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Alles sauber und ordentlich aufgereiht – das schätzen die Schnäppchenjäger beim Sonderverkauf der Schatzkiste in der Grundschule Hofkirchen. −Fotos: Laux

 

Hofkirchen

Woran erkennt man gute Flohmärkte? An den vielen Autos davor, den Kennzeichen von weiter her, an den Schlangen an der Kasse und an einem breitgefächerten Angebot, bei dem jeder etwas finden kann. So war es auch gestern in Hofkirchen, wo die Schatzkiste ihren Sonderverkauf in der Aula der Grundschule eröffnet hat. Heute, Samstag, und morgen, Sonntag, jeweils 10 bis 16 Uhr geht es weiter.

Doch vor dem Stöbern steht die Kontrolle: Nur wer geimpft, genesen oder getestet ist, darf rein – und bleibt dann erst einmal in der Aula stehen. Um sich zu orientieren und einen Überblick zu bekommen.

Fein säuberlich auf Biertischen, an Kleiderstangen und in Kisten ist alles geordnet. Man kann sich durch die Reihen hangeln, findet von Tassen und Gläsern über Bettwäsche und Kleidung bis hin zu Weihnachtsschmuck nahezu alles. Sogar zwei Rollatoren sind ausgestellt und etwas Werkzeug. Wer einen Preis wissen will – der fragt beim Schatzkisten-Personal nach. Man erkennt es an den T-Shirts beziehungsweise Ansteckern und findet immer jemandem, der Auskunft geben kann. „Das sind doch tausende Artikel – kennen Sie da wirklich jeden Preis“, wird Gabi Asselberghs gefragt. „Wir sind hier ein Flohmarkt. Da wird gehandelt“, antwortet die erfahrene Schatzkisten-Chefin. Und da der gesamte Erlös für soziale Zwecke gespendet wird, legen die Kunden eher noch etwas drauf, als die Preise unverschämt nach unten zu schrauben.

Mit den anderen Käufern kommt man schnell ins Gespräch: Teilweise kennt man sich von anderen Flohmärkten oder Auktionen, teilweise gefällt einem, was der andere schon für sich gefunden hat, teilweise freut man sich mit dem Vordermann an der Kasse über seinen günstigen und nachhaltigen Kauf. Die Stimmung unter den Schnäppchenjägern ist entspannt in Hofkirchen und nicht selten endet der Ratsch kurz vor dem Ausgang an der Theke, wo Kuchen verkauft wird – wegen Corona allerdings nur to go.


Behält den Überblick: Liane Hahn vom Schatzkisten-Team ist beim Sonderverkauf die Chefin über einen Berg an Kuscheltieren, Puppen, Eisenbahnen und anderen Kindersachen

 


Zinn – darauf hat es Manfred Dietrich abgesehen. Er kann sogar nur mit Tellerrändern etwas anfangen: „Die schmelze ich ein, mache darauf Skulpturen“, so der Plan des Hengersbergers

 


Verkaufsprofi: Gabi Asselberghs hat Sammler Anton Maurer glücklich gemacht mit einer Rosenthal-Vase ihrer Mutter. „Mit der Geschichte ist sie mir besonders wertvoll“, so der Vilshofener.

 

 

Quelle: pluspnp.de   —−-Carmen A. Lux

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