Dank für selbstlosen Dienst der Feuerwehren


40 Jahre aktiv: 40 Jahre leistet Erwin Schöfberger (M.) aktiven Feuerwehrdienst und ist seit 2012 erster Kommandant der Garhamer Wehr. KBM Georg Stelzer (v.l.), KBI Christian Schneider, Landrat Raimund Kneidinger und Bürgermeister Josef Kufner gratulieren.
Hofkirchen

Sie sind immer zur Stelle, wenn Not am Mann ist. Dafür gebührt den Frauen und Männern der Freiwilligen Feuerwehren großer Dank. Der Rahmen war feierlich, die Ehrungen außergewöhnlich. Zwölf Feuerwehrdienstleistende der Freiwilligen Feuerwehren Garham, Hilgartsberg und Hofkirchen wurden im Festsaal des Gasthauses Reischer für 25 bzw. 40 Jahre aktive Dienstzeit ausgezeichnet.

Im Auftrag des Bayerischen Staatsministers des Inneren, Joachim Herrmann, ehrten Markt Hofkirchen und Landkreis Passau zwei Frauen und zehn Männer, die seit Jahrzehnten rund um die Uhr Hilfe leisten. Insgesamt 360 Jahre ehrenamtlich geleisteten Dienst weist die stolze Bilanz der Ausgezeichneten auf.

Die Anwesenheit von Landrat Raimund Kneidinger, Pfarrer Dr. Joseph Peedikaparambil, Kreisbrandinspektor Christian Schneider, Ehrenkreisbrandinspektor Alois Fischl, Kreisbrandmeister und 3. Bürgermeister Georg Stelzer, 2. Bürgermeister Alois Wenninger, Mitgliedern des Ausschusses für Soziales, Bildung und Kultur sowie der Fahnenmütter Daniela Braidt (FF Garham), Petra Moser (FF Hofkirchen) und Maria Wenninger (FF Hilgartsberg), Kommandanten und Vorstände war für sich schon Wertschätzung für die zu ehrenden Feuerwehrler.
Stellvertretend für die gesamte Bürgerschaft bedankte sich Bürgermeister Josef Kufner bei den Ausgezeichneten. „Euer ehrenamtlicher Dienst ist nicht hoch genug zu bewerten. Über diesen langen Zeitraum ständig verfügbar zu sein, um anderen zu helfen und private Interessen regelmäßig zurückzustellen, das verdient die Anerkennung derjenigen, für die ihr euren Dienst leistet“, so der Bürgermeister. „Unsere Bürgerinnen und Bürger schätzen euren Dienst und eure Einsatzbereitschaft“. Sie seien Vorbilder innerhalb der Feuerwehr und in der Gesellschaft. Vertrauen, Verlässlichkeit und Verantwortung zeichnet die Feuerwehren aus. Der Dank gebühre, das unterstrichen alle Grußwortredner, auch den Familien und Partnern, die für das Engagement viel Geduld und Verständnis aufbrächten.
Für Christian Schneider war die Ehrenzeichenverleihung in Hofkirchen eine Premiere in seiner neuen Funktion als Kreisbrandinspektor. Er hob in seinem Grußwort die ständige Verfügbarkeit und Leistungsbereitschaft der Feuerwehrdienstleistenden hervor. Sie seien Garanten dafür dem Bürger im Notfall unter die Arme zu greifen. Der damit verbundene enorme zeitlich Aufwand verdiene höchsten Respekt und Anerkennung. Die Begeisterung für die Technik und der Wunsch Menschen in Not zu helfen ist groß. Mit dieser Motivation ist gewährleistet, dass die Feuerwehren im Landkreis Passau jederzeit in der Lage sind, ihre Aufgaben zu erfüllen, sagte Schneider. „Ihr verkörpert das gelebte Ehrenamt, das unsere Zivilgesellschaft so dringend benötigt, lobte der neue Kreisbrandinspektor.
Landrat Raimund Kneidinger erinnerte, dass der ehrenamtliche Dienst der Feuerwehren von keiner Kommune oder Landkreis zu finanzieren wäre: 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, Tag und Nacht einsatzbereit zu sein, lasse sich nicht so nebenher leisten. „Die Feuerwehr fordert den ganzen Mann, die ganze Frau.“ Wichtig war ihm, auf die zwei Seiten der „Medaille Feuerwehr“ hinzuweisen. Zum einen sei sie eine wichtige gesellschaftliche Institution im Hinblick auf Feste, Kameradschaft und Geselligkeit. Zum anderen seien hier Frauen und Männer im Einsatz, die oft unter schwierigsten Bedingungen helfen, retten und bergen.
Die Laudatoren von der Feuerwehr Garham Kommandant Erwin Schöfberger und 2. Kommandant Josef Feilmeier, von der FF Hilgartsberg 1. Kommandant Thomas Heider und von der FF Hofkirchen Ehrenkommandant Peter Binder würdigten die Leistungen der zu Ehrenden. Danach nahm Landrat Raimund Kneidinger zusammen mit KBI Christian Schneider, Ehren-KBI Alois Fischl, KBM Georg Stelzer, Pfarrer Joseph und Bürgermeister Josef Kufner die Ehrenzeichenverleihung vor.

Für 40 Jahre freiwilligen aktiven Feuerwehrdienst wurden mit dem goldenen Ehrenzeichen geehrt: 1. Kommandant Erwin Schöfberger (FF Garham), Ludwig Graf, Wolfgang Krieger (FF Hilgartsberg) und Jürgen Rimböck (FF Hofkirchen).

Mit dem silbernen Ehrenzeichen für 25 Jahre Aktivsein: Johanna Feilmeier, Natalie Schöfberger (FF Garham), Uwe Kramer, Andreas Penn, Friedrich Schulz, Alexander Amberger, Christian Rimböck (FF Hilgartsberg) und Kreisbrandinspektor Christian Schneider (FF Hofkirchen).

Die Feuerwehrler, die auf 40 Jahre Dienstzeit blicken, werden vom Freistaat für eine Woche ins Gästehaus St. Florian in Bayerisch Gmain eingeladen. Der Markt Hofkirchen übernimmt die Kosten für die Partner. Außerdem wurde noch die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold überreicht. Kreismusikschulleiter Kurt Brunner und Bezirksleiterin der Kreismusikschule Sonja Engl-Weber umrahmten den Festakt musikalisch. Bei einem gemeinsamen Essen klang der Abend aus.


25 Jahre aktiv: Seit 1. September ist Christian Schneider (3.v.r.) Kreisbrandinspektor im Bereich Passau Land Nord. 1. Kommandant Julian Binder (3.v.l.) gab ihm jetzt den Helm aus seinem Spind des Hofkirchener Feuerwehrhauses mit. Viel Erfolg wünschten KBM Georg Stelzer (v.l.), 2. Kommandant Florian Markmüller, Ehrenkommandant Peter Binder und Bürgermeister Josef Kufner.

 


Ehrengäste und Ausgezeichnete der drei Hofkirchener Gemeindefeuerwehren: (sitzend v.l.) Wolfgang Krieger, Johanna Feilmeier, Erwin Schöfberger, Natalie Schöfberger, Ludwig Graf und Jürgen Rimbeck; (stehend v.l.) Pfarrer Joseph, Landrat Raimund Kneidinger, Kreisbrandinspektor Christian Schneider, Fahnenmutter Maria Wenninger/Hilgartsberg, Bürgermeister Josef Kufner, Fahnenmutter Petra Moser/Hofkirchen, Kreisbrandmeister und 3. Bürgermeister Georg Stelzer, Fahnenmutter Daniela Braidt/Garham, 2. Bürgermeister Alois Wenninger, Fritz Schulz, Ehrenkreisbrandinspektor Alois Fischl, Andreas Penn, Alexander Amberger und Uwe Kramer. − Foto: Franz X. Eder

 

 

 

Quelle: pnp.de —−Franz X. Eder

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Griechenland kann auf ihn vertrauen: Josef Rauch (62) aus Hofkirchen hilft im Kampf gegen Waldbrände

Hofkirchen

In Griechenland wüten heftige Waldbrände. Die Feuerwehrleute werden unterstützt von Josef Rauch von der Feuerwehr Hofkirchen. Seit zwei Wochen ist der 62-Jährige im Küstenort Neos Voutzas im Osten Athens im Einsatz und hilft ehrenamtlich rund um die Uhr im Kampf gegen die Flammen.

„30.000 Menschen wurden evakuiert“, berichtet Rauch, der mit einer kleinen Feuerwehr einen Bereich so groß wie den Landkreis Passau abdecken muss. Jedes Jahr im Sommer reist er dorthin, weil er weiß, dass Feuerwehrler dringend gebraucht werden.

„Mitten rein“ ins Feuer gekämpft

„Es war ein Inferno. Es hat gebrannt links und rechts der Straße“. Per Video-Chat berichtet Josef Rauch von einem Großfeuer am vergangenen Sonntag. Mit einem Tanklöschfahrzeug haben sich Rauch und seine Kameraden „mitten rein“ gekämpft. 30 Minuten haben sie mit ihrem 48 Jahre alten Feuerwehrauto hingebraucht, „über Stock und Stein“. Jedes Mal wundert sich Rauch, wie der Oldtimer, den 2014 eine Feuerwehr aus Oberfranken gespendet hat, das noch schafft.

Nur wenige Hydranten

„Mit D-Schläuchen haben wir Wasser gespritzt – möglichst sparsam, dafür möglichst lange.“ Denn jeder Liter muss mühsam herangeschafft werden. „Hydranten gibt‘s nur ganz wenige“, erzählt er. 2600 Liter Wasser sind im Tank, zwei weitere Feuerwehrautos bringen nochmals je 5000 Liter mit. Trotzdem sind die 10600 Liter quasi ein Tropfen auf den heißen Stein. „Das ist extrem schnell weg“, schildert Rauch. Milchtanker schafften weitere 30000 Liter Wasser heran.

Sanfte Meeresbrise macht Feuer rasend schnell

Während die Feuerwehrler löschten, warfen Hubschrauber und Löschflugzeuge des Militärs tausende Liter Wasser ab. Das Tückische sei die sanfte Meeresbrise, die das Feuer weiter anfacht. Besonders problematisch seien Olivenhaine. „Die brennen oft tagelang.“ Und er hat das Gefühl, dass es öfter und heftiger brennt. „Man merkt, dass es schlimmer wird.“

Josef Rauch weiß, wovon er spricht. Seit 20 Jahren verbringt Rauch, der vor seiner Rente Bäcker war, fast jedes Jahr zwei bis vier Wochen in Griechenland, um bei Löscharbeiten zu helfen.

Bevölkerung versorgt Helfer mit Essen und Getränken

Die Dankbarkeit der Menschen motiviert ihn, immer wieder hinzureisen. Die Bevölkerung helfe, wo sie nur kann, versorge die Helfer mit Essen und Getränken. Ihnen sei bewusst, in welche Gefahr sich die Einsatzkräfte begeben. Am 23. Juli 2018 kamen bei Bränden 103 Menschen ums Leben.

Seit 1977 bei der Feuerwehr

Seit 2003 pflegt Rauch Kontakte nach Griechenland. Damals blätterte der Feuerwehrler, der seit 1977 aktiv ist (15 Jahre davon als Vorsitzender), durch eine Feuerwehr-Zeitung. Er las von einem Waldbrandausbildungs-Camp der Hilfsorganisation ESEPA („Ehrenamtliche Einheit Griechischer Feuerwehrleute“) in Rizomata. Deren Ziel: den Gedanken der Freiwilligen Feuerwehren in Griechenland etablieren.

„Viel zu wenige“ Berufsfeuerwehrler

Rauch meldete sich an und erfuhr, wie schlecht die Feuerwehren in Griechenland aufgestellt sind. Um die 12.000 Berufsfeuerwehrler gibt es – „viel zu wenige“. Um im Ernstfall besser gewappnet zu sein, haben sich in Dörfern private Feuerwehren gebildet. „2007 haben eine Handvoll Leute die Feuerwehr Neos Voutzas gegründet.“

Fahrzeuge und Ausrüstung sind Spenden

Dort ist Rauch seit 2019 jährlich im Sommer und gibt sein Wissen als Funker, Gerätewart und Atemschutzträger weiter. 35 Kameraden hat die Wehr. „Die sind für einen Umkreis von 40 Kilometern zuständig. Das wäre bei uns unvorstellbar.“ Die Feuerwehrautos und die Ausrüstung seien Spenden aus Deutschland und der Schweiz. „Gute Fahrzeuge werden dringend gebraucht“, weiß Rauch. Das Schweizer Militär stellte 50 Fahrzeuge zur Verfügung. Auch ein Feuerwehrauto aus Garham leistet seit 2006 seinen Dienst. Ein Unimog wäre noch eine gute Sache, weiß Rauch.

Griechen kennen viele Begriffe auf Deutsch

Wie läuft‘s eigentlich sprachlich? Da muss der Vollbayer schmunzeln. „Mit Händen und Füßen“, ein bisschen Englisch, ein paar Happen Griechisch. „Und die Griechen kennen einige Begriffe sogar auf Deutsch, zum Beispiel ,Verteiler‘“, erzählt Rauch. Warum? „Weil in den Autos deutsche Plaketten sind. Auf Zetterl haben sie die Wörter auf Griechisch drübergeklebt.“

„Man wird genommen, wie man ist“

Mit den Kameraden verstehe er sich super. „Ich fühle mich hier richtig wohl. Man wird genommen, wie man ist.“ Land und Leute seien seine Leidenschaft geworden, Freundschaften seien entstanden und auch das Essen schmeckt. „Moussaka, Souvlaki, Tsatsiki – wir werden wunderbar verpflegt“, schwärmt er. Untergebracht ist er in einem Container am Feuerwehr-Gelände. „Einfach, aber basst scho.“

Mesner und Bäcker

Trotz der interessanten Erfahrungen sei es schön, wieder heim zu kommen. „Dahoam“ ist er dann wieder Mesner in der Pfarrkirche und am Wochenende backt er vor der Messe die Sonntagsbrötchen für die Bäckerei Kreilinger. Bis 31. August ist er noch in Griechenland. Dann heißt es: „Jiásu“ (Tschüss) und bis nächstes Jahr.

 

Alarmstufe Rot: Da sich die Waldbrände rasend schnell ausbreiten, ist bei den Einsätzen Tempo angesagt. Die Feuerwehren vor Ort werden auch von Ehrenamtlichen aus dem Ausland unterstützt.

 

 

Quelle: pnp.de — Katja Elsberger

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Für eine liebenswertere Welt: Christian Pauli bekleidet viele Ehrenämter in und um Garham

Hofkirchen

Früher war er Marinesoldat. Heute besteht seine Uniform aus weißem T-Shirt, Badeshorts und Sandalen. „Das weiße T-Shirt hat für die Kinder hier oberste Autorität“, lacht Christian Pauli, „natürlich sind die mal übermütig. Wo sollen sie auch sonst toben? Aber wenn ich in dem weißen T-Shirt aufstehe, sind sie sofort aufmerksam.“

Der 63-Jährige ist ehrenamtlicher Bademeister vom Freibad in Garham. Aber nicht nur das. Über seine Ehrenämter muss man sich erst mal zusammen einen Überblick erarbeiten:

Nachbarschaftshilfe: „Ja.“ Sportwart im Tennisclub: „18 Jahre in der Vorstandschaft. Jetzt geht‘s zeitlich nicht mehr.“ Fußballtrainer: „War ich.“ Marktrat: „Bin ich nach wie vor.“ Hofnarria: „Oh ja! Zwölf Jahre Präsident.“ Und jetzt ist er Mister Freibad, kümmert sich ehrenamtlich um die Freizeiteinrichtung der Gemeinde. Seine rechte Hand dabei ist seine Frau Brigitte.

Im Freibad beginnt Paulis Tag um 6.30 Uhr. Seit zehn Jahren die gleiche Routine. Erst muss der Poolgrund sauber gemacht werden – heutzutage mit einem Roboter. Dann: Chlorgehalt checken, gegebenenfalls nachfüllen, Betriebstagebuch ausfüllen, Gartenpflege, wenn es sein muss.

Klasse Schwimmer in Garham

Dann hört er sie schon, die Kinderstimmen aus Richtung Parkplatz. Zeit für den Schwimmkurs. „Über 100 Kindern hast du bestimmt schon das Schwimmen beigebracht“, wirft Ehefrau Brigitte ein, während sie Eis in den Kühlschrank legt. Den Kiosk im Freibad betreiben die beiden zusammen. „Es waren über 200“, meint Christian Pauli.

Erst am Tag zuvor hatte ihn ein Grundschullehrer besucht und gesagt: „Ich bin schon an so vielen Schulen gewesen, aber dass eine ganze Klasse so wie hier in Garham schwimmen kann, das habe ich noch nie erlebt.“

Pauli lässt das Freibad immer so lange auf, wie Leute da sind. Aber an diesem Tag wird er um 20 Uhr schließen, denn er hat noch Fraktionssprechersitzung. Für die SPD sitzt er im Marktrat, ist Fraktionsvorsitzender, war Bürgermeisterkandidat.

„Ich wollte mitgestalten“

Wie kam‘s zur lokalpolitischen Tätigkeit? „2012 stand fest, dass ich beruflich nicht mehr versetzt werde, sondern in Garham bleiben kann. Der damalige Bürgermeister Willi Wagenpfeil bekam davon Wind und klopfte bei mir an“, erzählt Pauli. Er wollte sowieso was tun: „Ich gehöre nicht zu denen, die mit der Pension in ein Loch fallen. Ich wollte mitgestalten“, sagt der Ehrenamtliche.

Schönes Umfeld für Jugendliche bieten

Im Marktrat war er zwei Perioden lang Jugendbeauftragter, organisierte das Ferienprogramm. Kindern und Jugendlichen in Hofkirchen ein schönes Umfeld zu bieten, ist seine Hauptmotivation. Sie zieht sich durch: vom Schwimmlehrer zum Tennis-Sportwart, vom Fußballtrainer zum Faschingsfreunde-Präsidenten.

„Ich sage immer: In Vereinen fängt die Sozialisierung an. Man muss Kindern die Möglichkeit geben, sich zu entwickeln. Das geht in der Gemeinschaft, weil sie dann sowohl lernen, sich durchzusetzen, als auch Rücksicht zu nehmen“, ist der Vater von zwei erwachsenen Kindern überzeugt.

„Hey, Trainer, servus“

Er freut sich immer, wenn ihn Schützlinge von früher auf der Straße mit „Hey, Trainer, servus“ (Fußball) oder „Hey Präsi“ (Fasching) anreden. „Dann sag ich immer: Präsident bin ich nicht mehr.“ Aber Ehrenpräsident ist er, ernannt 2022, coronabedingt drei Jahre nach Ende seiner Präsidentschaft. Als Präsident hatte er unter anderem das Prinzengardetreffen aus der Oberpfalz nach Niederbayern geholt. „Fasching ist eine Leidenschaft. Das war für mich eine Dekade, die unvergessen bleibt mit vielen schönen Erinnerungen.“

Er packt an und koordiniert

Wenn jemand Hilfe braucht im Garten oder Haushalt, zu Fahrten, dann genügt ein Anruf bei Pauli. Er packt nicht nur selbst mit an, sondern koordiniert auch die 21 Helfer. „Die Leute sollen sich noch mehr trauen, anzurufen. Wir schicken jemanden“, wünscht er sich mehr Zuspruch.

Im Sommer organisiert der 63-Jährige die Nachbarschaftshilfe vom Freibad aus. Im Winter hat er selbst Zeit, um zum Beispiel bei Senioren Schnee zu schaufeln.

Wie kommt es überhaupt dazu, dass man so viel ehrenamtlich tut? Christian Pauli grinst. „Da reicht es, wenn man schlecht Nein sagen kann. Schon ist man irgendwo Vorstand.“

Das Ja-Sagen irgendwann schon mal bereut? Pauli: „Nein, sonst hätte ich mir das Nein-Sagen ja schon angewöhnt.“

Zeit für andere investieren

Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Warum das alles? Pauli denkt nach. „Weil es ein Stück weit Erfüllung ist. Es tut gut, sich abends aufs Kanapee zu setzen und festzustellen: Heute hab ich Gutes getan. Und wenn jeder ein bisschen Zeit für jemand anderen investieren würde, würde die Welt noch viel liebenswerter sein“, sagt ein ernsthafter Christian Pauli, der sonst eigentlich immer lacht.

 

 


Die Hofnarria-Mitglieder bei der Faschingsmesse in der Pfarrkirche in Hofkirchen. Christian Pauli mitten drin. − Foto: Dauscha

 

 

Quelle: pnp.de —Julia Huber

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Ehrenamtspreis für Josef Macht


Nach der Auszeichnung: Bürgermeister Josef Kufner (v.l.), Preisträger Josef Macht, 3. Bürgermeister Georg Stelzer, Pfarrer Dr. Joseph Peedikaparambil. − Foto: Franz X. Eder
Zaundorf

Bisher hatte die Marktgemeinde Hofkirchen immer zum Abschluss des Vereinsjahres zum „Danke-Essen“ eingeladen, heuer bat Bürgermeister Josef Kufner die Vereinsvorstände zum Auftakt des Vereinsjahres dazu ins Gasthaus Stanek – am „Josefitag“. Er würdigte das aktive Vereinsleben und die gesellschaftliche Bedeutung der 59 örtlichen Vereine und Verbände. Eingebunden in den Vereinsempfang, zeichnete die Marktgemeinde Josef Macht mit dem Ehrenamtspreis 2024 aus.

„Sepp Macht ist die gute Seele des Zaundorfer Vereinslebens. Er hat sich nie in den Vordergrund gedrängt, begleitet die Geschehnisse und unterstützt aus zweiter und dritter Reihe“, würdigte Josef Kufner den Geehrten, der in nahezu allen Vereinen in Zaundorf Mitglied sei, vereinzelt sogar Gründungsmitglied. Bei seinem EC Zaundorf etwa sorge er dafür, dass in der Halle alles passt und sauber ist, bei der Jägerschaft sei er der „Oberjaga“.

„Wo der Sepp ist, herrscht Gemütlichkeit und Gemeinschaftsgefühl“, betonte der Bürgermeister. Ein böses Worte habe bei ihm keinen Platz. Josef Macht bekleidet auch das Amt eines Feldgeschworenen. Feldgeschworene sind Partner der Bayerischen Vermessungsverwaltung, wachen über die Grenzen und unterstützen die Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Feldgeschworenen sind zur gewissenhaften und unparteiischen Tätigkeit sowie zur Verschwiegenheit auf Lebenszeit verpflichtet.

„Sepp Macht ist hilfsbereit, immer zur Stelle und packt mit an, wenn man ihn braucht“, fasste der Bürgermeister seine Lobesrede zusammen.

− fe

Quelle: pnp.de —−je

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Ehrenamt trifft Ehrenamt


Dankeschön für die Unterstützung: Sabine Grundmüller (2.v.l.) mit Anneliese Schreiber (v.l.), Oskar Hahn, Caro Schott und Karin Niedermeier vom Schatzkisten-Team.
Hofkirchen

Über eine 2000-Euro-Spende von der Schatzkiste Hofkirchen freuen sich die Malteser. Das Geld ist für den Herzenswunsch-Krankenwagen (HWK) bestimmt. Zur Spendenübergabe kam Sabine Grundmüller vom Leitungsteam nach Hofkirchen.

Die Waren, die die Schatzkiste erhält, stammen meist aus Haushalts- und Wohnungsauflösungen. Sie werden am Sitz der Schatzkiste an der Garhamer Straße zu günstigen Preisen an Bedürftige und Flohmark-Liebhaber verkauft. Alle Team-Mitglieder arbeiten ehrenamtlich für den guten Zweck. Der gesamte Erlös wird gespendet – ausschließlich an regionale soziale Projekte und Einrichtungen. Sabine Grundmüller, die sich selbst ehrenamtlich engagiert, war beeindruckt: „Unglaublich was hier Menschen auf die Beine stellen, um gemeinnützige Zwecke zu unterstützen. Das ganze Jahr arbeiten hier unermüdlich das ganze Jahr arbeiten hier kleine Engel, organisieren, reinigen, sortieren, verkaufen und hören sich zu den gespendeten Schätzen auch die Geschichten dahinter an.“ Solche Menschen würden durch ihr Engagement auch die Arbeit des HWK-Teams möglich machen.

Die Schatzkiste hat schon mehrmals für den Herzenswunsch-Krankenwagen und die Mahlzeiten-Patenschaften der Malteser gespendet. Dies sei umso anerkennenswerter, wenn man wisse, wie viele Waren über die Schatzkistentheke gehen müssten, bis vierstellige Spendensummen erreicht seien. Sabine Grundmüller war voll des Lobes. Was sie bei ihrem Besuch auch erwähnte: „Wie immer, wenn sich Ehrenamtliche treffen, die sich für soziale Projekte interessieren und engagieren, stimmte auch hier von Anfang an die Chemie. Daher tauschten wir uns intensiv über unsere Arbeiten.“

Die Malteserin bedankte sich herzlich für die großzügige Spende, denn: „Sie bringt uns unserem Ziel, ein neues Fahrzeug zu kaufen, näher.“ Wer Kontakt zum Herzenswunsch-Team aufnehmen möchte, kann dies unter ✆0851/9566645 oder SozEhrenamt.Passau@malteser.org tun.


Wer den HWK auch unterstützen möchte: Der Malteser Hilfsdienst hat ein Spendenkonto eingerichtet bei der Pax Bank e. G. Köln, IBAN: DE14 3706 0120 1201 2170 12, BIC: GENODED1PA7, Verwendungszweck: Herzenswunsch-Krankenwagen. Damit Quittungen ausgestellt werden können, müssen Name und Anschrift auf dem Beleg angegeben sein.

− va

 

 

Quelle: pnp.de —−−va

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Fußballvereine sind die Gewinner


Die Freude ist groß: Stellvertretend für die Fußballvereine im Landkreis Passau haben Ignaz Hiendl (vorne, Mitte) und Christian Bernkopf (vorne, 5.v.l.) den Baptist-Kitzlinger-Jugendpreis im Beisein der Ehrengäste entgegen genommen. Die JU um Simon Bloch (hinten, 2.v.l.) hat ihn zum 14. Mal verliehen. −Foto: Julia Hell

 

 

Hofkirchen

Der 14. Baptist-Kitzlinger-Jugendpreis geht an die gesamten Fußballvereine im Landkreis Passau. Stellvertretend für sie nahmen ihn BFV-Kreisvorsitzender Ignaz Hiendl und der ehemalige BFV-Kreisvorsitzende Christian Bernkopf in Hofkirchen entgegen.

Mit der Verleihung des Baptist-Kitzlinger-Preises würdigt die JU außergewöhnliches Engagement für Kinder und Jugendliche. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Gesellschaft und Sport nahmen am Festakt im Gasthof zur Post teil, darunter Landrat Raimund Kneidinger, Hofkirchens Bürgermeister Josef Kufner, MdL Dr. Gerhard Waschler, die CSU-Landtagskandidaten Stefan Meyer und Josef Heisl, die Bezirkstagskandidaten Cornelia Wasner-Sommer und Stephan Gawlik sowie ehemalige Preisträger wie die Kreismusikschule oder der Dreiflüsse Trachtengau Passau

JU-Kreisvorsitzender Johannes Stemp wies in seiner Ansprache auf eine „längst überfällige Aktion“ hin. Nicht nur wegen der zweijährigen Zwangspause, sondern auch, weil es notwendig sei, sich zu bedanken – bei denen, die sich ehrenamtlich in der Jugendarbeit besondere Verdienste erworben haben. Stefan Meyer betonte: „Das Ehrenamt ist viel – aber sicher nicht selbstverständlich.“

Laudator Simon Bloch würdigte die Preisträger für die Schaffung „einer zweiten Heimat für die Kinder und Jugendliche“ im Fußballverein. Durch sie reife bei den Kindern die Erkenntnis, dass es sich lohnet, „zusammenzuhalten und für etwas zu kämpfen“. „Diese besondere Erziehung und Förderung der Sozialkompetenz kann nur durch den Sport geschehen“, ist der stellvertretende Kreisvorsitzende überzeugt. Im Speziellen lerne man von frühester Kindheit an, dass sich „Fleiß, Ausdauer und Disziplin auszahlen“. Bloch würdigte die Fußballvereine als „Musterbeispiel“, wie eine große Organisation insbesondere durch unzählige Ehrenamtliche funktionieren kann, betonte das „unglaubliche Engagement und den organisatorischen Aufwand“.

Die Preisträger und Vertreter des Bayerischen Fußballverbandes, Christian Bernkopf und Ignaz Hiendl, schätzten nicht nur die „treffende Laudatio“ an ihre Organisation, sondern auch die Auszeichnung des 14. Baptist-Kitzlinger-Jugendpreises. In seiner Dankesrede sprach der BFV-Kreisvorsitzende von seinen eigenen prägenden Erfahrungen, die er in seiner Kindheit dank dieses Ballsports machen durfte.

Die Vertreter der Fußballvereine im Landkreis erhielten gegen Ende des offiziellen Teils eine Urkunde. Allen Preisträgern, die an dieser Feierstunde nicht teilnehmen konnten, wird die Urkunde noch offiziell von der Jungen Union überreicht.
Der Dank zum Schluss galt dem JU-Ortsverband Garham-Hofkirchen unter Vorsitz von Fabian Kapfhammer, der den Festakt organisiert hat sowie Emma Zitzelsberger, die ihn auf der Harfe begleitet hat.   − va

 

 

 

Quelle: plus.pnp.de —va

 

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Ein Glücksfall für die Pfarrei: Verleihung der Stephanusplakette an Franz Xaver Eder


Dankeschön: Josef Kufner (v.l.), Angelika Dachsberger, Prof. Dr. Georg Kraus, Renate und Franz Xaver Eder, Dr. Joseph Peedikaparambil, Regina Leizinger, Kirchenpfleger Max Zitzelsberger und Mesnerin Christine Zitzelsberger −Foto: Bernhard Straßl

 

 

Garham

Am Stephanitag werden im Bistum Passau seit 1974 Personen mit der Stephanusplakette geehrt, die sich über viele Jahre in herausragender Weise um die Kirche verdient gemacht haben. Heuer wurde diese Ehre auch einem Garhamer zuteil: Franz Xaver Eder wurde im Namen von Bischof Stefan Oster die höchste Auszeichnung der Diözese für Laien verliehen.

Am Ende des Gottesdienstes, der von der Blaskapelle Garham unter Leitung von Josef Kufner gestaltet wurde, stand ein Mann im Mittelpunkt, der sich seit seiner Kindheit für die Pfarrei Garham einsetzt. Pfarrgemeinderätin Angelika Dachsberger zählte vielen Aufgaben auf, die Franz Eder im Laufe der letzten Jahrzehnte ausgeübt hat: Als Zweitklässler wurde er Ministrant, seit seinem 13. Lebensjahr ist er Lektor, teilt seit Jahrzehnten die Lektoren-Dienste ein, singt seit über 50 Jahren im Kirchenchor.

Mit 40 Jahren Erfahrung ist Franz Eder das dienstälteste Mitglied im Pfarrgemeinderat, dessen Vize-Vorsitzender er von 2002 bis 2022 auch war. Er hatte bei der Glockenweihe 2013 die große Ehre, eine der neuen Glocken zum ersten Mal anzuschlagen.

Neben diesen offiziellen Aufgaben kümmert sich Franz Eder aber auch um die Öffentlichkeitsarbeit: Jede Veranstaltung wird durch seine Artikel und Bilder in der Heimatzeitung und im Bistumsblatt dokumentiert. Anfang Dezember schlüpft Franz Eder außerdem regelmäßig in die Rolle des Garhamer Kirchenpatrons und besucht als Heiliger Bischof Nikolaus Familien, den Kindergarten und die Grundschule. Auch bei der Aktion Friedenslicht ist er federführend mit dabei, holt mit den Kameraden der Feuerwehr das Licht aus Breitenberg nach Garham.

Angelika Dachsberger bedankte sich bei Franz Eder für das herausragende Engagement in den letzten sechs Jahrzehnten – und auch in Zukunft. Das quittierten die Pfarrangehörigen mit großem Applaus. Auch Bürgermeister Josef Kufner würdigte die ehrenamtliche Arbeit von Franz Eder – sowohl im kirchlichen, als auch im weltlichen Bereich. Der ehemalige Gemeinderat ist unter anderem Ehrenkommandant der Feuerwehr und Träger der Bürgermedaille der Marktgemeinde Hofkirchen.

Prof. Georg Kraus freute sich ganz besonders, diesen Gottesdienst mitzelebrieren zu können, denn Franz Eder war 1967 nicht nur Ministrant bei dessen Primiz in Garham, sondern auch beim goldenen Pristerjubiläum 2017.

Bei der Überreichung der Urkunde bedankte sich Pfarrer Dr. Joseph Peedikaparambil bei dem Geehrten. Obwohl er ihn erst seit vier Monaten kenne, wisse er schon, welche Stütze der Geehrte für die Pfarrei sei. „Egal, um welches Anliegen es sich handle – bei ihm gibt es kein Nein“, freut sich der Pfarrer und verrät: Franz Eder stellt sich nach all den Jahren auch neuen Herausforderungen, will etwa den Ausbildungskurs für Wortgottesdienstleiter absolvieren. Die ganze Pfarrfamilie ist sich einig: „Franz Xaver Eder ist nicht nur ein würdiger Träger der Stephanusplakette, sondern ein wahrer Glücksfall für die Pfarrei.“   — va

 

 

Quelle: plus.pnp.de —−va

 

Mehr im Vilshofener Anzeiger vom  28.12.2022 oder unter PNP Plus nach einer kurzen Registrierung

 




Urkunden für die Sportler


Eng wurde es im Sitzungssaal, als sich die erfolgreichen Sportler zum Gruppenbild versammelten.

 

 

Hofkirchen

Wenn Hofkirchens Bürgermeister Josef Kufner einmal jährlich die erfolgreichsten Sportler seiner Heimatgemeinde zu einem Festakt lädt, herrscht eine besondere Atmosphäre im Sitzungssaal des Rathauses. Seit 2003 wird die Ehrung durchgeführt. Dabei werden die Hofkirchner Sportler mit einer Medaille plus Besitzurkunde ausgezeichnet. 37 Medaillen und Urkunden haben die Bürgermeister Josef Kufner und Alois Wenninger für Einzel- und Mannschaftserfolge heuer überreicht.

„Mein Vergelt‘s Gott gilt allen Betreuern, Trainern und Eltern, die bestmöglich die Leistungen ihrer Schützlinge unterstützen. Neben den sportlichen Erfolgen wird in Vereinen auch die Teamfähigkeit gefördert, dies prägt für das Leben“, lobte Bürgermeister Josef Kufner, bevor er alle zu einem kleinen Umtrunk einlud.
Die Laudatoren Michael Heudecker (TC Hofkirchen), Schützenmeister Helmut Saller (Donauschützen), Thomas Hidringer (SV Hofkirchen) und Bürgermeister Josef Kufner (für den verhinderten Vorstand Walter Doppelhammer des EC Zaundorf) fanden lobende Worte für die Sportler.

Tennis -TC Hofkirchen:
Herren 40 – Meister der Südliga 2 und Aufstieg in die Südliga 1, der höchsten regionalen Spielklasse (Egon Arbinger, Stefan Berger, Raimund Brunner, Markus Döttl, Dr. Frank Braun, Michael Heudecker, Robert Kroiß, Harald Leeb, Holger Leeb, Armin Peterlick, Stefan Schreiner, Marcus Weiß, Walter Wimmer);
Herren 1 – Meister in der Südliga 5 (Stefan Berger, Raimund Brunner, Dr. Frank Braun, Tobias Ebner, David Glombik, Johannes Hagenah, Michael Heudecker, Lutz Krause, Bernhard Pusch, Philipp Zellner).

Donauschützen Hofkirchen:

Eric Bartl (1. Platz Vorrunde Jugend Gruppe 2, 1.Platz Rückrunde Jugend Gruppe 2); Jonas Engl (1. Platz Vorrunde Einzel Gruppe 1, 1. Platz Rückrunde Einzel Gruppe 1, 1. Platz Vorrunde Jugend Gruppe 1, 1. Platz Rückrunde Jugend Gruppe 1); Eugen Förstl (1. Platz Vorrunde Jugend Gruppe 1, 1.Platz Rückrunde Jugend Gruppe 1); Wolfgang Hartl (1. Platz Vorrunde Jugend Gruppe 2, 1. Platz Rückrunde Jugend Gruppe 2); Nepomuk Köckhuber (1. Platz Vorrunde Jugend Gruppe 1, 1. Platz Rückrunde Jugend Gruppe 1); Quirin Köckhuber (1. Platz Vorrunde Jugend Gruppe 2, 1. Platz Rückrunde Jugend Gruppe 2, 1. Platz Vorrunde Einzel Gruppe 2); Valentin Rimbeck (1. Platz Vorrunde Jugend Gruppe 2, 1. Platz Rückrunde Jugend Gruppe 2, 1. Platz Rückrunde Einzel Gruppe 2); Johannes Waas (1. Platz Gauoberliga mit 385,25 Ringen).

Eisstockschießen – EC Zaundorf:
Florian Sattler, Jakob Zitzelsberger, Tim Diewald (1. Platz Kreismeisterschaft U19, 3. Platz Bayerische Meisterschaft U19, 5. Platz Bezirksmeisterschaft U19, 6. Platz Deutsche Meisterschaft U19); Elisabeth Bichlmeier, Annemarie Krieger, Marion Riesinger (3. Platz Bayernliga Nord; Aufstieg in die 1. Bundesliga Damen); Stefanie Doppelhammer (1. Platz Kreiszielmeisterschaft U16); Jasmin Doppelhammer (1. Platz Kreiszielmeisterschaft U19; 2. Platz Bezirksmeisterschaft U19; 5. Platz Bayerische Meisterschaft U19; 1. Kreismeisterschaft U19; 5. Bezirksmeisterschaft U19; 3. Platz Bayerische Meisterschaft U19; 6. Platz Deutsche Meisterschaft U19; Aufstieg in 1. Bundesliga Damen).

Fußball – SV Hofkirchen:

SV Hofkirchen: 1. Mannschaft (Meister der A-Klasse Eging und Aufstieg in die Kreisklasse Pocking).


Erfolgsreichste Schützin des EC Zaundorf, Jasmin Doppelhammer mit 2. Bürgermeister Alois Wenninger (links) und 1. Bürgermeister Josef Kufner (rechts) : Fotos : Franz X. Eder

 

Quelle: plus.pnp.de —Franz X. Eder

 

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20.000 Euro aus der Schatzkiste: Spenden gehen an AKB, Hospize und Malteser


Mit den Spendenschecks (v.l.): Michael Seidl (AKM), Anneliese Schreiber, Gaby Asselberghs, Oskar Hahn und Caro Schott vom Schatzkiste-Team, Josef Schicho (AKB), Sabine Grundmüller von den Maltesern Passau. −Fotos: Schatzkiste

 

Hofkirchen

Der Krieg in der Ukraine ist das bestimmende Thema im fast abgelaufenen Jahr 2022. Ein Krieg, so nah, eine Bedrohung fast vor der Haustür.

Noch vor einem Jahr hätte hier niemand an mögliche Gas- und Stromknappheit oder an galoppierende Preise für die täglichen Dinge des Lebens gedacht. Das Geld wird knapper, immer mehr Menschen müssen sich einschränken. Das führt dazu, dass soziale Projekte spürbar weniger Spenden bekommen.

Die Schatzkiste Hofkirchen hat es trotzdem geschafft, in diesem Jahr wieder 20000 Euro zu spenden. Aktuell erhielten die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB), die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) für deren Tätigkeit in Niederbayern, das St. Ursula Hospiz in Niederalteich und der Malteser Hilfsdienst Passau für dessen Mahlzeiten-Patenschaften und den Herzenswunsch-Krankenwagen jeweils 2000 Euro als Spende.

Die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München hilft allen von einer schweren und lebensbedrohlichen Erkrankung und/oder Behinderung betroffenen Ungeborenen, Neugeborenen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen, aber auch betroffenen jungen Erwachsenen. Betreut wird ab der Diagnose der Erkrankung und über den Tod hinaus, im Krankenhaus und zu Hause.

Die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern engagiert sich gegen Leukämie. Mit Typisierungsaktionen werden Stammzellspender für an Leukämie erkrankte Menschen gesucht. Unterstützt wird die AKB durch den Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes. Jede Neuregistrierung eines Stammzellspenders kostet 35 Euro.

Im St. Ursula Hospiz, beheimatet in dem ehemaligen Kloster der Ursulinen in Niederalteich, finden sterbenskranke Menschen Begleitung auf ihrem letzten Weg. Es ist ein Ort der Ruhe, in dem der sterbende Mensch im Mittelpunkt steht, mit seinen Lebensgewohnheiten und der Möglichkeit, jederzeit Besuch zu empfangen.

Die Mahlzeiten-Patenschaften des Malteser Hilfsdienst ermöglichen eine regelmäßige warme Mahlzeit für Senioren mit knappem Budget. Besonders in der kalten Jahreszeit ist das eine große Hilfe für alte Menschen. Mit dem Herzenswunsch-Krankenwagen werden Wünsche von schwerstkranken Menschen erfüllt, die gern noch einmal mobil sein wollen, weil sie z.B. an der Taufe ihrer Enkelin teilnehmen, ein Fußballstadion besuchen oder noch einmal das Meer sehen wollen.

Die Schatzkiste Hofkirchen spendet jeden Cent, der eingenommen wird. Das ist möglich, weil der kleine ständige Flohmarkt vielschichtige Unterstützung erfährt. Die angebotenen Waren werden gespendet und haben die Chance auf ein neues Leben, in dem sie einem neuen Besitzer Freude machen. Die Gemeinde übernimmt die Betriebskosten für das Geschäft.

Im Laden werkeln ausschließlich Ehrenamtliche. Die VR-Bank führt das Schatzkiste-Konto kostenlos. So entstehen dem Projekt keine Kosten, alle Einnahmen werden zu 100 Prozent an soziale Einrichtungen in der Region weitergegeben. Das Warenangebot ist vielfältig, neben Haushaltwaren wie Besteck, Porzellan und Gläsern, Bettwäsche, Tischdecken und Gardinen, aber auch z.B. Modeschmuck, gibt es Deko-Sachen und auch Sammlerstücke, die das Herz eines jeden Flohmarkt-Fans höher schlagen lassen.

Die Bahnhofsmission Passau freut sich über Lebensmittel und Drogerieartikel im Wert von 500 Euro. Leiterin Angelika Leitl-Weber (r.) holte die Waren von Caro Schott vom Schatzkiste -Team ab.

Die Schatzkiste in Hofkirchen,, Garhamer Str. 4, ist ab 2023 dienstags von 10–12 Uhr, freitags von 15–17 Uhr und an jedem 1. Samstag im Monat von 10–12 Uhr geöffnet (außer an Feiertagen).  − va

 

Quelle: plus.pnp.de —−va

 

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Ehrenamtspreis für Rosemarie Leizinger


Blumen, Urkunde und ein Geschenk gab es bei der Preisverleihung (v.l.) Bürgermeister Josef Kufner, Rosemarie Leizinger, 3. Bürgermeister Georg Stelzer, Pfarrer Dr. Joseph Peedikaparambil und 2. Bürgermeister Alois Wenninger. −Foto: Franz X. Eder

 

Garham

Traditionell lädt die Marktgemeinde Hofkirchen zum Abschluss des Vereinsjahres zum „Dankeschön sagen“ ein. Bürgermeister Josef Kufner würdigte das aktive Vereinsleben und die gesellschaftliche Bedeutung der vielen örtlichen Vereine. Eingebunden in den alljährlichen Vereinsempfang zeichnete die Marktgemeinde Hofkirchen Rosemarie Leizinger mit dem Ehrenamtspreis 2022 aus.

Josef Kufner würdigte ihre Leistungen und bezeichnete ihr Wirken für das öffentliche Leben als vorbildlich. „Wir alle kennen sie, wie sie neben den Verantwortlichen zuverlässig und unermüdlich, oft im Hintergrund wirkend, das ganze Jahr hindurch hilft und wertvolle Arbeit für unsere Vereine und Verbände leistet“, sagte Kufner in seiner Laudatio.

Sie leistete in der Poststelle Garham und dann später in Hofkirchen neben ihrer beruflichen Tätigkeit wertvolle Beratungsleistungen und Hilfestellungen. Dadurch erfuhr sie besonderes Ansehen. Schon damals nahm sie in ihrer Freizeit noch den Pfarrbrief mit nach Hause und bereitete diesen jahrelang für die Austräger zum Verteilen vor.

Bis heute im Alter von 80 Jahren engagiert sie sich für das gemeindliche Vereinswesen und faltet zum Beispiel für den SV Garham mit mehreren hundert Mitgliedern die Vereinspost, formulierte der Bürgermeister. Auch in der Vergangenheit war sie für ihren SV Garham da, wo eine helfende Hand gebraucht wurde.

Seit rund 15 Jahren reinigt sie jeden Freitag freiwillig und zuverlässig das Pfarrheim in Garham und unterstützt so die Gruppierungen, die sich dort und aufhalten, lobte Kufner.  − fe

 

 

Quelle: plus.pnp.de —−fe

 

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Die Wurst für den guten Zweck


Ehrenamtswurst am laufenden Band produzieren Azubi Daniel Dichtl (links ) und sein Kollegen Matthias Scheibenzuber in der Metzgerei Braidt in Garham. −Foto: Metzgerei Braidt

 

Garham

„Erst, wenn man die Feuerwehr selbst braucht, sieht man, was die leistet“, stellt Franz Josef Braidt fest. Der Metzgermeister aus Garham hat deren Hilfe zwar noch nie in Anspruch nehmen müssen. Von seinem Wohnhaus aus, das in Sichtweite zum Feuerwehrgelände liegt, bekommt der 41-Jährige aber mit, wie viel und wie lange dort gearbeitet wird – und das unentgeltlich: „Sechseinhalbtausend Stunden pro Jahr, und das in einer kleinen Feuerwehr, wohlgemerkt in der Freizeit.“ Nach mehrstündigen nächtlichen Einsätzen müssten die Feuerwehrler trotzdem am nächsten Morgen wieder in die Arbeit. Braidt hat nun beschlossen, die freiwilligen Helfer zu unterstützen: mit der „Ehrenamtswurst“.

Pro Kilo verkaufter Wurst geht ein Euro an eine gemeinnützige Organisation – diese Idee hat Franz Josef Braidt von einer Marketing-Agentur. „Super“ findet er die Anregung, denn „ohne Ehrenamt läuft wenig oder gar nichts“. Vor allem die freiwilligen Helfer der örtlichen Feuerwehren, THW und auch das Rote Kreuz möchte der Garhamer Metzgermeister unterstützen, denn all diese leisteten schwere, auch gefährliche Arbeit. Gespendet werden soll in allen Orten mit Filialen der Metzgerei Braidt, reihum einmal im Jahr an je eine Hilfsorganisation.

In mehreren Testläufen hat Franz Josef Braidts Bruder Matthias am optimalen Rezept für die Garhamer Ehrenamtswurst getüftelt. Als Erste durften Kommandant Erwin Schöfberger und seine Garhamer Feuerwehrler die „Ehrenamtswurst“ probieren, eine „mittelgroße Aufschnittwurst“. Wie schmeckt die? „Sehr würzig, herzhaft, …“ sucht Franz-Josef Braidt nach Worten und sagt schließlich: „Die muss man probieren.“

Auch bei den Kunden komme die Ehrenamtswurst gut an, freut sich der Garhamer Metzgermeister: „Alle, die sie bisher probiert haben, waren begeistert.“ Nicht nur vom Geschmack, sondern auch von der Hilfsaktion: Die Leute würden ganz bewusst eher zur Ehrenamtswurst greifen anstatt zur bisherigen Lieblingssorte.

„Originell, sehr positiv“, lobt Georg Stelzer die Aktion, er ist als Kreisbrandmeister zuständig für den Bereich Passau Nord und damit auch für Garham. Er freut sich über die Anerkennung, zumal Lob sonst eher sparsam sei. Die Spenden würden in Ausrüstung, Ausbildung und Jugendarbeit investiert – und kämen damit wieder der Allgemeinheit zugute, so Georg Stelzer. − fga

Quelle: plus.pnp.de   —fga
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