungskräfte.

Über einen Zuschuss im Rahmen der gemeindlichen Richtlinien darf sich auch der SV Garham freuen. Die Gemeinde beteiligt sich mit 20 Prozent an den Anschaffungskosten für das neue Pflegegerät für den Kunstrasenplatz. Unterstützt wird ebenfalls der Kauf von Toren für das neue sportliche Geläuf.

Mit dem letzten Tagesordnungspunkt „Bekanntgaben und Informationen“ teilte der Bürgermeister mit, dass bei der Beckensanierung im Freibad Garham, eine automatische Aufrolleinrichtung für die Beckenfolie, nachträglich in Auftrag gegeben wurde. Dies erzeuge Mehrkosten von rund 22000 Euro.

Weiterhin informierte Kufner, dass für einen Teilabschnitt der Staatsstraße zwischen Hofkirchen und Reitern eine Verkehrsschau beantragt wurde. Im Bereich der Abzweigung zur Einbahnstraße Richtung Zaundorf und der Abzweigung Niederndorf/Henhart ereigneten sich binnen kurzer Zeit drei Unfälle. Mit der Verkehrsschau soll eine mögliche Geschwindigkeitsbeschränkung erörtert werden, um das Unfallrisiko deutlich zu minimieren und somit Sach- und vor allem Personenschäden präventiv vorzubeugen.

 


Für den Kunstrasenplatz des SV Garham wurden ein Pflegegerät und neue Tore angeschafft. Die Gemeinde gibt dafür einen Zuschuss.

 

Die Abriss-Arbeiten an den zerstörten Gebäuden vom Ostermontag-Brand laufen auf Hochtouren. Erste Anträge und Planungen für den Wiederaufbau wurden nun im Gemeinderat besprochen.

 

 

Quelle; pnp.de — Johannes Waas

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Erschaffen nach einem schweren Sturm


Aufnahme des Vierseithofes Philippswart aus den 1950er Jahren. − Foto: Alois Wenninger
Hofkirchen

Am 25. Juni 1844 gegen fünf Uhr nachmittags zog ein schweres Unwetter mit Orkanböen und Hagel eine Schneise der Verwüstung durch Niederbayern. Am schlimmsten traf es die Fluren des Landgerichtes Passau I, nur wenige Gemeinden blieben verschont. Felder und Wiesen wurden derart verwüstet, dass fast nirgends mehr eine Spur von Vegetation zu erkennen war. Die Donauzeitung berichtete darüber: „Die Gewalt des Orkanes war so mächtig, dass die stärksten Bäume ihrer Äste beraubt oder entwurzelt worden sind; sehr viele Gebäude wurden bedeutend beschädigt, einige gänzlich niedergerissen.“

Auch das große Waldgrundstück „Eichleithen“ bzw. „Tannleithen“ östlich von Hilgartsberg wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Eigentümer, Brauereibesitzer Philipp von Mühldorfer aus Vilshofen, fasste den mutigen Entschluss, einen Teil seiner zerstörten Waldungen nicht mehr aufzuforsten, sondern zu roden und urbar zu machen. Da er aber seine Besitzungen im weiter entfernt liegenden Vilshofen besaß, lag es nahe, zugleich ein zeitgemäßes Bauerngehöft zu errichten. Diesem verheerenden Unwetter verdankt also der denkmalgeschützte Einzelhof Philippswart bei Hilgartsberg seinen Ursprung.

Nachdem der stattliche Vierseithof mit seinen charakteristischen Zinnengiebeln im Jahr 1849 fertiggestellt worden war, erhielt 1856 der Eigentümer vom Königlichen Staatsministerium des Inneren die Genehmigung, sein Ökonomiegut in der Gemeinde Hilgartsberg „Philippswart“ nennen zu dürfen. Im übertragenen Sinne wollte er mit „Wart“ (Warte ist Aussichtspunkt) zum Ausdruck bringen, dass er von dort aus Ausschau in das breite Donautal halten konnte.

Philipp Mühldorfer war als Sohn des Johann Baptist Mühldorfer am 19. März 1801 in Tittling geboren worden. Sein Vater hatte 1805 eine Brauerei samt Landwirtschaft in Vilshofen gekauft. 1834 wurde Johann Baptist auf sein eigenes Gesuch hin in den erblichen Adelsstand erhoben. Begründet hatte er es mit seinem hohen Vermögensbestand und seiner politischen und beruflichen Meriten.

Philipp von Mühldorfer war politisch aktiv, von 1838 bis 1840 Mitglied des Landrats von Niederbayern und wurde anschließend bis 1843 als Mitglied in die Kammer der Abgeordneten gewählt. Er wurde als „braver und wohlhabender Mann“ geschildert, der sich aber mehr um seinen Erwerb als um politische Angelegenheiten gekümmert haben soll. Unter anderem gehörte ihm zusammen mit dem Wirt Florian Koch von Garham die Burgruine Hilgartsberg und das „Holz Eichleithen“, welche sie vom Joseph Eligius Graf von Fugger käuflich erworben hatten. 1847 schenkten sie die Ruine dem Bayerischen Staat, weil sie die Kosten der notwendigen Abtragung einiger Vormauern scheuten.

Einer der Söhne, Ludwig Anton, dem schon das Schlossgut in Guggenberg bei Schwabmünchen gehörte, erbte nach dem Tod von Philipp von Mühldorfer am 12. Februar 1865 das Gut Philippswart. Sieben Jahre später entschloss er sich bereits zum Verkauf des mit 18000 Gulden hypothekarisch belasteten Gutshofes.

Käufer war Friedrich Wenninger, am 13. Februar 1848 in Straubing geboren, und zuletzt Gutsverwalter von Tremmelhausen bei Lappersdorf in der Oberpfalz. Wegen seines chronischen Asthmaleidens wollte er von dort weg und entschied sich 1872 für den Kauf von Philippswart, wo er sich Linderung durch die frische Vorwaldluft erhoffte.

Wie aus dem überlieferten Kaufvertrag, datiert auf den 9. Oktober 1872, hervorgeht, umfasste das Gut 160 Tagwerk Äcker, Wiesen und Wälder. Als Kaufpreis („Kaufschilling“) wurden 33000 Gulden vereinbart, davon musste der Käufer die Hypothekenbelastung über 18000 Gulden übernehmen. Der Restbetrag von 15.000 Gulden war in bar auszuzahlen oder bei Teilzahlungen zu verzinsen.

Friedrich Wenninger, krank und deshalb wenig leistungsfähig, ließ den Hof mehr und mehr verfallen. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends, und am 25. Mai 1886 verstarb er an Lungenschwindsucht. Die Witwe Franziska mit ihren fünf unmündigen Kindern heiratete notgedrungen wieder, um den Hof erhalten zu können.

Am 11. Dezember 1888 trat sie mit dem Bauerssohn Franz Xaver Scheingraber, der aus dem benachbarten Edt stammte, an den Traualtar. Der neue Ehemann soll ein sehr tüchtiger Wirtschaftler gewesen sein und den heruntergekommenen Gutshof wieder auf Vordermann gebracht haben. Er übergab ihn wohl bestellt an seinen Stiefsohn Josef Friedrich Wenninger, der das Gut wirtschaftlich weiterentwickelte.

Nunmehr ist der stattliche, vorbildlich gepflegte Bauernhof in fünfter Generation in Besitz der Familie Wenninger. Mittlerweile ist zur Landwirtschaft mit Tierhaltung als zweites Standbein eine leistungsfähige Bioenergieanlage zur Stromerzeugung und Nahwärmeversorgung hinzugekommen.

 

 


Ausschnitt aus dem Urkatasterblatt von 1824. Inmitten eines großen Waldgrundstücks wurde 1849 auf der Rodungsfläche das Gut Philippswart (rote Vierecke) errichtet. − Foto: Bayernatlas

 


Friedrich und Franziska Wenninger, die erste bürgerliche Familie auf Philippswart − Foto: Alois Wenninger

 

 

Quelle; pnp.de — Rudolf Drasch

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Pfarrfest mit den „Lustigen Zwickln“: Tombola und Kirchturmführungen beim Pfarrfest in Hofkirchen


Sehr gut gefüllt präsentierte sich wieder das Kirchenumfeld am Marktplatz – zahlreiche Gäste besuchten das traditionelle Pfarrfest der Pfarrei Hofkirchen. − Fotos: Johannes Waas
Hofkirchen

Bei perfekten äußeren Bedingungen hat die Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“ Hofkirchen (Landkreis Passau) am vergangenen Sonntag ihr jährliches Pfarrfest gefeiert. Wie bereits bei den vergangenen Ausgaben wurde das Hofkirchner Pfarrfest auch dieses Jahr wieder in seiner traditionellen Art und Weise, rund um den Kirchenvorplatz, aufgezogen und gefeiert.

Zu Beginn versammelten sich die örtlichen Vereine und Gruppierungen am Sonntagmorgen zum Kirchenzug auf dem neu angelegten Freibad-Parkplatz. In der Pfarrkirche angekommen, fand dort dann ein Gottesdienst statt, der vom ehemaligen Hofkirchner Seelsorger, Pfarrer i. R. Gotthard Weiß, zelebriert wurde.

Musikalisch gestaltet wurde die Messfeier abwechselnd vom Kinder- und Jugendchor und vom Kirchenchor, begleitet von Roland Rimbeck an der Orgel. Für einige Stücke schlossen sich die beiden Chöre zusammen und erfüllten mit ihren Stimmen von der Empore aus das große Kirchenschiff.

Im Anschluss an die Messe verteilten sich die Pfarrangehörigen rund um den Kirchenvorplatz zum weltlichen Teil des Pfarrfestes. Die Organisatoren um PGR-Vorsitzenden Thomas Buchner freuten sich, unter den Gästen auch die drei Bürgermeister Josef Kufner, Alois Wenninger und Georg Stelzer, zahlreiche Fahnen-Abordnungen der örtlichen Vereine und Gäste aus der Nachbarpfarrei Garham begrüßen zu dürfen.

Von einem „mehr als gelungenen Debüt“ beim Pfarrfest kann man bei den „Lustigen Zwickln“ sprechen. Hermann Holler und Martin Hobelsberger sorgten für beste Unterhaltung und ausgelassene Stimmung bei den Festgästen. Die beiden Vollblut-Musiker verzichteten zu Gunsten der Pfarrei sogar auf ihre Gage und spielten gegen freiwillige Spenden. „Hoffentlich sind die beiden nächstes Jahr wieder am Start“, war die einhellige Meinung der begeisterten Festbesucher.

Für die „kleinen“ Pfarrfestgäste wurde eine Überraschung vorbereitet. Kindergartenleiterin Anja Voggenreiter veranstaltete ein Kinderschminken und zauberte den Kleinen schöne Motive in die strahlenden Gesichter. Für Spannung sorgten auch die stündlichen Kirchturmführungen. Der Ausstieg durch den alten Turm und der herrliche Ausblick über die Ortschaft sorgte vor allem bei den Kindern für große Augen.

Für die Bewirtung haben die Mitglieder der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates, in Zusammenarbeit mit der Metzgerei Zaglauer, wieder ein breites Angebot aufgestellt. Natürlich kamen auch die süßen Gaumenfreuden nicht zu kurz. So konnte man sich an der Kuchentheke seinen Lieblingskuchen oder sein Lieblingsgebäck aussuchen. Viele fleißige Kuchenspenderinnen machten dies möglich.

Ein weiteres Highlight war die große „Firmen-Tombola“. Zu Verlosung wurden 50 Gutscheine von verschiedenen Geschäften zur Verfügung gestellt. Über den Hauptpreis, einen 150 Euro-Einkaufsgutschein, durfte sich Thomas Heider freuen.

Zum Abschluss bedankte sich PGR-Vorsitzender Thomas Buchner bei seinem Team und den zahlreichen Festbesuchern. Nur durch ihre Unterstützung und Teilnahme konnte das Pfarrfest wieder ein Erfolg werden.

Ein besonderer Dank ging dabei auch an den DJK Jugendförderverein Hofkirchen um Vorsitzende Carola Bauer und Regina Reichelt. Vom Ausschank bis zur Bedienung haben die DJKler die Pfarrei mit vielen fleißigen Helfern bei der Umsetzung des Pfarrfestes unterstützt.

Das Fest ist auch in finanzieller Hinsicht ein wichtiger Fixpunkt. Der Erlös wird dringend für Renovierungsmaßnahmen an der Pfarrkirche und laufenden Erhaltungsarbeiten an der Kirchenorgel benötigt.

 


Nicht nur für bunte, sondern auch für strahlende Kinder-Gesichter sorgte die „Schmink-Station“ um Kindergartenleiterin Anja Voggenreiter.

 


Für Unterhaltung sorgten die „Lustigen Zwickl“ alias Hermann Holler (l.) und Martin Hobelsberger.Quelle: pnp.de —−Johannes Waas

 

 

Quelle: pnp.de — Johannes Waas

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Unternehmer bis zum letzten Atemzug: Xaver Troiber ist im Alter von 84 Jahren verstorben


Der Hofkirchener Unternehmer Xaver Troiber (†) ist im Alter von 84 Jahren verstorben. − Foto: Helmuth Rücker (Archiv)
Hofkirchen

Er war bekannt für seine Großzügigkeit, Zuverlässigkeit und Vereinstreue: Am Dienstagmorgen ist Franz Xaver Troiber im Alter von 84 Jahren verstorben.

Der Ehrenbürger und ehemalige 2. Bürgermeister der Marktgemeinde Hofkirchen hat sich zeitlebens für seine Heimat eingesetzt. Als „beherzt, mutig und immer aktiv“ beschrieben ihn Familie und Freunde.

Das „Miteinander“ stand für Xaver Troiber immer an erster Stelle. Dank der Unterstützung des rührigen Lebensmittelunternehmers konnten zahlreiche Projekte in die Tat umgesetzt werden. Die Trauer um den „Xav“ in der Region ist dementsprechend groß.

„Wir werden uns immer sehr gerne an ihn erinnern“

Er hinterlässt seine Frau Thea, seine Kinder Beate und Günter und die vier Enkelkinder Maximilian, Constantin, Theresa und Peter. „Wir werden uns immer sehr gerne an ihn erinnern – ,wenn‘s brenzlig wird: Redet miteinander, setzt Euch zusammen, hoid‘s zamm‘, das hat er uns mit auf den Weg gegeben“, teilte die Familie in den sozialen Medien mit

Beerdigung am Freitag

Der Rosenkranz wird am Donnerstag, 18 Uhr, in Hofkirchen gebetet. Die Beerdigung findet am Freitag, 7. Juni, um 14.30 Uhr am Friedhof Hofkirchen statt, anschließend ist um 16 Uhr der Trauergottesdienst.

Geboren am 7. März 1940 als viertes von fünf Kindern in Grubhof, wächst Xaver Troiber auf dem Hof seiner Eltern auf und besucht die Volksschule in Neßlbach. Im Alter von 14 Jahren fing er als Landwirtschaftshelfer bei der Familie Hofmann in Schuhreit an zu arbeiten. Als Dank für seinen Fleiß überließ ihm der Bauer Hofmann seine Alteisenbestände – und legte damit unbewusst den Grundstein Xaver Troibers als Großhändler.

Vom Schrotthändler zum „Feinkost-König“

Denn von diesem Zeitpunkt an sammelteder damals 18-Jährige im Umkreis Alteisen ein. „Lumpen, Knochen, Eisen und Papier, alles kaufen wir“, lautete bald sein Motto. Später erweiterte der Unternehmer sein Sortiment: Essiggurken, Sauerkraut vom Fass, Senf, Zucker und Salz hatte er bald darauf im Angebot. Geschickt motivierte er die Wirte und Kaufleute dazu, immer größere Mengen bei ihm zu bestellen. Xaver Troiber stellte Fahrer ein und schaffte mehrere Lastwagen an.

6000 Kunden in der Region

1960 gründeten die Troibers den Standort in Hofkirchen, bauen neben ihrem Wohnhaus eine erste Lagerhalle. Das Geschäft florierte. 1983 erweiterte er sein Sortiment um Tiefkühlkost, 1984 baute er sein erstes großes Kühlhaus. In diesem Jahr begann auch sein Sohn Günter seine Tätigkeit im Unternehmen, 1989 stieg auch Tochter Beate ein. Ende der 90er-Jahre begann die Firma, neben Gaststätten, Hotels, Krankenhäusern und Seniorenheimen, auch Flusskreuzfahrtschiffe zu beliefern. Im Jahr 2000 stieg das Unternehmen in die Großküchenplanung ein. Die Firma Troiber hat sich zu einer Institution entwickelt. 6000 Kunden in der Region werden beliefert.

„Meine Thea hat mir meinen Freiraum gegeben“

Bei allen Fortschritten konnte Xaver Troiber auf die Unterstützung seiner Frau Thea bauen, mit der er im November 2022 Diamantene Hochzeit feiern konnte. „Meine Thea hat mir meinen Freiraum gegeben und mich nicht eingebremst. Meine Frau hat mitgezogen. Miteinander haben wir es durchgezogen“, pflegte Xaver Troiber liebevoll über seine Frau zu sagen. Einen schweren Schicksalsschlag mussten Thea und Xaver Troiber 2010 verkraften, als ihr Sohn Franz Xaver jun. starb.

„Offene, zugängliche Art“

Auch nachdem Xaver Troiber die Geschäftsführung an seinen Sohn Günter weitergeben hatte, ließ er sich gerne und oft in der Firma blicken. Mit den Mitarbeitern war er per „Du“. 600 Mitarbeiter hat das Unternehmen, deren Wohlergehen Xaver Troiber ebenso immer am Herzen gelegen war wie faire Geschäftsbeziehungen zu den Lieferanten. „Ihm war immer wichtig, dass die Hofkirchener einen gesicherten Arbeitsplatz in Heimatnähe haben“, sagte Bürgermeister Josef Kufner, der selbst bei Troiber seine Lehre absolvieren durfte. Gleichzeitig sei Xaver Troiber immer darauf bedacht gewesen, mit der Bürgerschaft im Einvernehmen zu sein. Besonders in Erinnerung geblieben ist Kufner die „offene, zugängliche Art“ von Troiber sowie sein ambitionierter Charakter. „Er war der willensstärkste Mensch, den ich je kennengelernt habe.“

In allen Lagen unbürokratisch unterstützt

„Vor allem ist uns seine große Unterstützung beim Hochwasser 2013 besonders im Gedächtnis geblieben“, kondoliert die Feuerwehr Hofkirchen. Obwohl die Firma Troiber selbst vom Hochwasser betroffen war, versorgte Xaver Troiber kurzerhand die Einsatzkräfte „Da Xav“ habe die Feuerwehr Hofkirchen in allen Lagen unbürokratisch unterstützt.

„Wir danken Xav für seine Großzügigkeit und sein Wirken beim Troiber Cup, mit dem er unser Vereinsleben nachhaltig bereichert hat “, teilt der TC Hofkirchen zum Tode des Gründungs- und Ehrenmitglieds mit. Bis zuletzt sei Xaver Troiber, selbst leidenschaftlicher Tennisspieler, ein „treuer Anhänger“ des Vereins gewesen.

Lange Liste an Vereinsmitgliedschaften

Die Liste seiner Vereinsmitgliedschaften ist lang. Neben Feuerwehr und Tennisclub galt Troibers Einsatz unter anderem dem Sportverein Hofkirchen, dem Schützenverein, den Reservisten und dem Eisstockclub. Leidenschaftlich gerne spielte Xaver Troiber Golf in Bad Griesbach oder ging mit Golden Retriever „Flocki“ spazieren.

Grenzenloser Optimismus und Ehrgeiz

„Für mich war er Vorbild für unabhängige, ohne parteipolitische Bindung gelebte Kommunalpolitik“, würdigt Georg Stelzer, 3. Bürgermeister und Ortsvorsitzender der ÜW Hofkirchen-Garham, die Leistung des Verstorbenen. Troiber sei ein Vorbild in Sachen Zuverlässigkeit, Disziplin und Heimattreue gewesen – „ein aufgeschlossener Mensch, der seinem Gesprächspartner auf Augenhöhe begegnete. Ein Mensch mit grenzenlosem Optimismus und Ehrgeiz“, sagte Stelzer.

Wir werden sein Lebenswerk mit Stolz weitertragen“

Seinen Lebenswillen und unternehmerischen Geist habe sich Xaver Troiber bis zum letzten Atemzug bewahrt und gelebt, teilt seine Familie mit – die ihm noch einen Wunsch erfüllen konnte. „Es war sein größter Wunsch und Traum, auch noch die dritte Generation in der Firmenleitung zu erleben. Wir werden sein Lebenswerk mit Stolz weitertragen.“

 

 

Quelle: pnp.de —−Katja Elsberger

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Einsatzkräfte rücken nach Hofkirchen aus: Garten überflutet – Seniorinnen gerettet


Mit Booten konnten die Einsatzkräfte bis zum betroffenen Haus (Hintergrund) vordringen. − Foto: Feuerwehr
Hofkirchen

Nach Oberschöllnach bei Hofkirchen (Landkreis Passau) sind am Mittwoch, 13 Uhr, mehrere Feuerwehren ausgerückt.

Nach Erstinformationen alarmierte eine 84-Jährige die Feuerwehr, da ihr Garten bereits unter Wasser steht, sie aber nicht mehr alleine das Haus verlassen kann. Wie in der Zwischenzeit bekannt wurde, musste aus dem Haus eine zweite Seniorin, ebenfalls 84 Jahre alt, gerettet werden.

Der Einsatz ist inzwischen beendet. Vor Ort waren die Feuerwehren Hofkirchen und Neßlbach, das Bayerische Rote Kreuz, die Wasserwacht und die Polizei.

Mit einer Zille und zwei Booten konnten die Einsatzkräfte bis zum Haus vordringen und die beiden Frauen befreien. Die unverletzen Seniorinnen wurden in Sicherheit gebracht.

 

 

Quelle: pnp.de —−Katja Elsberger

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Freude über den Abschluss gelungener Projekte


Lob gab es im Marktgemeinderat für die umfangreiche Neugestaltung des Parkplatzgeländes vor dem Hofkirchener Freibad. − Fotos: Bernhard Brunner
Hofkirchen

Beste Stimmung herrschte im Marktgemeinderat, als Vize-Bürgermeister Alois Wenninger (CSU) in Vertretung von Marktoberhaupt Josef Kufner – er ist im Urlaub – auf den gelungenen Abschluss einer Reihe öffentlicher Sanierungsprojekte aufmerksam machte. „Glückwunsch an den Planer“, sagte Wenninger zur guten Gestaltung des Parkplatzes mit E-Ladesäulen vor dem Freibad in Hofkirchen.
„Der Parkplatz ist fertiggestellt“, berichtete der Zweite Bürgermeister hocherfreut. Sehr zufrieden zeigte er sich auch mit der Tatsache, dass das Freibad Garham nach der erfolgreichen Sanierung eingeweiht ist.
Christian Pauli (SPD), der in der Einrichtung als ehrenamtlicher Bademeister fungiert, monierte allerdings, dass einige Restarbeiten noch erledigt gehörten. Aber auch er signalisierte Zufriedenheit mit der Maßnahme.
Lob gab es ebenso für die Neugestaltung der Parkplätze im Umfeld des Garhamer Kindergartens und des Festgeländes im zweiten Hauptort der Marktgemeinde. „Das Ganze hat ein Gesicht“, bekundete Marktrat Josef Leizinger (CSU) und teilte mit Alois Wenninger die Vorfreude auf das anstehende Vorwaldfest.

Besonders erwähnte der Vize-Bürgermeister auch die Installierung des neuen Löschwasserbehälters in Niederndorf, der nach seinen Worten erfolgreich eingebaut und mit rund 100000 Litern befüllt worden ist. „Damit ist die Löschwasserversorgung sichergestellt“, hob Wenninger hervor und dankte ausdrücklich dem Dritten Bürgermeister Georg Stelzer (ÜW), zugleich Kreisbrandmeister, für dessen Bemühen um die Realisierung der Maßnahme.
Darüber hinaus informierte der Sitzungsleiter die Ratskollegen und Zuhörer der Sitzung über die Verzögerung der Abbrucharbeiten in der Kaiserstraße inmitten von Hofkirchen und begründete dies mit den Folgen des Großbrandes am Ostermontag im unmittelbar angrenzenden Bereich, wo die Schadensabwicklung noch läuft. Es sei dennoch „alles im Zeitrahmen“. Beauftragt sei ein einziges Abbruch-Unternehmen, die Kosten würden unter den einzelnen Eigentümern aufgeteilt. Bis spätestens Ende Juni soll der Abriss der Gebäude erfolgen.

In die zweite öffentliche Auslegung geschickt hat der Marktgemeinderat die Änderung des Landschafts- und Flächennutzungsplans sowie die Änderung der Ortsabrundungssatzung für Henhart, wofür laut Aussage von Alois Wenninger schon vor knapp zwei Jahren der Aufstellungsbeschluss gefasst worden ist.
„Die Sache zieht sich schon ein bisschen“, merkte der Zweite Bürgermeister dazu an. In dem Hofkirchener Ortsteil nahe Pirka soll dadurch im westlichen Bereich der Bau von zwei Wohnhäusern in betreffenden Baufenstern ermöglicht werden. Außerdem will die Kommune Baurecht für die Errichtung von zwei Hallen im nördlichen Bereich von Henhart schaffen. „Sonst gibt es keine Änderungen“, fügte Wenninger hinzu.

Es sei schön, wenn Bauwerber die Möglichkeit bekämen, im Außenbereich zu bauen, stellte der Sitzungsleiter zu dem Sachverhalt fest. Besonders freute er sich über die Stellungnahmen des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie des Bauernverbandes im Rahmen des ersten Auslegungsverfahrens zur Bauleitplanung für Henhart. Darin werde darauf hingewiesen, dass Bauwerber dort weiterhin die landwirtschaftliche Nutzung entsprechender Anwesen in dem Ortsteil dulden müssten.
Anregungen und Bedenken von Bürgern zu den Planänderungen seien nicht eingegangen, ließ Wenninger die Runde wissen, von der die nötigen Beschlüsse jeweils einstimmig gefasst wurden. Nach der zweiten Auslegungsphase folge der Satzungsbeschluss, sagte der Vize-Bürgermeister.

Drei Bauanträge gebilligt

Einigkeit herrschte ebenso zu den drei behandelten privaten Bauanträgen, darunter der Umbau eines Mehrfamilienhauses mit Platz für drei Wohnungen anstatt bisher zwei im Ortsteil Leithen. Das Vorhaben liege im Geltungsbereich der Ortsabrundungssatzung Leithen II und sei vom Bauherrn bereits mit dem Kreisbauamt abgesprochen worden, erfuhren die Entscheidungsträger im Rathaus.

Uneingeschränktes Einverständnis herrschte zur Errichtung eines Betriebsleitergebäudes mit Garage in einem bäuerlichen Vollerwerbsbetrieb in Unterlangrain mit landwirtschaftlicher Privilegierung. Das bisherige Betriebsleiterwohnhaus werde künftig als Austragshaus genutzt, hieß es.

Ein eindeutiges Ja gab es auch zur Erweiterung eines Schuppens in Oberngschaid zur Aufstellung einer privaten Blockbandsäge.

 

− Bernhard Brunner

 


Eine bauliche Weiterentwicklung – in Form von zwei Wohnhäusern und zwei Hallen – will der Marktgemeinderat für den Ort Henhart ermöglichen.

 

 

 

Quelle: pnp.de —−Bernhard Brunner

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Plötzlich war die Wiese weg: Hofkirchener Grundschüler demonstrieren wegen Mahd ihrer Blühwiese

Die Kinder und Lehrer demonstrierten vor dem Rathaus. − Foto: Weinzierl
Hofkirchen

Die Enttäuschung und der Unmut über die abgemähte Blühfläche vor der Turnhalle waren bei den Schulkindern und dem Kollegium der Grundschule Hofkirchen (Landkreis Passau) sehr groß. So entschlossen sie sich, zusammen mit den Klassenlehrkräften zum Rathaus zu gehen und ihre Anliegen und Wünsche dort vorzubringen.

Mit Transparenten, Fotos von den abgemähten Löwenzahn-, Mohn- und Kornblumen sowie wohlformulierten Aussagen machten sie darauf aufmerksam, wie wichtig Blühflächen für Mensch und Natur sind

Auch die kleinste Fläche sei es wert, erhalten zu werden. Ein bedeutender Lernort im Freien war plötzlich weg. „Angefertigte Namensschilder ermöglichten ein Kennenlernen der wichtigen Wiesenblumen und einen Wissenserwerb im Vorbeigehen“ erklärte Schulleiterin Ingrid Weinzierl.

„Auch sind schon Bienen und Hummeln dazugeflogen, um den Nektar und den Blütenstaub als wichtige Nahrung für Insekten zu holen“ ergänzte Maximilian.

Giulia fügte hinzu, dass die bunten Blumen für die Menschen Farbe und Freude ins Leben bringen. „Die angelockten Insekten sind wiederum Nahrung für viele andere Tiere“, wusste Fritz. Kurzum formulierten sie gegenüber Bürgermeister Josef Kufner: „Wir wollen unsere Blumenwiese zurück! Wir hoffen, Sie können uns dabei helfen!“

− va

 

 

Quelle: pnp.de —−va

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Nach dem Großbrand in Hofkirchen: Die Gespräche laufen an

Die Zerstörung vor Augen: So sieht es nach dem Brand vor sechs Wochen an der Ecke Deggendorfer Straße/Kaiserstraße bis heute aus. Ein Bauzaun schützt die Ruinen.  − Fotos: Simone Kuhnt
Hofkirchen

Sechs Wochen ist es her, dass am Ostermontag im Ortskern von Hofkirchen fünf Häuser lichterloh in Flammen standen. Ein weiteres Anwesen wurde stark beschädigt. An der Ecke Deggendorfer Straße/Kaiserstraße bietet sich bis heute ein Bild der Verwüstung.

Ob und wie die Häuser wieder aufgebaut werden, ist derzeit noch nicht klar. Ziel des Marktes Hofkirchen sei, wenn möglich zu einem abgestimmten Handeln zu kommen, sagte Bürgermeister Josef Kufner am Montag auf Nachfrage des Vilshofener Anzeigers.

Wie der Bürgermeister weiter ausführt, sei eine von mehreren vorstellbaren Varianten etwa, gemeinsam die Häuser abzureißen und sie gemeinsam auch wieder aufzubauen, sofern die Brandopfer das wünschten.

Spruchreif „ist noch lange nichts“

„Es war ein sehr guter Austausch, gleichzeitig gibt es noch viele Variablen“, berichtete Kufner im Anschluss an das Gespräch. Er glaube, dass es in eine gute Richtung gehe, spruchreif sei jedoch noch lange nichts. „Wir kümmern uns darum und unterstützen die Hauseigentümer“, versicherte Josef Kufner

Grillkohle wohl Schuld am Flammeninferno

Der bei dem Brand entstandene Schaden geht in die Millionenhöhe. Brandstiftung schloss die Kriminalpolizei Passau, die die Ermittlungen übernommen hat, rasch aus. Die Ursache liege wohl in Grillkohle, die in einer Garage im Innenhof erkaltete, hieß es wenige Tage nach dem Brand seitens der Polizei.

14 Feuerwehren mit über 200 Einsatzkräften hatten das Feuer in der Ortsmitte bekämpft. Die Löschwasserversorgung klappte gut. Personen sind bei dem Großbrand nicht zu schaden gekommen.

 


Eines der beschädigten Häuser. Der gesamte Brandschaden liegt ersten Schätzungen zufolge in Millionenhöhe. „Wir unterstützen die Hauseigentümer“, sagt Bürgermeister Josef.

 

 

 

Quelle: pnp.de —Simone Kuhnt

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Großer Bahnhof für das neue Boot


Zwei Bootsfender hatten die Gäste aus Baden-Württemberg für die Hofkirchener im Gepäck (v.l.): Ehrenkommandant Hans-Peter Binder, Landtagsabgeordneter Stefan Meyer, 2. Bürgermeister Alois Wenninger, Kreisbrandmeister Christian Schneider, Stadtbrandmeister a.D. aus Nagold Paul Amand, Fahnenmutter Petra Moser, 3. Bürgermeister und Kreisbrandmeister Georg Stelzer, 1. Kommandant Julian Binder, Vorsitzender der KFV Calw Markus Fritsch, 2. Kommandant Florian Markmüller, 2. Vorsitzender Markus Markmüller, Bürgermeister Josef Kufner und 1. Vorsitzender René Hödl. − Fotos: Franz X. Eder

Hofkirchen

Großer Bahnhof für ein besonderes Boot: Mit Stolz präsentierte die Freiwillige Feuerwehr Hofkirchen ihr neues Mehrzweckboot. Vorsitzender René Hödl freute sich, dass viele Gäste gekommen waren. Von den Grußwortrednern wurde das ehrenamtliche Engagement gewürdigt. Neben einem feierlichen Florianigottesdienst und dem Totengedenken am Kriegerdenkmal stand die Segnung des neuen Arbeitsgerätes im Mittelpunkt des Festes.

Der Nachmittag hatte mit einem von der Blaskapelle Garham angeführten Kirchenzug zum Florianigottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt begonnen. Sie bot mit den um den Altar versammelten Vereinsfahnen den richtigen Rahmen, um das traditionelle Gedenken an den Schutzheiligen der Feuerwehren würdig zu feiern. Pfarrer Dr. Joseph Peedikaparambil zelebrierte mit Diakon Herbert Mitterlehner den Festgottesdienst. Mitterlehner nannte in seiner Predigt „drei Quellen, aus den wir leben dürfen“. „Kraft, Liebe und Besonnenheit sind starke und erfrischende Lebensquellen in einer Welt der Furcht und des steigenden Egoismus“, sagte der Diakon. Der Geist der Besonnenheit solle auch bei der professionellen Arbeit als Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern wirken.

Gäste der Jubelwehr waren Abordnungen der Gemeindefeuerwehren Hilgartsberg und Garham, die Nachbarwehr Neßlbach und der Motorbootclub Hofkirchen. Gekommen waren auch die Feuerwehr Nagold (Baden-Württemberg) mit Stadtbrandrat a.D. Paul Amand und Markus Fritsch, Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender des Landkreises Calw, und sowie die Feuerwehren Hofkirchen an der Trattnach und Ruhringsdorf (Oberösterreich).

In kurzen Ansprachen hoben die Festredner die große Bedeutung der Feuerwehren, die moderne, leistungsstarke und ehrenamtliche Dienstleister in Sachen Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger sind, hervor.

Die Investition von 177.128,29 Euro sei mehr als gerechtfertigt, erklärte Bürgermeister Josef Kufner im Hinblick auf den Einsatz- und Zuständigkeitsbereich auf der Bundeswasserstraße Donau. 85000 Euro Zuschuss gab es vom Freistaat Bayern und 26569,24 Euro vom Landkreis Passau. Die FF Hofkirchen leistete beachtliche 10000 Euro. Für den Markt Hofkirchen verbleibt dann noch ein Anteil von 55559 Euro.

Das neue Feuerwehrboot mit dem Funkrufnamen „Florian Hofkirchen 99/1“ hat eine Leistung von 284 PS (209 kW), ist für bis zu zehn Mann Besatzung zugelassen nd ist 7,45 Meter lang. Es hat ein Leergewicht von 2.049 Kilogramm, wurde 2023 gebaut und löst das Vorgängermodell aus dem Jahr 1997 ab, das nach erfolgreichen Einsatzjahren am Ende der Nutzungsdauer angelangt war. Die Nutzlast beträgt 1500 Kilogramm.

1. Kommandant Julian Binder erinnerte an den 26. Januar, als das Mehrzweckboot in Kellmünz an der Iller abgeholt wurde. „Nach mehr als 19 Stunden auf den Beinen wurde das Boot samt Mannschaft von den Feuerwehr Hilgartsberg, Garham, Neßlbach und Eging a.S. kurz vor Hofkirchen in Empfang genommen und mit einem Korso zum Hofkirchener Gerätehaus begleitet“, erzählte der Kommandant.

Kreisbrandmeister Georg Stelzer überbrachte die Grüße der Kreisbrandinspektion und wünschte „stets eine gute Fahrt, immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und allzeit eine unfallfreie und erfolgreiche Tätigkeit zum Wohle der Bürgerschaft“

Landtagsabgeordneter Stefan Meyer betonte, dass die ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden die beste Ausrüstung haben sollten, sei es im Brandfall, bei der technischen Hilfeleistung oder auch auf dem Wasser. „Für einen wirksamen Bevölkerungsschutz werden in Bayern die Ausbildungs- und Trainingsmöglichkeiten für die Feuerwehren verbessert. Die Staatlichen Feuerwehrschulen werden weiter ausgebaut und das Ausbildungs- und Fortbildungsangebot wird optimiert“, so Meyer. Die oberösterreichischen Feuerwehren aus Hofkirchen an der Trattnach und Ruhringsdorf hatten eine Spende für die Brandopfer des verheerenden Feuers am Ostermontag in Hofkirchen dabei. Florian Wiesinger, Kommandant der Ruhringsdorfer Feuerwehr, überreichte den Scheck an den Hofkirchner Ehrenkommandanten Hans-Peter Binder.

Markus Fritsch, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Calw, erinnerte an die 30 Jahre Freundschaft, Kameradschaft und Partnerschaft zwischen den Feuerwehren Nagold und Hofkirchen. Zur Erinnerung an die Bootssegnung hatten die Gäste aus Baden-Württemberg zwei Bootsfender für die Hofkirchener im Gepäck. Der große Tag klang mit einem geselligen Abend beim Maifest der Hofkirchener Wehr aus.


Kirchlicher Segen: Pfarrer Dr. Joseph Peedikaparambil segnete im Beisein vieler Ehrengäste das neue Mehrzweckboot.

 

Quelle: pnp.de —−fe

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Hofkirchen beschließt Rekord-Haushalt: Etat in Höhe von 15,5 Millionen Euro einstimmig verabschiedet


In seiner April-Sitzung verabschiedete der Gemeinderat den Haushaltsplan für das laufende Jahr 2024. Trotz des „Rekord-Etats“ von rund 15,5 Millionen Euro bleibt der Markt Hofkirchen weiterhin schuldenfrei und kommt ohne Kreditaufnahmen aus. − Fotos: Johannes Waas/Archiv/privat

Hofkirchen

Am vergangenen Dienstag tagte im Sitzungssaal des Rathauses Hofkirchen der Marktgemeinderat. Großes und erstes Thema dabei auf der Tagesordnung: Die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan für das laufende Haushaltsjahr 2024. Von Bürgermeister Josef Kufner (CSU) wurde dabei ein neuer „Rekord-Haushalt“ (15.484.911 Euro) vorgestellt und präsentiert.

Dieser setzt sich zusammen aus einem Etat von 10.864.311 Euro im Verwaltungshaushalt, der die laufenden Aufgaben der Kommune wiederspiegelt und von 4.620.600 Euro im Vermögenshaushalt, der die Investitionen in die Zukunft beinhaltet.

In seinen Ausführungen zum Haushalt fre

ute sich Kufner über die positive Entwicklung der Marktgemeinde. „Neben der Gewährleistung der dauernden Leistungsfähigkeit kann der Markt Hofkirchen auch Zuführungen zum Vermögenshaushalt in ausreichender Höhe erwirtschaften und somit in seine Zukunft aktiv investieren“, erklärte Kufner.

„Die konsequente Fortschreibung des vergangenen Haushaltes 2023 in Verbindung mit einer konservativen und soliden Planung im Sinne der Gemeindeordnung, ermöglichen es zudem, nicht nur weiterhin schuldenfrei zu bleiben, sondern auch wieder Rücklagen in Höhe von 390000 Euro zu bilden“, so der Bürgermeister weiter. Sowohl im Haushaltsjahr als auch im Finanzplanungszeitraum seien keine Kreditaufnahmen vorgesehen.

„Diese Tatsache ist keine Selbstverständlichkeit, sondern in erster Linie der Verdienst der fleißigen Bürgerschaft und der Gewerbetreibenden“. So könne der Markt Hofkirchen wieder eine gestiegene und auch weiterhin steigende Steuer- und Umlagekraft verzeichnen. So rangiere der Markt zum Beispiel bei der Steuerkraft pro Einwohner von den 38 Gemeinden im Landkreis Passau auf Rang vier.

Die gesunde Struktur der Kommune spiegele sich auch in der Entwicklung der Steuerkraftmesszahl wieder. Diese habe sich im Vergleich zum vergangenen Jahr 2023 um 9,10 Prozent erhöht und liege nunmehr bei deutlich über 5 Millionen Euro. „Diese erfreuliche Entwicklung haben wir unseren Arbeitgebern und Arbeitnehmern vor Ort zu verdanken – denn die Steuerkraft errechnet sich aus der Grundsteuer, der Gewerbesteuer, dem Einkommensteueranteil und der Umsatzsteuerbeteiligung“, erklärte Kufner.

Wirft man einen Blick auf den Verwaltungshaushalt, stechen vor allem die hohen Ansätze für proaktive Unterhaltsmaßnahmen im Bereich des Straßenunterhalts, der Abwasserentsorgung und der Wasserversorgung ins Auge. Allein für Straßensanierungen wurde mit 290000 Euro, der Haushaltsansatz im Vergleich zu den Vorjahren deutlich erhöht. Von den großflächigen Sanierungen werden unter anderem der Parkplatz am Kindergarten Garham, der Max-Peinkofer-Weg in Hofkirchen und der Burgberg in Hilgartsberg profitieren. Der Vorschlag des 2. Bürgermeisters Alois Wenninger (CSU) und des Haupt- und Finanzausschusses, ein stärkeres Augenmerk auf die Sanierung der Gemeindestraßen zu legen, wird somit nicht nur zeitnah umgesetzt, sondern ist auch schon im Finanzplan 2025 bis 2027 festgehalten. „Rund 350000 Euro werden wir jährlich in ein gutes Straßennetz investieren“, versprach Kufner.

Neben diesen gut investierten Geldern sieht sich die Gemeinde aber auch mit enormen Mehrbelastungen, vor allem bei laufenden Ausgaben, konfrontiert. Dies betrifft zum einen die Personalkosten, die aufgrund neuer Tarifabschlüsse weiter anwachsen werden. Auf der anderen Seite spielt die Kreisumlage eine immer stärkere Rolle. Lag diese allgemeine Umlage im Jahre 2018 noch bei rund 1,5 Millionen Euro, sind für das laufende Haushaltsjahr nun schon ca. 2,5 Millionen Euro veranschlagt.

Dieser deutliche Anstieg gründet nicht nur auf der guten wirtschaftlichen Situation der Gemeinde, sondern auch auf der Erhöhung des Kreisumlagesatzes. Dieser wurde vom Landkreis Passau um 5 Prozent auf insgesamt 46,50 Prozent erhöht. Allein diese Anhebung erzeugte eine Mehrbelastung von 480000 Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Trotz der enormen Mehrbelastungen sei der Markt Hofkirchen jedoch in der Lage, aus eigener Kraft zu investieren, so Kufner. Zahlreiche gleichzeitig laufende Projekte im Vermögenshaushalt machen dies deutlich. „So sind zum Beispiel die Fertigstellung des Freibadparkplatzes in Hofkirchen, die Neuanlage des Kirchenumfeldes in der Kaiserstraße oder auch die Beckensanierung des Freibades in Garham deutliche Anzeichen dafür, dass sich in den verschiedenen Ortsteilen vieles weiter entwickelt“, berichtete Kufner.

Als weitere Projektschwerpunkte bezeichnete er den Abschluss der Generalsanierung der Turnhalle Hofkirchen sowie der Grundschule Garham, den Beginn der Erschließung des neuen Wohngebietes „WA Gsteinach“ und eine bessere Löschwasserversorgung in Niederndorf. Nach der Vorstellung des Haushaltes und der Hörung der Stimmen aus den drei Fraktionen, wurde der Haushaltsplan einstimmig verabschiedet.

Dass die Wirtschaft und das Gewerbe in Hofkirchen floriert, zeigen auch zwei Bauanträge beziehungsweise Bauvorhaben auf der Tagesordnung. Die beiden Erweiterungsanträge der Firma Troiber und der Firma Peter Hartl wurden vom Marktgemeinderat einstimmig befürwortet

Zum Abschluss der öffentlichen Sitzung sprach der Bürgermeister stellvertretend für alle Brandopfer seinen Dank an die Bürgerschaft und natürlich an die vielen Rettungs- und Hilfskräfte aus. „Der verheerende Brand vom Ostermontag löste eine große Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität aus. Die Gemeinde und seine Bürger zeigten Zusammenhalt auf allen Ebenen“, lobte Kufner.

FRAKTIONSSTIMMEN


Michael Heudecker (CSU):
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende bezeichnete den Haushalt als zukunftsorientiert, weitsichtig und nachhaltig. Die Standorterhaltung der Gemeindeschulen und der Kindergärten, die Sanierung bzw. Schaffung von Freizeiteinrichtungen, sowie der deutlich erhöhte Etat für den Straßenbau seien Belege dafür. Zudem gibt man jungen Familien mit der Planung eines neuen Wohngebietes die Möglichkeit heimatnah zu leben. Abschließend ging sein Dank an die Firmen und Selbstständigen, die der Kommune mit ihrer Arbeit eine gute wirtschaftliche Handlungsposition ermöglichen.

Quelle: pnp.de —−Johannes Waas

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„Bereit für die nächsten 100 Jahre“Familie Buchner und Donauschützen renovieren Holzkegelbahn


Während der Bauphase kaum wieder zu erkennen: Bei der Renovierung wurden keine Mühen gescheut, um die Holzkegelbahn und das Salettl für die Zukunft fit zu machen.

Hofkirchen

Etwas versteckt am Fuße des Kreuzberges in Hofkirchen liegt der altehrwürdige Buchner-Keller. Ein gemütlicher und malerischer Biergarten mit der alten Holzkegelbahn als Glanzstück. Warum ist diese so besonders? „Das ist leicht zu beantworten“, erklären die vielen ehrenamtlichen Helfer vor Ort.

An der Ende des 19. Jahrhundert erbauten Holzkegelbahn sind die Jahre nicht spurlos vorübergezogen. Die rund zehn Meter lange Bahn ist, um es auf den Punkt zu bringen „krumm und schief“! „Doch genau dieser Umstand macht den Keglern so viel Freude“, berichtet Schützenmeister Helmut Saller. „Um auf dieser Bahn etwas treffen zu können, benötigt man eine Mischung aus Können, Kraft und sehr viel Glück“, führt der Schützenmeister mit einem Schmunzeln weiter aus.

In den 1950er-Jahren war der Biergarten und die Holzkegelbahn noch mit der gesellschaftliche Mittelpunkt in Hofkirchen. Vor allem der 1950 wiedergegründete Schützenverein „Almenrausch Hofkirchen“ belebte den Buchner-Keller.

So fand zum Beispiel im Jahr der Wiedergründung das erste Preisschießen dort statt. Dieses erfreute sich so großer Beliebtheit, das es in den Folgejahren im Rahmen des Volksfestes jährlich im Buchner-Keller ausgerichtet wurde. Doch diese belebten Zeiten im Buchner-Keller sind längst vorbei. Heute öffnen Biergarten und Kegelbahn nur noch einmal im Jahr ihre Pforten. Nämlich zum Biergartenfest der Donauschützen am Pfingstwochenende.

Und genau bei diesem Pfingstfest spielt die Holzkegelbahn samt Salettl eine sehr wichtige Rolle: Über zwei Tage messen sich 32 Teams bei einem Mannschaftskegelturnier auf der alten Holzbahn. „Das Teilnehmerfeld ist in Windeseile voll. Oft bekommen wir 40 und mehr Anmeldungen“, sagt der Schützenmeister und erklärt: „Mehr als 32 Mannschaften bringen wir zeitlich nicht unter.“ Neben dem Kegelturnier auf der Holzbahn erfreut sich auch die „Hoizbahn-Party“ im Salettl großer Beliebtheit. Bei Partymusik feiert Jung und Alt fröhlich miteinander.

Doch auf der Holzkegelbahn und im Salettl haben Witterung und Gezeiten deutliche Spuren hinterlassen. Um das alte Schmuckstück vor dem Verfall zu bewahren, haben sich die Familie Buchner und die Donauschützen Hofkirchen zusammengetan und das Projekt „Renovierung Holzkegelbahn“ in Angriff genommen.

Zusammen mit örtlichen Handwerkern wurde der Dachstuhl neu aufgesetzt und eingedeckt, der Holzboden im Salettl neu verlegt und die Ostseite neu eingebrettert. Auch die Strom- und Wasserversorgung wurde im Zuge der Renovierungsarbeiten neu installiert. Zahlreiche Ehrenamtliche waren mit am Start, um diesen besonderen Ort in Hofkirchen zu erhalten.

Besonders macht den Buchner-Keller auch sein historischer Hintergrund. Erbaut in der Biedermeier-Zeit um 1820, blickt er auf eine lange Geschichte zurück. Seit dem Jahr 1900 ist er im Besitz der Wirtsfamilie Buchner.

„In der Anfangszeit wurde der Keller hauptsächlich als Bier- und Getränkelager genutzt“, erinnert sich Seniorchef Alfons Buchner. „Die Holzkegelbahn war dann vor allem in den Nachkriegsjahren der gesellschaftliche Treffpunkt in Hofkirchen“. Der erste Schießstand im Salettl war mit ein Grund für die so erfolgreiche sportliche Entwicklung des Schützenvereins“, erzählt Alfons Buchner weiter.

Die Renovierungsarbeiten an der Holzkegelbahn sind nun fast abgeschlossen. „Ein paar letzte Schönheitsreparaturen und dann sind wir startklar für’s Pfingstfest“, freut sich Schützenmeister Helmut Saller.

„Wer sich den Biergarten und die alte Holzkegelbahn einmal anschauen möchte, hat am Pfingstwochenende (18./19. Mai) Gelegenheit. Ob gemütlicher Biergartenbetrieb, stimmungsvoller Party-Abend oder zünftiger Frühschoppen – für jeden sollte das Richtige mit dabei sein“, berichten die Festorganisatoren

 


Auch der Biergarten zwischen Holzkegelbahn und Buchner-Keller wurde im Zuge der Renovierungsarbeiten für das bald anstehende Pfingstfest neu angelegt

 


Auf eine über 100-jährige Geschichte kann die Holzkegelbahn im Buchner-Keller zurückblicken. Von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern hat sie nun ein neues Gesicht bekommen. − Fotos: © Johannes Waas

 

Quelle: pnp.de —−Johannes Waas

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Wechsel an Spitze des Gartenbauvereins


Voller Freude und Tatendrang zeigte sich die teilerneuerte Vorstandschaft des Gartenbauvereins Hofkirchen-Garham mit (v.l.) Wahlleiter und Altbürgermeister Willi Wagenpfeil, Kassier Josef Stocker, 2. Vorsitzende Ingrid Weinzierl, ausscheidender Schriftführerin Inge Schabl- Türnau sowie ausscheidendem Vorstand Hans Schabl, Kassenprüfer Otmar Bartel, Hubert Weber, neugewähltem 1. Vorstand Gartenbauingenieur Andreas Wildner, Alois Penzenstadler und Kassenprüfer Dr. Viktor Jacobs. − Foto: Weinzierl

Hofkirchen

Zur Jahreshauptversammlung des Gartenbauvereins Hofkirchen-Garham konnte 1. Vorsitzende Hans Schabl 29 Mitglieder begrüßen. In einem kurzen Rückblick ließ er die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres Revue passieren.
Er erwähnte dabei die gesellige Bräustüberlfahrt, den lehrreichen Vortrag einer Kräuterexpertin sowie die gut besuchte adventliche Kaffeerunde. Leider musste die geplante Fahrt zur Landesgartenschau nach Freyung wegen zu geringer Beteiligung ausfallen.

Der scheidende Vorstand bedankte sich bei der Vorstandschaft für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den vergangenen 15 Jahren. „Für mich ist es jetzt Zeit zum Aufhören, ich übergebe den ersten Vorsitz in jüngere Hände, widme mich nun mehr meinem eigenen Garten und möchte mich aus der Führungsspitze zurückziehen“, sagte Schabl.
Seine Zusage, dem Verein verbunden zu bleiben, wurde von den Anwesenden heftig beklatscht. Besonders bedankte er sich beim Obstpressteam um Otmar Bartel für die geleistete Arbeit rund um das Saftpressen. „Eine ganz tolle Leistung für unsere Mitglieder und alle Interessierten, die durch euere Arbeit Saft von den eigenen Äpfeln bekommen.“
Besonderer Dank ging an Alois Penzenstadler, der sich in vielfältiger Weise um die Maschinen kümmert, sowie an Inge Schabl-Türnau für die gewissenhafte Erledigung aller Aufgaben als Schriftführerin.
Kassier Josef Stocker trug den Rechenschaftsbericht vor. Die beiden Prüfer Otmar Bartel und Dr. Viktor Jacobs bestätigten eine außerordentlich gute und übersichtliche Kassenführung.
Der Gartenbauverein verfügt über verschiedene Geräte (Vertikutierer, Gartenfräse, Rasentraktor), die ausgeliehen werden können.

Der 1. Bürgermeister Josef Kufner überbrachte kurze Grußworte der Gemeinde und seinen Mitgliedsantrag. Außerdem versprach er, den Verein bei der Anschaffung eines Containers für die Gartengeräte zu unterstützen und Infotafeln über naturnahe Garten- und Wegegestaltung anzukaufen.
2. Vorsitzende Ingrid Weinzierl und Kassier Josef Stocker würdigten das gesellige Engagement des scheidenden Vorstandes sowie die ausgewählten privaten oder Botanischen Gärten, zu denen die Ausflüge des Vereins führten. Nicht unerwähnt blieben die Fachvorträge und Schwammerlexkursionen sowie die gute Zusammenarbeit mit den Grundschulen, die das Vereinsleben prägten. Neben lobenden Worten gab es Blumen und ein Präsent und großen Applaus der Zuhörerschaft für Hans Schabl und Inge Schabl-Türnau.
Unter der Leitung von Altbürgermeister Willi Wagenpfeil erfolgte die Neuwahl von 1. Vorsitzendem Andreas Wildner und von Schriftführerin Gaby Asselbergs. Beide Kandidaten wurden von allen Wahlberechtigten ohne Gegenstimme gewählt. Der neue Vorsitzende bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und stellte seine geplante Vereinsführung vor. Gerne möchte man den Verein für junge Leute noch mehr öffnen und durch Fachvorträge und Exkursionen das Gartenthema bewusst für mehr Mut zur Natur erweitern. Hier müsse ein Umdenken stattfinden, denn die natürlichen Lebensräume von Schmetterling, Biene, Igel und Co würden immer rückläufiger. So erforderten Totholzhaufen im Garten oder verwilderte Ecken ein bisschen Mut, böten jedoch viel Lebensraum für Insekten und Kleinlebewesen. Permakultur und sogar Weinbau sollen gefördert werden. Der neue Vorstand will als Gartenbauingenieur auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem BUND-Naturschutz und dem Vogelschutz anstreben und für die Mitglieder und alle Interessierten Lehrfahrten nach Weihenstephan anbieten.
„In den vorhandenen Streuobstwiese im Gemeindegebiet möchte ich gerne die Erlaubnis zur Eigenernte mit gelben Bändern an den vorgesehenen Bäumen kenntlich machen und anbahnen“, sagte Andreas Wildner. Umgesetzt werde auch eine eigene Homepage mit aktuellen Terminen.
Bei angeregten Gesprächen, Rück- und Ausblicken teilten sich die Garten- und Naturfreunde noch über viele Themen aus.

− va

Quelle: pnp.de —va

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Häuser zerstört: Erste Geldspenden für die Brandopfer von Hofkirchen


Bei der Zusammenkunft am Mittwoch wurden bereits bedeutende Spendenbeträge übergeben: 5000 Euro vom Donauflohmarkt Vilshofen, 1000 Euro von der Schatzkiste Hofkirchen und weitere 5000 Euro von der Pfarrei Hofkirchen.

Hofkirchen

Nach dem verheerenden Brand am Ostermontag, der fünf Gebäude im Ortskern Hofkirchens (Landkreis Passau) in Schutt und Asche legte, stand die Gemeinde am Mittwochvormittag erneut zusammen.

In einer Zusammenkunft hat Bürgermeister Josef Kufner gemeinsam mit caritativen Einrichtungen Sofortmaßnahmen zur Unterstützung der von der Brandkatastrophe Geschädigten ins Leben gerufen. Bis die Versicherungsansprüche geklärt sind, stellt die Marktgemeinde Soforthilfen bereit, um den unmittelbaren Bedarf zu decken.

Bürgermeister: „Bündeln Hilfsbereitschaft hier im Rathaus“

Die Solidarität in der Gemeinde zeigt sich beeindruckend. „Wir bündeln die Hilfsbereitschaft hier im Rathaus“, erklärt der Bürgermeister. Im Rahmen des Sozialfonds besteht ein Verwahrkonto, das von einem neutralen Gremium verwaltet und an die Geschädigten verteilt wird. „Es ist bemerkenswert, zu sehen, wie alle Hilfen auf dem Verwahrkonto des Sozialfonds der Marktgemeinde zusammenlaufen und so die Unterstützung koordiniert wird“, fügt Josef Kufner hinzu.
Bei der Zusammenkunft am Mittwoch wurden bereits bedeutende Spendenbeträge übergeben: 5000 Euro vom Donauflohmarkt Vilshofen, 1000 Euro von der Schatzkiste Hofkirchen und weitere 5000 Euro von der Pfarrei Hofkirchen.

Bürgermeister Kufner sprach dafür seine Bewunderung aus: „In solch schwierigen Zeiten erkennt man, wo man wirklich seine Heimat hat. Niemand möchte im Ernstfall woanders leben. Unsere Gemeinde mag klein sein, aber sie zeigt enorme Leistungsfähigkeit und großen Zusammenhalt. Die Solidarität geht zudem weit über unsere Grenzen hinaus.“

Auch die „Aktion Sonnenherz“ aus Mauern im Landkreis Freising sammelt Geld für die Opfer des Großbrandes. Über die Homepage www.fkh-sonnenherz.de kann man eine Spende veranlassen.

Politiker waren vor Ort

Bei einer gemeinsamen Besichtigung des Unglücksortes von Marktgemeinderäten und den überregionalen Mandatsträgern MdB Thomas Erndl und MdL Stefan Meyer sowie von Stellvertretendem Landrat Hans Koller wurde das Ausmaß der Zerstörung sichtbar. Koller vertrat dabei das Landratsamt und versprach pragmatische Lösungen.

„Die Priorisierung der Bauanträge ist uns ein besonderes Anliegen, um den Menschen in Hofkirchen schnellstmöglich einen Neuanfang zu ermöglichen“, versicherte er bei dem Termin. Die Kriminalpolizei hat nach sorgfältiger Untersuchung des Brandortes am Vortag die Freigabe für die Versicherungen erteilt, wodurch die Abwicklung von Versicherungsansprüchen nun zügig vorangehen kann.

Die Solidarität in Hofkirchen ist hoch. „Am Mittwoch wird ein offizielles Spendenkonto eingerichtet, um den Betroffenen sofortige Hilfe zukommen zu lassen, bis die Versicherungsleistungen greifen“, kündigte Bürgermeister Josef Kufner an und dankte allen, die im Einsatz waren: „Der reibungslose Einsatz hat uns vor noch größerem Unglück bewahrt.“

MdL Stefan Meyer machte deutlich, dass der immaterielle Verlust, der durch eine solche Katastrophe entsteht, niemals ganz ersetzt werden kann. „Wir müssen schnell handeln, um den betroffenen Familien und Personen Unterstützung zu bieten“, sagte der Landtagsabgeordnete und rief zur Teilnahme an der Spendenaktion auf.

Großes Lob für selbst betroffenen Feuerwehrkommandanten

Besonders hervorgehoben wurde der Einsatz des jungen Feuerwehrkommandanten Julian Binder. „Ich möchte mich bei Julian Binder für seinen vorbildlichen Einsatz bedanken“, sagte der Bundestagsabgeordnete Thomas Erndl. „Er ist persönlich von diesem Unglück betroffen und hat dennoch Führungsstärke und Entschlossenheit gezeigt.“

Sein Dank galt auch den rund 200 Einsatzkräften der 14 Feuerwehren sowie den Rettungskräften, die 14 Stunden lang unermüdlich gegen die Flammen gekämpft haben. Die Ereignisse der letzten Tage hätten einmal mehr bewiesen, wie stark der Zusammenhalt in der Gemeinde ist, und dass in Zeiten der Not über alle gesellschaftlichen Grenzen hinweg zusammengeholfen werde.

 


Bei der ersten Übergabe von Geldspenden in Hofkirchen waren dabei (v.l.) Michaela Weber (Kassierin FFW Hofkirchen), Christina Jakob-Kreilinger (Kirchenverwaltung), Maria Brunner (Donauflohmarkt Vilshofen), Renate Berger (2. Vorsitzende Donauflohmarkt Vilshofen), Bürgermeister Josef Kufner, Karl Segl ( 1. Vorsitzender Donauflohmarkt Vilshofen), Oskar und Liane Hahn (beide Schatzkiste Hofkirchen), 3. Bürgermeister Georg Stelzer, Kirchenpfleger Johann Kallinger, 2. FFW-Vorstand Rene Hödl, Anna Reiter (Kirchenverwaltung), Julian Binder (1. Kommandant FFW Hofkirchen), Pfarrer Joseph Peedikaparambil sowie FFW-Ehrenvorstand Jose Rauch. − Fotos: Thomas Buchner

 

 

Quelle: pnp.de —va

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Bürgermeister nach Großbrand in Hofkirchen: „Ein Bild der Verwüstung“


Aufräumarbeiten prägen den Tag nach dem Großbrand in der Ortsmitte der Marktgemeinde Hofkirchen.  − Fotos: (2) Freiwillige Feuerwehr Hofkirchen

Hofkirchen

Einen Tag nach dem verheerenden Großbrand in Hofkirchen (Landkreis Passau) sitzt der Schock im Ort tief. Bürgermeister Josef Kufner hat gemeinsam mit dem Betroffenen persönliche Gegenstände geborgen, er spricht von einem „Bild der Verwüstung“. Auch einige der Anwohner berichten von ihren Erlebnissen.

Als die Mediengruppe Bayern den Hofkirchener Bürgermeister Josef Kufner am Tag nach dem Großbrand in der Ortsmitte der Gemeinde im Landkreis Passau erreicht, sitzt er im Auto. Er ist auf dem Weg in die Deggendorfer Straße, Ecke Kaiserstraße – dorthin, wo am Ostermontag um kurz vor 6 Uhr fünf Häuser in Flammen aufgingen und zehn Menschen ihr Zuhause verloren. In weniger als 15 Minuten betritt er zusammen mit den Betroffenen, unter Aufsicht des Landratsamts, die Brandruine, um persönliche Gegenstände zu bergen, die nicht vom Feuer erfasst wurden. „Insofern ein Zugang überhaupt möglich ist“, sagt Kufner unserer Zeitung.

Er beschreibt die Lage vor Ort als „ein Bild der Verwüstung“. Kufner habe den ganzen Ostermontag von den frühen Morgenstunden bis in die Nacht an der Unfallstelle verbracht. „Das sind Momente, die einen zutiefst berühren.“

Heiße Asche sprang auf andere Kohlestücke über

Ursprünglich wurde der Hofkirchener Feuerwehr am Montagmorgen lediglich ein „Garagenbrand“ gemeldet, welcher sich rasch als ein verheerender Großbrand entpuppte, der fünf Häuser erfasste. Da diese Gebäude um einen gemeinsamen Innenhof gruppiert sind, in dem die Garage – der mutmaßliche Ausgangspunkt des Feuers – liegt, konnten sich die Flammen schnell ausbreiten. Der Schaden geht nach ersten Einschätzungen in die Millionen.

Aktuelle Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass heiße Grillkohlen der Auslöser des Großbrands gewesen seien, wie das Polizeipräsidium Niederbayern unserer Zeitung am Dienstagmorgen mitteilte. „Die Polizei hat den Brandort sorgfältig untersucht und Zeugenaussagen eingehend analysiert“, erklärte Polizeikommissarin Katharina Reiner. Aus diesen Untersuchungen gehe hervor, dass die noch glühende Kohle in der Garage auf benachbarte Kohlestücke übergesprungen sei und so das Feuer entfacht habe.

14 Feuerwehren mit über 200 Kräften vor Ort

Rund 14 Feuerwehren aus der Region mit über 200 Einsatzkräften bekämpften schließlich das Feuer. „Alle haben perfekt zusammengearbeitet und konnten Schlimmeres verhindern“, lobt Bürgermeister Kufner die angerückten Einsatzkräfte.

Doch „auch die Gemeinde hat zusammengehalten“. Am Feiertag hat sowohl der örtliche Edeka Gotzler seine Türen geöffnet, als auch Metzgereien und Bäckereien für die Verpflegung der Betroffenen und der Einsatzkräfte gesorgt.

„Wir kennen uns hier alle. Für uns war es verständlich, dass wir den Laden öffnen, damit die betroffenen Menschen das Nötigste an Essen, Trinken und Hygieneartikeln holen können“, sagt Filialleiterin Sabine Gotzler. Ihr Mann, Roland Gotzler, hat zudem Getränke an die Brandstelle geliefert.

Bäume gefällt und Zaun abgerissen

Unmittelbar betroffen ist auch die Inhaberin der Bäckerei Kreilinger, Christina Jakob-Kreilinger, die direkt um die Ecke vom Brandort wohnt. „Ich habe um 6 Uhr das Bett verlassen, als mich mein Mitarbeiter anrief und erzählte, dass es vor unserem Laden brennt.“ Der Garten der Bäckerei gleiche nun einem „umgepflügten Feld“, da die Feuerwehr für die Löscharbeiten mit Drehleitern so nah wie möglich an die brennenden Häuser herankommen musste. „Dafür wurden zwei Bäume gefällt und der Zaun wurde abgerissen“, so Jakob-Kreilinger. „Das Wichtigste ist aber, dass niemand verletzt wurde.“

Die etwa 2500 Backwaren, die für den Verkauf am Ostermontag vorgesehen waren, fuhr sie ins Gasthaus zur Post, wo die zehn Betroffenen Unterschlupf fanden und sich die Einsatzkräfte nach der Brandlöschung stärken konnten. Eine Metzgerei habe mit warmen Würstchen ausgeholfen. Die Kosten für die bereitgestellten Lebensmittel sowie für die vorübergehende Unterkunft trage die Gemeinde.

„Von unserem Wohnzimmer sehe ich nun die Ruinen“

Eine Hälfte der Opfer fand Zuflucht bei Familie und Freunden. Die übrigen fünf wurden vorübergehend in den Ferienwohnungen des Gasthofs zur Post untergebracht, wie Inhaber Josef Reischer bestätigt, der direkt über dem Gasthof wohnt. Auch er sei am Ostermontag gegen 6 Uhr von Blaulicht und Sirenen geweckt worden. Als er das Feuer sah, habe er Tränen in den Augen gehabt. „Von unserem Wohnzimmer sehe ich nun die Ruinen.“ Auch für ihn sei es selbstverständlich, zusammenzuhalten und die Betroffenen bei sich aufzunehmen.

Denn die zerstörten Häuser bleiben unbewohnbar. Bürgermeister Josef Kufner setze nun alles daran, um „den Schaden für die Opfer so erträglich wie möglich zu machen“. Beim Besuch des Brandorts konnten einige Kleidungsstücke und weitere kleine Gegenstände geborgen werden. „Trotz allem blicken alle Betroffenen nach vorn.“


Der Ausgangspunkt des Feuers befand sich nach Angaben der Polizei in einer Garage, die im Innenhof der fünf betroffenen Gebäude liegt.

 

 

Quelle: pnp.de —Anna Moreno Grupp

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Bayerns jüngster Feuerwehrkommandant muss Brandeinsatz am eigenen Haus koordinieren


Julian Binder (22, Bildmitte) ist seit vergangenen Mai Bayerns jüngster Feuerwehrkommandant. − Fotos: Thomas Krenn/zema-medien, Feuerwehr Hofkirchen, Katja Elsberger

Hofkirchen

Julian Binder ist seit vergangenen Mai Bayerns jüngster Feuerwehrkommandant. Am Ostermontag hatte er seinen bisher schwersten Einsatz. Bei einem Großbrand in Hofkirchen (Landkreis Passau) musste der 22-Jährige den Einsatz an seinem eigenen Haus koordinieren.

Julian Binder aus Hofkirchen (Landkreis Passau) ist leidenschaftlicher Feuerwehrmann. Mit gerade mal 22 Jahren ist er Kommandant der Feuerwehr seines Heimatortes geworden – der jüngste in ganz Bayern. Er ist an seiner Aufgabe gewachsen und hat gelernt, mit schwierigen Einsätzen umzugehen. Doch der gestrige Einsatz hat den jungen Mann auf besondere Weise gefordert. Denn er war selbst betroffen.

In einem der Häuser am Marktplatz, die gestern Früh in Flammen standen, lebte er mit seinem Vater. Obwohl Julian Binder zusehen musste, wie sich die kaum zu bändigenden Flammen im Elternhaus ausbreiten, fungierte er als Einsatzleiter und schaffte es, 200 Feuerwehrleute von 14 Feuerwehren zu koordinieren.


200 Feuerwehrleute waren gestern Vormittag im Einsatz, um den verheerenden Brand im Ortszentrum von Hofkirchen zu löschen.

 


Ein Garagenbrand griff auf fünf Häuser in Hofkirchen (Landkreis Passau) über. Der Schaden geht nach ersten Schätzungen in die Millionen. Die Gebäude sind nicht mehr bewohnbar.

 

 

Quelle: pnp.de —Katja Elsberger

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Grillkohle war vermutlich Ursache für Großbrand

Großbrand bei Passau – Millionenschaden erwartet – Völlig vom Feuer zerstörte Häuser sind im Ortskern zu sehen. – Foto: Armin Weigel/dpa

Hofkirchen

Ein Garagenbrand mit schweren Folgen: Mehr als 200 Einsatzkräfte kämpfen über Stunden gegen die Flammen, am Ende sind fünf Häuser zerstört. Und der Feuerwehrkommandant ist selbst betroffen.

Noch nicht abgekühlte Grillkohle hat nach Erkenntnissen der Polizei den verheerenden Brand mit fünf zerstörten Häusern im niederbayerischen Hofkirchen bei Passau verursacht. Ein Anwohner habe diese in einer Mülltonne in einer Garage entsorgt und dadurch das Feuer ausgelöst, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Der Mann sei bereits befragt worden. Hinweise darauf, dass er den Brand vorsätzlich gelegt habe, gebe es nicht. Die Ermittlungen seien aber noch nicht abgeschlossen

Das Feuer war am Ostermontag am frühen Morgen von der Garage auf fünf Mehrfamilienhäuser übergesprungen und hatte diese zerstört. Ein weiteres Anwesen wurde beschädigt. Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand. Am Tag danach berichteten Anwohner und Anwohnerinnen teilweise, wie sie vom Lärm und den Feuerwehrsirenen wach wurden.

Mehr als 200 Einsatzkräfte kämpften über Stunden gegen die Flammen – darunter auch der Feuerwehrkommandant von Hofkirchen, Julian Binder, dessen Vater in einem der Häuser lebte. Dass dieser betroffen sei, habe er erst bei der Anfahrt mit dem Feuerwehrwagen gesehen, sagte er. „Im ersten Moment war ich schockiert, gleichzeitig aber auch froh, dass er schon heraus war aus dem Haus.“ Alle Bewohnerinnen und Bewohner hätten schon draußen gestanden, als die Feuerwehr eingetroffen sei. Sein Vater habe alles verloren, sagte Binder weiter. Aber wenn man sehe, was passiert sei, sei es ein Glück, dass es beim materiellen Schaden geblieben sei.

Nach ersten Schätzungen der Polizei liegt dieser bei mehr als einer Million Euro. Die fünf Häuser sind nicht mehr bewohnbar. Eins musste bereits abgerissen werden. Für die übrigen verhängte das Landratsamt ein Betretungsverbot. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind laut Binder für die nächsten Tage in einem Gasthaus untergekommen.

Die Gemeinde werde schauen, wie sie den Menschen helfen und Unterkünfte organisieren könne, sagte Bürgermeister Josef Kufner (CSU). Unsere Gedanken seien natürlich jetzt bei den Betroffenen, sagte er. Die Gemeinde gehe aktuell davon aus, dass zehn Anwohnerinnen und Anwohner betroffen seien.

 

 

 

Quelle: pnp.de —−cav

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Fünf Häuser zerstört: Erste Vermutung zur Brandursache in Hofkirchen


Ein Feuer in Hofkirchen ging am Ostermontag auf mehrere Häuser über. Fünf Gebäude wurden laut Polizei komplett zerstört. − Foto: Feuerwehr
Hofkrichen

Nach dem verheerenden Großbrand am Montag in Hofkirchen (Landkreis Passau), bei dem fünf Häuser komplett zerstört wurden, hat die Polizei eine Vermutung, was das Feuer ausgelöst haben könnte.

Der Brand am Montagmorgen hatte ein massives Aufgebot an Einsatzkräften auf den Plan gerufen. Bayerns jüngster Feuerwehrkommandant, Julian Binder, hatte den Einsatz koordiniert, obwohl sein eigenes Haus betroffen war. Die Polizeibilanz: Fünf Gebäude seien durch die Flammen komplett zerstört worden. Ein weiteres Anwesen sei ebenfalls beschädigt worden. Da alle Personen schnell aus den Häusern evakuiert worden seien, habe es keine Verletzten gegeben.

Grillkohle als Brandauslöser?

Die Kriminalpolizei Passau hat die Ermittlungen zu dem Brandfall übernommen. „Hinweise auf eine vorsätzlich Brandlegung liegen derzeit nicht vor“, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern am Dienstag mit. „Nach bisherigem Ermittlungsstand könnte der Brand durch nicht erkaltete Grillkohle ausgelöst worden sein.“ Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen der Polizei über eine Millionen Euro.

− cav

 

 

Quelle: pnp.de —−cav

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Wildobst findet Abnehmer


Innerhalb kürzester Zeit waren trotz Regen die Pflanzen auf dem Marktplatz vergriffen. Auch Pfarrer Joseph (r.) holte sich ein Paket bei Josef Kufner (3.v.r.) und Georg Stelzer (l.) ab. − Fotos: Franz X. Eder
Hofkrichen / Garham

Der CSU Ortsverband Hofkirchen und die ÜW Hofkirchen-Garham haben zur Wildobst-Pflanzaktion nach Garham und Hofkirchen eingeladen. „Leben, Natur, Vielfalt – es werden Wildobstgehölze gepflanzt“ war das Motto des erfolgreichen Projekts. Innerhalb kürzester Zeit waren trotz regnerischem Wetter die 105 kostenlosen Pflanzpakete „vergriffen“.

Beim zweiten Anlauf hat es nun geklappt, freuen sich die Verantwortlichen. Ein geplanter Termin im Herbst des letzten Jahres konnte aufgrund von Lieferschwierigkeiten der Pflanzen nicht stattfinden. Die Felsenbirnen hingegen hatten in einem Hochbeet überwintert und waren beim neuen Termin frisch gezogen worden.

Ziel dieser Pflanzaktion ist, dass auch im privaten Garten ein sinnvoller Beitrag zur Artenvielfalt geleistet wird. Ausgegeben wurden je eine Aronia, Felsenbirne und Kornelkirsche.

Die Früchte der Aronia enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe und sind aber vor allem interessant im Geschmack. Die Blüten und Früchte dienen ebenfalls als Nahrungsquelle für Insekten und Vögel. Als Frühblüher und Vogel-Nährgehölz gilt die Felsenbirne. Die Kornelkirsche gehört zu den wichtigsten frühen Bienen-Nährgehölzen.

Diese Bäume und Sträucher dienen im Laufe der Zeit mit ihren Blüten und Früchten zahlreichen Insekten wie Bienen, dem Igel und verschiedenen Vogelarten als wichtige Nahrungsquelle. Die dicht verzweigten Bäume und Sträucher werden von vielen Vögeln als Niststätte und von anderen Tieren als Versteck genutzt. Alle drei Pflanzen passen in jedes naturnahe Gartenparadies. Nachhaltigkeit und Artenschutz werden dadurch gefördert.

Die Aktion ist bei Jung und Alt gut angekommen, war das Resümee zum Schluss. Durch die positive Resonanz wird bereits jetzt eine Neuauflage der Pflanzaktion überlegt. Finanziert hatten die ganze Aktion die Bürgermeister der Marktgemeinde Hofkirchen Josef Kufner (CSU), Alois Wenninger (CSU) und Georg Stelzer (ÜW).

− fe


Schon eine halbe Stunde vor Beginn der Aktion warteten die Garhamer vor dem österlich geschmückten Dorfbrunnen auf die Pflanzpakete. CSU-Vorsitzender und Bürgermeister Josef Kufner und 3. Bürgermeister und ÜW-Vorsitzender Georg Stelzer (v.r.). freuten sich über die große Resonanz.

 

 

Quelle: pnp.de —−fe

Mehr im Vilshofener Anzeiger vom  28.03.2024 oder unter PNP  nach einer kurzen Registrierung

 




Ehre für alle Aufsteiger

Hofkirchen

Generell kommen nun auch Mannschaften, die über eine Platzierung oder Relegation in die nächsthöhere Klasse beziehungsweise Liga aufsteigen, in den Genuss der Sportlerehrung durch die Marktgemeinde. Einstimmig hat das Ratsgremium in der jüngsten Sitzung den entsprechenden Vorschlag des Ausschusses für Soziales, Bildung und Kultur befürwortet. Der gestiegenen Mitgliederzahl angepasst wurde die Förderung des Sozialverbands VdK für den Bereich der Geschäftsstelle Vilshofen. „Im Grunde ist es ein Geben und Nehmen“, betonte Altbürgermeister Willi Wagenpfeil als Zuhörer in seiner Funktion des VdK-Kreisvorsitzenden.

Der aktuellen Entscheidung zur Sportlerehrung zufolge werden die Auszeichnungen auch künftig – entgegen den bisherigen Richtlinien – nicht mehr im Rahmen von Bürgerversammlungen vorgenommen, sondern in Form eines eigenständigen Festaktes, wie seit Jahren praktiziert. „Dieser Passus soll daher gestrichen werden“, erklärte Bürgermeister Josef Kufner (CSU). Den erfolgreichen Akteuren aus den Sparten Fußball, Eisstockschießen, Schießen, Tennis, Tischtennis, Skisport und Motorsport werden jeweils Medaillen oder Plaketten mit Besitzurkunde überreicht. Auszeichnungen von Einzelsportlern in Sportarten, die nicht in gemeindlichen Sportvereinen ausgeübt werden, oder von sonstigen herausragenden Leistungen sind über die Richtlinien hinaus möglich. Sie seien im Einzelfall durch den Ausschuss für Soziales, Bildung und Kultur zu beschließen, wie der Tischvorlage zu entnehmen war.

Nächster Punkt: Zuschussantrag der Kreisgeschäftsstelle des VdK. Um die laufenden Verwaltungskosten decken zu können, wurde 2023 ein Betrag von 1186 Euro überwiesen. Dies entspricht – ausgehend von 593 Mitgliedern – einem Beitrag von zwei Euro pro Mitglied. Aufgrund der Mitglieder-Steigerung auf 631 erhöht sich demnach die vom Markt Hofkirchen zu zahlende Summe auf 1262 Euro. Den Zuschuss gebe man gern, betonte der Bürgermeister, zumal es sich beim VdK um eine wichtige Anlaufstelle handle. Willi Wagenpfeil machte auf 4200 abgearbeitete Beratungstermine – auch von Bürgern aus Hofkirchen – innerhalb eines Jahres aufmerksam und bedankte sich bei den Ratsmitgliedern für die einstimmige Bewilligung des Antrags.

Eine Unklarheit monierte Christian Pauli (SPD) in den vorgelegten Haushaltsplänen für die Kindergärten Hofkirchen und Garham für das laufende Jahr. Speziell im Zahlenwerk für die Einrichtung in Hofkirchen stieß er sich an der Beitragserhöhung für die Eltern, obwohl der Etat zum Jahresende ein Einnahmen-Plus von über 55000 Euro ausweist. Dieser Mehrbelastung wollte Pauli nicht zustimmen, zumal für die Zeit ab Januar 2025 eine weitere Anhebung des Beitrags vorgesehen sei. „Es schaut so aus, als ob die Eltern des Kindergartens Hofkirchen das Defizit anderer Kindergärten ausgleichen müssen“, kritisierte er. Die Beiträge sollten so festgelegt werden, dass die Einrichtung am Jahresende kein Minus mache, so Pauli. Josef Kufner sah kein Problem darin, den Sachverhalt nochmals zu hinterfragen, und gab dem Antrag auf Vertagung des Punktes statt.

Das gemeindliche Einvernehmen erteilte der Marktgemeinderat zu einem Bauantrag in eigener Sache. Gegenstand war der Neubau eines Pavillons mit öffentlichem WC am Standort des baufälligen Reischer-Kramer-Hauses in der Kaiserstraße in unmittelbarer Nähe zur Hofkirchener Pfarrkirche mit barrierefreiem Zugang zu dem Gotteshaus. Im Pavillon entsteht nach den Worten des Bürgermeisters eine öffentlich zugängliche und für alle gut nutzbare Toilette. Eventuell eine bessere Lösung zu finden, kündigte Josef Kufner für das vorgesehene Granit-Kleinsteinpflaster an, das mit Rollstühlen oder Rollatoren schlecht passierbar wäre. Zum Schutz der Fußgänger, aber auch des Gebäudes selbst, ist entlang der Kaiserstraße ein Hochbord vorgesehen. Wegen des Bezugs zum Donauradweg wird dort neben einem Defibrillator auch ein Fahrrad-Reparatur-Set mit Lademöglichkeit für E-Bikes installiert.

Abschließend gab der Bürgermeister bekannt, dass der Spielplatz in Garham nach dem Freischneiden von herabgefallenem Geäst – Folge der jüngsten Stürme – in Kürze wieder zur Nutzung freigegeben werde. Sobald es das Wetter zulasse, solle es auch mit den Arbeiten zur Sanierung des Garhamer Freibades weitergehen. Anfallende Blitzschutzarbeiten sind laut Aussage des Marktoberhauptes an die Firma Blitzschutz Maier für das wirtschaftlichste Angebot in Höhe von 15684,08 Euro vergeben worden.

Nicht erfreulich verlaufen ist bislang der Versuch, das von der Feuerwehr Garham ausrangierte Einsatzfahrzeug vom Typ LF 16 über eine Auktionsplattform zu verkaufen. Es sei kein Angebot abgegeben worden, bedauerte der Bürgermeister.   − Bernhard Brunner

 

Quelle: pnp.de —Bernhard Brunner

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7000 Narren beim Hofkirchener Faschingsumzug

Gewonnen haben die Zaundorfer Skifreunde mit ihrem Sessellift, einer Schaummaschine und einem Pistenbulli. − Fotos: Georg Laudi
Hofkirchen

Trotz grauen Himmels und Regenwetters strömten am Sonntag nach Veranstalterschätzung etwa 7000 Besucher und Besucherinnen zur 53. Auflage des Faschingsumzugs nach Hofkirchen. Gespannt wartete die Menge auf die 33 Mottowägen, die sich in der Vilshofener Straße aufgestellt hatten, gute Laune und laute Musik verbreiteten.

Mit der Besucherzahl erreiche „Hofnarria“ zwar keine Rekordzahlen, sagte der Hofnarria-Präsident Stephan Dauscha. „Aber ich bin brutal stolz auf mein Team. Wir haben viel geschafft.“ Die Vorbereitungen stellten sich wegen zwei Baustellen als eine wahre Herausforderung für das Faschingskomitee da. Sogar einen Baukran haben die Hofnarren beseitigen müssen, damit Wägen und Zuschauer genug Platz haben.

Den Sieg für den besten Wagen holte der Schnupferclub Zaundorf mit seinem Après-Ski-Motto. Zweiter wurde der Stopselclub aus Gsteinöd mit dem König der Löwen und den dritten Platz holten die Leithner-Barbies. Bei den Fußgruppen gewannen die Faschingsfreunde von der Au mit ihrem Afrika-Motto.

 

Kreativ wurde der Stopselclub mit dem Motto „König der Löwen“, mit dem sie den zweiten Platz ergatterten.

 

Ziemlich pink waren d‘ Leithner Barbies (und Kens). Konkurrieren mussten sie mit einem zweiten Barbie-Wagen.

Eine Wassernixe aus Zaundorf hat sich bestens ans Wetter angepasst.

Flower-Power aus den 60ern brachten diese vier Hippie-Damen mit nach Hofkirchen.

 

Wasserfest im Regen waren auf alle Fälle die Meerjungfrauen, Haie, Fische und Poseidons auf dem Meereswagen aus Hofkirchen.

 

Märchenhaft unterwegs war diese Gruppe aus ihrem Märchendorf Oberschöllnach.

 

Mit dabei waren auch Bürgermeister Kufner und Pfarrer Peedikaparambil.

 

Verkleidet als Altbürgermeister entdeckte man den Vilshofener Rathauschef Gams auf dem Vilusia-Wagen.

 

 

 

 

Quelle: pnp.de —−− amg

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„Hofnarria“ in der Kirche


Brachten mit ihrem Auftritt den Altarraum zum Beben: Die Mädchen-Garten mit ihren lila-pinken Gewändern.

Hofkirchen

Es zeichnete sich schon im Kartenvorverkauf ab: Der Saal des Gasthofes zur Post der Familie Reischer war bis auf den letzten Platz besetzt als das Faschingskomitee Hofnarria mit seinen Garden und dem Prinzenpaar einmarschierte. Ein begeisterter Empfang leitete einen fantastischen Abend ein mit vielen einzigartigen Showeinlagen ein.

Freudestrahlend konnte Präsident Stephan Dauscha die zahlreichen Gäste im Reischersaal begrüßen – neben den Ehrenpräsidenten Werner Fellner und Christian Pauli waren auch lang verdiente Ehrenmitglieder wie Karl Kreilinger, Rolf Britz, Johann Weber und Reinhard Zaglauer anwesend. Ebenfalls befand sich der Bürgermeister der Marktgemeinde Hofkirchen, Josef Kufner, Altbürgermeister Willi Wagenpfeil und Pfarrer Josef unter den Gästen. Das Prinzenpaar um Jenny I. und Chris I. richtete auch fröhliche Grußworte ans Publikum, sorgten mit einigen Spitzen für Lacher bei ihrer Rede und eröffneten den Tanzball mit einem Walzer. Auch das Kinderprinzenpaar um Milena I. und Elias I. wusste zu glänzen, hatten diese ebenfalls einen Walzer einstudiert.

Weiter wussten die Jugend- und Prinzengarde wie immer mit dem Marschtanz zu überzeugen, ehe der Auftritt der Dream-Dancers auf dem Programm stand: Mit ihrer Choreografie sorgten die etwas betagteren Herren nicht nur für Lacher – sie wussten auch tänzerisch zu überzeugen. Besondere Dankesworte wurden im Anschluss an die Trainerin Simone Fellner gerichtet: Seit Oktober des letzten Jahres brachte diese den Männern die Choreo bei, Schnitt die Musik und bastelte an den Kostümen. Der obligatorische Blumenstrauß und das „Busserl“ auf die Backe durften da nicht fehlen.

Auch bedankte sich das Faschingskomitee „Hofnarria“ bei seinen Trainerinnen: Ein kleines Präsent für die anwesenden Damen durfte da nicht fehlen.

Die Jugendgarde erntete im Anschluss ebenfalls viel Applaus für ihren Showtanz und standen in Sachen Unterhaltung den vortanzenden Gruppen in nichts nach. Ihr Thema „Aladin“ hatte einige Highlights. Das Männerballett gefiel nicht nur optisch: Mit waghalsigen Sprungfiguren, synchronen Tanzschritten und einigen Überraschungen eroberten sie das Publikum im Sturm. Auch die Zugabe hatte seine Highlights und so konnten sich die „Barbies & Kens“ in minutenlangem Applaus sonnen.

Zum Highlight des Balls gehörte dann natürlich die Premiere des neuen Showtanzes der Prinzengarde. Mit dem Motto „Carneval de Hofnarria“ wollten die Mädels und Jungs groß rauskommen… und die Garde setzte das Thema mit Bravour um. Minutenlanger Beifall war der Lohn für den Showtanz, bei dem sogar Präsident Dauscha die Superlativen ausgingen. Von den Kostümen über die Liedauswahl, Hintergrundbanner bis zu den ausgefeilten Tanzschritten war das ein mehr als stimmiger Auftritt.

Besonders bedankten sich alle Tänzer bei den tatkräftigen Unterstützern, Trainerinnen, Stylisten, Näherinnen, beim gastgebenden Wirt und natürlich den Gästen für die Stimmung.

Fröhlich, närrisch und bei guter Tanzmusik der Band „Drahwurm“ um Frontmann Simon Seidl ließ man den Komiteeball ausklingen und freut sich nun auf die nächsten Veranstaltungen: Neben der Weiberroaß und der Gemeindeübernahme am kommenden Samstag, steht natürlich auch mit dem großen Faschingsumzug (bereits über 30 Wagenanmeldungen) am Faschingssonntag das Hauptevent des Hofkirchener Faschings an. Auch der Kinderfasching am Rosenmontag wird bei den kleinsten wieder sehnlichst erwartet. Weitere Termine unter www.hofnarria.de.

Am Folgetag bat Pfarrer Josef zum Faschingsgottesdienst – in der gut besuchten Kirche durften kleine Einlagen des Kindergartens, sowie die Tänze der Zwergerl- und Kindergarde nicht fehlen. Den Kirchgängern gefiel das und so wurde auch Beifall geklatscht. Im Anschluss besuchte man noch den Faschingszug in Pleinting, ehe man das anstrengende Wochenende ausklingen ließ.

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Die „Hofnarria“-Mitglieder bei der Faschingsmesse in der Pfarrkirchen in Hofkirchen. Vorne nahmen die Garde-Mädchen Platz.  − Fotos: Dauscha

 

 

Quelle: pnp.de —−va

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Marienplakette für verdiente Pfarrangehörige


Eingerahmt von KV-Mitglied Anna Reither (l.) und PGR-Vorsitzendem Thomas Buchner (r.) freute sich Pfarrer Joseph über die Geburtstagsglückwünsche und Alois Peter über die Marienplakette. − Fotos: Waas

Hofkirchen

Wie bei einem Verein oder einer Partei lebt auch eine Pfarrei von seinen Mitgliedern und Funktionären. Erst mit ihrem Engagement und ihren Ideen schenken sie der Organisation ein aktives Leben und es kann Gemeinschaft entstehen.

In der Pfarrei „Mariä Himmelfahrt“ Hofkirchen wurde der festliche Rahmen des „Mariä-Lichtmess-Gottesdienstes“ genutzt, um genau zwei solche Persönlichkeiten zu ehren, die sich seit vielen Jahrzehnten für das Pfarreileben und die Pfarrangehörigen ehrenamtlich eingesetzt haben. Franziska Kehrer und Alois Peter wurden mit der Marienplakette der Pfarrei Hofkirchen von Pfarrer Joseph und Pfarrgemeinderats-Vorsitzendem Thomas Buchner ausgezeichnet.

Franziska Kehrer ist seit dem Jahr 2000 Mitglied beim Katholischen Frauenbund Hofkirchen. Zuerst als stellvertretende Vorsitzende in der Vorstandschaft tätig, übt Franziska Kehrer nun schon seit über 15 Jahren die Position der ersten Vorsitzenden aus. Neben ihrem Engagement beim Frauenbund begleitet sie seit Jahren die Pfarrnachmittage der Senioren, organisiert mit ihrem Team den Pfarrfasching und dekoriert während der Adventszeit die Hochaltäre mit liebevollen Adventsgestecken. Diese und viele weitere Tätigkeiten sind Grund genug, um Kehrer mit dieser Ehrenmedaille der Pfarrei Hofkirchen zu ehren und zu würdigen.

Seit vielen Jahren singt Alois Kehrer auf Beerdigungen

Alois Peter kann man mit Fug und Recht als die „gute Seele der Pfarrei“ bezeichnen. Seine Stimme ist vielen Generationen als Vorbeter bei Wallfahrten, Prozessionen und Kirchenzügen bestens bekannt. Ebenfalls begleitete Alois Peter über viele Jahrzehnte die kirchlichen Begräbnisfeiern als Beerdigungssänger. Zudem war er für eine Periode von 2002 bis 2006 als offizielles Mitglied im Pfarrgemeinderat tätig. In einer kurzen Laudatio von PGR-Vorstand Thomas Buchner wurden diese und weitere Verdienste der beiden Geehrten aufgeführt.

Traditionell wird am 2. Februar, am Festtag der „Darstellung des Herrn“, am Ende des Gottesdienstes auch der „Blasius-Segen“ gespendet. Mit zwei gekreuzten Wachskerzen und dem Segensgebet erteilten Pfarrer Joseph und Wortgottesdienstleiterin Anja Voggenreiter allen anwesenden Pfarrangehörigen einzeln den Segen. Der „Blasius-Segen“ ist auf den gleichnamigen Heiligen Bischof Blasius von Sebaste zurückzuführen und soll die Gläubigen vor Halskrankheiten beschützen.

Der Rahmen des feierlichen Gottesdienstes wurde auch genutzt, um einen Geburtstagskind nachträglich noch zu gratulieren. Anfang Januar durfte Pfarrer Joseph seinen 60. Geburtstag feiern. Da sich der Hofkirchner Ortspfarrer aber fast den gesamten Januar auf Heimaturlaub in Indien befand, konnten die Glückwünsche und Geschenke erst jetzt ausgesprochen und übergeben werden.

Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, die Ministrantengruppe und die anwesenden Pfarrangehörigen bedankten sich bei Pfarrer Joseph für seinen Dienst vor Ort und wünschten ihm alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.

Spenden für Hilfsprojekt in Indien

Nach dem Applaus der Gottesdienstbesucher bedanke sich Pfarrer Joseph für die guten Wünsche und das Geldgeschenk. Die finanziellen Mittel werden wieder in seine Hilfsprojekte in Indien fließen. Große Freude herrschte bei Pfarrer Joseph auch, dass er wieder zwei neue Ministranten in die Gruppe der Altardiener aufnehmen durfte. Matthias Fuchs und Manuel Neumaier hatten an „Lichtmess“ ihren ersten Einsatz mit Bravour gemeistert

 


Pfarrer Joseph durfte mit Matthias Fuchs (l.) und Manuel Neumaier (r.) zwei neue Ministranten in der Pfarrei Hofkirchen willkommen heißen.

 

 

Quelle: pnp.de —−Johannes Waas

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Mit Pfarrer Joseph in Indien


Angekommen in der Heimat von Pfarrer Joseph (l.) und seiner Schwester Anita (r.) – Alois Wenninger (2.v.l.), Wolfgang Krieger und Georg Stelzer zeigten sich sehr beeindruckt von der indischen Kultur, Vegetation und Gemeinschaft. − Fotos: Wenninger/Stelzer/Krieger

Hofkirchen

Drei Brüder, zwei Schwestern und zahlreiche Angehörige freuen sich stets, wenn Joseph bei ihnen zu Gast ist. Wie viele andere indische Geistliche, nutzt auch Pfarrer Joseph einen großen Teil seines Jahresurlaubes, um Familie und Heimat einen Besuch abzustatten. „Das nächste Mal, wenn du wieder nach Hause fliegst, sind wir auch mit dabei“ – so lautete die mit einem Augenzwinkern versehene Aussage von Pfarreimitarbeiter Wolfgang Krieger.

Doch aus Spaß wurde recht schnell Ernst. Als sich nämlich herauskristallisierte, dass Pfarrer Joseph seinen 60. Geburtstag mit seiner Familie in Indien feiern möchte, fragten sich 2. Bürgermeister Alois Wenninger, 3. Bürgermeister Georg Stelzer und Wolfgang Krieger: „Warum eigentlich nicht?!“ Schnell war der Entschluss gefasst: „Wir begleiten unseren Pfarrer mit nach Indien“. Auf der einen Seite eine einmalige Chance, die indische Heimat von Pfarrer Joseph kennenzulernen. Auf der anderen Seite auch eine Art Wertschätzung, dass an seinem 60. Geburtstag, Vertreter aus der Pfarrei Hofkirchen mit dabei sein und die Glückwünsche vor Ort übermitteln können.

Auf den Weg machte sich die „Hofkirchner Reisegruppe“ dann Anfang Januar. Der rund zehnstündige Flug führte von München über Doha in die indische Stadt Trivandrum. Pfarrer Josephs Heimatort liegt im Bundesstaat Kerala. Dieser befindet sich an der Südspitze von Indien. Ist in Deutschland Mitte Januar mit einstelligen Temperaturen zu rechnen, startete in Kerala gerade der Frühsommer. Mit durchschnittlich 30°C Luft- und Wassertemperatur lud auch der Indische Ozean, für die ein oder andere Schwimmrunde ein.

Eines der ersten Highlights der Reise war die Fahrt zum südlichsten Punkt Indiens – zum „Rock Memorial“. Diese Pilgerstätte im Indischen Ozean wird von mehr als 20000 Menschen pro Tag besucht und ist nur mit dem Boot zu erreichen. Neben Glaube und Religion spielt das Thema Bildung in Indien eine große Rolle. Schulbildung ist für viele junge Leute die einzige Chance, der Armut nachhaltig zu entkommen. Dementsprechend stand auch der Besuch einer Klosterschule für Mädchen auf der Tagesordnung. Bemerkenswert dabei: An zahlreichen Schulen in Kerala wird sehr viel Wert daraufgelegt, dass die Schüler Deutsch als Zweitsprache lernen. Passend dazu bat sich auch ein Abstecher zu Pfarrer Josephs Schwester Anita an, die als Klosterschwester und Rektorin, eine Schule mit über 1500 Schülerinnen und Schülern führt.

Nach den Stationen in und rund um Trivandrum verließ die Reisegruppe erst einmal festen Boden unter den Füßen und begab sich auf ein Hausboot. Auf den sogenannten „Back Waters“ (Rückführungsflüsse von gefluteten Reisfeldern) erhielt man einen detaillierten Einblick in die Arbeit mit dem wichtigsten Grundnahrungsmittel in Indien – der Reisbewirtschaftung. Generell zeigten sich die drei Hofkirchner Touristen sehr beeindruckt von der indischen Flora und Fauna. Kerala prägt nach der Regenzeit eine saftig grüne, sehr farbenfrohe Vegetation und eine große Blumen- und Tiervielfalt.

Diese Vielfalt wurde auch noch einmal bei der Ankunft in Pfarrer Josephs Heimatort deutlich. Etwas abseits von Narangathodu-Calicut betreibt Josephs Bruder eine kleine Landwirtschaft mit Milchviehhaltung. Das idyllisch gelegene Anwesen ist geprägt von zahlreichen Ananas-, Bananen- und Kokosnusspflanzen.

In seiner Heimatpfarrei „St. Peter und Paul“ angekommen, wurde dann auch der Geburtstag von Pfarrer Joseph groß gefeiert. In der Pfarrkirche vor Ort, die zu 70 Prozent von Pfarrer Joseph finanziert wurde, fand am Sonntag ein feierlicher Gottesdienst statt. Weitere Stationen in seiner Heimat waren der Besuch seines Elterngrabes und ein Pfarrfest. Zu diesem Pfarrfest wurde vor jedem Haus ein Altar aufgebaut und eine riesige, mit Fahnen gespickte Prozession, zog singend und trommelnd durch den Ort.

Vom Heimatdorf auf circa 1000 Metern Höhe ging es dann mit einer Expedition auf eine Hochebene. Auf rund 3000 Metern über dem Meeresspiegel angekommen, gab es riesige Tee,- Kaffee- und Eukalyptusplantagen zu bestaunen. Nach den Tagen im Heimatdorf ging es weiter in die Stadt Calicut. Dort wartete ein goldgelber Sandstrand auf die Gruppe. Bei Pfarrer Josephs Nichte kam man zudem in den Genuss einer Aloe-Vera-Kur.

Beeindruckt von den vielen neuen Erlebnissen und Bekanntschaften während des 14-tätigen Aufenthalts in Indien, machte sich die Reisegruppe wieder auf den Weg nach Hofkirchen. Man sei sehr dankbar, diese Reise gewagt zu haben. „An die lebendige indische Kultur, die gastfreundlichen Menschen und die malerische Landschaft werden wir uns noch lange und gerne zurückerinnern“, so das einstimmige Votum der Reisegruppe. Der Bundesstaat Kerala, der mit Christen, Hindus und Muslimen, durchaus als multireligiöses Land bezeichnet werden kann, hat es geschafft, dass alle Konfessionen respektvoll, loyal und vor allem friedlich miteinander umgehen.

Abschließend galt es ein großes Dankeschön an Pfarrer Joseph zu richten. Dank ihm hat man Einblicke in die indische Kultur erhalten, die einer „normalen“ Touristengruppe wahrscheinlich nicht möglich gewesen wären. „Pfarrer Joseph ist in seiner Heimat ein hoch angesehener und geschätzter Mensch, der auch aufgrund seines hohen sozialen Engagements, viel Gutes für seine Heimat bewirkt und angepackt hat“, sind sich Stelzer, Wenninger und Krieger einig. Die Spenden, die er in Deutschland sammelt, kommen zu 100 Prozent bei den Menschen in Indien an. Somit schenkt Pfarrer Joseph den Menschen in seiner Heimat, nicht nur einen tiefen Glauben, sondern auch eine lebenswerte Perspektive.

 


Diese Pfarrkirche lies Pfarrer Joseph in seiner Heimatgemeinde errichten – rund dreiviertel der Baukosten steuerte Joseph selber bei.

 


Auf einem solchen Hausboot war die Reisegruppe auf den „Backwaters“ zwischen den Reisanbaufeldern unterwegs.

 


„Rechts vor links“ gilt in Deutschland im Straßenverkehr – „Kuh vor Auto“ ist in Indien die gängige Verkehrsregel.

 

 

Quelle: pnp.de —−Johannes Waas

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Dr. Steinacker geht in den Ruhestand: Ihre Familie prägte die Zahnarzt-Geschichte in Hofkirchen


Dr. Ulla Steinacker ist nach 33 Jahren in den Ruhestand getreten.

Hofkirchen

Bader-Dentist-Zahnärztinnen: Eine lange Familientradition ist mit dem Ruhestand von Dr. Ulla Steinacker zu Ende gegangen. Ziemlich genau 100 Jahre lang haben die 62-Jährige, ihre Mutter Dr. Centa Neumayr († 2021) und deren Vater Ludwig Hofmann (†1983) im Donaumarkt die Menschen behandelt und lokale Medizingeschichte geschrieben.

Die Familientradition reicht sogar noch weiter zurück, denn bereits Urgroßvater Nikolaus Hofmann war in Burghausen Bader und Dentist (Zahnarzt ohne Hochschulstudium), ehe er Anfang der 1920-er Jahre nach Hofkirchen kam, um dort die Stelle als Bader, Dentist und Leichenbeschauer anzunehmen.

Dessen Sohn Ludwig, geboren 1891 und ab 1919 ausgebildeter Bader und Dentist (sowie ab 1953 nach einer staatlichen Fortbildung auch offiziell ein „Zahnarzt“), übernahm bald darauf den Betrieb, der zunächst im Haus Nr. 90 (heute Marktplatz 9) angesiedelt war. 1926 ging die Praxis auch urkundlich an Ludwig Hofmann über, der 1930 das Haus Nr. 45 (heute Vilshofener Str. 4) kaufte und dorthin umzog.

Seitdem ist dort die Hofkirchener Zahnarztpraxis angesiedelt (und wird mit Steinackers Ruhestand seit 1. Januar von Dr. Julian Zacher sowie den Zahnärztinnen Silvia Fredl und Sophie Feldmeier weitergeführt). Ludwig Hofmann fasste vor 100 Jahren schnell Fuß im Donau-Markt und heiratete 1926 die Bauerstochter Centa Hartl aus Leithen. Kennengelernt hatte er die junge Frau in der Zahnarztpraxis – sie war seine Patientin.

Mit ihr bekam er drei Töchter und zwei Söhne: Erne, Gerlinde, Centa sowie Ludwig jun. und Josef. Der Dentist war ein für damalige Verhältnisse aufgeklärter und weitsichtiger Mann und Vater. Auch die Töchter durften höhere Schulen besuchen und so kam es, dass die 1930 geborene Centa Zahnmedizin in Regensburg und München studieren durfte. 1955 stieg sie als promovierte Zahnärztin in die väterliche Praxis ein.

Dr. Centa Neumayr hatte zwei Töchter, Hertha und Ulla, die ebenfalls Abitur und Studium absolvierten. Hertha wurde Lehrerin (und lebt heute in Frankreich), Ulla folgte der Familientradition und studierte Zahnmedizin zunächst an einer rumänischen Universität, später in Würzburg.

1990 stieg sie, nach Assistenzzeit und Promotion, in die mütterliche Zahnarztpraxis ein. 33 Jahre lang war sie dort tätig, lange zusammen mit ihrer Mutter Dr. Centa Neumayr, nach deren Ruhestand gemeinsam mit der Zahnärztin Silvia Fredl.

Als vor drei Jahren mit Dr. Julian Zacher aus der Region ein junger Zahnarzt bei ihr um einen Einstieg und eine mögliche Übernahme anfragte, passte das gut in die Pläne der Medizinerin, die die Praxis mit dem großen Stamm an Patienten zusammen mit ihren elf Mitarbeiterinnen selbst verwaltete. Ulla Steinacker trat kürzer und übergab nun zum Jahresende die Praxis in jüngere Hände.

Es gibt zwar eine weitere Generation, doch Tochter Roxane (30) ist nicht mehr Zahnärztin geworden. Sie hat nach dem Abitur Betriebswirtschaftslehre studiert und promoviert. Sie arbeitet bei einem international tätigen Konzern.

Ulla Steinacker hat wohl vieles richtig gemacht im Berufsleben und so wundert es nicht, dass auch ihr Ausstieg geplant und geordnet vor sich ging. Bis zuletzt war sie für ihre Patienten da und auch heute noch klingelt regelmäßig das Telefon, weil ihr medizinischer Rat gefragt ist.

Sie freue sich über die freie Zeit, die sie derzeit mit viel Lesen und dem Hören klassischer Musik verbringt. Dazu gehören auch Konzert- und Opernbesuche mit ihrem Mann Helmut, der noch geraume Zeit bis zum Ruhestand als Maschinenbauingenieur gebunden ist. Dann steht auch den geplanten Reisen in die ganze Welt nichts mehr im Weg.

 

 


Seit 1930 befindet sich die Zahnarztpraxis im Haus Nr. 45, heute Vilshofener Straße 4. Zuvor befand sie sich am heutigen Marktplatz 9.


Ludwig Hofmann war etwa ab 1923 Dentist in Hofkirchen.

 


Dr. Centa Neumayr (†) war ab 1955 Zahnärztin in Hofkirchen.

 


Die Bader- und Dentistengeschichte der Familie reicht sogar vier Generationen zurück; das Hochzeitsfoto von 1926 zeigt (vorne l.) Nikolaus Hofmann sowie (hi.v.r.) dessen Sohn Ludwig mit der Braut Centa Hartl.

 


Eine Sammlung von metallenen Praxisschildern illustriert die rund 100-jährige Geschichte der Zahnmediziner-Dynastie Hofmann-Neumayr-Steinacker in Hofkirchen. Die Praxis wird seit dem 1. Januar unter neuer Leitung fortgeführt. − Fotos: Steinacker

 

 

Quelle: pnp.de —−Jörg Klotzeck

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Neue Mitte von Hofkirchen nimmt Gestalt an – Planer: – „Öffentliche Zweifel verunsichern potenzielle Käufer“


Ladeneinheiten und Gastronomie im Erdgeschoss kann man bereits erahnen, auch die ersten Wohneinheiten im Stockwerk darüber sind bereits im Rohbau erstellt, teilt der Planer mit. − Foto: Jörg Klotzek

Hofkirchen

Peter Kemper, Passauer Architekt und Vertreter des Bauherrn in der so genannten Neuen Mitte von Hofkirchen, zeigt sich zufrieden über den bisherigen Bauverlauf und berichtet in einer Pressemitteilung über das bislang Erreichte sowie das weitere Vorgehen.

Anlass waren kritische Fragen der SPD-Fraktion zu der Baumaßnahme. Kemper teilte nun mit. dass „auf der Rückseite des Gebäudes im letzten Jahr bereits unter aufwendigen Stemmarbeiten die Grube für 24 PKW-Stellplätze“ entstanden sei. Im Erdgeschoss entlang der Vilshofener Straße seien bereits die drei künftigen Ladeneinheiten zu erkennen.

Auf der Marktplatzseite sehe man zudem bereits die Räumlichkeiten der geplanten Gastronomie. Darüber, im ersten Obergeschoss, seien die ersten Wohneinheiten erkennbar. Insgesamt 23 Wohnungen sollen es werden. „Sobald es die Witterung zulässt, zieht wieder Leben ein in die Baustelle“, berichtet Peter Kemper, der in Passau das Planungsbüro „Stadt-Land-Leben“ betreibt.

Im Herbst dieses Jahres woll man mit dem Vertrieb der Räumlichkeiten starten. Merklich verstimmt äußert sich der Vertreter des Investors „Pro Contact Donaumarkt GmbH & Co. KG“ über kritische Nachfragen der Hofkirchener SPD, welche Absichten der Investor verfolge (VA vom 12. Januar). „Die Absichten des Investors sind unverändert, die Nutzungen ist klar definiert und (…) unberührt von anderen Vorhaben“, teilt Architekt Kemper dazu mit.

„Die Kritik am Verkauf eines Grundstücks an einen Investor, der selbst nicht die Absicht habe zu investieren, ist nicht nur ein Widerspruch in sich, sie beschreibt auch einen Sinneswandel der SPD-Fraktion. Denn hinsichtlich der Konzeption des Bauherrn wurde ursprünglich ein einstimmiger Beschluss des Gemeinderats gefasst“, so Kemper weiter.

„Die öffentlich ausgesprochenen Zweifel verunsichern unter Umständen potenzielle Käufer. Wir haben uns entschieden, zuerst zu bauen und dann in den Vertrieb zu gehen“, schreibt der Passauer Architekt weiter. Diese Vorgehensweise zeuge nicht nur von wirtschaftlicher Stärke, sondern ermögliche zudem eine Objektbesichtigung. „Wir werden Wort halten“, gibt sich Kemper überzeugt. „Hofkirchen kann sich bis spätestens Mitte 2025 auf ein überzeugendes Bauwerk freuen“.

− jkl


So soll es 2025 aussehen, wenn die Neue Mitte von Hofkirchen fertig ist. Man werde erst bauen, ehe man in den Vertrieb geht, um Käufern etwas zeigen zu können, so der Architekt. − Plan: Stadt-Land-Leben

 

Quelle: pnp.de —− jkl

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Schnelles Internet für Hofkirchen in Sicht


Blicken der versprochenen Zukunftstechnologie optimistisch entgegen: Botan Kilic, Kommunalbetreuer von Open Infra (v.l.), stellte am Dienstag dem Ersten Bürgermeister Josef Kufner, seinen Stellvertretern Alois Wenninger und Georg Stelzer sowie den anwesenden Gemeinderäten das schwedische Geschäftsmodell für die Marktgemeinde Hofkirchen vor. − Foto: Moreno Grupp
Hofkirchen

Zwar wollte die Bundesregierung mit einem Förderprogramm zum Breitbandausbau für schnelles Internet, insbesondere in ländlichen Räumen, sorgen. Doch Hofkirchen landete im Punktesystem, das die Förderwürdigkeit bestimmt, relativ weit hinten, wie 1. Bürgermeister Josef Kufner dem Vilshofener Anzeiger berichtet.

Ohnehin ist die Fördermittelobergrenze für Bayern relativ knapp bemessen und zahlreiche Kommunen gingen 2023 leer aus. Das Förderprogramm der Ampel-Koalition für Bayern war schon im Oktober letzten Jahres mit Anträgen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro mehr als dreifach überzeichnet. Zur Verfügung standen lediglich Mittel in Höhe von 450 Millionen Euro, die sich auch in diesem Jahr nicht erhöhen sollen.

Auch private Telekommunikationsanbieter ließen den Markt Hofkirchen im Regen stehen. Der Ausbau lohne sich in der kleinen Marktgemeinde kaum, wie Josef Kufner von den großen deutschen Anbietern erfahren musste. Doch nun tat sich eine Alternative auf, die dafür sorgen könnte, dass Zukunftstechnologien und Hofkirchen schon bald Hand in Hand gehen könnten.

„Das klingt zu schön, um wahr zu sein“, sagt Josef Kufner nach dem Vortrag von Open Infra-Kommunalbetreuer Botan Kilic. Die schwedische Firma versteht sich als reiner Netzbetreiber, verlegt und wartet lediglich die Leitungen. Dabei handelt es sich um eine sogenannte offene Infrastruktur, wie beim Stromnetz, in der zahlreiche Internetanbieter untereinander um den Netzzugang konkurrieren.

Dieses Geschäftsmodell ist in Deutschland relativ neu, denn bislang stellten die großen Telekommunikationsanbieter sowohl die Kabel als auch den hauseigenen Internetdienst zur Verfügung. Da geschlossene Monopolnetze oft nicht nutzerfreundlich seien, haben sich die offenen Netzwerke in Schweden bereits größtenteils durchgesetzt. „Auch die schwedische Telekom hat das jetzt eingesehen und ist ein Partner von Open Infra geworden“, beschreibt Kommunalbetreuer Kilic. Er prognostiziert einen ähnlichen Konkurrenzkampf und eine Ausbreitung offener Netzwerkstrukturen auch in Deutschland.

Derzeit kooperieren vier Internetanbieter mit Open Infra, die sich im Preis und in der Datenübertragungsgeschwindigkeit unterscheiden. Aber: Entscheidet sich ein Bewohner Hofkirchens für den Breitbandausbau auf seinem Grundstück, geht der neue Kunde jedoch erst einmal einen zweijährigen Vertrag mit Internord, einem der vier Anbieter, für 45,80 Euro monatlich ein. Der Gesamtbetrag von insgesamt 1100 Euro könne auch auf einen Schlag an Internetnord bezahlt werden, so Botan Kilic. Für die Installation der Breitbandkabel bis ins Haus erhebt Open Infra keine zusätzlichen Kosten.

Glasfasernetz für alle 57 Ortsteile möglich

„Nachdem der Vertrag mit Internetnord nach zwei Jahren ausgelaufen ist, kann sich jeder Kunde auch für einen anderen Internetanbieter entscheiden, der sich dann auf die Leitungen schaltet“, beschreibt Kommunalbetreuer Botan Kilic. Um herauszufinden, welcher Internetdienstleister am besten passt, könne dieser einmal innerhalb eines Monats „mit nur drei Klicks auf der Website oder über die Hotline von Open Infra“ gewechselt werden. Die Angebote der vier Dienstleister bewegen sich alle zwischen 33,95 Euro und 84,95 Euro.

Nun ist Hofkirchen eine Gemeinde mit einer Fläche von knapp 33 Quadratkilometern und 57 Ortsteilen, „von denen einige abgelegener sind“, merkt 3. Bürgermeister Georg Stelzer an. Doch Botan Kilic bestätigt, dass zweifellos auch in abgelegenen Höfen und Ortsteilen mit wenig Häusern die Infrastruktur für schnelles Internet errichtet werden kann.

„Das Thema rund um Glasfaser wird wahrscheinlich erst ein paar Jahren wichtig werden, aber schon in maximal sieben Jahren werden die Kupferleitungen für die Datenmengen nicht mehr ausreichen“, sagt Kilic. Man müsse jetzt schon an die Zukunft denken.

Obwohl der Bürgermeister in der Vergangenheit von privaten Anbietern und dem Bund nur Absagen erteilt wurden und ihn das märchenhafte Angebot der schwedischen Firma vorerst skeptisch machte, unterstützt Josef Kufner das Vorhaben. „Als Gemeinde ist es unsere Aufgabe, in die Zukunft zu blicken und dafür muss man neue Gedanken auch zulassen und sich über das Thema informieren“, sagt er. An sich sei das Modell von Open Infra vorerst positiv zu bewerten. Auch er selbst werde den Glasfaserausbau in seinem Haus in Erwägung ziehen.

Die Vorvermarktungsphase begann bereits vorige Woche. Entscheiden sich in den nächsten drei Monaten zwischen 30 und 35 Prozent der Haushalte in Hofkirchen für Open Infra, steht dem flächendeckenden Glasfaserausbau in der Gemeinde nichts mehr im Wege.

 

 

Quelle: pnp.de —Anna Moreno Grupp

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Premieren-Wochenende für die Hofnarria: Zwergerlgarde, Männerballett und DreamDancers


Großer Auftritt: der Einmarsch der Prinzenpaare, der Zwergerl-, Bambini- und der Kindergarde. − Fotos: Dauscha

Hofkirchen

Viele Aktivitäten standen für das Faschingskomitee Hofnarria um Präsident Stephan Dauscha an – aber die Zwergerlgarde war mit ziemlicher Sicherheit das Highlight auf dem Seniorennachmittag. Und so ist es mittlerweile schon Tradition in Hofkirchen, dass dort die allerkleinsten ihren größten Auftritt haben.

In diesem Jahr war es ein Samstag, als Prinzessin Jenny I. und Prinz Christian I. die Senioren zum närrischen Zusammensein einluden. Aufgrund der Kürze des Faschings 2024 hatte man keine Alternative, als den Seniorennachmittag an einem Samstag zu veranstalten. Der gemütliche Nachmittag im Gasthaus zur Post der Familie Reischer war von den Senioren sehr gut besucht.

Nach der Begrüßung von Präsident Stephan Dauscha und den beiden Seniorenbeauftragten Maria Kufner (Garham) und Anton Kurbatfinskit (Hofkirchen), zeigten die Hofnärrischen Tollitäten ihre Prinzenwalzer. Das Kinderprinzenpaar Milena I. und Elias I. machte den Anfang und konnten dem Publikum u. a. mit einer amüsanten Begrüßungsrede ein paar Lacher entreißen. Nicht vergessen hat der Kinderprinz seinen jüngeren Bruder: Niko wurde 7 Jahre alt und wurde als Überraschung mit einem Prinzenpaarorden ausgezeichnet und einer Torte überrascht.

Es folgte die Kindergarde, die mit ausgefeilten Tanzschritten überzeugte – vor lauter Begeisterung versprach der Präsident, dass diese sich im nächsten Jahr an einem Showtanz probieren dürfe, was ein Strahlen auf die jungen Gesichter zauberte. Nach einem kleinen Dankeschön an die Trainerinnen Martina Thalhauser und Tatjana Ritzinger folgte die Bambinigarde mit einem nicht weniger guten Marschtanz: auch hier merkte man gleich die Expertise der beiden Trainerinnen Verena Zellner und Karin Pusch, haben doch ihre Mädels ihrem Auftritt mit Bravour gemeistert.

Und dann war es endlich soweit: Die Kleinsten kamen zu ihrer Premiere – schon beim Einmarsch der Zwergerlgarde musst sich einige Gäste eine Träne der Rührung verdrücken. Doch als diese ihren Tanz aufs Parkett brachten, konnten sich nicht mehr alle zusammenreißen. Unter tosendem Applaus beendeten die „Tanzmäuse“ ihre Aufführung zum Stolz der Trainerinnen Nicole Berger, Kathrin Moser und Theresa Donaubauer.

Nach einer kleinen Kaffee-Pause, die vom Faschingskomitee Hofnarria spendiert wurde, zeigte die Teeniegarde ihren neuen Showtanz – das Motto „Amerika“ kam richtig gut an. Es folgten der Gardemarsch der Jugendgarde und natürlich der Prinzengarde, ehe sich der Nachmittag bei musikalischer Unterhaltung von „Helmut&Freddy“ sich langsam dem Ende neigte.

Nach diesem anstrengenden Tag kam man allerdings noch nicht zur Ruhe: Es stand die Fahrt in die Patengemeinde Hofkirchen an der Trattnach an. Im Zweijahresrhythmus richten die dortigen Vereine einen Ball aus, bei dem Prinzenpaar, Prinzengarde und auch das Männerballett mit ihren Showeinlagen den Abend gestalten. Mit über 70 „Feierwütigen“ brach man dorthin auf und wurde dort herzlich empfangen.

Die obligatorische Ordensverleihung für den Bürgermeister, sowie der Vorsteherin der Vereine – Elisabeth Berndorfer – durfte nicht fehlen. Auch diese revanchierte sich mit einer „Prinzenrolle“ für Prinz Christian I., eine lustige kleine Geste. Die Prinzengarde konnte mit Marsch- und Showtanz brillieren, aber auch das Männerballett hatte einen Premierenauftritt: Für das Motto „Barbie“ und einige spektakuläre Figuren gab es stürmischen Applaus.

Am nächsten Vormittag besuchte man dann noch den Pauli’s Kirta in Hofkirchen und ließ am Stand der Donauschützen den Ausflug bei einer Fischwurst Revue passieren.

− va

So gehts weiter

Für das Faschingskomitee Hofnarria ist der Fasching allerdings noch lange nicht vorbei: am 3. Februar findet der legendäre Komiteeball statt. Der Kartenvorverkauf startet am 27. Januar. Danach folgt am Unsinnigen Donnerstag die Weiberroaß im Hafenstüberl, ehe man dann in Richtung Endspurt einbiegt: Am Samstag, 10. Februar wird bei Spaß und Spiel das Rathaus übernommen und am Faschingssonntag folgt der große Faschingsumzug, für den sich schon einige Wägen angemeldet haben. Der Rosenmontag wird mit der traditionellen Rosenmontagssitzung eröffnet, ehe man am Nachmittag zum Kinderfasching einlädt. Am Faschingsdienstag wird dann der Fasching eingegraben. Alle Termine finden sie auf der Homepage: www.hofnarria.de… Natürlich besucht der Verein auch noch die befreundeten Gesellschaften aus der Umgebung: mit der Vilusia, Zellau, PCV, Schöllonia und Rainding verbindet eine schöne Freundschaft.

 

Bezaubernd: Die Zwergerlgarde tanzte sich in die Herzen der Zuschauer.

Kommt gut an: Das Männerballett der Hofnarria in Österreich

 

 

 

Quelle: pnp.de —−va

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Manfred Weber: EU braucht eigene Militärstrategie

Mehr als 45 Minuten handelte EVP-Chef Manfred Weber aktuelle politische Themen ab und warb wie die beiden Listenkandidaten (v.r.) Ernst Geislberger-Schießleder und Gerlinde Kaupa sowie CSU-Ortsvorsitzender und Bürgermeister Josef Kufner für die Teilnahme an der Europawahl im Juni. − Fotos: Holzhammer
Hofkirchen

Zu den Klängen eines Marsches begrüßten die Zuhörer EVP-Parteichef Manfred Weber, als er begleitet von Bürgermeister Josef Kufner den vollbesetzten Buchner-Saal betrat. Kufner hielt sich nicht lange mit Eingangsfloskeln auf, sondern nannte den Hauptredner bei der Paulis-Kirta-Kundgebung der CSU einen „überzeugten Europäer aus Bayern, der an der Spitze der stärksten Partei im Europäischen Parlament steht“. 2024 sei ein „Entscheidungsjahr“ für Europa und deshalb sei auch die Europawahl so wichtig, weil damit über den weiteren Kurs der EU, über Freiheit, Demokratie und Wehrhaftigkeit entschieden werde.

MdL Stefan Meyer eröffnete die Rednerliste und nahm sich bewusst die Zeit, um vor allen politischen Statements zuallererst den Einsatzkräften zu danken, die seit den frühen Morgenstunden unter schwierigsten Bedingungen den Großbrand in Pullman-City bekämpfen. Man werde die Einrichtung nach diesem Unglück nicht allein lassen und beim Wiederaufbau helfen.

Dann aber kritisierte er die Arbeit der Ampel, die geprägt sei von Gängelung, Bevormundung und Stillstand und die so gar kein Gespür für die Probleme des ländlichen Raumes entwickele. Er brach eine Lanze für die Proteste der Bauern, für die er den nötigen Respekt und Wertschätzung vermisse. Auch beim Thema Migration gehe es nicht weiter, keine beschleunigten Verfahren, keine vermehrte Rückführung und somit kein Absinken der Zahlen. Bayern mache, was ein Land kann, zum Beispiel die Umstellung von Bargeld auf Bezahlkarte – „und schon steigt die Zahl, die unser Land verlassen, rasant an“.
Zum Thema Europawahl warnte Meyer davor, diese als Protestwahl zu nützen. Dazu wären die weltweiten Herausforderungen zu groß. Die einzige Partei, die Bayern in Europa weiterbringe, sei die CSU, nicht die Freien Wähler, auf deren Liste nur ein einziger Kandidat aus Bayern stehe.

Auf der Klausurtagung in Banz habe die Fraktion zum Thema Krankenhausreform ein umfangreiches Positionspapier beschlossen und dieses betreffe auch die drei Krankenhäuser des Landkreises. Es gelte die stationäre Versorgung zu stabilisieren und weiter sicher zu stellen und die ambulante, notfalldienstliche Versorgung auszubauen, und zwar durch eine Entlastung bei den Betriebskosten und ein Soforthilfeprogramm, schnell und rückwirkend. Dafür sei der Bund zuständig. Bayern werde die Investitionskosten für die Krankenhäuser zusammen mit den Kommunen schrittweise auf eine Milliarde erhöhen.
MdB Thomas Erndl sah die Ursachen für die derzeitige Unzufriedenheit und Protestbewegung in den Wahlen von 2021. Die durch die inzwischen längst zerstrittene Ampel beschlossenen, ideologie-getriebenen Entscheidungen, etwa beim Klima oder bei der Migration, haben zu einem Rückfall des Landes in wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Hinsicht geführt. Besonders vernachlässige die Bundesregierung mit ihren realitätsfernen Beschlüssen den ländlichen Raum.
Deshalb dürfe eine sicherlich nötige Wahlrechtsreform auch nicht auf Kosten der Direktmandate gehen, denn nur im Wahlkreis werden die Probleme und Anliegen vor Ort sichtbar. Deshalb müsse es bei einer Reform nicht um weniger Direktmandate gehen, sondern um weniger Listenmandate.

Der Krieg in der benachbarten Ukraine habe plötzlich auch die Frage der Selbstverteidigung des Landes aktuell werden lassen und gezeigt, dass das Land hinsichtlich Material und Personal in einer sehr kritischen Lage sei. Neben einer Steigerung der Militärausgaben sei deshalb auch die Einführung eines verpflichtenden Dienstjahres unbedingt nötig und würde den gesellschaftlichen Zusammenhalt befördern, so Erndl.

EVP-Vorsitzender Manfred Weber begann seine rund 45-minütige Rede – die im Livestream auch auf den Marktplatz übertragen wurde – mit den Protestaktionen der Landwirte. Ihnen gebühre Respekt, weil sie so auf demokratische Weise ihre Anliegen artikulieren. Und sie bräuchten auch keine Nachhilfe hinsichtlich einer Abgrenzung gegenüber rechtsextremen Trittbrettfahrern. Bei ihnen gehe es nicht um den Erhalt von Subventionen, sondern um weniger kleinliche Regulierungen und um das Bestehen im Wettbewerb mit der benachbarten Konkurrenz. Nach der festgestellten Abhängigkeit bei der Energie, Medikamenten und wichtigen Vorprodukten dürfe es nicht auch noch zu einer Abhängigkeit bei Nahrungsmitteln kommen.
Hinsichtlich der Klimapolitik forderte Weber ambitionierte, wirksame Maßnahmen mit gesundem Menschenverstand. Eine Diskussion darüber, ob Holz ein klimafreundlicher Energieträger ist oder nicht, wie es in Brüssel zeitweise gesagt worden sei, dürfe es nicht geben. Dagegen sei die Abschaltung der letzten Kernkraftwerke ein Fehler gewesen, wenn man nun erlebe, wie im benachbarten Ausland reihenweise neue Atomkraftwerke entstehen.
Die Probleme der illegalen Migration könne man dagegen nur gemeinsam lösen. Hier müsse die jahrelange, quälende Debatte auf europäischer Ebene endlich ein Ende haben. Die Kontrollorgane müssten an den Außengrenzen bereits Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive zurückweisen und Abkommen mit entsprechenden Drittstaaten müssten Abschiebungen erleichtern, so Weber. Auf der anderen Seite brauche Deutschland aber eine kontrollierte Zuwanderung von Arbeitskräften in vielen Berufen, ob in der Pflege, beim Handwerk oder als LKW-Fahrer.

Angesichts seines aktuellen Besuchs in der Ukraine brach Weber eine Lanze für eine verstärkte, militärische Unterstützung des Landes. Man habe viel zu lange die langfristigen Ziele Putins nicht wahrhaben wollen, der längst auch die Migration als gesteuerte Waffe gegen den Westen einsetze und der dabei sei, zusammen mit dem Iran und wohlwollend begleitet von China eine neue Achse gegen den Westen zu formen. Deshalb müsse die EU auch militärisch auf eigenen Füssen stehen, in Verteidigung investieren und einen eigenen Schutzschirm gegen Raketen aufbauen. Vor allem müsse aber Europa endlich mit einer außenpolitischen Stimme besprechen. Und deshalb sei bei den Abstimmungen die Einstimmigkeit – wie übrigens in jeder Demokratie – zu beenden.
Am Ende fanden noch die beiden Kandidaten auf der Landesliste der CSU Gerlinde Kaupa und Ernst Geislberger-Schießleder Gelegenheit sich den Zuhörern vorzustellen und an die Bedeutung der Wahlen zum europäischen Parlament zu erinnern.

 


Zusammen am Stand der JU-Hofkirchen trafen sich bei heißem Most (v.r.) MdB Thomas Erndl, EVP-Chef Manfred Weber, 2. Bürgermeister Alois Wenninger, Marktgemeinderat Michael Heudecker, MdL Stefan Meyer und Bürgermeister Josef Kufner. − Fotos: Josef Holzhammer

Quelle: pnp.de —−− Josef Holzhammer/Fotos: Josef Holzhammer

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SPD-Generalsekretärin verweist auf Erfolge der Regierung


SPD-Prominenz bei Paulis-Kirta mit (v. l.) Florian Gams (Bürgermeister der Stadt Vilshofen), Thomas Rudner (Abgeordneter im Europäischen Parlament), Rita Hagl-Kehl (Bundestagsabgeordnete), Ruth Müller (Generalsekretärin der Bayern SPD), Willi Wagenpfeil (Altbürgermeister und SPD-Ortsvorsitzender) sowie Severin Eder, regionaler Kandidat für die Europawahlen im Juni. − Fotos: Thomas Krenn
Hofkirchen

Seit 1969 veranstaltet der SPD-Ortsverein in Hofkirchen seine jährliche Paulis-Kirta-Kundgebung. Am Sonntagnachmittag durfte Ortsvorsitzender Willi Wagenpfeil als Ehrengäste die Generalsekretärin der Bayern SPD Ruth Müller aus Landshut sowie den amtierenden Europaabgeordneten Thomas Rudner aus Regensburg begrüßen, ebenso den regionalen SPD-Kandidaten für die Europawahlen Severin Eder und die örtlich zuständige Bundestagsabgeordneten Rita Hagl-Kehl aus Deggendorf.
Ruth Müller sprach vor rund 70 Genossinnen und Genossen im Saal des Gasthauses Reischer. Mit einem kurzen Rückblick betonte sie die erfolgreiche Mitwirkung der Sozialdemokraten an entscheidenden Entwicklungen in der Geschichte der Bundesrepublik. Besonders freue sie sich darauf, im Jahr 2024 das 75-jährige Bestehen des Grundgesetzes feiern zu können.
Nicht ohne Stolz sprach Müller von Erfolgen bei der Energiewende, ohne Atomkraft. Sie warnte vor den Gefahren der Kernkraft und deren hohen Kosten und verwies in diesem Zusammenhang auf die Briten, die ein neues Atomkraftwerk gebaut haben und deren Baukosten explodiert sind. „Der dort produzierte Strom ist um mehr als 50 Prozent teurer als Windstrom in Deutschland.“
Müllers Resümee: In Deutschland sind im letzten Jahr 740 Windräder gebaut worden, in Bayern nur acht. Weil das zu höheren Strompreisen führen wird, sieht die Generalsekretärin der Bayern SPD eine Gefahr für die wirtschaftliche Zukunft Bayerns.

„Wer hat in diesem Winter etwas von Gasmangel, Blackout oder kalten Wohnungen gehört? fragte Ruth Müller die Anwesenden. Dass die Gasspeicher voll und die Energieversorgung sicher sei, freute die Rednerin, die zudem sagte, dass „Deutschland nicht der kranke Mann Europas“ sei. Sie meinte, dass die Nettolöhne heuer über vier Prozent und die Renten um rund 3,5 Prozent steigen werden und dass Deutschland mit 46 Millionen Arbeitenden den höchsten Beschäftigungsstand aller Zeiten habe.
Es sei die SPD-geführte Bundesregierung, die das Land durch die schwerste Krise seit Kriegsende bringe, und trotz Krieg und Krise habe Deutschland den Stillstand der Merkel-Jahre überwunden. Diese Aussage brachte tosenden Applaus in den Reischer-Saal.
Laut Ruth Müller könnte 2024 „ein schwarzes, schlimmes Jahr“ werden. Die Rechtsextremen nehmen in Umfragen zur Europawahl im Juni immer weiter zu. „Das dürfen wir nicht zulassen,“ rief sie die Zuhörerinnen und Zuhörer auf, den Menschen zu sagen: „Wer Rechtsextremisten wählt, der wählt den Wohlstand, den Klimaschutz und die soziale Sicherheit ab.“ Mit einem Blick nach Großbritannien untermauerte Müller ihre Aussage. Nach sieben Jahren Brexit wünschen sich dort 60 Prozent der Menschen die EU zurück.

Bezüglich des jüngsten Vorfalls, bei dem AfD-Politiker zusammen mit Nazis einen verbrecherischen Plan entwickelt haben für deren Machtergreifung, sagte die Politikerin: „Sie wollen millionenfach Menschen mit Migrationsgeschichte abschieben. Sie nennen es Remigration.“ Müller appellierte an ihre Zuhörerinnen und Zuhörer, sich keinen Sand in die Augen streuen zu lassen und sprach von einer Schande für Deutschland. Ihren Dank richtete sie an alle, die in Hamburg, Frankfurt, Würzburg, Nürnberg und am Sonntagnachmittag in München gegen die Entwicklung auf der Straße Flagge zeigten.

Zu den Bauernprotesten, sagte Ruth Müller, es sei Intention der SPD in der Landwirtschaftspolitik, weniger Flächenzahlungen, aber mehr Gemeinwohlleistungen zu übernehmen. Müller sagte, dass der Milchpreis viele Jahre zu gering gewesen sei und dass es seit Jahrzehnten ein Höfesterben gebe, „länger, als Cem Özdemir Landwirtschaftsminister ist.“
Die Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, sollten anständig bezahlt werden, führte Müller weiter aus. Sie erinnerte daran, dass in 75 Jahren die Landwirtschaftspolitik die meiste Zeit in Unionshänden war.
„Natürlich dürfen die Bauern auf die Straße gehen, um gegen politische Entscheidungen zu demonstrieren, aber Straftaten werden nicht akzeptiert – und der Angriff auf Robert Habeck war eine Straftat.“ Hier erwartete Müller, dass ein stellvertretender Ministerpräsident das klar benennt und nicht beschönigt. „Aber das hat ein Hubert Aiwanger noch nie gekonnt, dass er zu etwas steht oder sich erinnern kann,“ sagte die SPD-Generalsekretärin.

Müller wünschte sich zudem mehr staatspolitische Verantwortung vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. „Dass er seiner Verantwortung gerecht wird, dieses Land zusammenzuhalten, auch dann, wenn es gerade schwierig ist.“ Aber diese Bewährungsprobe habe er nach den Worten von Ruth Müller „versemmelt“ zu dem Zeitpunkt, als er sich von den Freien Wählern hätte lossagen können. „Da war ihm der Machterhalt wichtiger und das Festhalten an einem fragwürdigen Minister.“ Nach Müllers Meinung habe Söder „in einem entscheidenden Moment der bayerischen Geschichte“ versagt.

Aus der Gästeliste

Besonders begrüßt wurden Florian Gams (Bürgermeister Vilshofen), Fritz Lemberger (3. Bürgermeister Vilshofen), Irmgard Biereder (2. Bürgermeisterin Neukirchen v.Wald), Josef Stadler (3. Bürgermeister Windorf), Die Vilshofener Stadträte Robert Heininger und Erich Fuchs sowie Siegfried Steinbauer (ehemaliger Stadtrat), Christian Pauli, Stefan Greiler, Katrin Wagenpfeil und Walter Doppelhammer als Mitglieder des Marktrats von Hofkirchen sowie Willi Stauder aus Aicha vorm Wald. Ganz besonders begrüßt wurde Xaver Salatmeier, der bereits seinen 51. Paulis-Kirta besuchte und somit bei jeder Kundgebung anwesend war.

Xaver Salatmeier hat bereits den 51. Paulis-Kirta der SPD besucht und war somit bei jeder Kundgebung anwesend war. Er ist der einzige Zeitzeuge, der sich noch an alle Kundgebungen erinnern kann.

Quelle: pnp.de —−− Thomas Krenn/Foto: Thomas Krenn

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Wintersporttag auf dem heimatlichen Eis

Hofkirchen

Einen wunderschönen Wintersportvormittag auf dem Eis erlebten die Schulkinder der Grundschule Hofkirchen. Das Hochwasser in den ersten Januartagen hatte viele Wiesen an der Donau überschwemmt und in den darauffolgenden frostigen Nächte machte die Natur herrliche Eisflächen daraus. „Das müssen wir unbedingt für einen Wintersporttag mit allen Kindern ausnutzen“, war man sich im Kollegium schnell einig. „Das gibt es wirklich sehr selten, dass man wenige Meter von der Schule entfernt Schlittschuhlaufen kann,“ sagte Schulleiterin Ingrid Weinzierl. Gut ausgerüstet machte sich die vergnügte Kinderschar mit Mütze, Schal, Handschuhen, Helm, Schneeanzug, Winterstiefel und Schlittschuhen auf den Weg zum „Eisstadion“. Groß war die Freude beim Betreten der Eisfläche, gegenseitiges Helfen und Abstützen war angesagt. „Schaut mal, unter dem Eis sieht man das Gras“ und „Das ist heute eine schöne Schulstunde“ war von den Kindern zu hören. Rutsch – und Schlitterbahnen wurden angelegt oder Eisschollen zu einem Iglu gestapelt. Die Bewegungsfreude, das sportliche Miteinander und der Aufenthalt in der winterlichen Natur werden allen Schülern und Schülerinnen und dem Lehrerkollegium noch lange in guter Erinnerung bleiben.

− va/Foto: Weinzierl

 

Quelle: pnp.de —−− va/Foto: Weinzierl

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Weber trägt sich in Goldenes Buch ein


Sie assistierten dem EVP-Parteivorsitzenden bei seinem Eintrag ins Goldene Buch (v.li.) MdL Stefan Meyer, Bürgermeister Josef Kufner, 2.Bürgermeister Alois Wenninger, JU-Vorsitzende Tamara Scherer, Marktgemeinderat Michael Heudecker, Altlandrat Franz Meyer und MdB Thomas Erndl. − Foto: Holzhammer
Hofkirchen

Vor seiner Grundsatzrede auf der Hofkirchener Pauliskirta hatte Bürgermeister Josef Kufner den EVP-Parteivorsitzenden Manfred Weber in den neuen Sitzungssaal des Rathauses eingeladen, um sich dort in das Goldene Buch des Marktes einzutragen. Kufner stellte seine Marktgemeinde kurz vor und nannte die aktuellen Schwerpunkte der Kommunalpolitik. Dann verewigte Weber sich mit dem Eintrag: „Immer ein tolles Ereignis bei der Pauliskirta in Hofkirchen Gast zu sein! Politik brauchte Europa: Ambition, Vernunft und Führung!“

Dann ging der EVP-Chef begleitet von örtlichen Abgeordneten und einer Gruppe des Marktgemeinderats zur Veranstaltung in den Buchner-Saal. Kufner nutzte die Gelegenheit, um seinem Gast das derzeit größte Projekt – die „Neue Mitte“ – zu zeigen.

Ein ausführlicher Bericht von der Pauliskirta folgt in einer der nächsten Ausgaben.

− ho

 

 

 

Quelle: pnp.de —−ho

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Ehrenamt trifft Ehrenamt


Dankeschön für die Unterstützung: Sabine Grundmüller (2.v.l.) mit Anneliese Schreiber (v.l.), Oskar Hahn, Caro Schott und Karin Niedermeier vom Schatzkisten-Team.
Hofkirchen

Über eine 2000-Euro-Spende von der Schatzkiste Hofkirchen freuen sich die Malteser. Das Geld ist für den Herzenswunsch-Krankenwagen (HWK) bestimmt. Zur Spendenübergabe kam Sabine Grundmüller vom Leitungsteam nach Hofkirchen.

Die Waren, die die Schatzkiste erhält, stammen meist aus Haushalts- und Wohnungsauflösungen. Sie werden am Sitz der Schatzkiste an der Garhamer Straße zu günstigen Preisen an Bedürftige und Flohmark-Liebhaber verkauft. Alle Team-Mitglieder arbeiten ehrenamtlich für den guten Zweck. Der gesamte Erlös wird gespendet – ausschließlich an regionale soziale Projekte und Einrichtungen. Sabine Grundmüller, die sich selbst ehrenamtlich engagiert, war beeindruckt: „Unglaublich was hier Menschen auf die Beine stellen, um gemeinnützige Zwecke zu unterstützen. Das ganze Jahr arbeiten hier unermüdlich das ganze Jahr arbeiten hier kleine Engel, organisieren, reinigen, sortieren, verkaufen und hören sich zu den gespendeten Schätzen auch die Geschichten dahinter an.“ Solche Menschen würden durch ihr Engagement auch die Arbeit des HWK-Teams möglich machen.

Die Schatzkiste hat schon mehrmals für den Herzenswunsch-Krankenwagen und die Mahlzeiten-Patenschaften der Malteser gespendet. Dies sei umso anerkennenswerter, wenn man wisse, wie viele Waren über die Schatzkistentheke gehen müssten, bis vierstellige Spendensummen erreicht seien. Sabine Grundmüller war voll des Lobes. Was sie bei ihrem Besuch auch erwähnte: „Wie immer, wenn sich Ehrenamtliche treffen, die sich für soziale Projekte interessieren und engagieren, stimmte auch hier von Anfang an die Chemie. Daher tauschten wir uns intensiv über unsere Arbeiten.“

Die Malteserin bedankte sich herzlich für die großzügige Spende, denn: „Sie bringt uns unserem Ziel, ein neues Fahrzeug zu kaufen, näher.“ Wer Kontakt zum Herzenswunsch-Team aufnehmen möchte, kann dies unter ✆0851/9566645 oder SozEhrenamt.Passau@malteser.org tun.


Wer den HWK auch unterstützen möchte: Der Malteser Hilfsdienst hat ein Spendenkonto eingerichtet bei der Pax Bank e. G. Köln, IBAN: DE14 3706 0120 1201 2170 12, BIC: GENODED1PA7, Verwendungszweck: Herzenswunsch-Krankenwagen. Damit Quittungen ausgestellt werden können, müssen Name und Anschrift auf dem Beleg angegeben sein.

− va

 

 

Quelle: pnp.de —−−va

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Auf der Suche nach dem Miteinander


Die Suche nach dem Miteinander führte den Schmidt Max (v.r.) zur Feuerwehr Hofkirchen. Den Kommandanten-Posten hat nach Hans-Peter Binder dessen Sohn Julian übernommen. Mit 22 Jahren ist er der jüngste Feuerwehrkommandant Bayerns. − Foto: Copyright BR/south & browse GmbH/Joachim Walther
Hofkirchen

„Die Anfrage kam per Mail und wir haben sofort zugesagt“, sagt Julian Binder. Es gibt in ganz Bayern keinen jüngeren Feuerwehrkommandanten als den Hofkirchner. Deswegen hat der BR letztes Jahr über den 22-Jährigen einen Bericht für die Abendschau gedreht. Und daran hat sich Regisseur Joachim Walther erinnert, als es um die neue Fernsehreihe vom Schmidt Max ging.

Den Schmidt Max, der sich konsequent bayerisch erst mit dem Nachnamen nennt, kennt man aus dem Fernsehen – aus den Eberhofer-Krimis oder vom BR-Format „Freizeit“, wo er auf Menschen zugeht, Fragen stellt, Neues erlebt. Doch es gibt auch Fragen, auf selbst er nicht leicht beantworten kann. In seiner Sendung „Der Schmidt Max auf der Suche“ begibt er sich daher auf eine Reise durch Bayern. In der zweiten Folge, die am Montag ausgestrahlt wird, geht es ums Miteinander. Und das hat der Schmidt Max in Hofkirchen gefunden. Bei der Feuerwehr. Aufgezeichnet wurde der Viertelstunden-Beitrag im Oktober. Vier Mann vom BR und der Schmidt Max sind dazu zum Gerätehaus vor Ort gekommen. „Ein bisschen nervös war ich schon. Aber das hat sich schnell gegeben“, erinnert sich Julian Binder. Zuerst wurde der grobe Ablauf besprochen, dann – zum besseren Kennenlernen – ein bisschen Smalltalk gemacht. Erst dann fing der Kameramann an zu filmen.
Unter anderem erfährt man, dass Julian Binder das Kommandantenamt von seinem Vater Hans-Peter „geerbt“ hat, dass der ihn schon als Kind zur Feuerwehr mitgenommen hat, dass er bei Übungen „Opfer“ sein durfte, dass er als Kommandant rund 30 Stunden im Monat für dieses Ehrenamt investiert, dass er sich ein Leben ohne Feuerwehr und ohne die Kameradschaft gar nicht vorstellen kann. Denn: „Wir sind rund 40 Aktive. Da müssen die Abläufe stimmen und auch das Zwischenmenschliche. Denn immerhin müssen wir uns aufeinander verlassen können.“

Der Schmidt Max erfährt, wie wichtig das Ehrenamt fürs Miteinander in der Kommune ist, die Hofkirchner Feuerwehrler beweisen, dass ohne Freiwillige die Gesellschaft nicht funktionieren würde, dass sich auch Kinder und Jugendliche schon dafür begeistern lassen. Und dann erfüllt sich in Hofkirchen noch ein Kindheitstraum des Schmidt Max: Er darf bei einer Übung das Miteinander selbst erleben. „Wir haben ihn in die 40 Kilo schwere Ausrüstung der Atemschutzträger gesteckt und in einen verrauchte Werkstatt mitgenommen, wo er mit einem Kameraden und der Wärmebildkamera nach vermissten Personen suchen musste“, erzählt Julian Binder. „Ist das anstrengend. Sappralott“, kommentiert der Schmidt Max seinen „Einsatz“. Danach setzt er sich mit den rund 30 Aktiven, die an der Übung beteiligt waren, an den Tisch. Zur Kameradschaftspflege.


 „Der Schmidt Max auf der Suche“ ist ein vierteiliges Format. Bei seiner Reise durch Bayern lässt sich der Schauspieler und Moderator die Definition von Glück, Miteinander, Abenteuer und Zeit erzählen. Ausgestrahlt wird die Sendung montags um 20.15 Uhr. Die erste Folge ist in der Mediathek zu sehen.

− lx

 

 

Quelle: pnp.de —−−lx

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Hofkirchener Narren sind in die Ballsaison gestartet

Tanzfreudig: Um die 200 Gäste haben den Auftaktball der Hofnarria im Gasthaus zur Post mitgefeiert.

Hofkirchen

„Krieger und Helden “ – unter diesem Motto hat die Hofnarria zum Auftaktball ins Gasthaus „Zur Post“ der Familie Reischer geladen – und die Faschingsfreunde kamen in Scharen. Alle Plätze im in Superhelden-Manier dekorierten Saal waren ausverkauft.

Nach dem großen Einmarsch – angeführt von den Garden der Hofnarria – begrüßte Präsident Stephan Dauscha das Faschingsvolk, darunter die Hofnarria-Ehrenpräsidenten Werner Fellner und Christian Pauli sowie die Ehrenmitglieder Karl Kreiliger, Johann Weber und Rolf Britz, Bürgermeister Josef Kufner, den aus der Oberpfalz angereisten Manfred Enders als Stellvertreter des Verbands ostbayerischer Faschingsgesellschaften – kurz LVO – sowie die Abordnungen der befreundeten (Faschings-)Vereine Vilusia, Pleintinger Carnevalverein und Schnupferclub Zaundorf.

Dann gehörte die Bühne endlich dem Hofkirchener Kinderprinzenpaar. Prinzessin Milena I. und Prinz Elias I. eroberten mit ihrer erfrischenden Rede die Herzen des Publikums im Sturm. Danach beeindruckten sie mit ihrem Prinzenwalzer. Ihren Prinzenpaarorden haben sie sich damit redlich verdient. Im Anschluss waren die Eltern des Kinderprinzen – Prinzessin Jenny I. & Prinz Christian I. – an der Reihe: Sie präsentierten einen wunderschönen Prinzenwalzer. „Stolzer kann man auf seine Tollitäten nicht sein“, ließ der Präsident verlauten.

Weiter ging es dann mit dem perfekt präsentierten Marsch der Teeniegarde. Darauf folgten die tadellosen Märsche der Jugend- und Prinzengarde. Das Niveau faszinierte die Zuschauer wieder. „Die unzähligen Trainingsstunden verdienen höchsten Respekt“, so der Präsident. Natürlich durften auch die Ehrungen für jahrelangen Gardetanz – von drei Jahren aktivem Tanzsport über fünf, acht, zwölf bis zu ganzen fünfzehn Jahren – nicht fehlen und wurden mit einer Urkunde und dementsprechenden Orden honoriert.

Auch wurde heuer wieder einige Ehrungen verliehen – unter anderem die Gardemädels für die Leistungen im Gardetanz. Besonders erwähnenswert: Theresa Hopper erhielt für 15 Jahre aktiven Gardetanz den Hofnarria-Verdienstorden in Silber. Manfred Enders überreichte die LVO-Ehrenspange an Anna Bircheneder für ihren jahrelangen aktiven Dienst im Komitee, unter anderem als Gardebeauftragte.

Nachdem die Jugend- und Prinzengarde einen neuen Marsch präsentierte, wurde die Vilusia mit dem Prinzenpaar Marianne und Stefan samt Vize-Präsident Christian Heinlein und Egon Arbinger vom Pleintinger Carnevalsverein der Prinzenpaarorden der Session 2023/24 überreicht.

Zur Halbzeit wurde traditionell die beste zum Motto passende Maske prämiert. Die unabhängige Jury mit den beiden Ehrenpräsidenten und der Frau des Bürgermeisters, hatte die Qual der Wahl, das beste Einzel- und das beste Gruppenkostüm auszuzeichnen. Moderiert wurde das Ganze von Julian Moser.

Die Jugendgarde bekam für ihren Showtanz „Aladdin“ Applaus und Jubelrufe. Musik, Kostüme, Schminke und Choreo hatten die Trainerinnen akribisch vorbereitet. Das große Finale übernahm dann die Prinzengarde mit ihrem Showtanz – auch dafür gab’s viel Lob.

Im Anschluss wurde bis tief in die Nacht gefeiert zur Musik von „Die lustigen Zwickl“. „Es war für alle Beteiligten ein fantastischer Abend mit großartiger Stimmung und guter Laune. Das konnte man den Komiteemitglieder sogar noch am Sonntag bei den Aufräumarbeiten von den zufriedenen Gesichtern ablesen“, heißt es Für die Hofnarria geht es weiter mit den öffentlichen Sitzungen und den Vorbereitungen zum großen Faschingsumzug. Weitere Termine sind Kinderfasching, Seniorennachmittag, die Gemeindeübernahme, Rosenmontagssitzung und der Komiteeball, an dem auch die beiden Männerballetts ihr ganzes zeigen. Auch freuen sich die Damen ganz besonders: Es gibt wieder eine Weiberroaß am unsinnigen Donnerstag.

− va


Überzeugend: die Jugendgarde.

 


Beeindruckend: der Marsch der Teeniegarde.

 

 

 


Faszinierend: der Auftritt der Prinzengarde.

 


Perfekt: das Prinzenpaar Jenny I. und Christian I. −

 


Bezaubernd: das Kinderprinzenpaar Milena I. und Elias I.

 

 

 

Quelle: pnp.de —−−va  -Fotos: Dauscha

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SPD Hofkirchen sieht Hausarztversorgung in Gefahr

Die Hofkirchener SPD-Marktratsfraktion mit (v.r.) Stefan Greiler, Katrin Wagenpfeil, Christian Pauli und Walter Doppelhammer sowie dem Ortsvereinsvorsitzenden und Kreisrat Willi Wagenpfeil. − Foto: Wagenpfeil
Hofkirchen

Dr. Gerhard Schlenk hört zum 30. Juni auf. Er beendet seine Tätigkeit als Hausarzt und verlegt seinen Lebensmittelpunkt nach Franken. „Damit drohe eine gravierende Lücke in der ortsnahen ärztlichen Versorgung“, befürchtet die Hofkirchener SPD-Fraktion.

Diese Sorge hätte vielleicht vermieden werden können, da es an Bürgermeister Josef Kufner mehrfache Aufforderungen aus dem Gemeinderat und in den Bürgerversammlungen 2022 und 2023 gegeben habe, mit Doktor Schlenk Verbindung aufzunehmen, teilte die SPD Hofkirchen ferner mit. Gerhard Schlenk bemühe sich derzeit um eine Nachfolgeregelung, doch inwieweit die Praxis in Hofkirchen neben seinem Hauptsitz in Schöllnach weitergeführt werden könne, sei offen. Nun sei der Bürgermeister gefordert. Dieses Thema sei wichtig, teilte die SPD-Fraktion mit.

Auch die „Neue Mitte“ in Hofkirchen gebe Anlass für Nachfragen, zum Beispiel, welche Absichten der Investor verfolge. Bisher sei keine Wohnung zum Erwerb angeboten worden. Dass der Wohnbereich auf der Marktplatzseite laut Baugenehmigung erst nach einem Umbau der gegenüberliegenden Bäckerei genutzt werden darf, werfe weitere Fragen zur künftigen Nutzung auf.

In diesem Zusammenhang fordert die SPD, beim Bauträger nähere Informationen über die zukünftigen Absichten zu erfragen, denn es zeichne sich ab, dass der Verkauf des Grundstücks an einen Investor, der selbst nicht die Absicht zu investieren habe, ein Fehler gewesen sei.

Zum Dauerthema Abwasserkalkulationen nahm Marktrat Christian Pauli Stellung. Die Tatsache, dass bei der Kalkulation im April 2021 rund 4,6 Millionen Euro an Zuschüssen in der Berechnung vergessen wurden, beschäftigt seine Fraktion immer noch. „Wir warten auf das Urteil des Verwaltungsgerichts“, so Pauli.
Fest stehe aber für die Hofkirchener SPD, dass die Gemeinde mit der ersten Kalkulation die angeschlossenen Haushalte erheblich belastet hätte. Die SPD verspricht dran zu bleiben, zumal das Landratsamt nur die Beitragskalkulation geprüft habe. „Ob die Gebührenkalkulation stimmt, muss sich noch zeigen“, meint Christian Pauli.

− va

Quelle: pnp.de —−−va

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1544 Euro für Kinder in Not: Sternsinger-Aktion in der Pfarrei Hofkirchen bringt Spenden für Amazonien


„Einsatz für Kinder in Not“: Die dreizehnköpfige Sternsinger-Gruppe der Pfarrei Hofkirchen sammelte insgesamt 1 544 Euro für das Kindermissionswerk und soziale Projekte. − Fotos: Johannes Waas
Hofkirchen

Am Tag der „Erscheinung des Herrn“, wie der Dreikönigstag im kirchlichen Kalender offiziell genannt wird, kehrten die Sternsinger in die Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ zurück.

Seit der Aussendung am Neujahrstag waren sie in den Ortschaften der Pfarrei Hofkirchen unterwegs, um den Segen Gottes in die Häuser zu tragen und um Spenden für Kinder in Not zu sammeln. Aufgeteilt in vier Gruppen suchten „Caspar, Melchior und Balthasar“ die Gläubigen an ihren Haustüren auf.

Unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien und weltweit“ stehen die Bewahrung der Schöpfung und der respektvolle Umgang mit Mensch und Natur im Fokus der Aktion „Dreikönigssingen 2024“. Brandrodung, Abholzung und die rücksichtslose Ausbeutung von Ressourcen zerstören die Lebensgrundlage der einheimischen Bevölkerung der südamerikanischen Länder Amazoniens.

Dort und in vielen anderen Regionen der Welt setzen sich Partnerorganisationen der Sternsinger und des Kindermissionswerkes dafür ein, dass das Recht der Kinder auf eine geschützte Umwelt umgesetzt wird.

Jedes Jahr stehen ein Thema und Beispielprojekte aus einer Region exemplarisch im Mittelpunkt der Aktion. Die Spenden, die die Sternsinger sammeln, fließen jedoch unabhängig davon in Hilfsprojekte für Kinder in rund hundert Ländern weltweit.

Ein großes Lob und Dankeschön erhielten die Sternsinger-Gruppen von Pfarrer Joseph: „Die Heiligen Drei Könige bringen den Menschen etwas Gutes. Sie tragen den Segen Gottes in ihre Häuser.“ Der Pfarrer lobte die Kondition der Kinder, die mehrere Tage bei Wind und Wetter, durch die Hofkirchner Straßen und Ortsteile zogen.

Organisiert und geplant wurden die Sternsinger-Touren von Kindergartenleiterin Anja Voggenreiter. Gemeinsam mit Brigitte Engl-Müller, Marion Aigner und Martin Neumaier begleitete sie die Ministranten.

Nach dem sich die Ministranten nun zum Jahresanfang als Sternsinger auf die Reise begeben haben, steht für die „älteren“ Minis im Sommer eine weitere, besondere Reise an. Gemeinsam mit Hunderten anderen Ministranten aus dem Bistum Passau fahren auch sechs Hofkirchner Altardiener zum Heiligen Vater nach Rom.

Sechs Tage werden sie im Rahmen der internationalen Ministrantenwallfahrt in der ewigen Stadt verbringen. Dabei möchte sich die Reisegruppe vorab schon beim DJK Jugendförderverein Hofkirchen und dem Katholischen Frauenbund bedanken. Beide Organisationen haben eine beträchtliche Summe gespendet, um die Rom-Wallfahrt finanziell zu unterstützen.

Pfarrer Joseph und die Verantwortlichen der Pfarrei sind stolz und dankbar auf ihre Ministrantengruppe. „Zuverlässig und fleißig verrichten sie den Dienst am Altar“, so der Pfarrer. Doch Verstärkung wird natürlich immer gesucht.

Kinder und Teenager, die Interesse haben, dürfen sich gerne bei Pfarrer Joseph oder Anja Voggenreiter melden. Zuletzt konnte mit Niklas Engl von den Kommunionkindern 2024 wieder ein neuer Ministrant begrüßt und in die „Mini-Gruppe“ aufgenommen werden.

Betreut und organisiert wird die Mini-Gruppe von Mesner Josef Rauch und Kindergartenleiterin Anja Voggenreiter. „Die gebürtige Vilshofenerin ist eine wichtige Stütze im Hofkirchner Pfarreileben“, betont auch Pfarrer Joseph. Ob in der Kommunion- und Firmvorbereitung, im Lektorendienst oder als Wort-Gottesdienst-Leiterin – Anja belebt mit ihren Ideen die Pfarrei. „Wir sind dankbar, Anja in unseren Reihen zu haben“, so die einhellige Meinung im Pfarrgemeinderat.

 

„Ein neues Gesicht im Altarraum“ – Pfarrer Joseph (l.) durfte gemeinsam mit Josef Rauch (r.) und Anja Voggenreiter den neuen Ministranten Niklas Engl begrüßen.

Quelle: pnp.de —−−Johannes Waas

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Vier Winter-Zugänge, drei Rückkehrer: Hofkirchen hat die Kreisliga im Blick


Den SV Hofkirchen hat Thomas Hidringer 2022 als Spielertrainer bereits in die Kreisklasse geführt. Jetzt möchte der 29-Jährige noch eine Stufe höher. Die Kreisliga ist das große Ziel. − Foto: Franz Nagl
Hofkirchen

„Es ist ja eigentlich ganz einfach. Wir haben das zu Saisonbeginn gesteckte Ziel ,30 Punkte‘ bereits erreicht. Jetzt orientieren wir uns neu und werden alles versuchen, um Platz 2 ins Ziel zu bringen.“

Thomas Hidr

inger (29), der Trainer des SV Hofkirchen, kann auf eine überaus erfreuliche Herbstrunde in der Kreisklasse Deggendorf zurückschauen. Auch der Blick nach vorne ist vielversprechend. Der Klub freut sich über vier Winter-Neuzugänge und drei Stammkräfte, die nach längeren Verletzungspausen wieder zum Kader stoßen.

Kreuzband: Hidringer probiert’s ohne OP

Im vierten Jahr ist Hidringer nun für die Hofkirchener Kicker verantwortlich, seit bereits zehn Jahren mischt er im Trainergeschäft mit. Persönlich musste er im August einen Rückschlag hinnehmen. Zum zweiten Mal erlitt er einen Kreuzbandriss im rechten Knie. Vier Jahre zuvor hatte er sich noch einer OP unterzogen, diesmal beschreitet er den konservativen Weg. „Soweit ist das Knie sehr stabil. Ich bin fleißig am Laufen und im Krafttraining und hoffe, dass ich in der Vorbereitung wieder voll einsteigen kann“, sagt der Pädagoge am Förderzentrum in Passau.

Ab sofort kann er in der Trainingsarbeit auf kompetente Unterstützung bauen. Mit Alexander Fürst (25), der seit geraumer Zeit in Neßlbach wohnt, bereichert ein Bezirksliga-Fußballer vom Aufsteiger FC Obernzell-Erl-au (17 Einsätze) die Hofkirchener Truppe. „Wir sind alle sehr stolz, dass er sich für uns entschieden hat. Das wird zum einen unsere Qualität im Training enorm verbessern, zum anderen bringt er uns sicher auch auf dem Platz weiter nach vorne“, betont Hidringer. Auch über die Zusagen von Marcel Cernota (31), dem Routinier des FC Vilshofen, von Levente Pöthe (25), der bereits einmal beim SVH aktiv war, sowie Petru Ramneantu (30), den es beruflich in die Marktgemeinde an der Donau verschlagen hat, sind die Verantwortlichen höchst erfreut.

Neuzugänge: „Alles glückliche Zufälle“

„Das waren alles glückliche Zufälle, die Kontakte sind vor allem über private Freundschaften entstanden“, erklärt der Coach. Dass Adrian Bredl (23), Simon Saller (31) und Moritz Terzer (29) als Langzeitverletzte wieder angreifen können, nährt die Zuversicht, dass man in dieser Spielzeit zumindest über die Relegation den Sprung in die Kreisliga packen könnte. Der Titel scheint hier vergeben, zu dominant war im Herbst der Auftritt des Spitzenreiters FC Handlab-Iggensbach, der bereits 13 Punkte voraus ist. „Die stehen völlig zurecht da vorne“, lobt Hidringer. Obwohl das Jahresfinale bei der SG Osterhofen II mit 0:1 verloren ging, hat der SVH noch ein Polster von neun Zählern vor dem Rangdritten aus Schwanenkirchen. Hauptanteil am guten Lauf hatten natürlich die Goalgetter Adrian Grebac und Eduard Olariu, die mit 21 bzw. 16 Treffern die Torjägerliste anführen.

Fußball auf der Kreisliga-Bühne anbieten zu können, ist den Hofkirchenern auch deshalb wichtig, weil der FC Vilshofen, der SV Winzer, der FC Alkofen sowie die DJK Neßlbach hier bereits vertreten sind und mit dem SV Garham ein weiterer Nachbar sogar in der Bezirksliga mitmischt. Hidringer: „Angesichts dieser regionalen Top-Konkurrenz wird es für uns sonst schwer, die eigenen jungen Talente langfristig zu halten. Wir haben jetzt wirklich einen breiten Kader. Das ist die Basis, um angreifen zu können.“

Mitte Januar beginnt das Lauftraining

Dass die Umgruppierung vor dieser Spielzeit in die Deggendorfer Staffel ein Geheimnis für den Erfolg ist, glaubt der B-Lizenz-Inhaber nicht: „Wir sind vor einem Jahr in der Pockinger Gruppe zur Pause ebenso gut dagestanden. Letztlich mussten wir froh sein, den Abstieg zu vermeiden, da wir im Frühjahr einige Leistungsträger wie Adrian Grebac nach einem Fußbruch ersetzen mussten.“ Eine intensive Frühjahrs-Vorbereitung soll den Weg nach oben ebnen. Ab Mitte Januar werden Laufkilometer abgespult, dann geht es auf den Platz, um gerüstet zu sein für den am 24. März mit dem Heimspiel gegen die SG Otzing-Niederpöring beginnenden Endspurt.

Die Hofkirchener freuen sich über einige Winter-Neuzugänge. − Foto: Verein

Quelle: pnp.de —−−Mehr im Vilshofener Anzeiger vom  29.12.2023 oder unter PNP  nach einer kurzen Registrierung

 




800 Euro und Leseknochen fürs Kinderhaus


„Lebkuchenmann“ Christian „Barny“ Baumberger, Heimleiterin Christine Mühldorfer, „Lustiger Weihnachtsbaum“ Sonja Baumberger und Mitorganisatorin des Christkindlmarktes Bianca Elender. − Foto: Elender
Vilshofen
Beim Christkindlmarkt waren mit dem Vilshofener Christkindl Lisa Huber ein großer Lebkuchenmann und ein lustiger Weihnachtsbaum unterwegs. Wer ein Erinnerungsfoto mit den begehrten Motiven haben wollte, wurde vom Lebkuchenmann freundlich um eine kleine Spende für die Kinder- und Jugendhäuser Hofkirchen gebeten. Die Besucher ließen sich das nicht zweimal sagen und warfen bereitwillig größere und kleiner Beträge in die Spendendose.

Hinter der Aktion und in den Kostümen steckten Christian Baumberger – vielen besser bekannt als Barny mit seinem Punschstand und der Krapfenschmiede – und Steffen Lehmann. Steffen und Sabine Lehmann waren in diesem Jahr als Aussteller am Schiff und haben den Kinderhäusern aus ihrem Sortiment zudem Leseknochen gespendet.

Kurz vor Weihnachten war es soweit: Zusammen mit einem Kofferraum voll Kinderpunsch und frischen Ausgezogenen, gesponsert von der Bäckerei Treffer, fand die Übergabe der Spende im Kinderhaus Hofkirchen statt. Heimleiterin Christine Mühldorfer nahm die Geldspende von insgesamt 800 Euro dankend an.

Das Geld dient einem direkten Zweck. Christian Baumberger vorab in Erfahrung gebracht, dass die Kinder und Jugendlichen zusammen mit ihren Betreuerinnen und Erzieherinnen jedes Jahr einen Ausflug in den Allgäuer Skyline Park unternehmen. Genau für diesen Ausflug sollen die gesammelte Spende der Christkindlmarktbesucher sein. Mühldorfer freute sich sehr darüber und meinte, das Geld helfe sehr weiter. So sei für den Ausflug auf jeden Fall der Eintritt in den Park und das Essen vor Ort gesichert.

− va

 

 

Quelle: pnp.de —−− va

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Die Hilfe ist angekommen


Glücklich mit ihrem sozialen Engagement: Mitglieder des Helferkreises vom Jugendförderverein Hofkirchen haben sich wieder an der Spendenaktion der Rumänienhilfe Wegscheid beteiligt. − Foto: VA
Hofkirchen

Der Helferkreis des Jugendfördervereins Hofkirchen freute sich auch heuer wieder über die Nachricht der Rumänienhilfe Wegscheid: „Die Päckchen, Lebensmittel und Bekleidung sind in Rumänien angekommen.“

Zum 26. Mal konnten ab Oktober die Spenden an den bekannten Sammelstellen abgegeben werden. In den Garagen der Familien Kühberger in Burgstall wurden Kinderbekleidung, Hygieneartikel, Lebensmittel, Eingemachtes, Konserven, Spielsachen und Süßigkeiten angeliefert und gelagert. Danach musste die Bekleidung nach Größen sortiert, die Lebensmittel und größeren Spielsachen bruchsicher verpackt werden. „Der Helferkreis des Jugendfördervereins Hofkirchen lässt sich auch in dieser schweren Zeit nicht davon abbringen, den Kindern in Heimen und Dörfern an Weihnachten eine Freude zu bereiten“, heißt es in der Pressemitteilung. Und so machten sich die fleißigen Helfer auch beim 26. Mal mit Freude und Begeisterung an die Arbeit.

Dank der großen Unterstützung der Bevölkerung konnten wieder rund 200 Pakete im Wert von etwa 20 Euro bestückt und dann mit 250 Metern Geschenkpapier verpackt werden.

Auch in den Schulen Otterskirchen, Windorf, Hofkirchen, Garham und Eging wurden von den Schülern fleißig Weihnachtspäckchen gepackt. Hier wurden ebenfalls um die 200 Päckchen gesammelt. Die gut 450 Weihnachtspäckchen plus weitere zwölf Kartons mit Lebensmittel und über 40 Kartons Kinderbekleidung brachte der Helferkreis dann nach Wegscheid. Der dortigen Rumänienhilfe, die Transport und Verteilung der Päckchen organisiert, konnten zudem noch 500 Euro für den Kauf von Medikamenten übergeben werden.

Wie man mittlerweile vor Ort in Hofkirchen weiß, wurden die Weihnachtspäckchen rechtzeitig vor Weihnachten von den Helfern in rumänischen Schulen, Kinder- und Behindertenheimen sowie Dörfern verteilt. „Die leuchtenden Augen der Kinder und die Dankbarkeit der Bevölkerung sind es allemal wert, den Aufwand zu betreiben“, berichten immer wieder die Überbringer der Hilfsgüter. Und diese Botschaft will der Jugendförderverein weitergeben, da er auf die Unterstützung und Spenden der Bevölkerung angewiesen ist.

− va

 

Quelle: pnp.de —−− va

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Adventliche Feier mit Kinderlachen

Hofkirchen

Viel Spaß hatten die Kinder der Grundschule mit Clownin Fridolina. Genau wie es die Kinder in der Adventszeit auch zu tun pflegen, findet Fridolina einen Adventskalender. Wie bekommt man den wohl auf? Die Kinder wurden spielerisch in das Geschehen eingebunden und begleiteten das Stück mit eigenen Ideen. Herzlich Lachen konnten Jung und Alt bei diesen Clownereien. „Lachen, Spaß haben und in einer entspannten Atmosphäre mit netten Leuten beisammen sein!“ Das sei der Sinn und die Absicht dieser adventlichen Feierstunde gewesen, so Rektorin Ingrid Weinzierl. Schul-Opa Hermann Holler gab nach dem Stück noch jahreszeitliche Lieder am Keyboard zum Besten.

− va/Foto: Weinzierl

 

Quelle: pnp.de —−− va/Foto: Weinzierl

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