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Gemeinde legt Fördertopf auf

Hofkirchen.

Als „Fassadenprogramm“ für Altbauten im Ortskern hat Bürgermeister Willi Wagenpfeil in der jüngsten Marktratssitzung einen kommunalen Fördertopf bezeichnet. Dessen Handhabung sei bei einem Besuch an der Regierung von Niederbayern im Rathaus vorbesprochen worden. Bezuschusst werden sollen demnach private Baumaßnahmen. Für die rasche Antragstellung sind die Vergabe der Architektenleistung und der Erlass der Förderrichtlinien in der nächsten Sitzung des Gremiums erforderlich.

Vorgesehen ist, dass der Markt Hofkirchen je Einzelobjekt bis zu 30 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten von Renovierungsmaßnahmen übernimmt, jedoch höchstens 15000 Euro. Diese Summe wird zu 80 Prozent von der Regierung, zu 20 Prozent vom Markt gefördert, wie es hieß. Es können auch einsehbare Hofflächen oder Vorgärten einbezogen werden.

„Das ist ein attraktives Programm“, betonte der Bürgermeister, nach dessen Überzeugung. Willi Wagenpfeil sah darin einen Anreiz, am Ortsbild „Schwachstellen zu beseitigen“ – eine Chance, „dass man das ein oder andere Projekt verschönert“. Zunächst solle das Interesse in Frage kommender Haus- und Hofeigentümer geweckt werden. Der Bürgermeister deutete an, das Thema eventuell als Diskussionspunkt in die Tagesordnung der nächsten Bürgerversammlung aufzunehmen. − bp



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