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Albersdorf will nicht mehr: „Es reicht!“

Auf dieser Fläche gegenüber dem Gewerbegebiet will die Firma GSI eine Asphalt-Aufbereitungsanlage errichten. − Foto: Baumgartl

Die Stimmung ist gekippt. Einst freuten sich die Dorfbewohner von Albersdorf, dass sich rundum so viel tat: Das Industrie- und Gewerbegebiet am Ortsrand florierte, im Baugebiet wuchsen die Häuser wie Schwammerl aus dem Boden, so dass man sich im Rathaus beeilte, weitere Flächen zu erschließen. Und plötzlich fragten sich viele: Soll das so weitergehen? Werden wir jetzt zugebaut? Es herrscht großer Gesprächsbedarf. Bürgermeister Florian Gams reagierte schnell: Am 4. Dezember soll es im Feuerwehrhaus zu einer Aussprache kommen.

Auslöser dieser Unruhe ist das Bauvorhaben der Eginger Firma GSI. Der Hersteller von Versorgungsleitungen will auf der gegenüberliegenden Seite des Albersdorfer Gewerbegebietes bauen – an der Straße nach Dobl. Das allein hatte die Dorfbewohner von Dobl und Albersdorf noch nicht beunruhigt. Doch als bekannt wurde, dass GSI dort auch eine Asphalt-Aufbereitungsanlage bauen möchte, regte sich Widerstand. Auch wenn es dazu schon einen großen Zeitungsbericht gegeben hatte, fühlten sich die Albersdorfer zu schlecht informiert. „Was kommt da auf uns zu?“, war noch eine harmlose Frage. Spekulationen und Befürchtungen machten die Runde.

In dieser unruhigen Phase sollte am Donnerstag im Stadtrat über den Bebauungsplan für die GSI-Fläche abgestimmt werden – also noch vor dem anberaumten Info-Abend am 4. Dezember. „Es wird heute keinen Satzungsbeschluss geben“, machte Gams gleich klar. Es hatten sich geringfügige Veränderungen ergeben, so dass der Plan noch einmal öffentlich ausgelegt wird. Das heißt: Institutionen und Bürger könnten erneut Einwände einbringen. − hr

 

 

Quelle: Vilshofener Anzeiger                           —
Mehr im Vilshofener Anzeiger vom 21.11.2017



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