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Schade, schade, schade: Das Wetter hat Standbetreibern wie Michael Riehl den Pauliskirta verhagelt. − F.: Maier

 

Hofkirchen. Sie waren nicht zu beneiden, die Händler, die gestern auf dem Hofkirchner Pauliskirta-Markt ihre Waren anboten. Als sie um 8 Uhr ihre Stände öffneten, nieselte es. Das war ein Vorgeschmack auf das fast ganztägige Sauwetter. Für eine Auskunft, wie viele Besucher dem Wetter trotzten, stand Marktmeister Josef Pichler nicht zur Verfügung. Klar ist aber: „Der Besuch war wegen des Wetters nicht so gut wie in den letzten Jahren“, so Bürgermeister Willi Wagenpfeil.

Kaum ein Markt in Bayern ist so alt wie der Pauliskirta: Er wurde vor 604 Jahren, als Hofkirchen das Marktrecht erhielt, erstmals veranstaltet. Neben dem Handel steht beim Pauliskirta traditionell auch die Politik im Mittelpunkt: Wie es der Zufall wollte, trafen sich just an diesem Tag, der entscheidend für das Zusammenkommen einer Bundesregierung war, CSU und SPD zu ihren traditionellen Kundgebungen – und jeweils stand die Entscheidung über die Aufnahme von Koalitiosngesprächen im Vordergrund.

Während die SPD das Vorgehen mit „Demokratischer geht‘s nicht“ bewertete, gab es bei der CSU Verbalangriffe auf die SPD.

 

Quelle: PNP.de Vilshofener Anzeiger  vom 22.01.2018 — Martin Maier
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